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Der Wallfahrtsort: Wer heute in das schöne Städtchen Kevelaer mit seinen rund 28 000 Einwohnern kommt, der wird im Zentrum von zwei Kirchengebäuden begrüßt: Der Basilika und der Kerzenkapelle. Hier ist das Ziel von Wallfahrern aus nah und fern. Sonnenbeschienen entsteht bereits auf dem baumbestandenen Vorplatz eine heimatliche Athmosphäre, die dann in das stille Dämmerlicht in den beiden Kirchen mündet. Eine wahre Stätte der Besinnung und des Gebetes, die auch nicht religiös motivierte Besucher zum Schauen und Erleben einlädt.
Zur Geschichte: Kevelaer bestand ursprünglich aus einzelnen Gehöften, die zum ersten Mal im Jahr 1300 erwähnt sind. Zum Wallfahrtsort wurde die heute Stadt im Jahr 1646, nachdem 1641 ein Handelsmann aus Geldern in der Kevelaer Heide mehrfach eine Stimme vernommen hatte, die ihm auftrug, an besagter Stelle eine Kapelle zu errichten. Die Stadtrechte erhielt Kevelaer nach dem 2. Weltkrieg 1949.- Genaueres zur Geschichte Kevelaers findet man auf der Internetseite http://www.kevelaer.de .
Der Kevelaer Krippenmarkt: Seit 1988 findet jedes Jahr in der Adventszeit ein Krippenmarkt auf dem Forum Pax-Christi statt. Dieser historische Handwerker- und Kunsthandwerkermarkt lockt immer mehr - zuweilen weitgereiste - Schaulustige an, die sich um einen Schmied, einen Schnitzer oder einen Bäcker in seiner antiken Backstube scharen. Und natürlich findet man dort auch schöne Weihnachtsgeschenke.- In diesem Jahr findet er vom 2. - 17. Dezember statt, täglich von 14 - 18 Uhr, an Wochenenden von 11 - 18 Uhr. Wer mehr Informationen sucht, gibt am besten bei www.google.de das Stichwort "Kevelaerer Krippenmarkt" ein.
Kennst Du den NiederRheinPark Plantaria in Kevelaer - Twisteden, Am Scheidweg 1-5? Dieser Naturerlebnispark, aus dem ich nicht nur diesen prächtigen Vogel mitgebracht habe, hat es mir angetan: Farbenfrohe Blumenpracht, herrliche einheimische und exotische Vogelarten, ein großzügiges, sehr gepflegtes Gelände, ein Parkrestaurant und Spielplätze für die Kleinen - alles das erhält man für einen Eintrittspreis von 7,50 Euro (7 Euro für Senioren). Die Internetseite http://www.plantaria.de hatte mich neugierig gemacht und wird Euch mehr von diesem sehenwerten ruhevollen Fleckchen Erde erzählen. Besuchen kann man diesen Garten in den Monaten Mai bis Oktober täglich.
Die Sage von der Gründung des Wallfahrtsortes Kevelaer:
Was Sagen berichten, das hat sich oft nicht in der Wirklichkeit genau so abgespielt. Doch der Inhalt der Sagen erzählt uns im übertragenen Sinn, welche Wesensmerkmale den Ort der Sage auszeichnen. So auch hier:
Es sei Weihnachten 1641 gewesen. Der Bürger Heinrich Buschmann reiste durch das Land am Niederrhein und traf in der Kevelaerer Heide auf ein Hagel- oder Schauerkreuz. Er kniete nieder und betete aus tiefstem Herzen. Da hörte er eine Stimme in sich:“Hier sollst du mir ein Heiligenhäuschen bauen.“ Wenige Tage später ging er wieder an diesen einsamen Ort. Und dieselbe Wahrnehmung stellte sich ein.
Heinrich Buschmann kehrte nach Hause zurück. Das geschilderte Erlebnis tauchte immer wieder in seiner Seele als Erinnerung auf und bekam eine solche Bedeutung, dass er zu sparen begann, um ein Heiligenhäuschen errichten zu können. Keinem Menschen erzählte er von alle dem.
Ein ganzer Winter verging, das Frühjahr kam. Die geldliche Voraussetzung für den Bau eines Heiligenhäuschen war geschaffen. Da erzählte Heinrichs Frau ihm eines Tages von einem nächtlichen Traum, in dem sie die Erscheinung eines Heiligenhäuschens mit einem Muttergottesbild gehabt habe. Nun erzählte Heinrich ihr von seinem eigenen Erlebnis.
In der Nähe des Hagelkreuzes gab es ein Kapuzinerkloster. Dorthin gingen nun die beiden und erzählten ihre wundersame Geschichte. Die Kapuzinermönche halfen daraufhin bei der Errichtung des Heiligenhäuschens, sodass schon am 1. Juni 1642 Menschen aus der ganzen Umgebung zu diesem Muttergottesbild wallfahrteten.
Die Wallfahrten nahmen immer mehr zu. Zum 200. Jahrtag 1842 erschienen an die 200 000 Wallfahrer. Heute ist Kevelaer eine Stadt. Ihre ursprüngliche Bestimmung lebt bis heute fort.
Was Sagen berichten, das hat sich oft nicht in der Wirklichkeit genau so abgespielt. Doch der Inhalt der Sagen erzählt uns im übertragenen Sinn, welche Wesensmerkmale den Ort der Sage auszeichnen. So auch hier:
Es sei Weihnachten 1641 gewesen. Der Bürger Heinrich Buschmann reiste durch das Land am Niederrhein und traf in der Kevelaerer Heide auf ein Hagel- oder Schauerkreuz. Er kniete nieder und betete aus tiefstem Herzen. Da hörte er eine Stimme in sich:“Hier sollst du mir ein Heiligenhäuschen bauen.“ Wenige Tage später ging er wieder an diesen einsamen Ort. Und dieselbe Wahrnehmung stellte sich ein.
Heinrich Buschmann kehrte nach Hause zurück. Das geschilderte Erlebnis tauchte immer wieder in seiner Seele als Erinnerung auf und bekam eine solche Bedeutung, dass er zu sparen begann, um ein Heiligenhäuschen errichten zu können. Keinem Menschen erzählte er von alle dem.
Ein ganzer Winter verging, das Frühjahr kam. Die geldliche Voraussetzung für den Bau eines Heiligenhäuschen war geschaffen. Da erzählte Heinrichs Frau ihm eines Tages von einem nächtlichen Traum, in dem sie die Erscheinung eines Heiligenhäuschens mit einem Muttergottesbild gehabt habe. Nun erzählte Heinrich ihr von seinem eigenen Erlebnis.
In der Nähe des Hagelkreuzes gab es ein Kapuzinerkloster. Dorthin gingen nun die beiden und erzählten ihre wundersame Geschichte. Die Kapuzinermönche halfen daraufhin bei der Errichtung des Heiligenhäuschens, sodass schon am 1. Juni 1642 Menschen aus der ganzen Umgebung zu diesem Muttergottesbild wallfahrteten.
Die Wallfahrten nahmen immer mehr zu. Zum 200. Jahrtag 1842 erschienen an die 200 000 Wallfahrer. Heute ist Kevelaer eine Stadt. Ihre ursprüngliche Bestimmung lebt bis heute fort.





