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Eisvögel

Lebensbilder - Fotoausstellung im Landesmuseum Hannover

Lebensbilder der Natur
Sonderausstellung der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover,
seit dem 7. April bis zum 9. Juli 2006

Habt ihr herausgefunden, was auf dem Bild gezeigt wird? Es sind zwei Eisvögel bei der Balz - dabei überreicht ein Vogel (das Männchen?) dem anderen, der künftigen Partnerin einen Fisch. Ein Hochzeitsgeschenk also! - in der Biologie „Balzfütterung“ genannt. Im richtigen Moment erwischt und so ins Bild gesetzt, dass ein hamonischer Geamteindruck entsteht. Foto: Wolf-Dieter Peest, Salzhemmendorf

Auf den rund 60 Aufnahmen, die hier gezeigt werden, haben die Fotografinnen und Fotografen die Ästhetik und den künstlerischen Eigenwert, welche zum Wesen der Natur gehören, einfühlsam festgehalten. Die Fotos – ob Pflanze oder Tier – sind von begeisternder Schönheit und gewähren einen einmaligen Blick in und auf die Natur.

Die 24 ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sind Mitglieder der niedersächsischen Regionalgruppe der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen. (Sie konnten nur auf Antrag und nach Begutachtung eingereichter Bilder Mitglied werden, sodass der Zusatz „GDT“ hinter dem Namen auch ein Qualitätszeichen ist.) Mit der exklusiven Auswahl exotischer und heimischer Tier- und Pflanzenaufnahmen werden alle Interessierten auf eine fantastische Weltreise von der Arktis über Afrika bis in unsere Heimat Europa eingeladen. Der Besuch dieser Ausstellung ist somit für die ganze Familie ein faszinierendes Erlebnis.

Die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V. (GDT) vereint bundesweit mehr als 600 Fotografinnen und Fotografen.
Der Verein verfolgt mit seinen Ausstellungen das Ziel, durch Fotografie die Augen der Besucherinnen und Besucher für die Natur zu öffnen. Denn nur wer die Natur kennt, kann sie schützen. Aber auch die Bereitschaft der Naturfotografen, bei Wind und Wetter an ihre Grenzen zu gehen, soll mit dieser Präsentation honoriert werden.

Es werden wirklich beeindruckende Bilder gezeigt, bei denen man den persönlichen Einsatz bewundern muss - trotz aller modernen Technik ist der immer noch groß. Gelegentlich wundere ich mich über die Qualitätsunterschiede, denn die Fotografen durften ihre Bildbeispiele ja selber aussuchen und haben sicher „ihr Bestes“ genommen (mangelnde Selbsteinschätzung?). Aber der Vorteil ist, dass man daran sein Auge schulen kann. Schade, dass man die Geschichten der Entstehung der Bilder nicht kennt, sie sind sicher oft spannend. Da müsste man schon die Fotografen selber fragen - bei Gelegenheit des Internationalen Museumstages zum Beispiel, am 21. Mai, oder während der langen Museumsnacht am 17. Juni - in beiden Fällen sind einige der Fotokünstler anwesend. Sie geben auch gerne Tipps!

Ich empfehle: Hingehen und in Ruhe anschauen (den Blick dabei üben), anschließend einmal wieder durch das Landesmuseum stromern ...

Eisbär

Das zweite Foto zeigt einen Eisbären, der sich im Schnee ausruht und sonnt. Foto: Dr. Laszlo Nogrady, Hameln

© für den Text: Dr. Helge Mücke, Hannover (im Hauptteil wurde der Pressetext des Landesmuseums zugrunde gelegt); © für die Bilder bei den genannten Fotografen. Die Beispiele wurden vom Landesmuseum für Pressezwecke zur Verfügung gesteltt, sie sind nicht grundätzlich freigegeben.

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