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Im grünsten Grün von Leipzig
Bootstour auf der Pleiße durch den Auenwald
Wer hätte das gedacht oder gewusst, abseits der Großstadt, weg vom Straßenlärm und doch in Leipzig, eine Bootsfahrt im grünsten Grün zu unternehmen? Mit einem Elektromotorboot starteten wir auf der Pleiße im Wildpark Connewitz zu einer beeindruckenden Fahrt.Die Bootsanlegestelle und –ausleihstation in der Koburger Str. kannten die wenigsten von uns. Um so erstaunter waren alle, in welch herrlicher Idylle unsere 70minütige Tour stattfinden sollte. Die Ausleihstation war schon 1921 in Betrieb und war in den 20er und 30er Jahren Ausgangspunkt für Steckkahnpartien auf der Pleiße. Ziel war damals der „Wassergott“, ein kleines Lokal in der Nähe des Probsteisteges im Connewitzer Auenwald, unmittelbar am Pleißeufer gelegen, das aber im 2. Weltkrieg zerstört wurde.
Wir hatten, welch Glücksfall in diesem „Sommer“, einen Sonnentag erwischt. Bootsführer und Betreiber des Bootsverleihs „Am Wildpark“, Mario Krafft, erklärte uns etliche Details rechts und links der Pleiße. Und so schipperten wir unter der 1867 erbauten Brücke in der Koburger Straße hindurch und genossen die Ruhe und die üppige Baumpracht des Auenwaldes. Neben Eichen und Linden säumten sogar Kastanien das Ufer.
Hinter dem Probsteisteig zeigte sich die Connewitzer Schleuse am am Connewitzer Wehr unweit des Schleusiger Weges. Mir der Schleuse ist nun eine durchgängige Befahrung zum Leipziger Stadthafen am Schreberbad oder dem Karl-Heine-Kanal mit dem Boot möglich. Paddler können sogar über eine „Bootsrutsche“ alleine stromabwärts, also im wahrsten Sinn des Wortes, bergab fahren.
Nach einem kurzen Abstecher im Floßgraben, der für Paddler noch befahrbar ist, für das große Boot aber zu flach wird, ging die kurzweilige und erholsame Tour zurück zum Heimathafen am Wildpark.
Reinhard. Fotos: Reinhard, Sophie und Gert
Nach einem kurzen Abstecher im Floßgraben, der für Paddler noch befahrbar ist, für das große Boot aber zu flach wird, ging die kurzweilige und erholsame Tour zurück zum Heimathafen am Wildpark.
Reinhard. Fotos: Reinhard, Sophie und Gert
























