Mach mit bei Feierabend.de!
Finde neue Freunde für Leben, Liebe und Freizeit
Online Sofortkontakt zu 160.000 Gleichgesinnten
Triff nette Menschen „vor Ort“ in 120 Regionalgruppen
Jetzt kostenlos anmelden!
Service:
Freunde einladen! Sicherheitshinweis Zur Startseite machen Der Freitags-Rundbrief Rundgang durch die Community
R_regio
Freunde einladen! Sicherheitshinweis Zur Startseite machen Der Freitags-Rundbrief Rundgang durch die Community
Regional > Hannover > Kunst & Kultur > Brahms Requiem als Oper - Herrenhäuser Kirche Hannover September
Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich.
Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle
durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die
von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.
Aktueller Zusatz: Ein Nachlese-Bericht findet sich hier: kultur.typepad.com
Peter (blauminze) hat den Vorschlag gemacht, wieder ein Konzert in der Herrenhäuser Kirche zu besuchen - s. Veranstaltungen.
Dank sei seiner Initiative!!
Hier ein kleiner Vorbericht dazu:
Da hat sich die Herrenhäuser Kirche etwas vorgenommen, die ersten Aufführungen haben bereits stattgefunden, erfolgreich, wie man hört: das Requiem von Johannes Brahms szenisch aufzuführen wie eine biblische Oper.
Fragt sich natürlich gleich: wo sollen die Texte und die Dramaturgie herkommen?
Sechs Monologe aus „Jedermann“ von Frank Martin und dasTheaterstück „Der Tor und der Tod“ von Hugo von Hofmannsthal geben die ergänzende Grundlage. Martin Ehlbeck, der Kirchenkreiskantor der Herrenhäuser Kirche, hat sich dieses Wagnis vorgenommen - sein Mut ist zu loben! -, er macht die musikalische und die künstlerische Gesamtleitung. Aber in diesem Fall ist auch ein Regisseur nötig: Christoph G. Amrhein aus Bonn hat diese Aufgabe übernommen. Bekannte und erfahrene Künstler der Musik- und Theaterszene, die in der hannoverschen Region ansässig sind, arbeiten mit der Kantorei Herrenhausen zusammen, so heißt es, "um eine innovative Interpretation des bedeutenden Oratoriums der Spätromantik vorzustellen".
"Erst in jüngster Zeit wurden die Chancen, die die szenische Realisation großer oratorischen Werke in Kirchen bietet, erkannt und vereinzelt schon genutzt. Die Herrenhäuser Kirche als Operbühne bietet interessante Blickwinkel" - so die Netzseite. Für die Vorstellungen wird in der Herrenhäuser Kirche im Altarraum eine Bühne errichtet. Etwa einhundert Mitwirkende werden hier singen und spielen.
Das Stück dauert ca. 90 Minuten. Die Premiere fand am Samstag, dem 19. September 2009, um 20 Uhr statt. Weitere Vorstellungen fanden und finden am 20., 24. und 25. September zur gleichen Uhrzeit statt. Und neuerdings wurde sogar noch eine Zusatzvorstellung für Samstag 26. September eingerichtet!
Peter (blauminze) hat den Vorschlag gemacht, wieder ein Konzert in der Herrenhäuser Kirche zu besuchen - s. Veranstaltungen.
Dank sei seiner Initiative!!
Hier ein kleiner Vorbericht dazu:
Da hat sich die Herrenhäuser Kirche etwas vorgenommen, die ersten Aufführungen haben bereits stattgefunden, erfolgreich, wie man hört: das Requiem von Johannes Brahms szenisch aufzuführen wie eine biblische Oper.
Fragt sich natürlich gleich: wo sollen die Texte und die Dramaturgie herkommen?
Sechs Monologe aus „Jedermann“ von Frank Martin und dasTheaterstück „Der Tor und der Tod“ von Hugo von Hofmannsthal geben die ergänzende Grundlage. Martin Ehlbeck, der Kirchenkreiskantor der Herrenhäuser Kirche, hat sich dieses Wagnis vorgenommen - sein Mut ist zu loben! -, er macht die musikalische und die künstlerische Gesamtleitung. Aber in diesem Fall ist auch ein Regisseur nötig: Christoph G. Amrhein aus Bonn hat diese Aufgabe übernommen. Bekannte und erfahrene Künstler der Musik- und Theaterszene, die in der hannoverschen Region ansässig sind, arbeiten mit der Kantorei Herrenhausen zusammen, so heißt es, "um eine innovative Interpretation des bedeutenden Oratoriums der Spätromantik vorzustellen".
"Erst in jüngster Zeit wurden die Chancen, die die szenische Realisation großer oratorischen Werke in Kirchen bietet, erkannt und vereinzelt schon genutzt. Die Herrenhäuser Kirche als Operbühne bietet interessante Blickwinkel" - so die Netzseite. Für die Vorstellungen wird in der Herrenhäuser Kirche im Altarraum eine Bühne errichtet. Etwa einhundert Mitwirkende werden hier singen und spielen.
Das Stück dauert ca. 90 Minuten. Die Premiere fand am Samstag, dem 19. September 2009, um 20 Uhr statt. Weitere Vorstellungen fanden und finden am 20., 24. und 25. September zur gleichen Uhrzeit statt. Und neuerdings wurde sogar noch eine Zusatzvorstellung für Samstag 26. September eingerichtet!
Christoph G. Amrhein, der Regisseur, schreibt (s. Netzseite):
"Von einem Opernplot im üblichen Sinn kann man wohl kaum sprechen, vielleicht eher von einem spirituellen Traumspiel, oder einem musikalischen Endzeitstück und somit dem spirituellen Charakter des Gesamtkonzepts im Sinne einer Seelenhandlung auch angemessen. Engel und Teufel aus dem Inventar des Mysterienspiels, wie sie auch den „Jedermann“ bevölkern, treiben jedenfalls den Spannungsbogen voran und setzen theatralische Glanzlichter, wie es sich für eine biblische Oper in der Kirche gehört." Drei Personen, die dem Toren besonders nahe standen, treten in dem kleinen Versdrama als Verstorbene auf und machen ihm in seiner Todesstunde bewusst, wie sehr er sich in seinem Leben versündigt hat.
Mit der Konfrontation dieser drei „Ankläger“ bekommt unser Jedermann-Tor einen biographischen Hintergrund, der sich in Spielhandlung umdeuten lässt."
© Text bis auf die Zitate Helge Mücke, Hannover; die Proben-Bilder hat der Veranstalter für Pressezwecke zur Verfügung gestellt, sie sind nicht frei verfügbar.
Weitere Infos: http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/
und
http://kultur.typepad.com
"Von einem Opernplot im üblichen Sinn kann man wohl kaum sprechen, vielleicht eher von einem spirituellen Traumspiel, oder einem musikalischen Endzeitstück und somit dem spirituellen Charakter des Gesamtkonzepts im Sinne einer Seelenhandlung auch angemessen. Engel und Teufel aus dem Inventar des Mysterienspiels, wie sie auch den „Jedermann“ bevölkern, treiben jedenfalls den Spannungsbogen voran und setzen theatralische Glanzlichter, wie es sich für eine biblische Oper in der Kirche gehört." Drei Personen, die dem Toren besonders nahe standen, treten in dem kleinen Versdrama als Verstorbene auf und machen ihm in seiner Todesstunde bewusst, wie sehr er sich in seinem Leben versündigt hat.
Mit der Konfrontation dieser drei „Ankläger“ bekommt unser Jedermann-Tor einen biographischen Hintergrund, der sich in Spielhandlung umdeuten lässt."
© Text bis auf die Zitate Helge Mücke, Hannover; die Proben-Bilder hat der Veranstalter für Pressezwecke zur Verfügung gestellt, sie sind nicht frei verfügbar.
Weitere Infos: http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/
und
http://kultur.typepad.com



