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Die Haut grenzt uns von der Außenwelt ab und schützt unseren Organismus. Sie ist selber aber auch sehr schutz- und pflegebedürftig.

Pflege der reifen Haut

Im Laufe der Jahrzehnte hält Haut allerhand aus. Irgendwann jedoch verliert sie ihre Elastizität, da sogenannte kollagene und elastische Fasern, die für die glatte Haut verantwortlich sind, im Alter schwächer werden. Dadurch wird die Haut ebenso wie das darunterliegende Fettgewebe dünner. Kommen dann noch die Auswirkungen der Schwerkraft hinzu, erschlafft die ehemals jugendlich pralle und glatte Haut. Ältere Haut ist trocken, faltig und oft sensibel.
Wie stark die Haut bei älteren Menschen Falten bildet, hängt zum Teil vom eigenen Verhalten ab. Als Hauptursache für faltige Haut gilt übermäßige UV-Strahlung, sprich zu viele Sonnenbäder. Daneben lässt auch Rauchen die Haut schnell altern. Ausreichender Sonnenschutz von Jugend an, verhindert vorzeitige und übermäßige Faltenbildung.

Trockene Haut
Viele ältere Menschen haben Probleme mit einer zu trockenen Haut. Im Winter, wenn es draußen trocken und windig ist, quälen Schuppen und Juckreiz die Betroffenen. Ist die Haut mäßig trocken, hilft es, sie nach dem Duschen oder Baden mit einer geeigneten, möglichst rückfettenden, Feuchtigkeitslotion einzucremen. Um stärkere Austrocknung zu verhindern, sollte nicht zu häufig gebadet und die Duschzeit kurz gehalten werden. Auch zu hohe Wassertemperaturen trocknen die Haut weiter aus. Weitere Informationen zur Pflege trockener Haut findest Du .
Juckt oder schuppt die Haut extrem und ist sie rissig, empfiehlt es sich, einen Hautarzt aufzusuchen. Möglicherweise ist eine Erkrankung die Ursache dafür.

Jungbrunnen?
Moderne Medizin und Kosmetik stellen mittlerweile viele Mittel zur Verfügung, um die Faltenbildung zu reduzieren oder zu verlangsamen und das frische, jugendliche Aussehen zu erhalten. So können Cremes, die Vitamin-A-Säure enthalten, offensichtlich das Oberflächenrelief der Haut verbessern, unregelmäßige Pigmentierungen reduzieren sowie den Kollagengehalt der Haut verbessern. Auch sogenannte Alpha-Hydroxy-Säuren können womöglich einige der durch die Sonne hervorgerufenen Schäden reparieren. Beliebt sind derzeit Unterspritzungen mit dem Nervengift Botulinumtoxin, auch Botox genannt. Dieses Gift entspannt die kleinen Gesichtsmuskeln und vermindert dadurch größere Furchen im Gesicht. Um sich eine annähernd jugendliche Haut zu erhalten, lassen sich auch immer mehr Menschen „liften“, das heißt sie lassen ihre Haut chirurgisch spannen.

Hautveränderungen
Viel älterwerdende Menschen empfinden Hautveränderungen wie Alterswarzen (seborrhoischen Keratosen), Leberflecken oder Altersflecken (Lentigines) als störend, obwohl sie in der Regel harmlos sind. Harmlos, aber unschön sind auch gerötete, fettige und schuppende Ekzeme (seborrhoischen Ekzeme), die insbesondere auf der Kopfhaut und weiteren Hautbereichen mit einer hohen Anzahl an Talgdrüsen auftreten sowie Blutschwämmchen (senile Angiome). Für alle genannten Hautveränderungen gibt es mittlerweile geeignete Behandlungen wie beispielsweise Salben oder spezielle Shampoos, operative Entfernung, Lasertherapien und Kälteanwendung. Um sicher zu gehen, dass es sich wirklich um die beschriebenen harmlosen Hautveränderungen handelt, sollten Betroffene in Zweifelsfällen einen Hautarzt aufsuchen. Seit dem 1. Juli 2008 haben gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren zudem alle zwei Jahre Anspruch auf eine Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung, die die Krankenkassen bezahlen.

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