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phaeno Wolfsburg

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In wahrstem Sinne des Wortes, so kann man die Experimentierlandschaft des phaeno Wolfsburg bezeichnen.
Um das zu erleben und zu erkunden, fuhr unsere Gruppe mit dem Zug erwartungsvoll dem Ziel Wolfsburg entgegen.
Nach Ankunft und verlassen des Bahnhofs, bot sich uns gleich gegenüber dem Bahnhof, ein gewaltiger Anblick mit einer außergewöhnlichen Architektur, das phaeno. Auf mich wirkte der Gebäudekomplex phaeneo, als steuere ein riesiges Schiff mit seinem Schiffsbug auf mich zu.

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Nachdem wir den Eingang passiert hatten und in der Eingangshalle den Gruppen-Obolus an der Kasse bezahlt hatten, wurden wir von Herrn Plünnecke, einem ehrenamtlichen Führer des phaeno, ehemals Physiklehrer, freundlich empfangen, um uns durch ein spezielles Seniorenangebot der Experimentierlandschaft zu führen.
Im Bistro gab uns Herr Plünnecke einen Überblick und Einführung was uns an den ausgewählten Experimentierstationen für Senioren erwartete.

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Bild: biggi46

Unser erster Weg führte uns zu Schließfächern, in denen wir Bekleidung und Wertsachen deponieren konnten. Über lange Rolltreppen und Aufgänge ging es über verschiedenen Ebenen zu den Experimentierstationen. Überall knistert, knattert und blinkt es.
Es ist unmöglich, auf alles einzugehen. Daher beschränke ich mich auf die für uns interessanten Stationen in dem Bericht.

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Bild: biggi46

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Bild: biggi46

Da wäre das Experiment an einem Stromgenerator. Herr Plünnecke bittet uns einen Halbkreis zu bilden und an die Hände zu fassen und einer unserer Gruppe möge auf einer Kontaktfläche des Generators die Hand auflegen. Mit einer Kurbel wird Strom erzeugt und ein Stromkreis soll spürbar durch unsere Hände fließen. Unsere Annette bekam das Experiment besonders zu spüren.

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Bild: biggi46

Oder der geheimnisvolle Teilchenbeschleuniger auf einer Bodenfläche anschaulich zu erkennen. Es zeigt das Strömungsverhalten von Flüssigkeiten. Doris hat es getestet. Durch ihre Bewegung beim Gehen über die Bodenfläche entstand der Eindruck, dass sie über einer Wasserfläche wandelt und es erschien eine Spur ihres Weges auf der Bodenfläche.

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Eine weitere Station zeigte Spiegelbilder, u.a. einen großen Zerrspiegel, Figuren verdrehen, verzerren, verschlanken oder auch vergrößern konnte (Sinnestäuschung). Das war ein ganz besonderer Spaß

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Besonders attraktiv war das Holzhaus zur schwindelnden Hexe, das einige unserer Gruppe sich nicht entgehen lassen wollten. Sie ließen sich also nicht lange bitten und setzten sich im Inneren des Häuschens auf eine Bank. Das Häuschen wurde von einem Mitarbeiter des phaeno in Gang gesetzt und drehte sich minutenlang wie ein Kreisel mehrmals vor- und mehrmals rückwärts.
Doris erzählte mir nach Beendigung der Kreiselfahrt, sie habe ein Gefühl gehabt, als wenn sie sich mit dreht und ihr wurde leicht schwindelig dabei. Doch das war nur eine Sinnestäuschung. Es dreht sich nur das Haus und die Besucher auf der Bank im Häuschen bewegen sich nicht von der Stelle.

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Bild: Biggi

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Der verrückte Salon. Ein schmaler Raum mit schräg um 25 Grad gekipptem Boden,auf dem das Gehen zu einer echten Herausforderung wurde.

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Bild: biggi46

Das Highlife war zumindest für mich der singende und sprechende Roboter Robo Thespian,nachgebaut in menschlicher Gestalt, Robo konnte Verse von Goethe, Schiller und aus Texten von Einstein zitieren, Witze reißen und sogar singen.

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Nach Beendigung des Rundgangs war Kaffee und Kuchen im Bistro eine gute Verschnaufpause vor der anschließenden Erkundung des phaeno auf eigene Faust.

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Bild: biggi46

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Es gäbe noch vieles zu berichten, das würde aber den Rahmen des Berichtes sprengen.
Denn es gibt 250 Experimentierstationen auf einer Fläche von 9000 qm, das wäre noch nicht mal an einem Tag möglich gewesen zu erkunden. Wir konnten nur einen kleinen Teil erleben. Doch auch das hat uns einen guten Einblick in die Möglichkeiten der phaeno Experimentierlandschaft gegeben.
Es war ein Erlebnis, diese Phänomene aus der Naturwissenschaft, Physik und Mathematik an Hand der Experimentierstationen des phaeno zu erleben und zu verstehen.

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Autor

Juergen (Marathoni)

Fotos:

biggi46

marathoni

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