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Trojaner Warnung Artikel aus der Hamburger Morgenpost

Trojaner-Test: Bisher 8000 Rechner infiziert
Von MATTHIAS TRZECIAK

Auch mit dem Smartphone sollte der Test gemacht werden. Wen anschließend der grüne Schriftzug erscheint, ist alles in Ordnung.

Nach der Warnung vor dem Trojaner „DNS-Changer“ herrschte am Donnerstag ein Riesenansturm auf die Testseite www.dns-ok.de.

Alle Internetnutzer in Deutschland sollten ihren Computer auf eine bestimmte Sicherheitslücke prüfen, so der Hinweis des Bundeskriminalamts (BKA) und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Auf der oben genannten Testseite können die Nutzer auch weiterhin die eigenen Einstellungen automatisch checken. Das Ergebnis ist entweder eine grünes Zeichen - dann muss nichts weiter unternommen werden. Bei einer roten Statusanzeige wissen die PC-User, dass sie von der Schadsoftware betroffen sind.

Laut Telekom, die den Server für den Test bereitstellt, erhielten bis Donnerstagabend 1,4 Millionen Nutzer ein grünes O.k. und knapp 8000 eine rote Warnung.

Um den Rechner gegebenenfalls von der Schadsoftware zu befreien, kann das Programm DE-Cleaner genutzt werden, das unter www.botfrei.de heruntergeladen werden kann.

Betroffene, die nichts unternehmen, kommen ab März nicht mehr ins Internet. Denn dann werden vom FBI konfiszierte Server abgestellt, über die die befallenen Rechner bislang noch laufen.

Hinter dem Trojaner stecken Kriminelle. Mit Hilfe des DNS-Changers leiten sie Nutzer unbemerkt auf Seiten, auf denen falsche Antivirensoftware oder Klickbetrügereien lauern. Teils werden auch illegale Medikamente zum Kauf angeboten.
Fragen zum „DNS-Changer“
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Woher weiß ich, ob ich betroffen bin?

Das geht ganz einfach: Internetnutzer rufen die Seite www.dns-ok.de auf. Dort werden die eigenen Einstellungen automatisch geprüft.

Das Ergebnis ist entweder eine grünes Zeichen - dann müssen Nutzer nichts weiter unternehmen. Bei einer roten Statusanzeige wissen sie, dass sie von der Schadsoftware betroffen sind.

Damit die Prüfung fehlerfrei funktioniert, dürfen keine Proxy-Server in den Einstellungen des Browsers aktiviert sein.

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