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Unser Sterntreffen im Oktober 2007


Geisterschloss
Wir waren auf einem richtigen Schloss, keinem Spuck,- oder Geisterschloss im Spessart,

Schloss Marienburg
....sondern dem schönem Schloss "MARIENBURG" auf dem Marienberg bei Pattensen, in der Nähe von Hildesheim.

Die Veranstaltung wurde unter Sterntreffen bei vier FA- Regionalgruppen eingetragen.
Sterntreffen, allein der Name ist schon schön und viel versprechend. Erinnert er doch an einen Sternenfänger und lässt vermuten, dass man seinen, - oder einen Stern treffen könnte. :-)))<

Getroffen haben sich tatsächlich 30 Sterne aus vier verschiedenen Regionalgruppen.
Von Göttingen sah man/ Drei, von Hildesheim/ Acht, von Hameln/ Sechs (Hannelore/ holti, sei an dieser Stelle gegrüßt, du wärst Stern Sieben, wir haben an dich gedacht!) Von Hannover blinzelten gar 13 Sterne.
Die Hannoveraner haben es bekanntlich mit der Zahl Dreizehn.
Einige Sternschnuppen mussten leider aus gesundheitlichen Gründen absagen, damit muss man immer rechnen, vor allem jetzt im Herbst.
Herbstlich trüb sah es auch am Morgen draußen aus, so ganz und gar nach einer Milchstrasse. User Hoppelvater ist ja Spezialist auf diesem Gebiet und könnte uns dazu einiges sagen. Übrigens hat er sich um die Organisation gekümmert und das hat er total hervorragend gemeistert. Sogar das Lokal, indem wir anschließend zu Mittag aßen und gemütlich zusammen saßen war von ihm vorher getestet.

Die Idee des Sterntreffens wurde in Göttingen, oder Hameln geboren.
So ganz genau weiß ich das nicht,(auch egal) auf jeden Fall war es eine gute Idee und wir haben uns gern angeschlossen.

Aus allen Richtungen kamen sie...

Nicht nur für mich persönlich war es eine besondere Bereicherung wieder neue Mitglieder kennen zu lernen, die zwar Feierabendler sind, aber nicht unserer regionalen Gruppe angehören.
Gefreut hat mich, dass ich nun auch Edda/poppy persönlich kennen lernte, da sie ja erst seit kurzem Botschafterkollegin ist, und wir ja auch in Zukunft sicherlich noch viel zusammenarbeiten werden.

Gefreut habe ich mich ganz besonders, dass Gustav und Elsbeth wieder einmal dabei sein konnten.

Interessant war es auch, dass man Mitglieder, die „ohne“ Bild in ihrer VK sind, nun kennen lernte, - und sich von nun an, ein völlig neues „bildliches Bild“ von ihnen machen kann. :-))

Außer den Göttingern, sind wir alle mit dem Auto angereist. Die drei Göttinger Mitglieder wurden am Bahnhof Nordstemmen empfangen und zur Burg hoch gefahren.
Pünktlich waren wir alle!!! Sogar ich schaffte es noch pünktlich zu sein, trotz Nebel, denn ich fuhr nicht nach Karte, sondern nach der Sicht auf die Burg, bzw. des Schlosses. (Nach dem Motto: die Burg sieht man doch von weitem.)

Marienburg_

Freude über das Wiedersehen
An diesem Sonntagmorgen sah es mit der Fernsicht aber gar nicht so gut aus.
Nach Hause finde ich ja immer, denn Hannover ist groß und fast alle Wege führen nach Haus.

Oh weh, ich merke schon, ich schreibe wieder viel zu viel und es bleibt nichts übrig über den geschichtlichen Teil der Welfen zu berichten.
Da ich im Unterrichtsfach Geschichte, nie über eine „3“ hinauskam, ist das auch nicht weiter schlimm.
Dabei ist das Adelsgeschlecht der Welfen von europäischer Bedeutung, und seit dem 9. Jahrhundert bekannt.

Ernst August von Hannover (* 1954), Ehemann von Prinzessin Caroline von Monaco, ist zurzeit das Oberhaupt der Welfen-Familie und verwaltet den Privatbesitz. (Ihn kennen wir ja zumindest ALLE.)
Beeindruckend und hochinteressant war aber, was wir von unserer Schoss-Führerin von den AHNEN alles erfuhren.

Auch in einem Adelsgeschlecht, ist nicht alles Gold was glänzt, denn auch sie wurden - und werden, von Sorgen, Krankheiten und Kümmernissen, nicht verschont.
König Georg der V. beispielsweise, war sein Leben lang blind. Man sieht ihn auf Fotografien immer nur seitlich, damit man seine leeren Augen nicht bemerkt.
Das Augenlicht auf des linken Auges, verlor er dreijährig durch eine Krankheit. Das Augenlicht auf dem rechten Auge verlor er als Dreizehnjähriger, durch einen Unfall.

Ganz und gar zufrieden hat das alles wieder gemacht.
Auch wenn man mir keinen Berg mit einem Schloss zum Geburtstag schenkt, so lebe ich doch zufrieden und werde von „keinem“ ins Exil geschickt.

König Georg der V., der letzten Königs von Hannover war es ja auch, der seiner Frau Alexandrine Marie Wilhelmine von Sachsen-Altenburg zu ihrem 39. Geburtstag einen Berg schenkte.
(Einen ganzen Berg, das muss man sich mal vorstellen!)
Auf diesem Berg, sollte sie sich nach ihren Wünschen eine Residenz erbauen lassen.

Das Schloss Marienburg
Ihr Wunsch war, darauf ein ganz bescheidenes, einfaches Anwesen erbauen zu lassen. Daraus wurde dann aber nach dem Wunsch des Königs, dieses prunkvolle riesengroße Schloss.

Berg und Schloss wurden nach ihrem Namen „Marie“ benannt.
Marienberg und
Schloss Marienburg.


Das Geburtstagsgeschenk von Königin Marie – zählt zu den bedeutendsten neugotischen Baudenkmälern Deutschlands.

Schloss-Eingang

Dieses Schloss ist nie zu Ende gebaut worden, und Marie selbst hat auch nur ein einziges Jahr in diesem Schloss wohnen können, denn dann folgte sie mit ihren drei Kindern, ihrem Mann nach Österreich ins Exil.

Das Schloss hat wunderschöne Räume, die wir bewunderten uns sehr beeindruckten. Am schönsten gefallen haben uns allen, Maries ganz persönliche Gemach, dessen Schönheit man kaum beschreiben kann.
Da man innerhalb des Schlosses nicht fotografieren darf, kann es bildlich nicht wiedergeben werden.

Nur in der Küche, (nicht mehr die pers. Gemächer im Schloss) dann eher mein Bereich, konnte man mich nicht mehr bremsen.

Schon mal was von einen Selbstauslöser gehört?

Oh, hätte ich da Platz zum Kochen.!
Rüdiger/Findenix hatte gleich "Nullkommanix" eine super gute Idee, dass wir bei einem nächsten Besuch, gleich alle Zutaten für ein gutes Essen mitbringen und dann loslegen.

die Schlossküche

Ein Gruppenfoto wurde noch gemacht, bevor wir alle, (leicht schlossunterkühlt,) nun gleich zum gemütlichen Teil übergingen.
Der zweite Teil der VA war jetzt ein gemütliches Beisammensein mit einem gemeinsamen Mittagessen.


Gruppenfoto
Gruppenfoto

Gruppenfoto 2
Ein zweites Foto v. Manfred

Nach der vornehmen Schloss – Kühle, war es schön und wohltuend, sich nun beim Kaffe, oder einem ähnlichen Getränk erst mal wieder richtig aufzuwärmen.
Nun konnte man auch erst mal richtig loslegen mit Schnattern. Unterhaltungs-Themen gab es genug!
Das Aufwärmen ging doch recht schnell und nun stellte sich auch Appetit und bei einigen ein mittelschwerer Hunger ein. Das Mittagessen wurde mit Sehnsucht erwartet.

Gerda denkt sich: Ich will es doch mal mit dem Beten versuchen, vielleicht kommt dann das Essen schneller?

Gerda versucht es mit Beten.

Mittagessen
Das Essen kommt sofort

Offensichtlich hat Gerda einen heissen Draht nach oben.
Wunder geschehen immer wieder.............
und sind immer wieder "wunderbar!"

Wie heißt es so schön? "Was lange währt wird endlich gut."

Wir wurden mit einem quali - und quantitativ, wirklich „sehr gutem Essen“ belohnt.
Dazu war es auch höchst erfreulicherweise noch preislich super günstig.
Wohlig aufgewärmt, angenehm gesättigt und gut unterhalten haben wir uns dann nach diesem ereignisreichen Tag verabschiedet und uns nun in die verschiedensten Richtungen auf den Nachhauseweg begeben.

Es war ein wirklich schöner Tag, das hörte ich von VIELEN und das freut natürlich vor allem, die Veranstalter dieses Treffens sehr.

Nicht, ohne einem passenden Zitat, dieses Mal von Ernst von Feuchtersleben (1806-49), östr. Schriftsteller, soll der Bericht enden.

“Wenn Menschen auseinander gehen, so sagen sie:
Auf Wiedersehen!“


Autor

Annette (kobra)

Bildquelle: Annette Wilhelm /kobra

Renate Woydte /ranina ...sind extra gekennzeichnet
Manfred Busch /Hoppelvater...sind extra gekennzeichnet

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