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Die Haut grenzt uns von der Außenwelt ab und schützt unseren Organismus. Sie ist selber aber auch sehr schutz- und pflegebedürftig.

Bei Neurodermitis: Glatte und fein gewebte Kleidungsstoffe

Hannover (dpa/tmn) - Menschen mit Neurodermitis sollten Kleidungsstücke aus glatten und fein gewebten Materialien wie Baumwolle oder Viskose tragen. Denn die Oberflächenstruktur dieser Fasern reizt die Haut weniger, sagt die Dermatologin Annice Heratizadeh von der Medizinischen Hochschule Hannover.

Auch Seide und Leinen sind geeignete Materialien. Kunstfasern wie Nylon und Polyester sowie grobe Wolle irritieren die Haut zusätzlich und sorgen für Juckreiz. Außerdem sollte man die Etiketten entfernen, um selbst kleinste Reizungen zu vermeiden. Auch raue Nähte können Juckreiz auslösen: Dann kann man die Kleidungsstücke - wenn möglich - auf links tragen. Besonders angenehm sind zudem luftige Kleidungsstücke. So entsteht kein Wärmestau, der die Neurodermitis zusätzlich ankurbelt.

Leitlinie für Neurodermitis

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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