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Günter Born: "Nett, Sie online zu treffen - Leichter Einstieg für Senioren"

Buchvorstellung

Buchcover, quelle günter born
Soziale Netzwerke sind nicht das "Hausmedium der Generation 50 Plus" - aber immer mehr Senioren nutzen Plattformen wie Facebook, Wer-kennt-wen, Feierabend.com etc., um Kontakt "mit der Welt" zu halten oder Fotos und Nachrichten mit Bekannten in aller Welt auszutauschen. Von den 3 bis 4 Millionen Facebook-Nutzern in Deutschland sind - je nach Quelle, zwischen 120 000 und 300 000 über 50 Jahre alt. Andererseits hört man in der Presse immer wieder von Datenpannen und Datenschutzproblemen im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken wie Facebook & Co. Für viele ältere Internetnutzer sind zudem Begriffe wie ""Twitter", "Blog", "Facebook" oder "Flickr" Neuland.

Feierabend-Mitglied Billy hat über das Thema ein Buch geschrieben. Unter dem Titel "Nett, Sie online zu treffen - leichter Einstieg für Senioren" erklärt er, was sich hinter dem sogenannten "Mitmach-Internet" (Web 2.0) genau versteckt und wie bloggen, chatten, twittern oder die Teilnahme bei Facebook, Wer-kennt-wen & Co funktioniert. Am Beispiel von Feierabend.com, Wer-kennt-wen und Facebook lernt der Leser die Funktionen sozialer Netzwerke kennen und erfährt, wie sich dort Bekanntschaften oder Kontakte pflegen lassen. "Es ist nie zu Ende" - auch im reiferen Alter begeben sich viele Menschen erneut auf Partnersuche. Welche Möglichkeiten es gibt und was man beachten bzw. wissen sollte, wird genauso adressiert, wie die Themen Privatsphäre und Datenschutz in Verbindung mit sozialen Netzwerken. Konkreter Hinweise vermitteln, was man tun oder eher lassen sollte.

Das das Führen eines Internet Tagebuchs (neudeutsch als Blog bezeichnet) nicht nur etwas für Jüngere ist, hat María Amelia López bewiesen, die mit 95 Jahren als "bloggende spanische Oma" berühmt wurde. Gerade die Generation 50 Plus verfügt über einen reichhaltigen Fundus an Erlebnissen und Lebenserfahrungen. Was früher in privaten Tagebüchern verstaubte, kann heute in Form eines Blogs einer breiten Leserschaft nahe gebracht werden. Wie bloggen funktioniert, welche kostenlosen Bloganbieter (Google Blogs, WordPress & Co) es gibt und über was man ggf. bloggen kann, wird in einem umfangreichen Kapitel erläutert. Dabei kommt auch der Kurznachrichtendienst Twitter zur Sprache, über den sich per Computer, Handy oder Smartphone Kurznachrichten veröffentlichen und durch Dritte mitverfolgen lassen.

Weitere Kapitel befassen sich mit Chats und Foren Kontaktbörsen. Es wird gezeigt, wie sich die entsprechenden Funktionen bei Feierabend.com oder anderen Anbietern verwenden lassen und welche Fallstricke es eventuell gibt. Weiterhin geht der Autor auf die Frage ein, wie sich Fotos und Videos im Internet veröffentlichen oder im eigenen Blog einbinden lassen und was es dabei zu beachten gibt. Dienste wie Flickr und YouTube ermöglichen auf einfache Weise Fotos und Videos ins Internet hochzuladen. Dabei sollte jeder Benutzer aber auch die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen, und Datenschutz sowie Privatsphäre beachten.

Mit knapp über 50 beruflich auf's Abstellgleis geschoben und "zum alten Eisen" aussortiert worden? Oder mit 60 bzw. im Ruhestand nochmal richtig durchstarten? Existenzgründung mit 50Plus, Seniorenexpertennetzwerke oder Ehrenamt sind Themen, die in einem weiteren Buchkapitel angesprochen werden. Aktive Senioren zeigen, dass auch jenseits der Altersgrenze 50 "noch vieles geht" und erfolgreiche Unternehmesgründungen möglich sind. Aber auch im Ruhestand engagiert sich so mancher ehrenamtlich als Seniorexperte in unterschiedlichen Projekten. Wikimedia, der Trägerverein der deutschen Online Enzyklopädie WikiPedia, hat ein eigenes Projekt "50 Plus" aufgelegt, um Personen aus dieser Altersgruppe als Autoren für das Portal zu gewinnen und vom Wissen dieser Generation zu profitieren. Eine erste Orientierung, was es alles an Möglichkeiten und Angeboten rund um diese Themen gibt sowie Anregungen für die eigene Selbständigkeit oder Aktivitäten im "Unruhestand" finden sich in einem separaten Kapitel.

Damit der Ausflug ins Mitmach-Internet nicht ins Desaster führt, geht der Autor im letzten Kapitel ausführlich auf Rechtsfragen (z. B. beim Einstellen von Fotos oder Texten ins Internet), auf Aspekte hinsichtlich Datenschutz und Privatsphäre sowie generell auf Internetsicherheit ein.

Internetnutzer, die mehr als nur "surfen" wollen und sich aktiv über Foren, Chats, soziale Netzwerke, oder Blogs im Internet einbringen, finden eine geschlossene Übersicht über die entsprechenden Themen und Angebote. Das Buch zeigt dabei, bezogen auf die Zielgruppe 50 Plus, was es alles gibt, wie etwas geht und was man im Mitmach-Internet beachten sollte.

Link zur Buchbestellung.

Günter Born
Dipl. Ing. Günter Born, Jahrgang 1955, absolvierte nach einer Lehre und dem zweiten Bildungsweg ein Studium der physikalischen Technik. Zudem studierte er nebenberuflich mehrere Semester Mathematik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen. Tätigkeiten in der Luft- und Raumfahrttechnik sowie in der chemischen Industrie als Entwicklungsingenieur, Projektleiter und Leiter Softwareentwicklung führten ihn bis nach Thailand und Japan. Nachdem er beruflich immer mit den neuesten Entwicklungen im Computerbereich befasst war, begann Günter Born 1985, zunächst mehr als Hobby, über Computerthemen zu schreiben. Aus diesem "Hobby" wurde Ende 1993 eine freiberufliche Tätigkeit als Buchautor. Mit zwischenzeitlich über 200, teilweise auch international veröffentlichten, Buchtiteln gehört er zu den erfahrensten und erfolgreichsten deutschsprachigen Computerbuchautoren. Seine Einsteiger- und Senioren-Computerbücher sind Bestseller, da er auch schwierige Sachverhalte leicht und verständlich vermitteln kann.

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