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Wir haben Berlin besucht und uns mit der Feierabendgruppe Berlin Süd getroffen.



Am 25. 11.2006 war der Termin für unsere Reise.
Berlin, eine Stadt mit einem einmaligen Flair und einer ganz besonderen Ausstrahlung.
Die viel besungene Berliner Luft hat sie tatsächlich und wie man weiß, hat so mancher sogar noch einen Koffer in dieser Stadt.
Aus diesem Grund sind wir auch nur mit Handgepäck angereist.

Geplant war dieses Unternehmen schon sehr lange und die Idee entstand entweder im Botschafter Chat, oder im Gästebuch. Ich weiß es gar nicht mehr genau.
Auf jeden Fall haben wir die Gelegenheit der Einladung spontan genutzt, um wieder einmal die berüchtigte Berliner LUFT zu SCHNUPPERN.
Lange liegt mein letzter Berlin-Besuch zurück und ich hatte schon vergessen, wie sie richt.
Dass diese Reise die Interesse unserer Mitglieder weckte und auch zustande kam, ist erfreulich.

Anders, als bei anderen Freundschaftsbesuchen, oder Fahrten mit der Gruppe waren hier einige wichtige Vorbereitungen und Formalitäten davor zu regeln.
Das hat alles freundlicherweise überwiegend unsere Botschafterkollegin Irmgard (Klecksi) für uns erledigt.
Als erstes brauchten wir einen Termin für die Besichtigung des Reichstagsgebäudes.
Wir bekamen den 25.11.06 als frühesten Termin und somit war der erste Schritt getan.
Die Personalien der Mitglieder mussten nun zur Überprüfung an die dortige Stelle eingeschickt werden. So kamen wir in den Genuss, dass wir als Gruppe einen genauen Termin und eine dazu eine sachkundige Führung bekamen. Wartezeiten entfielen.
Mitglieder, die eher anonym bleiben wollen, hätten wir also nicht mit auf die Reise nehmen können. Aber damit haben wir „alle“ kein Problem.

Zum anderen mussten Plätze in dem ‚Restaurant auf dem Fernsehturm reserviert werden.
Dort wiederum wollte man von so einer großen Gruppe auch gleich die Bestelliste für das Mittagessen haben.
Diese ganze Organisation haben unsere dortigen Botschafterinnen Irmgard (Klecksi) und Marianne (Mils) übernommen. Es hat sich herausgestellt, dass dieses sich als sehr nützlich erwiesen hat. Der Kellner hatte eine genaue Liste von unseren Essenswünschen und hakte gewissenhaft ab. Für diese ganze Organisation möchte ich hiermit gleich zu Beginn unseren beiden Berliner Botschafterinnen unseren herzlichen Dank sagen, bevor ich nun zum Anfang unserer Reise zurückkomme.


Niedersachsenelefant
Hilfe, die Niedersachsen,
Erd-und Sturmverwachsen kommen!!!

Mit nach Berlin zu den Ickes sind gekommen:

Frank alias rensohr mit Ehefrau Heike aus Hameln.
Frederico (das ist sein Kosename,)ich weiß zwar nicht, ob ich dazu berechtigt bin, ihn so zu nennen??
Aber ich tu es einfach mal so.alias finix, aus Hildesheim.
Leider hatte ich keine Gelegenheit, auf der Fahrt diese Genehmigung einzuholen,:-)) da er in der Museumsgruppe war.
Peter (alias Wosoft) mit Ehefrau Helga alias Flaminga aus Hildesheim.
Liselotte alias Otima mit ihrem Sohn aus Göttingen.
Peter und Liselotte waren jeweils mit ihrem Auto angereist und verbrachten drei Tage in Berlin. Sie haben sich unserer Gruppe in Berlin für diese VA angeschlossen.
Aus Hannover waren mit dabei:
Elsbeth alias oelle,
Anita alias rodo mit Freundin Sigrid.
Dieter alias Hanno55 mit Ehefrau Elke.
Ursula alias angel3
Helge alias muecke2.
Annette alias Kobra mit Freundin Margrit
.

Bahnhofsuhr
Unsere Bahnhofsuhr
Superpünktlich war ich mit Margrit, (wir wohnen in einem Haus) schon am Bahnhof, denn der Morgen und der Beginn der Reise sollte nicht mit Stress beginnen.
Als wir von der U-Bahn hoch in die Bahnhofshalle kamen, begegnete mir schon Frederico.
Er wirkte schon so richtig unternehmungslustig und wir erkannten uns auch gleich. Er kam allerdings allein und entschuldigte Selma alias xilia, die wegen Krankheit kurzfristig absagen musste.
In der Bahnhofshalle wirkte am Morgen alles etwas ruhiger und menschenleerer, als an anderen Tagen um diese Zeit.
(Nachmittags war ein Heimspiel von Hannover 96 und das hat sich dann wohl schnell geändert.)
Wir waren alle pünktlichst eingetroffen und begrüßten uns freudig und herzlich!!!
Ich habe bei Helge morgens schon einen Kontrollanruf gemacht, denn er hatte ja für alle Teilnehmer die Fahrkarten und somit war er zunächst erst einmal unser „wichtigster“ Mann.
Treffpunkt 8:10 (Abfahrt 8:31) unter dem Schwanz war ausgemacht und bei Regen in der Bahnhofshalle.
Aber wenn Engel reisen, ......... ich war sicher, dass wir uns „draußen“ treffen konnten.


Geldautomat
Geldschlucker
Sicher war ich auch, dass unsere Bahn in Punkto „Pünktlichkeit“ dem Namen alle Ehre macht., denn mit gewissenhafter Genauigkeit ist sie in letzter Zeit vor allem für ihre Unpünktlich bekannt.
15 Minuten waren erst einmal vorgesehen, daraus dann 20 Minuten wurden, das sind ganze 20% der gesamten Fahrzeit, die man für die Fahrt Hannover – Berlin benötigt.

Ich fand es eher schon wieder belustigend, weil ich das stinknormale mitunter eher langweilig finde. In diesem Fall nutze ich, noch positiv die Zeit aus, um versäumtes nachzuholen.
Zu Hause wäre es billiger gewesen, denn 1,10 Euro finde ich einen stolzen Preis.
Das sind immerhin 2,20 geliebte alte DM.:-((


Mc Clean
Mc Clean
So super erleichtert im doppelten Sinne, begaben wir uns dann in Richtung Bahnsteig.
Über Lautsprecher hörten wir, dass auch die Regionalzüge mit Verspätung fuhren.



Marita und Heike
Marita und Heike
saßen mir gegenüber
Auf der Hinfahrt wurde es uns keineswegs langweilig, sondern wir hatten eine gute Gelegenheit miteinander zu klönen und gleich zu entscheiden, dass wir wegen der Verspätung gleich alle mit der S-Bahn fahren würden. Ursprünglich wollte nur ich fahren und mich dann mit den Schellläufern wieder treffen. So „miteinander“ das gefiel mir natürlich noch mehr.

Frank
Frank
Frank stärkt sich erst noch einmal vor der Ankunft in Berlin und lässt es sich gut ergehen.

Margret mit Stadtplan
Margrit mit Stadtplan
Martgrit studiert schon einmal Prospekt und Stadtplan, was uns Berlin so alles bietet.

Angekommen in Berlin, trafen wir uns wieder als ganze Gruppe. Helge, der mit Ursula und Friedrich zu der Museumsinsel wollte, hatte das gleiche S-Bahn- Fahrziel wie wir Fernsehturmbesucher.

Wir sind angekommen
Wir sind angekommen

Noch einmal Gruppe im Bild
Noch einmal Gruppe im Bild

Eine Station eher mussten sie aussteigen. Ruck Zuck hatten wir nach einer weiteren Station am Alex auch unser Fahrziel erreicht. Das Verkehrs-System in Berlin erscheint mir wesentlich vereinfacht, im Verhältnis zu anderen Städten einschließlich Hannover.
Das ist schon sehr erstaunlich und bemerkenswert!


Dieter filmt mit LEIDENSCHAFT
Dieter filmt mit LEIDENSCHAFT
Dieter startete gleich seine Videokamera mit Blickrichtung hoch zum Fernsehturm und war dabei einen kleine Film von der Berlinreise, für sich und uns, mit nach Hause zu nehmen.

Der Fernsehturm
Der Fernsehturm
Ein gemeinsamer Treffpunkt war jetzt links vor dem Fernsehturm, vorgesehen.

Peter und Helga
Peter und Helga
Als wir ankamen, sah ich gleich bemannte Gesichter.
Peter mit seiner Frau, die ich bereits kenne.
Sie erwarteten uns bereits und begrüßten uns freudig. Marianne, die ich gleich erkannte, sowie einige Berliner Mitglieder waren auch schon anwesend und wir machten uns bekannt.

Wir warteten nur noch auf Irmgard, Liselotte und Sohn und dann konnte es losgehen mit der Fahrt auf den Fernsehturm.
So ganz höhenlufttauglich bin ich auch nicht mehr, aber ich sage immer: Mit gefangen, mit gehangen. Augen zu und durch.
Eine absolute Touristenattraktion ist dieser Fernsehturm, der mitten im Herzen Berlins steht.
Auch hier waren wir als Gruppe angemeldet und wurden bevorzugt abgefertigt.
Die Warteschlange war riesig und ein schönes Gefühl war es für uns, nicht da mitten drin zu stecken. Man zählt bis zu 1, 2 Millionen Besucher jährlich.

Eintritt (die Fahrstuhlfahrt) hatten wir als Gruppe auch stark ermäßigt.
In 207 Meter Höhe ist das Restaurant, die Fahrt schafft man im Lift in 40 Sekunden.
Die Gesamthöhe bis zur Spitze beträgt 368 Meter.

Ich glaube 4, oder sogar 5 ? Tische waren für uns reserviert. Ich saß neben Marianne und wir haben uns über Berlin und über mein Lieblingsthema Bildbearbeitung unterhalten.
Keiner machte einen gelangweilten Eindruck und überall wurde geschnattert und gelacht, wie man rechts auf den Bildern sehen kann.

Natürlich hat man aus dieser Höhe einen wunderbaren Panoramablick über ganz Berlin. Dadurch, dass die äußere Scheibe (wo man sitzt) sich dreht, sieht man die Stadt von allen Seiten. Wie viele Runden wir drehten weiß ich nicht, aber diese waren jedenfalls kostenlos.
Das Essen war sehr gut und erstaunlich preiswert dazu. Man kann durchaus von zivilen Preisen sprechen.

Der nächste Termin, die Reichstagsbesichtigung, sollte 16:30 sein.
Wir wollten uns dafür um 16:15 wieder links vor dem Haupteingang treffen.
Eigentlich dachte ich zu fahren, aber ich wollte ja auch etwas von unterwegs sehen und möglichst viel fotografieren. So entschloss ich mich dann doch mit den anderen zu laufen.
Es sollte nicht weit sein und wir hatten ausreichend Zeit zur Verfügung.
Es hat sich gelohnt, denn es gab viel zu sehen und im Bild festzuhalten.
Die Berlin-Bilder vom Spaziergang könnt ihr auf der rechten Seite etwas höher sehen.

 Gruppenbild zum Abschluss
Gruppenbild zum Abschluss

Ein Pantomimekünstler
Ein Pantomimekünstler

Das Reichstagsgebäude
Das Reichstagsgebäude
Am Reichstagsgebäude sind wir soeben noch bei Tageslicht angekommen, dann wurde es aber nach kurzer Zeit sehr schnell dämmerig.
Das Wetter war wie für uns gemacht, wie man sehen kann.



Es finden sich allmählich alle ein.
Es finden sich allmählich alle ein.

Die Brezel schmeckte besonders gut!
Die Brezel schmeckte besonders gut!

Unsere deutsche Fahne flatterte im Wind
Unsere deutsche Fahne flatterte
im Wind zur Begrüung.

Das Reichstagsgebäude

Ein faszinierend schönes Gebäude, vor dem wieder riesige Warteschlangen standen.
Für uns wiederum kein Schlangestehen , sondern wir wurden „pünktlichst“ erwartet und direkt hinein geführt.
Ich staunte nicht schlecht, als ich alles abgeben musste, was ich mit mir führte und auch den Schirm, Rucksack und die Jacke die ich anhatte?? Ich dachte an mein Geld im Portmonee, Ausweis, Hausschlüssel, Handy usw. Vorsichtshalber verschloss ich die Anoraktaschen gut.

Ich atmete tief und erleichtert durch, als wir das sofort hinter einem Durchleuchtungsgerät wieder bekamen. Es ging alles so schnell, dass ich die Erklärung davor gar nicht mitbekam.
Wir hatten einen sehr netten und sachkundigen Führer mit einer angenehmen Stimme der uns alles sehr gut und auf interessante Weise erklärte und uns durch das Haus führte.
Die Führungen sind täglich und zwar an Wochen, - sowie an Sonn und Feiertagen.
Von morgens 8:00 beginnend bis 24:00. Letzter Einlass ist 22:00Uhr.
Der Eintritt ist kostenfrei
Seit dem Umzug nach Berlin wurden mehr als 13 Millionen Besucher gezählt.


Glaskuppel im Reichstagsgebäude
Glaskuppel im Reichstagsgebäude
Der Reichstag ist nicht nur die politische Schaltzentrale Deutschlands, sondern ist wegen seiner „futuristischen“ Glaskuppel auch zu einer Haupttouristenattraktion Berlins geworden-

Plenarsaal
Plenarsaal
Hier im Plenarsaal wird die deutsche Politik gemacht, den wir nun auch kennen.
Hier werden Gesetze verabschiedet und Maßnahmen beschlossen, wie zum Beispiel unsere erhöhte Mehrwertsteuer, die wir im nächsten Jahr bekommen.

Ein spezielles Angebot sind zum Beispiel die Kindertage. In der Sprache der Kinder erklärt man ihnen einfache Begriffe, die selbst Erwachsene schlecht beschreiben, oder erklären können. Wie zum Beispiel, was ist Politik?

Man kann auf dem Dach des Gebäudes um die Glaskuppel laufen, haben wir natürlich gemacht und wurden mit fantastische Blicken in alle Richtungen Berlins belohnt.
Zum fotografieren war es inzwischen zu dunkel
Ein letzte Bild auf dem Bahnsteig des Berliner Bahnhofs wurde gemacht.



vor der Heimfahrt
Vor der Heimfahrt

Marita verabschiedet sich von der Tochter
Marita verabschiedet sich von der Tochter
Noch schnell mal ein Bild von Marita und ihrer aparten Tochter und dann heißt es auch hier:
Wieder Abschied nehmen für eine Weile.

Die Abfahrt in Berlin sollte 19:49 sein und das war sie tatsächlich auch.
Die Nachhausefahrt war wieder sehr kurzweilig und verging wie im Flug und ehe wir es uns versahen waren wir dieses Mal sogar pünktlich zur Ankunft 21:28 in Hannover.
Und die Luft schmeckte in Hannover doch anders, das habe ich sofort gespürt, als ich mit dem Hund noch einen kleinen Gang machte. Hannover ist eben nicht BERLIN.:-))
Ich bin sehr sicher, dass es allen, die mitgekommen sind, gut gefallen hat und ein jeder sagen kann:
Es war ein SCHÖNER TAG! Oder???

Hier könnt ihr witere Fotos anschauen,die mir Irmgard (Klecksi) geschickt hat.

Klickt dabei auf Bildershow

klick hier

hier geht’s zu Irmgards Galerie und ihr könnt weitere Bildern sehen





Autor

Annette (kobra)

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