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Interessante Informationen zum Wald und der Jagd am Kulki
Trotz der hochsommerlichen Temperatur fanden sich acht unentwegte Mitglieder unserer Regionalgruppe Leipzig am Ausgangspunkt der Wanderung ein. Nach der Begrüßung durch Herrn Sperling machten wir uns auf den Weg. Das Waldgebiet das wir nach wenigen Minuten hinter den letzten Häusern Markranstädts erreichten liegt auf dem Kippengelände des ehemaligen Tagebaues und wurde vor etwa vierzig Jahren aufgeforstet. Im Laufe der Jahre hat sich hier ein Mischwald entwickelt, der vorwiegend aus Pappeln besteht. Aber auch Schwarzerlen, Silberweiden und Robinien haben sich angesiedelt.
Von Herrn Sperling erhielten wir viele interessante Informationen zum Wald und der Jagd . So war es schon erstaunlich zu hören, dass das von ihm betreute Jagdgebiet 10 000 ha beträgt. Noch dazu wenn man bedenkt, das es fast bis an das Wohngebiet Grünau heranreicht.
Aufgrund des starken Unterwuchses ist besonders das Niederwild, Fasan, Fuchs, Kaninchen Baum- und Steinmarder vertreten. Hasen gibt es einige wenige, sie werden jedoch wegen ihres geringen Bestandes kaum bejagt.
Rehe befinden sich auch im Revier. Herr Sperling zeigte uns Plätze wo der Rehbock sein Revier markiert. Ohne seinen Hinweis wären wir sicherlich vorbeigegangen, ebenso wie an Verbissstellen an Jungtrieben.
Auch am Gehörn eines Rehbocks und den Waffen eines Keilers erklärte er uns Details, die für Laien nicht zu erkennen sind. Mit verschiedenen Lockinstrumenten führte er uns vor, wie der Jäger das Wild anlockt.
Viele interessante Einzelheiten erfuhren wir auch über Jagd und Wildhege oder über Forst-
wirtschaft. Auch über Probleme, wie z. B. über die Unvernunft einzelner Hundehalter die ihre Hunde frei im Forst laufen lassen.
Als wir uns nach zwei Stunden von Herrn Sperling verabschiedeten war die Zeit wie im Fluge vergangen.
Als Geheimtipp gilt in Markranstädt das Eiskaffee Troa. Wie bereits nach der Winter- wanderung ließen wir die Veranstaltung dort ausklingen. Bei Temperaturen um 30 Grad, in diesem Sommer eher selten, war ein Eisbecher oder ein Eiskaffe eine besondere Leckerei.
Als dann auch noch Uhuline als " passive Wanderin " ankam war das Hallo groß.
Nachdem wir alle großen und kleinen Dinge dieser Welt erörtert hatten machten wir uns am frühen Nachmittag auf den Nachhauseweg.
Abschließend bedanken wir uns ganz herzlich bei Seeblick und Heimsprudler für die hervorragende Organisation dieser gelungenen Veranstaltung.


