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Besuch im Klosterstollen Barsinghausen

Stollen

Glück auf!
Die Huckups sind sehr unternehmungslustig, also mussten sie auch mal in ein Bergwerk einfahren. Wir entschieden uns für den Besuch im Klosterstollen in Barsinghausen. Der Tipp kam von Heide und Rüdiger. Wir bekamen einen Termin für den Samstag, den 15. Juli um 10.00 Uhr. Spontan meldeten sich 9 Mitglieder hier für an.
Um 8.45 Uhr sammelten wir uns am Bahnhof, zur Abfahrt. Um kurz vor 10.00 Uhr wurden wir mit einem „Glückauf“ am Klosterstollen vom Steiger empfangen und begrüßt.
Nach einem kleinen Rundgang durch den Zechensaal wurden wir in der ehemaligen Waschkaue mit der Geschichte des Klosterstollen und den Bergwerken im allgemeinen bekannt gemacht. Die Bergleute haben auch ihre eigene Sprache:

  • Glück auf - ein Bergmanngruß
  • Steiger - Grubenaufseher, Bergingenieur
  • Abteufen - herstellen eines Schachtes von oben nach unten
  • Blindschacht - Schacht ohne Verbindung zur Tagesoberfläche
  • Mundloch - Ende eines Stollens an der Tagesoberfläche
  • Gezähe - Werkzeug des Bergmannes
  • Hunt - offener Förderwagen
  • Mächtigkeit - die Dicke einer Gesteinsschicht
  • Schicht - regelmäßige tägliche Arbeitszeit
  • Schießen - sprengen unter Tage, usw....

Nach der Sicherheitsbelehrung bekamen wir einen Helm und vor dem Ausgang zum Stollen wurde uns vor der Lampenstube eine originale Akkulampe umgehängt.
Inzwischen hatte der Lokführer den Personenzug für die Fahrt über 1,3 Kilometer in den Berg bereit gestellt. Als wir alle einen Platz im Zug gefunden hatten, begann die Fahrt in den Klosterstollen. Nach 15 Minuten konnten wir den Zug verlassen.
Uns wurde alles gezeigt und erklärt, zum Beispiel sieht man das Auffahren von Strecken, das Vorbereiten einer Sprengung, den Wurfschaufellader, Bohrmaschinen und natürlich die Gewinnung der Kohle am Kohlenflöz mit dem Presslufthammer, der Schüttelrutsche und den Förderwagen. Auf dem Rundgang durch die Grube wurden auch alte Strecken und verlassene Abbaue gezeigt. Es war wieder ein interessantes Erlebnis. Es dauerte ca. 2 Stunden bis wir das Tageslicht wieder sahen.
Da so etwas auch hungrig macht, beschlossen wir einen kleinen Happen zu essen. Wir fanden einen Griechen, wo wir gut versorgt wurden, und alle zufrieden waren.
Wer sich weiter informieren möchte, kann das hier

Autor

Volkhart (Eckbert)

Klosterstollen 1

Klosterstollen 2

Klosterstollen 3

Klosterstollen 4

Klosterstollen 5

Klosterstollen 6

Klosterstollen 7

Klosterstollen 8

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