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Hannover zu Gast in Hildesheim

Besuchhildesheim_pic1.jpg
Die Hannoveraner waren zu Gast in Hildesheim.

Wir haben die Huckups besucht und ich versuche etwas darüber zu berichten.

Der 2. Oktober 2005 war ein denkwürdiger Tag. Immerhin wurde mein ältester Enkel volljährig, die Dresdner, sie (Dresden Mitte) gingen zur Wahl und wir haben auch gewählt.
Unsere Wahl fiel an diesem Sonntag auf „Hildesheim“, um unsere Nachbargruppe von Feierabend zu besuchen. Ich muss sagen, das war „erste Wahl!“
Sie hatten uns eingeladen zu einem „Kennen

Wir Hannoveraner, sowie unsere Gastgeber, freuten sich schon lange auf diesen Termin.
Die Hildesheimer hatten alles gut vorbereitet, sogar der Regen wurde abbestellt.
Sonnenschein wurde uns versprochen und das Versprechen wurde eingehalten. Die Sonne zeigte sich uns immerhin noch beim Abschiednehmen.

Schade eigentlich, dass so wenige von unseren Mitgliedern an diesem Ausflug teilnahmen.
Leider musste Elfi (alte-tante) kurz vorher noch wegen Krankheit absagen.
Ich bin sicher, dass es ihr sehr gut gefallen hätte. Auch die Gruppe aus Halle hatte leider noch abgesagt. Auch auf sie hatten wir uns schon sehr gefreut. Aber wie sagt man so schön? „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“ Sicher wird es ein anderes Mal klappen!
Vielleicht sogar dann, wenn wir die Hildesheimer Gruppe im Frühjahr zu einem Gegenbesuch einladen?

12:15 fuhr unser Zug in Hannover ab.
In unserem Reisegepäck hatten wir genügend gute Laune und Freude verstaut, die wir mit nach Hildeheim nahmen. Damit zusammen, erreichten wir 12:50 dann auch schon das Nachbarstädtchen.

Die Huckups erwarteten uns schon oben am Bahnsteig. Es war, als würde man von guten Freunden am Bahnhof nach einer „langen Reise“ zur Wiederkehr abgeholt.

Die Begrüßung war sehr herzlich und niemand hatte auch nur für einen kleinen Moment das Gefühl von Befremdung.
Man konnte spüren, dass sich zwei Gruppen auf ein gegenseitiges „Kennnennlernen“ freuten.
Nach einem ersten Gruppenfoto, nahm unser professioneller Stadtführer Manfred, (der Hoppelvater) sofort seine Betätigung als kundiger Stadtführer auf.
Wie er schließlich zu seinem seltenen Namen kam, hat er uns später auch verraten.

Über die Geschichte und neuen Pläne des Bahnhofs erfuhren wir gleich zu Anfang etwas.
Wir gingen dann in Richtung Marktplatz und ich freute mich schon, den alten historischen Marktplatz mit seinen wunderschönen alten Fachwerkhäusern wieder zu sehen.

Aber....kurz bevor wir diesen schönen Platz erreichten, hieß es auf einmal:
„ Hier biegen wir ab.“ (Ich glaubte schon, ich hätte mich verhört??....)
Aber wie das „Abbiegen“ dann aussah, machten wir nur eine Linkskehre direkt in das Paulaner - Gasthaus, um dort unser gemeinsames Mittagessen einzunehmen.
Sozusagen als echt zünftige bayrische Stärkung vor der ausgiebigen Stadtführung.
Das Paulaner Bier schmeckte lecker und süffig und die Gerichte, unter denen das Auswählen sehr schwer fiel, waren reichlichst, (sieht man auf den Bildern) sehr gutschmeckend, (kann man nicht sehen) sowie noch preiswert dazu.
So gestärkt, nahm Manfred nach dem Essen, sein Amt als Fremdenführer wieder auf und wir folgten ihm zufrieden vollgefuttert und „willig.“
Auf dem Marktplatz wartete, wie verabredet, schon Leonardo (Rumpelstilzchen ) mit einigen lockeren Sprüchen auf uns.
Nach dieser gegenseitigen Begrüßung begann die eigentliche Führung.
Manfred machte seine Aufgabe so gut, dass wir uns unterwegs noch weiter vermehrten.
Drei Damen (nicht vom Grill) haben sich uns zu dieser Stadtführung, noch angeschlossen.

Als ehemaliger Küster (über 30 Jahre im Amt) konnte Manfred uns bestens und fachkundigst jede Kirche von Hildeheim, mit ihren Besonderheiten, - wissenswerte Einzelheiten über den Dom und jede versteckte Schönheit auch in den kleinsten Gassen von Hildesheim - zeigen und ausgiebige Erklärungen darüber geben.



Besuchhildesheim_pic2.jpg
Ganz besonders angetan haben es mir die wunderschönen und weltbekannten Hildesheimer Rosen. Am schönsten fand ich die hochrankenden Rosenstöcke an den alten Häusern. Das sieht urgemütlich und romantisch aus und macht einen vertrauten und verträumten Eindruck..
Man fühlt sich in frühere Jahre versetzt, - eine Zeit ohne Stress, Hast und Lärm.

Wir erfuhren die gesamte historische Geschichte von Hildesheim.
Dieses hier alles in Einzelheiten zu erwähnen, würde zu weit führen.

Man kann aber sagen, dass Manfred unseren Wissensdurst gestillt und uns mit allen Antworten und Informationen über Hildesheim gut gefüttert hat.

Wir konnten immer kleine Pausen einlegen und so wurde auch auf die „Fußkranken“ Rücksicht genommen.

Mit dem vollgestopften Kopf von Informationen und Neuem wollten wir uns dann noch bei einem Kaffee (& Kuchen??) etwas erholen.
Ausgesucht war ein schönes italienisches Café wieder am historischen Marktplatz.

Im Café wurden wir nach ganz oben geschickt, es ging immer noch eine Etage höher, gerade wenn man immer dachte, jetzt sind wir aber oben, sollten wir eine weitere Etage hochklettern.
Nach dem Motto, einer geht noch.... keiner wusste, ob wir nun in der 4. Etage waren, oder nicht?, zumindest waren wir einmal wieder ganz oben und so fühlen wir uns auch, ganz „obenauf!!!“

Nach diesen vielen Kirchen hatte ich nun beinahe das Gefühl, ich sei da oben dem lieben Gott und dem Himmel ein Stück näher gekommen.
Als wir danach wieder auf die Straße kamen, sahen wir ein Rathaus - wie in Gold getaucht und von der Abendsonne angestrahlt. (Sonne versprochen, - Versprechen gehalten)
Das wurde dann auch noch einmal bildlich festgehalten, obwohl man das gar nicht so gut, wie in Natura, wiedergeben kann.

Nach der Kaffeepause wieder etwas erfrischt, marschierten wir dann in Richtung Bahnhof.

Der Abschied war ebenso herzlich wie der Empfang, aber nun kam auch noch das große Dankeschön mit dazu!

Wir danken unseren Gastgebern allen ganz herzlich
für diesen tollen Sonntag unserer Wahl!


Durch die Umstellung in das neue Backoffice, sind weitere Bilder verloren gegangen.

Hier geht es zum Berich von Hildesheim

Autor

Annette (kobra)

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