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Autor
Ute (Ute58)
Liebe Freunde von Feierabend,
ich bin ja kein Held im Vorschlagen gemeinsamer Unternehmungen, das machen einige von Euch hervorragend! Aber ich möchte Euch ein weiteres Mal nach ca. zwei Jahren teilnehmen lassen an meinem großen Pilger-Wanderweg , den ich seit fünf Jahren von Wuppertal in Richtung Santiago de Compostella gehe. (In diesem Jahr nahm ich das Wegstück von Dézelay nach Cluny <Frankreich>unter die Füße, ca. 260 km.) Ich erlebte drei Städte: Vézelay, Autun, Cluny. Sie sind alle drei nicht groß, aber bedeutend vor allem für die menschliche Kulturentwicklung. Wenn Interesse besteht, erzähle ich gern auch einmal davon, welche Eindrücke diese Orte in mir hinterließen. Vorerst möchte ich Euch drei markante Erlebnisse des reinen Wanderns, über die man gemeinhin nicht unbedingt berichtet, zu lesen geben. Sie stammen wiederum aus meinem Tagebuch über meinen Pilgerweg:
ich bin ja kein Held im Vorschlagen gemeinsamer Unternehmungen, das machen einige von Euch hervorragend! Aber ich möchte Euch ein weiteres Mal nach ca. zwei Jahren teilnehmen lassen an meinem großen Pilger-Wanderweg , den ich seit fünf Jahren von Wuppertal in Richtung Santiago de Compostella gehe. (In diesem Jahr nahm ich das Wegstück von Dézelay nach Cluny <Frankreich>unter die Füße, ca. 260 km.) Ich erlebte drei Städte: Vézelay, Autun, Cluny. Sie sind alle drei nicht groß, aber bedeutend vor allem für die menschliche Kulturentwicklung. Wenn Interesse besteht, erzähle ich gern auch einmal davon, welche Eindrücke diese Orte in mir hinterließen. Vorerst möchte ich Euch drei markante Erlebnisse des reinen Wanderns, über die man gemeinhin nicht unbedingt berichtet, zu lesen geben. Sie stammen wiederum aus meinem Tagebuch über meinen Pilgerweg:
45. Tag, 7.7.2009
Wetter: Fast ganztägig bedeckt, von Mittag bis Spätnachmittag verschiedene, auch kräftige und längere Schauer, später Gewitter, erst nachmittags zwischen Regen auch Sonne, kühler.
Wanderung: Maison forestière de Breuil-Anost, ca 26 km.
Schon vor dem Frühstück ging ich heute los, weil ich nicht ganz einschätzen konnte, wie lang der Weg werden würde. So erlebte ich ein Frühstück im Fichtenwald mit blühendem Gras und Fingerhut, es hätte gerade so gut irgendwo in der Eifel sein können. Die Fichten machen als Wald eine Landschaft recht streng, das erlebte ich vor allem gestern, als ich nach längerem Weg durch ebensolchen Wald zu Laubbäumen wechselte, die gleich mehr Lockerheit und Bewegung verbreiteten. Die Seele atmete gleichsam auf. Dennoch hege ich Zuneigung insbesondere zu dem in leichtem Wind rauschenden Fichtenwald, es stellt sich eine Art Behaglichkeit ein, die wahrscheinlich bei mir aus Kindertagen in der Eifel herrührt, wo die ganze Familie gerne die Sommerferien verbrachte.
Wetter: Fast ganztägig bedeckt, von Mittag bis Spätnachmittag verschiedene, auch kräftige und längere Schauer, später Gewitter, erst nachmittags zwischen Regen auch Sonne, kühler.
Wanderung: Maison forestière de Breuil-Anost, ca 26 km.
Schon vor dem Frühstück ging ich heute los, weil ich nicht ganz einschätzen konnte, wie lang der Weg werden würde. So erlebte ich ein Frühstück im Fichtenwald mit blühendem Gras und Fingerhut, es hätte gerade so gut irgendwo in der Eifel sein können. Die Fichten machen als Wald eine Landschaft recht streng, das erlebte ich vor allem gestern, als ich nach längerem Weg durch ebensolchen Wald zu Laubbäumen wechselte, die gleich mehr Lockerheit und Bewegung verbreiteten. Die Seele atmete gleichsam auf. Dennoch hege ich Zuneigung insbesondere zu dem in leichtem Wind rauschenden Fichtenwald, es stellt sich eine Art Behaglichkeit ein, die wahrscheinlich bei mir aus Kindertagen in der Eifel herrührt, wo die ganze Familie gerne die Sommerferien verbrachte.
Gestern schon überquerte ich einen See, heute ging ich einen deutlich größeren entlang, den Lac des Settons. Alle Seen hier im Morvan sind künstlich angestaut, ursprünglich für die Holzflößerei, heute zur Freude und Erholung der Menschen. Das Wolken- und Windspiel machte den See heute besonders vielgestaltig in der Bewegung und den Farben seines Wassers. Wie ein Auge des Himmels fängt er die Stimmungen des Kosmos auf undoffenbart sie im Elent des flüssig - Bewegten.
Anders erlebte ich Wasser, als ich weiterging, es umfloss mich zeitweilig buchstäblichvon oben. Ein kurzes Hagel - Gewitter zeigte mir gegen Abend noch eine weitere Dimension, wie Wasser auf die Erde einstürzen kann; länger noch lagen weiße Hagelkörner auf bestimmten Stellen des Waldbodens.Der wandernde Pilger ist dem allen ausgesetzt, und nicht immer findet er zur rechten Zeit ein schützendes Dach. Dennoch entwickelte ich auch in solchen Wetterlagen allmählich eine Art Gelassenheit, die mich nicht besonders vorantrieb, sondern eher sagte:" Nimm es hin, wie es kommt,es gehört zu Deinem Weg." Wie schön dann, wenn wieder Ruhe, Klarheit und Licht im Kosmos aufstrahlte, nachdem Bäche und Pfützen am Wege wieder kräftig gefüllt waren!
Abends traf ich diesmal zwei Wanderer, die meinen Weg durch das Morvan in Gegenrichtung machten. Zwei Holländer waren es - Frau und Mann,die mir erzählten, Anregungen gaben; wir bewegten so manche Erfahrung des Unterwegs - Seins miteinander.
Klicke bitte auf diesen Link, um zur Fortsetzung dieses Berichtes zu gelangen.
Abends traf ich diesmal zwei Wanderer, die meinen Weg durch das Morvan in Gegenrichtung machten. Zwei Holländer waren es - Frau und Mann,die mir erzählten, Anregungen gaben; wir bewegten so manche Erfahrung des Unterwegs - Seins miteinander.
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