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"Das schönste Museum der Welt" - Ausstellung im Museum Folkwang Essen, März bis Juli 2010
"Das schönste Museum der Welt" - so war einst (1932) das Museum Folkwang von einem Fachmann genannt worden. Das war es damals wohl auch, eines der schönsten und interessantesten - bis die Nazis eingriffen (1933); sie beschlagnahmten viele, viele Werke, die als entartet galten, und verkauften sie gewinnbringend. Die aktuelle Ausstellung ist eine Art Rekonstruktion: Aus aller Welt wurden die Werke wieder zusammengeholt, die das Folkwangmuseum damals besessen hatte; hinzu kommen Werke, die das Museum im Laufe der Zeit schon zurückgekauft, also bereits wieder in Besitz hat.
So sah es z.B. damals aus im Museum Folkwang.
Zu sehen sind Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, im Hintergrund an der Wand Franz Marcs "Weidende Pferde IV" - das publikumswirksame titelgebende Werk der jetzigen Ausstellung, das oben schon zu sehen ist. Ihr erkennt hoffentlich, wie "entartet" die Werke hier alle sind!?
Auch in der jetzigen Ausstellung sind sowohl Gemälde als auch Skulpturen zu betrachten.
Zu sehen sind Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck, im Hintergrund an der Wand Franz Marcs "Weidende Pferde IV" - das publikumswirksame titelgebende Werk der jetzigen Ausstellung, das oben schon zu sehen ist. Ihr erkennt hoffentlich, wie "entartet" die Werke hier alle sind!?
Auch in der jetzigen Ausstellung sind sowohl Gemälde als auch Skulpturen zu betrachten.
Eine große Besonderheit der Ausstellung in Essen: Es sind auch Werke anderer Völker zu sehen, wie diese wunderschöne Nô-Maske. Denn auch so etwas wurde im Museum Folkwang von Anfang an gesammelt. So gibt es eine große Bandbreite zu besichtigen, was den Musumsbesuch noch anstrengender macht. Sehr zu empfehlen, wenn auch nur mit Pausen. Am 15. Mai 2010 können wir zusammen hinfahren (s. "Veranstaltungen").
Weitere Informationen in meinem Kulturblog
(C) Text Dr. Helge Mücke, Hannover; die verwendeten Fotos sind Pressebilder des Museums, also nicht frei verfügbar; Einzelnachweise jeweils unter dem Bild.
Weitere Informationen in meinem Kulturblog
(C) Text Dr. Helge Mücke, Hannover; die verwendeten Fotos sind Pressebilder des Museums, also nicht frei verfügbar; Einzelnachweise jeweils unter dem Bild.



