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Neun Krefelder Feierabendler(innen) hatten sich aufgemacht nach Thüringen. Und da sitzen sie nun bis auf den, der sich für das Fotographieren opferte: Hardy.- "Alles liebe Menschen" ( so würde sich eine Holländer auf Deutsch ausdrücken), die sich prächtig verstehen! Aber ich muss wohl ein bisschen der Reihe nach erzählen.
Im ersten Jahr unserer Existenz (2005) als Feierabendgruppe hatten wir mit großem Vergnügen bereits eine ein- und eine zweitägige Reise gemacht. Da ist es doch nur folgerichtig, dass jetzt ein dreitägiger Ausflug her musste. Da entdeckte Bost die drei Feiertage vom 29. April bis zum 1. Mai. Und kaum war der Termin im Januar zur Diskussion gestellt, meldeten sich auch gleich neun Teilnehmer an - ein gewaltiger Fortschritt angesichts der vier bzw. sechs Teilnehmer im letzten Jahr! Und damit wir es gleich festhalten: Ich möchte wieder mit Euch reisen, aber dann vier Tage lang!
In der Vorbereitungsphase hatte ich geschworen, dass die Fahrt bezahlbar würde. Ich musste dann aber per Internet recht sorgsam die Thüringer Unterkünfte abgrasen, bis ich einen Durchschnittspreis von 30 Euro für Übernachtung und Frühstück pro Person und Nacht gefunden hatte. Dann schrieb ich die liebe Thüringer Botschafterin an, um gegebenenfalls ein Treffen untereinander zu arrangieren. Ich bekam zwar die Antwort, dass die dortige Gruppe noch im Entstehen begriffen sei und deshalb der Zeitpunkt noch zu früh, dennoch ihr Lieben in Thüringen: Falls wir wieder in Eure Gegend kommen, so werden wir vorher wieder anfragen...
Ja, und am 29. April ging's los: Ein PKW fuhr um 8:30 Uhr mit zwei Besatzungsmitgliedern in Oberhausen ab, das zweite zur gleichen Zeit mit drei Unternehmungslustigen ab Krefeld Hbf., der dritte PKW lud in Krefeld Hbf drei Erwartungsfrohe ein und holte dann in Essen noch unsere 79-Jährige Immer-Vergnügte ab. Das Handy ist ja ein phantastisches Mittel für gesplittete Gruppenreisen, aber im Ernstfall versagt die Technik zuweilen. Und so entdeckten wir nach etwa drei Stunden, dass der Oberhausener Wagen schon Thüringen erreicht hatte, während die Dreiergruppe - etwa 40 km vor der Vierergruppe - noch einiges zu fahren hatte. Angesichts des nass - kalten Wetters, das in Krefeld noch 7° anzeigte, in Thüringen uns bei 1° und zwischenzeitlichem Schnee empfing, hatten wir uns per funktionierendem Funk verständigt, dass wir uns nicht an der Wartburg, sondern in Weimar sammeln würden. Und wie sind unsere Erfahrungen mit den PKWs? - In jedem Auto herrschte untereinander eine herrliche verbindliche erwartungsfrohe Stimmung mit Phasen der freudig lebhaften Unterhaltung und ruhender Stille. Die getrennte Reise tat im Gesamtverlauf dem intensiven Gemeinschaftsgefühl keinen Abbruch.- Schließlich trafen wir uns in Weimar doch - in einem Café. Es regnete gerade in Strömen, als zwei Gruppen an ihren Kuchen spachtelten und die dritte Gruppe - gerade angekommen - sofort dem Goethemuseum zueilte. Der Regen durchnässte die einen so, dass sie anschließend gleich zur Unterkunft fuhren, die anderen kamen mit wunderschönen geschichtsträchtigen Eindrücken hinterher. Jedenfalls saßen wir gegen 18 Uhr (siehe Foto oben) zusammen, planten, tauschten Erfahrungen aus und ... verschwanden erst gegen 23 Uhr auf unseren Zimmern.
Im ersten Jahr unserer Existenz (2005) als Feierabendgruppe hatten wir mit großem Vergnügen bereits eine ein- und eine zweitägige Reise gemacht. Da ist es doch nur folgerichtig, dass jetzt ein dreitägiger Ausflug her musste. Da entdeckte Bost die drei Feiertage vom 29. April bis zum 1. Mai. Und kaum war der Termin im Januar zur Diskussion gestellt, meldeten sich auch gleich neun Teilnehmer an - ein gewaltiger Fortschritt angesichts der vier bzw. sechs Teilnehmer im letzten Jahr! Und damit wir es gleich festhalten: Ich möchte wieder mit Euch reisen, aber dann vier Tage lang!
In der Vorbereitungsphase hatte ich geschworen, dass die Fahrt bezahlbar würde. Ich musste dann aber per Internet recht sorgsam die Thüringer Unterkünfte abgrasen, bis ich einen Durchschnittspreis von 30 Euro für Übernachtung und Frühstück pro Person und Nacht gefunden hatte. Dann schrieb ich die liebe Thüringer Botschafterin an, um gegebenenfalls ein Treffen untereinander zu arrangieren. Ich bekam zwar die Antwort, dass die dortige Gruppe noch im Entstehen begriffen sei und deshalb der Zeitpunkt noch zu früh, dennoch ihr Lieben in Thüringen: Falls wir wieder in Eure Gegend kommen, so werden wir vorher wieder anfragen...
Ja, und am 29. April ging's los: Ein PKW fuhr um 8:30 Uhr mit zwei Besatzungsmitgliedern in Oberhausen ab, das zweite zur gleichen Zeit mit drei Unternehmungslustigen ab Krefeld Hbf., der dritte PKW lud in Krefeld Hbf drei Erwartungsfrohe ein und holte dann in Essen noch unsere 79-Jährige Immer-Vergnügte ab. Das Handy ist ja ein phantastisches Mittel für gesplittete Gruppenreisen, aber im Ernstfall versagt die Technik zuweilen. Und so entdeckten wir nach etwa drei Stunden, dass der Oberhausener Wagen schon Thüringen erreicht hatte, während die Dreiergruppe - etwa 40 km vor der Vierergruppe - noch einiges zu fahren hatte. Angesichts des nass - kalten Wetters, das in Krefeld noch 7° anzeigte, in Thüringen uns bei 1° und zwischenzeitlichem Schnee empfing, hatten wir uns per funktionierendem Funk verständigt, dass wir uns nicht an der Wartburg, sondern in Weimar sammeln würden. Und wie sind unsere Erfahrungen mit den PKWs? - In jedem Auto herrschte untereinander eine herrliche verbindliche erwartungsfrohe Stimmung mit Phasen der freudig lebhaften Unterhaltung und ruhender Stille. Die getrennte Reise tat im Gesamtverlauf dem intensiven Gemeinschaftsgefühl keinen Abbruch.- Schließlich trafen wir uns in Weimar doch - in einem Café. Es regnete gerade in Strömen, als zwei Gruppen an ihren Kuchen spachtelten und die dritte Gruppe - gerade angekommen - sofort dem Goethemuseum zueilte. Der Regen durchnässte die einen so, dass sie anschließend gleich zur Unterkunft fuhren, die anderen kamen mit wunderschönen geschichtsträchtigen Eindrücken hinterher. Jedenfalls saßen wir gegen 18 Uhr (siehe Foto oben) zusammen, planten, tauschten Erfahrungen aus und ... verschwanden erst gegen 23 Uhr auf unseren Zimmern.
Angesichts des Wochenendes und der langen Warteschlangen auf der Wartburg hatten wir uns entschlossen, diesen Ort am zweiten Tag möglichst früh zu besuchen. Und so erlebten wir es auch.
Nach einem herrlichen gemeinschaftlichen Frühstücksbuffet machten wir uns mit zwei Autos gegen 9:30 Uhr auf den 60 km langen Anfahrtsweg. Zwei von uns, die das Ziel schon häufiger erlebt hatten, fuhren eigene Wege und brachten dann am Abend andersartige Erlebnisse in unser Zusammensein ein - eine wunderschöne Erfahrung, dass eine Gruppe während einer solchen Fahrt durchaus nicht stets geschlossen zusammenbleiben muss, um sich doch zusammengehörig fühlen und ergänzen zu können.
Die Wartburg: Wie oft hat man vielleicht schon gelesen oder gehört, dass diese Burg Zufluchtsort für Martin Luthar war oder dass hier Elisabeth von Thüringen einige Zeit gelebt hat. Hat diesmal diese Kenntnisse vielleicht mit neuen Augen angeschaut? - Ich habe mir in diesen Mauern vorgestellt, dass Martin Luther Geächteter auf die Wartburg kam, als ein Vogelfreier, den man straffrei töten durfte. Wie fühle ich mich in einer solchen Lage? Wäre mein Leben unter solchen Umständen nicht von Dauerängsten bestimmt? Wie verkrafte ich über die Jahre hin die seelische Einsamkeit dieser Todesgegenwart? - Diesmal habe ich die Wartburg bewusst als einen Ort der Abwehr und des Schutzes erlebt, als ein Ghetto.
Unsere ganze Gruppe ist freudig - interessiert durch die teilweise dunklen Räume gegangen,hat aber auch kunstvoll ausgestaltete Räume gesehen und atmete nicht zuletzt die Weite des Thüringer Landes um die Wartburg ein. Davon berichten die folgenden Bilder.
Nach einem herrlichen gemeinschaftlichen Frühstücksbuffet machten wir uns mit zwei Autos gegen 9:30 Uhr auf den 60 km langen Anfahrtsweg. Zwei von uns, die das Ziel schon häufiger erlebt hatten, fuhren eigene Wege und brachten dann am Abend andersartige Erlebnisse in unser Zusammensein ein - eine wunderschöne Erfahrung, dass eine Gruppe während einer solchen Fahrt durchaus nicht stets geschlossen zusammenbleiben muss, um sich doch zusammengehörig fühlen und ergänzen zu können.
Die Wartburg: Wie oft hat man vielleicht schon gelesen oder gehört, dass diese Burg Zufluchtsort für Martin Luthar war oder dass hier Elisabeth von Thüringen einige Zeit gelebt hat. Hat diesmal diese Kenntnisse vielleicht mit neuen Augen angeschaut? - Ich habe mir in diesen Mauern vorgestellt, dass Martin Luther Geächteter auf die Wartburg kam, als ein Vogelfreier, den man straffrei töten durfte. Wie fühle ich mich in einer solchen Lage? Wäre mein Leben unter solchen Umständen nicht von Dauerängsten bestimmt? Wie verkrafte ich über die Jahre hin die seelische Einsamkeit dieser Todesgegenwart? - Diesmal habe ich die Wartburg bewusst als einen Ort der Abwehr und des Schutzes erlebt, als ein Ghetto.
Unsere ganze Gruppe ist freudig - interessiert durch die teilweise dunklen Räume gegangen,hat aber auch kunstvoll ausgestaltete Räume gesehen und atmete nicht zuletzt die Weite des Thüringer Landes um die Wartburg ein. Davon berichten die folgenden Bilder.
Von der Wartburg aus fuhren wir dann zum Großen Inselberg hinauf. Seine Spitze lag in den Wolken, die Aussicht war schlecht. Aber im Restaurant saßen wir gemütlich beim Mittagessen und waren in angeregte Gespräche vertieft. Danach ging unser Fahrt durch manche kleine Ortschaft wieder zurück nach Kranichfeld. Dort erwartete uns am Abend eine angenehme Gaststädte in der Nachbarschaft unserer Unterkunft. Da saßen wir nun noch gemütlicher aals am vorhergehenden Abend, schmausten, erzählten, lachten und dachten an die Feierabendler von uns, die auch gern mitgefahren wären. - Gegen 22:30 Uhr kam die Nachtruhe.
"Aufstehen!!!" - hieß es am nächsten Morgen gegen 8:00 Uhr. Das Ziel hieß noch lange nicht "Heimat", sondern "Frühstückbuffet". Hoffentlich läuft den lieben Lesern hier wenigstens das Wasser im Mund zusammen angesicht der Perspektive, bei einem reichhaltigen Wahlfrühstück nach Herzenslust wieder erzählen und planen zu können. Nun, geplant haben wir das Ziel Erfurt, bevor es auf die Heimreise gehen sollte. Und das Ziel lohnte sich!
"Aufstehen!!!" - hieß es am nächsten Morgen gegen 8:00 Uhr. Das Ziel hieß noch lange nicht "Heimat", sondern "Frühstückbuffet". Hoffentlich läuft den lieben Lesern hier wenigstens das Wasser im Mund zusammen angesicht der Perspektive, bei einem reichhaltigen Wahlfrühstück nach Herzenslust wieder erzählen und planen zu können. Nun, geplant haben wir das Ziel Erfurt, bevor es auf die Heimreise gehen sollte. Und das Ziel lohnte sich!
Falls wir uns mit den drai Autos verlieren sollten, hatten wir uns schon nach dem Frühstück voneinander verabschiedet und geisterten nun noch drei Stunden mit Handykontakt durch Erfurt. Dann aber ging's wirklich heimwärts. Die letzten trafen gegen 18:30 Uhr in Krefeld ein.
Zehn Tage später trafen wir uns bereits wieder beim Monatstreffen. Ja - und wie war uns da zu mute? - Wir hatten einfach das Gefühl: Nun gehören wir noch ein bisschen mehr zusammen...
Ganz lieb grüßt Euch Euer Bost
Zehn Tage später trafen wir uns bereits wieder beim Monatstreffen. Ja - und wie war uns da zu mute? - Wir hatten einfach das Gefühl: Nun gehören wir noch ein bisschen mehr zusammen...
Ganz lieb grüßt Euch Euer Bost









