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nun wünscht ein jeder, dass er geht;
er hat es gar zu arg getrieben,
so grausig kalt uns angeweht.
Gleich Allen, die zu lange bleiben,
wird man ihn leid und mag ihn nicht.
Doch ist er noch nicht zu vertreiben-
er wird vergehn im Frühlingslicht.
. . wie mit der Hand im warmen Sand
Liebe ist Hoffnung,
stets vorwärts gehen
nie nach hinten sehen
Im Gras liegen
in die Sonne blinzeln
Liebe ist zärtlich wie ein sanfter Wind
der den Grashalm erzittern läßt
Liebe ist,
einer Ameise zusehen
Liebe ist Sehnsucht,
verbrennen vor Glück
Liebe ist, wenn zwei Augenpaare ineinander sehen
und sich schweigend verstehen
Liebe ist Vertrauen,
vergeben mit einem Blick
Liebe ist Zuversicht,
am Horizont das helle Licht
Liebe ist,
in einem fremden Land
die ausgestreckte Hand
Liebe macht blind
und Liebe macht stumm
Liebe ist Ohnmacht
und Aufopferung
Liebe zeugt Haß
doch Liebe hält jung
Liebe gibt Kraft
gibt Mut und Vertrauen
auf die Liebe
kannst Du immer bauen.
Text: © Fritz Fröhlich alias dl1oae
Bild: © Annette Wilhelm
© Bild: Annette Wilhelm /kobra
das man so richtig erst im Alter kennt
solange alle Teile funktionieren
mußt Du sie nicht zum Doktor führen
Doch irgendwann fängt es dann an
und Du erkennst mit großem Schreck
Du kannst den Berg
nicht mehr im Dauerlauf besteigen
Du mußt auf halber Höhe ruh`n
weil Deine Beine es nicht tun
Und so beginnen ganze Serenaden
körperlicher Eskapaden
Jetzt fangen Deine Augen an
und plötzlich kannst Du auch schlecht hören
Du schmeckst nicht mehr wie`s früher war
die Hüfte schmerzt, der Darm wird träge
Na und
das ist doch alles kein Problem
Der Mensch erlebt die Welt doch im Gehirn
Was Du dort denkst
ist noch voll Optimismus und voll Schwung
Infolgedessen
bist`e auch noch jung
Text: © Fritz Fröhlich alias dl1oae
Bild: © Annette Wilhelm
© Bild: Annette Wilhelm /kobra
Es kam mir in den Sinn zu fragen.
was Liebe ist, geht sie nicht „durch den Magen“....
Die weiche Couch für Zwei,
das Bett ist’s einerlei.
Die dichte Seit an Seit,
Gewöhnung wird es mit der Zeit:
Die Ferne, die zur Sehnsucht drängt,
Gedanken in die Richtung zwängt.
Die Träume vom bestimmten Glück,
das immer wieder weiterrückt.
Die Eifersucht, in mancher Nacht,
die über den „Besitz“ nun wacht.
Die Worte, manchmal grollend,
der Mund vom Kummer schmollend.
Die „Meinung immer gleicher Art,“
die Liebende vor jedem Streit bewahrt.
Die Liebe als Symbol,
wir fühlen uns da wohl.
Ist eins und eins nun drei,
bleibt sie auf ewig zwei.
Doch immer ist’s die Eins,
verschmelzen kann sich keins.
Ist dieses nun die Liebe,
verpackt in unsre Triebe.
In der Menschen fülle so allein,
überleben wir zu zweien.
Alles hier gehört dazu-
Gibt dem Menschen Glück und Ruh.
In dem Weltgetümmel,
zweisam unterm Sternenhimmel.
LIEBE ist wie SONNENSCHEIN
LUFT zum atmen, klar und rein.
© Text: Gertrud Schulze /wurzeldrei



