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Besuch des Kraftwerkes Mehrum


Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose – wir brauchen keine Kraftwerke!
Nur, wie kommt er hinein?
Um dieses zu erfahren haben wir Huckups am 3.9. anlässlich des „Tag der offenen Tür „ das Kohlekraftwerk im Mehrum besichtigt.

Fast jeder hat sein „Kraftwerk“ zu Hause: Der Dynamo am Fahrrad!

Das Prinzip der Stromerzeugung ist das gleiche wie in Mehrum:
Ein rotierender Magnet (Beim Fahrrad ist es ein Dauermagnet, in Mehrum ist es ein Elektromagnet) dreht sich innerhalb feststehender Wicklungen.
Wozu also dann noch ein Kraftwerk, wenn es auch mit dem Fahrrad geht?.

Der Faraddynamo leistet 3 Watt. Wir würden 250 Millionen Fahrräder (die 24 Stunden lang betätigt werden müssten), benötigen, um die Leistung des Kraftwerk Mehrums (750 Mega-Watt) erzielen.

Da so viel Menschen und Fahrräder nicht verfügbar waren, wurde in Mehrum ein anderer Weg gewählt: Wasser wird durch Kohle erhitzt, der Dampf treibt eine Turbine und diese unseren „Fahrraddynamo“, den Generator.

Wir erfuhren, dass „nebenbei“ aus der Asche Zuschlagstoffe für die Betonherstellung und durch die Rauchgasreinigung noch Gips gewonnen werden.
Auf einem hochinteressanten Rundgang hatten wir die Gelegenheit, uns all diese Prozesse anzusehen.

Die Größe der Anlagen hat uns beeindruckt (der Schornstein ist 250 m hoch, Kesselhaus und Kühlturm jeweils 130 m).

Unserer Aufnahmefähigkeit war begrenzt und die Beine wurden allmählich müde, so ließen wir die Veranstaltung bei einem gemütlichen Essen in Hohenhameln ausklingen. Das Lokal war voll, da wir nicht reserviert hatten, wurde uns das Essen in der Kegelbahn nach einer langen Wartezeit aufgetragen, aber gemütlich war’s trotzdem!

Teilnehmer:
Trago und Eckbert,
Flaminga und WoSoft mit Tochter und Enkel,
xilia und finix, der diesen Artikel vefasst hat.

Weitergehende Infos über das Kraftwerk gibt es hier.


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