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Aktion Lebenszeichen
Briefkontakte zu einsamen Menschen
Heute möchte ich den Feierabend-Mitgliedern eine Möglichkeit vorstellen, anderen, denen es schlechter geht als uns "aktiven Senioren", ein wenig Hilfestellung zu leisten. Dies geht bei der "Aktion Lebenszeichen" ohne großen Zeitaufwand - und kann doch viel Freude machen.Ich mache seit zwei Jahren mit und habe schon viel Freude mit meinem "Schützling" erlebt, der in einem Altenpflegeheim in Speyer wohnt. Er ist erst 59 Jahre alt, aber pflegebedürftig, da er von Geburt an körperbehindert ist (Rollstuhl). Da er lebenslang von seiner Mutter betreut wurde, musste er vor einigen Jahren mit ihr zusammen ins Pflegeheim, da die Mutter pflegebedürftig krank wurde. Nun hat er sich dort so eingewöhnt, dass er bleiben will, obwohl seine Mutter inzwischen gestorben ist. Ziemlich bald habe ich ihm meinen alten Computer mit Drucker gebracht, damit er die wenigen motorischen Fähigkeiten seiner Hände zum Schreiben nutzen kann, was ihm mit Kugelschreiber o.a. nicht möglich ist. Nun tippt er mit Begeisterung auf den Tasten herum und schreibt (vorerst mit meiner Hilfe) kleine Briefe an Verwandte, die Heimleitung, die Schwestern oder er macht mit dem Zeichensatz Zapf Dingbats schöne Muster auf das Papier. Diese Spielerei ist eine gute Fingerübung und es macht ihm viel Freude.
Die "Aktion Lebenszeichen" ist eigentlich eine "Briefschreibeaktion". In meinem Falle war es dann so, dass mein Gegenüber ja nicht zurückschreiben konnte, so dass ich daraus auch eine Besuchsaktion machte. Wer aber nur schreiben möchte - nur zu, das geht auch und erfreut den Empfänger ganz bestimmt sehr.
In der Broschüre der Aktion Lebenszeichen ist ein Gedicht von Josef Guggenmoos abgedruckt, das die Freude des Empfängers einer Nachricht sehr anschaulich ausdrückt:
Es kommt von mir,
es geht zu dir.
Es ist kein Mensch,
es ist kein Tier.
Es ist nur dies:
Ein Stück Papier.
Ein Stück Papier,
jedoch es spricht.
Es bringt von mir
dir den Bericht:
Ich hab' dich lieb. - Vergiss mich nicht.
Ich zitiere zur weiteren Information noch einen Teil der Ausführungen in der Broschüre: "Es gibt Menschen unter uns, die erhalten keine Briefe, weil sie durch ihr Alter oder ihre Krankheit aus dem Blickfeld und an den Rand der Gesellschaft gerutscht sind. Ob sie überhaupt noch einen Brief erwarten? Deshalb hat das Diakonische Werk der evangelischen Kirche der Pfalz zur "Aktion Lebenszeichen" aufgerufen. Gesucht werden Menschen, die Freude daran haben, anderen Menschen in regelmäßigen Abständen durch einen Brief ein "Lebenszeichen" zu schicken und ihnen auf diese Weise zu zeigen: "Ihr seid nicht vergessen!"
In der Broschüre der Aktion Lebenszeichen ist ein Gedicht von Josef Guggenmoos abgedruckt, das die Freude des Empfängers einer Nachricht sehr anschaulich ausdrückt:
Es kommt von mir,
es geht zu dir.
Es ist kein Mensch,
es ist kein Tier.
Es ist nur dies:
Ein Stück Papier.
Ein Stück Papier,
jedoch es spricht.
Es bringt von mir
dir den Bericht:
Ich hab' dich lieb. - Vergiss mich nicht.
Ich zitiere zur weiteren Information noch einen Teil der Ausführungen in der Broschüre: "Es gibt Menschen unter uns, die erhalten keine Briefe, weil sie durch ihr Alter oder ihre Krankheit aus dem Blickfeld und an den Rand der Gesellschaft gerutscht sind. Ob sie überhaupt noch einen Brief erwarten? Deshalb hat das Diakonische Werk der evangelischen Kirche der Pfalz zur "Aktion Lebenszeichen" aufgerufen. Gesucht werden Menschen, die Freude daran haben, anderen Menschen in regelmäßigen Abständen durch einen Brief ein "Lebenszeichen" zu schicken und ihnen auf diese Weise zu zeigen: "Ihr seid nicht vergessen!"
Die Namen und Anschriften der Brief-Empfänger werden durch das Diakonische Werk Pfalz in Speyer vertraulich vermittelt. Dort treffen sich in größeren Abständen auch der Kreis der Briefe-Schreiber zum Erfahrungsaustausch. Wie ich erfahren habe, gibt es auch Briefkontakte von Norddeutschland u.a.
Die Aktion Lebenszeichen ist ein ehrenamtlicher Dienst der Kirche, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Briefkontakte zu einsamen Menschen aufzubauen. Persönliche Begegnungen und Telefonkontakte sind zunächst nicht vorgesehen. Es ist auch nicht notwendig, dass die Briefschreiber aus dem Raum Speyer sind, denn Briefe überwinden bekanntlich alle Grenzen.
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es nicht notwendig ist, handschriftliche Briefe zu verfassen. Ein gut lesbar ausgedruckter Brief aus dem Computer ist ebenso willkommen und manchmal wegen der möglichen Großschrift sogar sinnvoller. Dies nur zum Trost für moderne Briefschreiber.
Hier die Adresse:
Diakonisches Werk Pfalz
"Aktion Lebenszeichen"
Karmeliterstraße 20
67346 Speyer.
Auskünfte sind auch über das Haus Edelberg, Obere Langgasse 5a, 67346 Speyer zu erhalten bzw. die Broschüre ist dort ausgelegt.
Die Aktion Lebenszeichen ist ein ehrenamtlicher Dienst der Kirche, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Briefkontakte zu einsamen Menschen aufzubauen. Persönliche Begegnungen und Telefonkontakte sind zunächst nicht vorgesehen. Es ist auch nicht notwendig, dass die Briefschreiber aus dem Raum Speyer sind, denn Briefe überwinden bekanntlich alle Grenzen.
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es nicht notwendig ist, handschriftliche Briefe zu verfassen. Ein gut lesbar ausgedruckter Brief aus dem Computer ist ebenso willkommen und manchmal wegen der möglichen Großschrift sogar sinnvoller. Dies nur zum Trost für moderne Briefschreiber.
Hier die Adresse:
Diakonisches Werk Pfalz
"Aktion Lebenszeichen"
Karmeliterstraße 20
67346 Speyer.
Auskünfte sind auch über das Haus Edelberg, Obere Langgasse 5a, 67346 Speyer zu erhalten bzw. die Broschüre ist dort ausgelegt.










