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Generation 50plus - wie lebt sie, was beschäftigt sie? Lies hier und diskutiere mit.

Feierabend-Mitglieder verraten, wie sie ihre Lebensfreude bewahren

Lebensfreude auch in höheren Lebensjahren? Diese Frage stellten wir vor einiger Zeit den Feierabend-Mitgliedern - und erhielten eine Fülle von Zuschriften. Hier findest Du eine Auswahl der Antworten.

Anderen eine Freude machen

Obwohl ich Sorgen und ab und zu auch Probleme habe, ist meine Lebensfreude nicht erloschen. Ich freue mich, wenn ich anderen eine Freude machen kann, meine Kinder und Enkel gesund sind, mit meinem Freundeskreis mich gut verstehe, trotz weniger Freizeit Ausflüge machen kann, in Museen, ins Theater und zu Ausstellungen gehen kann, meine ehrenamtliche Arbeit im Altenheim erfolgreich ist, mein Computer nicht streikt, über die herrlichen Frühlungsblumen dankbar bin und trotz meiner oft erheblichen Arthrose-Schmerzen doch noch
beweglich und unternehmungslustig bin nach dem Motto: "Genieße das Leben, denn es ist das einzige, das Du hast" und "Man kann nichts dagegen tun, dass man altert, aber man kann sich dagegen
wehren, dass man veraltet" (Lord Samuel).

Autor: IEMJade

Familie und Freunde als Stütze

Ja, ich habe Freude am Leben. Mehr als zwei Jahre war mein lieber Mann krank. Als er im letzten Jahr starb, waren mir meine Familie und ein sehr schöner großer Freundeskreis eine große Stütze. So ist es heute noch. Man muss aber auch selbst etwas dafür tun: hinausgehen und anderen helfen. Bei allem Trubel, der mich umgibt, bin ich auch gern allein und habe Freude an Musik, Geschichte und Sprachen und am Lesen. Ich bin dankbar für alle schönen Erlebnisse: die großen und die kleinen.

Autor: Muecke_HB

Am Glück und an der Lebensfreude arbeiten

Ich habe in meinem Alter, ich bin 83, noch sehr viel Lebensfreude. Zum einen, weil ich seit 61 Jahren glücklich verheiratet bin, zum anderen aber auch, weil wir uns auf unser Alter bewusst vorbereitet haben. Wir haben drei Kinder, vier Enkelkinder und einen Urenkel. Leider sind sie zu weit von uns entfernt, um sie und ihre Familien öfter sehen zu können. Wir haben aber eine gute Beziehung zu allen und sie besuchen uns, so oft sie können, wenn es auch nur alle paar Jahre ist.

Mein Mann ist 75, ich bin 66 Jahre alt. Jung sein, das ist selbstverständlich schöner, aufregender und attraktiver; es lässt sich freier, unbeschwerter und fitter leben. Aber im Umkehrschluss heißt das doch nicht, dass es im Alter nicht auch schön, aufregend und attraktiv sein kann und es sich frei, unbeschwert und fit leben lässt. Nur – wir müssen stets am „Glück“ und an der „Lebensfreude“ arbeiten! Mein Motto: Schau immer dahin, was Du hast und noch kannst, anstatt ständig daran zu denken, was Du nicht hast oder nicht mehr kannst. Für meinen Mann und mich ist das Glas immer halb voll und nicht halb leer. Wir leben das Heute intensiv und voller Freude – so, als ob es der letzte Tag sein könnte, ohne ständig daran zu denken – und machen uns voller Dankbarkeit die wunderbaren Dinge bewusst, die wir in der Vergangenheit erleben durften. Positives Denken schafft positives Erleben. Meckern, Nörgeln und das Hadern mit Tatsachen vergiften die Seele.

Autor: Abty

Jeden Tag genießen

74 J. jung, unternehmungslustig, kontaktfreudig, fröhlich. Ich habe nie Langeweile, mache Musik im Altenheim, musiziere mit einer Oldie-Gruppe überall, reise viel, demnächst steht eine Donau-Kreuzfahrt an. Ich reise seit 22 Jahren in alle Länder wie Australien, Neuseeland, Ägypten, Türkei, Argentinien, Brasilien, China, Mexiko, Indien, Kanarische Inseln und Afrika. Ich reise bewusst allein, schreibe jeden Tag Tagebuch, dabei darf mich keiner stören, eine Mitreisende würde das nicht zulassen - und alle Leute, die ich kenne, sehe ich zu Hause wieder. Mein Hausarzt sagte mir, er hätte keine Patientin mit so positiver Lebenseinstellung. Ich fühle mich viel jünger als mit 40, weil ich keine Sorgen mehr habe.

Ich bin ein absoluter Entertainer geworden, genieße jeden Tag, weil ich nicht weiß, ob noch einer nachkommt. Mein Garten ist mein großes Hobby, es ist so schön, den ganzen Tag "vor sich hin zu kratzen" ohne Blick auf die Uhr so wie früher. Da musste die Familie versorgt werden, die Arbeit wartete, ich hatte drei Jobs und habe nebenbei noch eine Meisterprüfung abgelegt, weil ich endlich bei der Frage: "Beruf", nicht mehr schreiben wollte: "ohne Beruf". Das war 1950 normal.

Meine Mutter hatte mir alle Ausbildungen verboten, weil ich "als Blaustrumpf sonst keinen Mann bekommen hätte". Dieser starb dann aber mit 37 Jahren und der Ernst des Lebens hatte uns voll erwischt. Ich hatte zwei kleine Kinder und nur Schulden. Heute kann ich sagen, wir haben es geschafft, beide Kinder haben eine qualifizierte Ausbildung, stehen mir heute voll zur Seite. Mein Sohn hat mir geholfen, den PC, die Digitalkamera u. a. zu bedienen, und schenkt mir alles, was dazu gehört.

Meine Tochter, in Bayern lebend, hat mich zu einem Verwöhnurlaub auf Norderney eingeladen. Ich habe gute Freunde, die m e i n e Freunde sind, die von damals haben sich alle davongemacht, weil ich eine "alleinstehende Frau" war.

Ja, ich könnte ein Buch schreiben, aber das können andere sicher auch.

Autor: Anja

Mit dem Schicksal arrangiert

Ich bin 77 Jahre alt, seit 12 Jahren allein lebend, habe keine Kinder und bewege mich seit mehr als einem Jahr mit einem Rollator durch meine kleine, aber mir liebenswerte Wohnung. Auf die Straße gehen ist allein nicht möglich. So ist mir meine Loggia Gold wert, zumal ich dort in der warmen Jahreszeit viel Zeit verbringe und sogar mein Mittag- und Abendessen dort einnehme. Mit meinem Schicksal habe ich mich arrangiert und gelernt damit umzugehen. So kann ich mich über Kleinigkeiten freuen und sehe einige Fernsehsendungen sehr intensiv, wobei ich manchmal herzhaft lachen kann oder entsprechende Kommentare von mir gebe. Ich weiß, dass die Schwestern vom häuslichen Pflegedienst wegen meiner munteren Art gerne zu mir kommen. Einmal die Woche kommt eine Reinigungskraft für 2 Stunden zu mir, die mir auch in Alltagsfragen eine große Stütze für mich ist. Außer Lebensmittel kaufe ich auch andere Dinge online ein. Ich fühle mich geborgen im Haus (31 Mietsparteien), wissend helfende Hände zu haben. So kümmert sich eine Nachbarin um meine Post. Eine andere Nachbarin kauft mir hin und wieder etwas ein, was ich nicht online bekomme. Ab und zu bestelle ich Mittagessen bei „Essen auf Räder“. Manchmal esse ich aus „Tüte und Dose“ wie ich es nenne. Oder ich bestelle online ein Essen in einem Restaurant, was immer wieder ein Glücksspiel ist, zumal einige Köche sich sagen, dass sie das, was sie kochen nicht selbst essen müssen. Auch von Bofrost bestelle ich hin und wieder etwas. Mit 70 Jahren habe ich angefangen mich mit den Grundlagen des Computers zu befassen. Heute ist er für mich das „Fenster nach draußen“ und somit ein wichtiges Kommunikationsmittel. Da ich nicht mehr Bargeld vom Automaten abheben kann, hebt ein Nachbar das Geld von seinem Konto ab, gibt es mir und ich übertrage diesen Betrag umgehend mit Online-Banking auf sein Konto. Wenn auch meine Computerkenntnisse begrenzt sind weiß ich damit etwas anzufangen. Meine Beine wollen zwar nicht mehr so, wie ich es will, aber im Kopf ist alles noch in Ordnung. Und dafür bin ich dem Schicksal dankbar!

Autor: koldi

Was ist Lebensfreude?

Lebensfreude – Es fällt mir auf, dass so viele Menschen sie verloren haben, im Kampf ums Geld, um Mitsprache, um Verständnis, Anerkennung und um Zugehörigkeit. Es fällt mir so sehr auf, dass ich mich selbst schon nach meiner Lebensfreude umsehe. Wo ist meine Lebensfreude?

Dabei ist sie es, die so viel Freiraum schafft, Möglichkeiten für Wünsche. Sie ist es, die Ausgleich bringt und in die Balance führt. Ohne sie ist es kalt, trostlos und leblos. Häufig ist Krankheit eine Folge nicht gelebter Lebensfreude.

Doch was ist denn nun Lebensfreude? Wenn ich etwas tue für mich, für meine Mitmenschen, für die Tiere, für die Pflanzen und es fühlt sich richtig gut an, was ich da tue, dann kommt sie und beschwingt mich. Sie schenkt mir ein Gefühl des Getragenseins, Leichtseins und der Zufriedenheit. Für mein seelisches Gleichgewicht ist sie so gut,
für mein Aussehen und für mein Wohlgefühl. Lebensfreude ist eine positive Kraft, die ja sagt zum Leben.

Autor: Juljane

Lebenskrise mit 50

Ich bin zwar schon Anfang 60, aber mit 50 Jahren hatte ich eine - wie man es nennt - Lebenskrise, indem ich nach 30-jähriger Ehe von meinem Mann verlassen wurde. Etwas für mich so Unvorstellbares, aber ich wurde eines anderen belehrt. Für mich hat es Jahre gedauert, bis es so etwas wie Leben ohne ihn wieder gab. Dann starben meine Eltern, zu denen ich immer ein sehr enges Verhältnis hatte. Gesundheitlich ging es mir nicht gut und Berentung ging auch durch. Nun sollte man meinen, dass es so gut für mich lief. Irrtum, da ich zwar immer gearbeitet hatte, davon 12 Jahre halbtags wegen unserer Tochter, fiel meine Rente nicht besonders hoch aus. Es kamen dann finanzielle Sorgen dazu und ich suchte mir noch einen Minijob in meinem Beruf als Arzthelferin. Durch meine Berufstätigkeit musste mein Mann für mich nicht aufkommen. Das ist der Preis der Gleichberechtigung, den wir Frauen ja auch wollten.
In diesen Jahren passierte aber auch so viel Schönes und Wunderbares, für das ich bis heute dankbar bin. Unsere Tochter begann mit dem Studium, hatte ein schönes Apartment gefunden und wurde schwanger. So, dachte ich, als sie mir dies mitteilten, genau so sollte es nicht kommen. Jedenfalls heiratete sie ihren jetzigen Mann und es kam Sophie, ein Sonnenschein und für mich mehr als ein Glücksfall, zur Welt. Da meine Tochter das Studium gerne zu Ende gebracht hätte, bot ich ihr an zu helfen. Ich bekam nicht nur eine süße Enkelin, sondern auch einen lieben Schwiegersohn dazu. Nun wurde auch noch ein Haus gebaut und ich bekam in diesem eine wunder schöne Einliegerwohnung, in der ich bis heute so gerne wohne und jeden Tag dafür dankbar bin, dass ich mitten in der Natur, die mir so viel gibt, leben darf. Auch für die Kinder war dies wohl eine recht gute Lösung, dass die Oma so nah und für alle Fälle immer da war. Was habe ich für schöne Stunden mit meiner Enkelin erlebt. Standen Klausuren für meine Tochter an, fuhr ich mit Sophie mal in die Berge, mal an die See und so konnte sie sich in Ruhe vorbereiten. Bei meinem Minijob in einer Arztpraxis hatte ich auch so viel Glück mit meinen Kolleginnen und meiner Chefin, dass es mir bis heute eine Freude ist, an zwei Nachmittagen dort zu arbeiten.
Ebenfalls tat ich für meine Gesundheit etwas, ging in ein Sportstudio, nahm 20kg ab und fühle mich so wunderbar fit. Dort lernte ich viele neue nette Leute kennen, wobei sich auch so manche richtige Freundschaft ergeben hat. Es sind so viele schöne Dinge in meinem neuen Leben passiert, die man natürlich erkennen und wahrnehmen muss, für die ich sehr dankbar bin.
Irgendwann im letzten Jahr habe ich dann noch eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizhelferin gemacht und auch dort neue Freundschaften geschlossen. Die Arbeit im Hospiz ist, wie ich meine, eine ganz besondere Art des Ehrenamtes. Man gibt nicht nur den Menschen in der letzten Lebensphase etwas, sondern man erhält unglaublich viel zurück. Eigentlich habe ich durch diesen nicht einfachen Einschnitt der Trennung und Scheidung in meinem Leben etwas erfahren dürfen, was ich wahrscheinlich in dieser Form so niemals erlebt hätte.
Inzwischen ist meine Tochter Lehrerin geworden, was ihr viel Freude bereitet. Meine Enkelin Sophie in 12 Jahre alt, besucht das Gymnasium und spielt so wunderschön Geige. Ab und zu gibt es für die Oma ein kleines Extra-Vorspielen. Was wünscht man sich noch mehr?
Die Email der Feierabend-Redaktion lese ich immer mit besonderem Interesse, da die Themawahl sehr ansprechend ist. Deshalb auch diese meine Geschichte, die vielleicht für manche Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind und glauben es geht nicht weiter. Es geht, kann ich nur sagen. Abschließend möchte ich mit einem Vers, um dessen Inhalt ich mich bemühe schließen. " Am wertvollsten sind die Menschen, die es schaffen anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern."

Autor: Klopfer2

Ich lebe im Paradies

Zwar bin ich erst 67 Jahre und fühle mich noch sehr wohl und bin immer gut drauf. Aber dazu gehört auch, dass ich morgens 12 Stunde Gymnastik mache und abends 1 Stunde Fahrrad fahre. Weiterhin bin ich auch im Internet aktiv und halte hier viele Bekanntschaften aufrecht. Schreibe und besuche Leute aus dem Post-Service „Letter-Net“. Dazu habe ich eine sehr liebe Partnerin und ein ganz liebe Familie.
Doch es ist wirklich meine Meinung: Ich lebe im Paradies.

Natürlich gehört auch Feierabend.de zu meinen Aktivitäten; Vorsorge-Untersuchungen mache ich grundsätzlich mit, denn ich möchte solange als möglich diese wunderbare Welt genießen und jeden Tag neu erleben. Es erscheint mir auch wichtig dass man immer zu den anderen Menschen freundlich ist und deren Lebensweis respektiert und auch achtet. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass es für mich auch dazu gehört das ich nicht jede Markt (Euro) umdrehen muss, wenn ich denn etwas kaufen möchte. Ich bin mit meiner Welt sehr zufrieden.

Autor: Zanga

Man hat sie oder man hat sie nicht

Was ist Lebensfreude? Freude am Dasein. Und die hat man oder hat man nicht - in jedem Lebensalter. In der Jugend freute man sich an seiner Kraft, an seinen Zukunftsvisionen, am Sex, an den Kindern, die einen noch bewunderten. Und später hatte man Freude an seinem Beruf, an seinem Fortkommen, an Erfolgen ... Und im Alter? Manche freuen sich allein schon daran, dass sie noch da sind, manche daran, dass man ihr Alter unterschätzt, die meisten aber daran, dass sie manches noch können, was ihre Altersgenossen oder gar Jüngere nicht mehr können. Ein wesentlicher Faktor der Lebensfreude ist die Familie. Schlimm, wenn niemand mehr zu Besuch kommt, niemand mehr da ist, der einem zuhört, oder den man gar umsorgen kann oder schlicht: um den man sich Sorgen machen kann. Einsamkeit ist in der Regel der Tod aller Lebensfreude. Wozu sollst du noch dieses oder jenes tun, für wen? Niemanden interessiert, ob du dich körperlich fit hältst, ob du mit dem Rauchen aufhörst oder sonstwas tust, das nützlich für dich wäre. Lebensfreude haben heißt immer: im Leben stehen, andere neben sich haben, Anerkennung, seltener Dank erfahren, etwas vorhaben, ob wichtig oder nicht. Spüren, nicht nur, dass man noch da ist, sondern dass dieses Dasein noch einen Sinn hat und sei dieser Sinn für andere auch nicht sehr erheblich. Für Dich gibt es diesen Sinn. und solange es den für Dich gibt, stellt sich auch Lebensfreude ein. Ansonsten könnte man mit Ambrosia gleich einen Termin vereinbaren.

Autor: Peloe

Ich freue mich, dass ich lebe

Lebensfreude heißt für mich: Ich freue mich, dass ich lebe, auch wenn Knie und Rücken schmerzen. Aber ich bewege mich, bin in der Seniorengymnastikgruppe, das macht mir viel Freude und tut mir gut. Viele Bekannte in meinem Alter klagen über ihre Krankheiten, aber die Tipps, die ich ihnen gebe, z. B. sich mehr zu bewegen, wollen sie nicht hören.

Autor: Renate

Endlich Zeit

Nach 53 Ehejahren bin ich mit 73 Jahren Witwer geworden. Vor 2 Jahren habe ich meine 20 Jahre jüngere, langjährige Freundin, die auch Witwe war, geheiratet. Sie hat drei Enkelkinder, davon 2 unter drei Jahren.Diese Kinder, die mich als Großvater in ihr Herz geschlossen haben, bringen soviel Freude in mein Leben, dass ich kaum Zeit habe, an mein Alter oder irgendwelche Zipperlein zu denken. Es ist doch herrlich, endlich einmal das zu tun, wozu man früher einfach keine Zeit hatte. Ich genieße diese Zeit in vollen Zügen.

Autor: ehemaliges Mitglied

Keine Langeweille

Bin jetzt 80 Jahre und bin zufrieden mit meinem Leben so wie es ist. Habe auch meine Wehwechen, gehe aber immer dagegen an. Halte mich mit Kreuzworträtseln und dem Computer fit, habe also keine Langeweile. Leider verstarb mein lieber Mann vor 10 Jahren, nach 49 Ehejahren. Habe 2 Töchter, 4 Enkeljungs, und 2 Urenkelchen. Fühle mich also nicht einsam.

Autor: kukaO2

Mandalas und PC

Seit August 08 bin ich in Rente und werde im Juli 64 Jahre jung...
durch die Erkrankung an Arthrose - vor ca. 20 Jahren - wurden die Freizeitbeschäftigungen sehr eingeschränkt! Ich durfte nicht mehr stricken! Mit einem Cutter Bastelarbeiten zu erstellen, war auch nicht mehr möglich. Seit 2002 male ich Mandalas, die ich zu Briefumschlägen für eigene Grußkarten verwende. Durch die Hilfe meiner jüngeren Tochter habe ich so nach und nach gelernt, einen PC zu bedienen, Mails zu versenen und im Internet zu surfen! Das bereitet mir viel Freude und die grauen Gehirnzellen haben Arbeit.

Autor: ehemaliges Mitglied

Positiv denkender und aktiver Mensch

Ich bin 53 Jahre alt und arbeite im Pflegeheim als Altenpflegerin und Geonto-psychiatrische Fachkraft im sozialen Bereich. In diesem Beruf ist man viel mit Krankheit, Leid und Sterben konfrontiert. Es gab schon Situationen, da wachte ich nachts auf und erkannte panisch, auch ich muß einmal sterben.
Aber ich bin ein positiv denkender Mensch und ein aktiver Mensch. Ich fahre oft Inline Skates, Fahrrad, Ski, freue mich über meine 2 Enkel und vertiefe mein Gitarrespiel. Wenn ich abends abgespannt nach Hause komme, hilft es mir, mich beim Musizieren zu entspannen. Ich denke, wenn ich es verstehe, Streß und Entspannung im Gleichgewicht zu halten, kann ich die Lebensfreude erhalten.
Ach ja, gestern war ich mit der Familie im Kletterwald. Es war sehr abenteuerlich, zum Teil schwierige Parcours in der Luft zu meistern.
Und wieder mal die abgenutzten Knie zu spüren und wieder mal an Grenzen stoßen. Meine etwas älteren Senioren werden aber auch wieder Spaß haben, wenn ich ihnen am Wochenende von den "Strapazen" erzähle.
Ich glaube an den Mensch an sich und daran, dass man in jedem Alter Lebensfreude abgewinnen kann, natürlich hat jeder andere Bedingungen und auch Einstellungen für die Lebensfreude. Ja, ich lebe gern.

Autor: morchel

Sich ab und zu krank lachen

Es schreibt Ihnen allen rundum Johnnie Wegmann (71) ein Sonntagskind;
seelisch, körperlich, beruflich alle Höhen und Tiefen des Lebens erlebt; an Schmerzlicheres nicht denkend, immerzu positive Lebenseinstellung - täglich lachen, was kann mir schlimmstenfalls passieren. In meiner jetzigen Altersklasse habe ich die schönste Freizeitgestaltung, die man sich denken kann. Ich mache die Musik, habe ein Kabarett und spiele Theater in Seniorenresidenzen. So kann ich die Menschen, die wie ich, im Alter nördlich der Lottozahlen leben, erfreuen.

Mein Motto ist: Es gibt nichts Gesünderes auf dieser Welt, als ab und zu sich krank zu lachen!

Autor: Hermann_Josef539

Hund und Hobbys

Ich bin im 69. Lebensjahr und genieße im Rahmen des Möglichen das Leben in vollen Zügen. Besondere Freude bereitet mir meine Hündin Aliza, mit der ich seit 2 Jahren meine Freizeit teile, d.h. jeden Tag gibt es 2 Spaziergänge, die jeweils mindestens eine Stunde dauern. Das hält mich und den Hund fit. Da ich schon immer gerne gut gespeist habe und einem guten Tröpfchen nie angeneigt war, wird auch dieses schöne Hobby weiterhin gepflegt. Das hat den großen Vorteil, dass man eigentlich - sofern man dies will - immer auch mit lieben Menschen umgeben ist, sei es bei uns Zuhause, bei unseren Freunden oder in einem guten Restaurant.
Der PC ist für mich zu einem nicht mehr wegzudenkenden Spielzeug und Informationsquelle geworden. Außerdem ist dies ein herrliches Medium, um mit Freunden, die entfernt wohnen, ohne Probleme stets in Kontakt zu sein.
Kurzreisen, meist aus dem Internet gebucht, verschönern ebenfalls den Lebenabend. Sollte einmal auch der Garten auf dem neuesten Stand sein und sich bei mir ev. Langeweile einschleichen, dann sorgen drei Enkelsöhne (6, 5 und 3 Jahre) für Abwechslung. Also, das Leben ist doch lebenswert!

Autor: herbert682

Reisen und Fitness

Ich möchte mich zunächst vorstellen. Alter: 77 Jahre, ich wohne seit 20 Jahren in Mexico, wegen des Klimas, wegen des ungebunden Lebens hier, wegen der billigen Lebensweise, wegen hier neu gewonnener Freunde. Es gibt 100 Gründe.
Ich bin mit meinem Mann 1990 ausgewandert aus Deutschland, ich habe hier ein schönes Grundstück, mit Garten, Haus, Pool (was ich mir in Deutschland nicht leisten könnte). Und ich reise leidenschaftlich gern. Früher bin ich mit meinem Mann viel verreist. Da er inzwischen vor 5 Jahren verstorben ist, mache ich meine Reisen mit einer Reisegruppe und das klappt ganz ausgezeichnet. Ich war inzwischen in China, Peru und Ecuador, in Indien und werde im Herbst 2009 nach Südafrika fliegen.
Das alles macht mir unheimlichen Spaß, kleine Gebrechen ignoriere ich, ernsthafte Krankheiten verschonen mich -- toi,toi,toi -- hoffentlich noch sehr lange. Damit das so bleibt, schwimme ich jeden Tag eine halbe Stunde, und mache Nordic Walking fast jeden Tag auch eine halbe Stunde, demnächst werde ich dreimal in der Woche ein Fitnesstraining mitmachen. Ob es mir gefällt, wird sich herausstellen.
Ich lade mir des Öfteren Leute ein, für die ich dann koche und backe. Meine 2 Hunde machen mir Spaß, sie sind pflegeleicht. Und sind mir willkommene Kumpel. Um gesund und fit zu bleiben esse ich ziemlich gesund, interessiere mich für die Welt und bin ständiger Gast im Internet.

Autor: mexica

Freude am Leben soll man immer haben

Nie mit dem „linken Bein“ morgens aus dem Bett steigen. Frohen Mutes und mit guter Laune den Tag begrüßen und genießen, auch wenn es Steine regnet. Sich bewegen und sich nicht unnötig auf die „faule Haut“ legen, obwohl eine Ruhepause tagsüber gut tut. Wie heißt das Lied: "Rut sin de Ruse, mer freuen uns auf jede neue Dach." Nach dem Motte immer neuen Mut fassen.

Man sollte (wenn es geht) mit der Krankheit leben, wenn man sie schon hat, aber nie für die Krankheit. Ein Glas guten Wein sollte man sich auch gönnen dürfen. Meine Frau und ich lassen – wenn möglich - das Auto stehen und fahren mit Bus oder Bahn oder gehen auch weitere Strecken zu Fuß. Wir gehen mindestens zwei mal die Woche Nordic W. über eine Strecke von 2,5 km und mehr. Wir gehen drei mal die Woche ins Fitness-Studio und bewegen uns unserem Alter entsprechend. Es gibt so viel Dinge, die man tun kann. Man sollte immer aktiv sein und auch bleiben.

Autor: astral

Internet bringt Freude ins Leben

Freude am Leben, das ist etwas, was ich mir jeden Tag neu schaffe.
Scheint die Sonne schon am frühen Morgen, erscheint das leicht. Auch an Regentagen gibt es immer etwas, was mein Leben erfreut. An schönen Tagen erfreuen mich die Pflanzen in meinem Garten und es macht mir keine Mühe, pflegende Hand anzulegen. Und natürlich muss der Pool jeden Tag gereinigt werden. Das macht ein automatischer Boy, dem ich mit einer langen Stange lenkend folge. In Afrika hatte ich dafür Personal. Hier spiele ich mein eigenes Personal und amüsiere mich darüber. Ähnlich geht es mir mit den profanen Anforderungen eines großen Hauses wie Putzen, Waschen und Abwaschen. Und natürlich Bügeln. So richtig volltanken kann ich aber immer im Internet. Grandios, was es da zu entdecken gibt, und man lernt ständig etwas dazu. Ohne das Internet hätte ich nur die halbe Freude am Leben. Ich schreibe in vielen Foren. Und in jedem Forum habe ich eine gute Freundin gefunden oder einen guten Freund. Damit bin ich reich. Wenn das keine Lebensfreude ist und Grund genug, sich jeden Tag wieder darüber zu freuen?

Autor: Marilou

Fitness Studio und genießen

Ich werde diesen Sommer 70, lebe allein, habe eine künstliche Hüfte und Rheuma, aber momentan kaum Beschwerden. Manchmal - vor allem im Winter - ist es nicht weit her mit meiner Lebensfreude, ich fühle mich alt und erwarte nicht mehr viel vom Leben. Doch es gibt einiges, das meine Stimmung wieder steigen lässt. Manches davon kann ich selbst beeinflussen, anderes nicht.
Frühling und Sommer sind Jahreszeiten, die meine Laune automatisch heben. Ab Anfang Mai gehe ich so gut wie täglich zum Schwimmen ins Freibad, lege mich danach öfter noch ein wenig in die Sonne, erledige meine Einkäufe und Wege in die Umgebung mit dem Fahrrad, beobachte das Grünen und Blühen - und genieße das Leben. Ein gutes Mittel gegen Trübsinn für das ganze Jahr ist "mein" Fitness-Studio, in dem ich seit 11 Jahren aktives Mitglied bin. Rund fünfmal wöchentlich besuche ich Rückenfit-Kurse und sonstige für meine Altersgruppe geeignete Fitness-Kurse, entspanne mich danach manchmal mit einem Saunagang - und fühle mich dann meistens ausgepowert, aber glücklich! Mein Studio hat mir schon über manche Krisen hinweggeholfen und ich treffe dort nette Leute für ein Gespräch oder eine Tasse Kaffee nach dem Training. Ich hoffe, dass ich noch lange dabeisein kann.
Ein nicht so gutes, aber zumindest für mich ebenfalls wirksames Mittel gegen Depressionen ist - Essen und Trinken! Das ist (leider!) für mich der Inbegriff, mir selbst etwas Gutes zu tun. Wenn ich in die Stadt fahre, gehört dazu eine Tasse Kaffee irgendwo, vielleicht mit einem Kürbiskernbrötchen. Oder ich verabrede mich mit Freundinnen oder meinem Sohn zum Mittagessen beim Lieblings-Asiaten oder beim Griechen, gehe aber auch allein hin, wenn sonst niemand Zeit dafür hat, oder fahre mit dem Rad in einen Biergarten und leiste mir ein dunkles Weizenbier. Ich trinke auch sehr gern ein Glas Wein, meist Abends beim Fernsehen oder Lesen. Da muss auch bisweilen Schokolade dran glauben ... Bei dieser Lebensweise brauche ich natürlich das Fitness-Studio, um nicht allzu sehr "auszuufern", das ist mir klar.
Weiter reise ich gern - von Tagesfahrten mit Bus oder Bahn über Kurzreisen bis zum zweiwöchigen Aufenthalt im Frühjahr und Herbst in meinem Lieblingsland Kroatien (in zwei Wochen bin ich wieder dort!). So, das sind meine Tricks gegen Depressionen!

Autor: ehemaliges Mitglied

Leben und leben lassen

Ja, ich habe noch Freude am Leben. Obwohl es auch schon mal anders aussah. Also es freut mich vor allem, in der Natur zu sein. Die verschiedenen Jahreszeiten bewusst zu erleben. Genieße meinen Vor-Ruhestand, gehe bewusst mit der vorhandenen Zeit um. Freue mich, dass der Zeitdruck nicht mehr da ist. So kommt es eher zu zwischenmenschlichen Beziehungen. Ganz spontan, beim Warten auf den Bus oder so. Habe schon viele interessante Gespräche geführt, mit Leuten, die ich gar nicht kenne.
Mein Beitrag an der Lebensfreude leiste ich, indem ich auf meine Ernährung und Bewegung achte. Denn nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist. Das braucht gar nicht viel: Ein bisschen mehr Obst und Gemüse. Den Einkauf mal zu Fuß oder Fahrrad erledigen, zum Restaurant laufen, statt mit dem Auto fahren. Einfach ein bisschen Bewegung.
Meine Weisheit zur Freude am Leben: Leben und Leben lassen. Füge dem anderen nicht etwas zu, was du selber nicht möchtest. Achte und respektiere den Mensch und die Natur.

Autor: xyaxya

Schicksalsschläge meistern

Vor einigen Jahren hätte ich keine Antwort auf diesen Beitrag gegeben.
Viele Schicksalsschläge stürzten mich in ein tiefes Loch. Sohn durch Autounfall mit 23 J.verloren, kurz darauf Ehemann nach 18 J. Ehe durch schwere Krankheit verloren. Vor 3 Jahren 2.ten Ehemann durch Krankheit verloren. Woran soll man dann noch glauben? Wie geht es weiter? Diese Schläge haben mich stark gemacht, ich musste ein neues Leben mit einer anderen Einstellung beginnen, wie? Ich fand, dass die Trauer besiegt werden muss durch positives Denken und soviel Lachen, wie es geht. Ich ging mit der Zeit durch schwankende Wellen, meine Lebensfreude habe ich durch meine eigene Stärke und meinen Lebenswillen wiedergefunden. Man vergisst keinen Menschen, welcher Dir sehr nahe stand, aber es wird auch nicht mehr darüber gesprochen.
Heute lebe ich mit 70 Jahren sehr gerne, ich kann wieder lieben und lachen, kann mich mit Menschen normal unterhalten, ohne wie früher an mein Schicksal zu denken, genau, dieses Selbsmitleid musste ein Ende haben. Zwischendurch hatte ich eine schwere bakterielle Lungenentzündung mit fast tödlichem Ausgang. Die Freude weiterleben zu dürfen, es überstanden zu haben, gab mir Kraft, viel Kraft und Energie an meinem eigenen Leben festzuhalten. Das Leben geht auf schöne Weise weiter, wer nichts dazu tut, kommt aus dem schmerzvollen Loch nicht mehr heraus.Ich wünsche vielen Trauernden diese Stärke, sich am Leben wieder zu erfreuen. Jeder muss an sich selber arbeiten, um wieder Freude am Leben zu haben! Das Leben ist sehr kostbar und kurz, Lebensfreude ist das beste Elexier!

Autor: pampamaus

Geld ist kaum notwendig

Früher hatte ich gedacht: Je mehr Geld Du verdienst, desto mehr Freude hast Du im Leben. Heute, im Rentenalter, weiß ich, dass zur "Freude am Leben" kaum Geld notwendig ist. Ich probiere es gerade aus. Habe mir einen alten Bauwagen besorgt und lebe auf einem Campingplatz am Großen Plötzsee im Wald - Platzmiete 375 € im Jahr für 100 qm, incl. Wasser und Müll.

Langeweile kenne ich hier nicht - Radeln, Wandern, Motorrad fahren, Baden, Angeln, mit den Campinggenossen ein Spielchen wagen, Pilze und Beeren sammeln, Rehe beobachten, die sogar nachts am Wagen vorbeischleichen, lesen, für 9.90 €/Monat übers Handy surfen, den kleinen Garten pflegen - im Winter durch den Schnee stapfen oder auf dem 50 Meter entfernten See Schlittschuh laufen - was will ich mehr?

Freude am Leben stellt sich automatisch ein, wenn ich mittels eigener Aktivität die Langeweile in die Ecke stelle. Du kannst selbst mit "Stütze" oder Minirente ein ausgefülltes und zufriedenes Leben führen - garantiert schafft es so mancher Zeitgenosse jedoch auch, mit 1 Million auf dem Konto, die Freude am Leben noch nicht gefunden zu haben.

Übrigens - wem ebenfalls, wie mir, ein Leben im Bau- oder Campingwagen, auch im Winter, Spaß machen würde, kann mich gern kontakten und zum Kaffee/Tee/Saft, zum Sonnen oder Baden vorbei kommen.

Autor: Moalboal

Ruhephasen und Aktivität

Lebensfreude ist für mich fast jeden Morgen Nordic Walking zu machen. Mit meinem Fahrrad unterwegs zu sein. In die Natur zu gehen und mich an der Natur zu erfreuen. Dort zu malen oder in meinem Atelier mit Speckstein zu arbeiten. Ruhephasen und geballte Aktivitäten, das ist es, was ich brauche und was mir die Lebensfreude gibt. Aber auch meine zwei Tage Arbeit in der Woche in der Diakonie. Dieses alles zusammen hält mich fit und fröhlich, ist meine Lebensquelle und Lebensfreude.

Autor: ehemaliges Mitglied

Riesenfreude bei Feierabend.de

Meistens beginnt ein erstes Glücksgefühl morgens VOR dem täglichen Aufstehen mit der Gnade eines wohlig ausgeruhtem Geistes und den Gliedern. Ein wenig Zwicken und Zwacken der üblichen 82-jährigen Altersteile künden aber schon den üblich gewohnten, schmerzhaften Tag an. Mein, nach einem Schlaganfall sprechbehinderter Mann, begrüßt mich mit einem Küsschen und holt mich zum Frühstückstisch. Sprachübungen folgen: "Bbroott, Wwursstt" etc. zusammen mit der ersten Tasse Tee. Die Tageszeitung liegt schon bereit, von mir mit großem Interesse gelesen, und rundet das Frühstück ab.Nun folgen die obligatorischen Pflegeeinheiten, die nun einmal im Alter notwendig sind, danach ein telefonischer Gedankenaustausch mit Schwester oder Freunden, aber dann gehe ich zu meinem Hobby über, dem Computer.
Meine Tochter brachte einen schönes Tages das gute ausrangierte Stück von ihrer Firma gewissermassen "in die gute Stube". Nach zögerlicher Überlegung wurde Platz geschaffen und einige Übungskurse von mir in Angriff genommen. Mit den zur Verfügung gestellten Laptop wurden die ersten Verbindungen geschaffen, darunter die Anmeldung zu FEIERABEND, dessen Forum ich auch jetzt noch immer gerne nutze. Inzwischen ist noch viel Neues hinzugekommen. Ich beteilige mich jetzt an vielen Themen und ich glaube, es ist mir gelungen, in meine Stellungnahmen keine allzu verkrusteten Altstories zu Geltung zu bringen.
Ich diskutiere täglich mit vielen, auch jungen Menschen, und muss mich konzentrieren, um mithalten zu können. Und ich schaffe dies auch, das macht mir Riesenfreude!!!

Autor: landolina

Fitness durch Ernährung

Meine Lebensfreude ist immer noch unverändert stark. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und beschäftige mich seit vielen Jahren mit gesunder Ernährung. Ich lerne sehr viel in diversen einschlägigen Seminaren und Akademien, bei Vorträgen und in vielen persönlichen Gesprächen und dem Lesen von Fachbüchern. Dabei habe ich herausgefunden, dass die Versorgung mit Nahrungsergänzung meinen Körper und vor allem mein Gehirn in "Form" hält. Ich brauche keine Medikamente mehr und keinen Arzt. Falsch - einmal im Jahr gehe ich zur Kontrolluntersuchung. Außerdem habe ich seit einigen Wochen zwei Enkelkinder, über die ich michsehr freue. Zwischen unseren Wohnsitzen liegen zwar 2 000 Kilometer, aber wozu gibt es Skype?
Ich gehe jeden Tag am Strand spazieren, atme die Meeresluft und hoffe, dass ich auch meinen hundertsten Geburtstag so gesund und fröhlich feiern kann.

Autor: ehemaliges Mitglied

Auf Reisen gehen

Meine "Freude-am-Leben" hat sich erst vor zwei Monaten - mit Eintritt in den Vor-Ruhestand (Ruhephase der Altersteilzeit) - zu vorher nie erlebten Höhen gesteigert.

Ich war zwar schon immer ein großer Reise-Fan (selbst organisierte Flug- und Wohnmobil-Reisen auf allen Kontinenten), konnte aber in der Jugend - mangels finanzieller Mittel und elterlicher "Aufsicht" - und während des Berufslebens - Zeitmangel - dies trotzdem immer überdurchschnittlich oft und weit ausleben, aber mir immer noch nicht genug. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass ich immer schon einen beträchtlichen Teil meiner verfügbaren Einkünfte für preiswertes Reisen "auf eigene Faust" ausgegeben habe. Ich stehe gerade in der Mitte eines fast dreimonatigen Aufenthalts im eigenen komfortablen Wohnmobil im Süden Griechenlands, werde dann nach Ende der Hochsaison zum wiederholten Mal noch Frankreich "heimsuchen", ehe ich zum Überwintern erstmals für mindestens sechs Monate verreise, vielleicht wieder in den Süden Griechenlands (an verschiedene schöne Stellen). Spontan werde ich in den kommenden Jahren vielleicht immer wieder einmal ein Fernreise-"Schnäppchen" (Flugzeug) einstreuen ...!

Zugegeben - eine robuste Natur und Gesundheit sind mir zum Glück beschieden! Zu den meisten sonst sicher meistgenannten "Freuden des Lebens" (Essen, Trinken/Alkohol, Rauchen, hoher Komfort usw.) fehlt mir dagegen fast jede Affinität.

Autor: samoa1948

Das Meer in der Ferne sehen

Ich bin 83 Jahre alt und lebe in Südafrika. Ich habe in meinem Alter noch sehr viel Lebensfreude. Natürlich kommt das auch daher, dass ich seit 61 Jahren glücklich verheiratet bin, zum anderen aber auch daher, dass wir uns auf unser Alter bewusst vorbereitet haben. Wir haben drei Kinder, eine Tochter und zwei Söhne, vier Enkelkinder und einen Urenkel. Leider sind unsere Kinder zu weit von uns entfernt, um sie und ihre Familien öfter sehen zu können. Die Tochter lebt in der Schweiz, ein Sohn in USA, und nur einer ist noch in Südafrika, in Port Elizabeth, fast 500 km von uns entfernt. Wir haben aber eine gute Beziehung zu allen, vor allem haben wir uns nie in ihr Leben eingemischt, und sie besuchen uns eben so oft sie können, wenn es auch nur alle paar Jahre ist.

Wir sind 1953 nach Südafrika ausgewandert, haben in Johannesburg gelebt und uns ein zufriedenes Leben schwer erarbeitet. Als wir mit 65 Jahren aufgehört haben zu arbeiten, waren die Kinder schon lange aus dem Haus und wir beschlossen, unser Haus, in dem wir seit 35 Jahren gewohnt und uns wohlgefühlt hatten, zu verkaufen und uns gewaltig zu verkleinern. 1993 zogen wir dann, 67-jährig, in einen kleinen Ort in der Südkap. Durch unsere Vereinstätigkeit dort, gewannen wir schnell Freunde und führten mehr als 10 Jahre lang ein sehr aktives und geselliges Leben.

Aber dann wurden wir und unsere Freunde älter und es ging alles nicht mehr so gut. So zogen wir dann in ein Retirement Village, eine Siedlung, in der Senioren leben. Wir haben hier eine Krankenstation, falls wir mal krank sind und eine Pflegestation, falls wir mal ein Pflegefall werden. Außerdem bekommen wir unser sehr gutes Mittagessen in einem Speisesaal im Hauptgebäude. Das ist sehr schön, denn erstens braucht man nicht mehr zu kochen, und zweitens trifft man seine Mitbewohner dort und jeder freut sich auf die Zusammenkunft.

Alle Leute hier sind zufrieden und glücklich und sehr herzlich miteinander. Wenn wir vor die Haustür treten, können wir das Meer in der Ferne sehen. Hier haben wir wirklich das, was ein zufriedenes Alter bedeutet, und es kann sich hier jeder leisten.

Autor: Heiderand

Leben ohne Kompromisse gestalten

Ich denke, dass meine 65 Jahre auch schon zu den höheren Lebensjahren zählen. Ja, ich habe eine unbändige Lebensfreude, weil ich nun nach der Familienphase, ohne Kompromisse eingehen zu müssen, mein Leben so gestalten kann, wie es mir gefällt. Allerdings bin ich auch in der glücklichen Lage, dass ich gesundheitlich keine Probleme habe.

Ich halte mich fit, indem ich regelmäßig jogge und mich auch ansonsten viel bewege. Ich wandere sehr gerne, liebe Radtouren (allerdings fehlt mir dazu zur Zeit ein Partner), gehe häufig ins Theater, besuche Vernissagen und genieße es allgemein, unter Menschen zu sein. Meine Lebensfreude hat sicherlich auch etwas mit meiner rheinischen Abstammung zu tun.

Eine gesunde Ernährung, die mich in Verbindung mit dem Sport schlank und fit erhält, trägt natürlich dazu bei, dass es mir gut geht und dass ich eine positive Ausstrahlung habe.

Ich mache mir auch nicht viele Gedanken über das "Morgen", sondern versuche, "heute" den Alltag zu gestalten.

Autor: ichbindabei

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