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Noldes "ungemalte Bilder" waren unser Ziel - aber auch natürlich das schöne Bremen überhaupt. Und im übrigen: Selbstverständlich sind diese Bilder gemalt, sonst könnten sie wohl kaum ausgestellt werden. Man hat sich nur angewöhnt, sie "ungemalt" zu nennen - weil Emil Nolde sie heimlich malen musste. Er hatte während der Nazizeit Malverbot. Öl hätte er nicht nehmen dürfen, man hätte es gerochen. Also sind die Bilder alle Aquarelle (mit Tempera). Übrigens hat Siegfried Lenz in "Deutschstunde" genau das zum Thema gemacht: Wie kann ein Dorfpolizist damit umgehen, der den Auftrag bekommen hat, das Malverbot Noldes (der im Roman anders heißt) zu überwachen?
Ein üblicher, beliebter, viel fotografierter Touristenblick: die Mühle von der Brücke am Herdentor. Immer mit wunderbar (bildhaft) gestalteten Blumenbeeten. Wir haben überlegt, warum es wohl Herdentor hieß: Welche Herden wurden hier hindurchgetrieben, die am Fluss weiden sollten?
Aha, da sind sie ja: die Bremer Stadtmuskanten! Der Hahn obenauf!
Unser Ziel: die berühmte Böttcherstraße. Denn die Ausstellung sollte im Paula-Modersohn-Becker-Haus zu sehen sein.





