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Autor
Doris (dorism)
Irland - ein kleines Land im Westen Europas
Irland, so die Rede unseres Reiseleiters, ist wie ein Suppenteller, am Rand erhöht und in der Mitte flach. Tatsächlich fuhren wir von Dublin kommend durch die Wicklow - Berge nach Süden. Die Südküste wird klimatisch durch den Golfstrom verwöhnt. Der Ring von Kerry, eine tolle Küstenstraße im Westen Irlands, führt uns vorbei an hohen, felsigen Bergen.Die Burren, eine Kalksteinwüste, mit einer Vielzahl kleiner, polsterartiger Pflanzen, waren ein recht merkwürdiger Ort. Der Kalkstein ist verwittert und bietet in seinen beträchtlichen Spalten den Pflanzen einen Lebensraum.
Ein großer Teil Irlands ist von Torf bedeckt, auch die Berghänge. Er wird abgebaut und verheizt. Besonders gut konnte man das in der Connemara beobachten. Dort entdecken wir Knabenkraut und Sonnentau in den moorigen Tümpeln. Am Horizont , wie in den Burren, ragen kahle und felsige Berge in den Himmel.
Vorbei an großen Seen und fjordähnlichen Flüssen, gewaltigen Felsen und Klippen an der Atlantikküste, erreichen wir Nordirland und das Naturdenkmal Giant Causeway.
Wir bestaunen die Ansammlung von Basaltsäulen, die für Sagen um Riesen wie geschaffen sind und ihre Fortsetzung an der Südküste Schottlands haben.
Nach meiner Schilderung Irlands landschaftlicher Reize, kann ich nicht auf ein paar Bemerkungen zum Wetter verzichten. Durch vielfältige Reiseberichte gewarnt, haben uns die irischen Wetterkapriolen nicht unverhofft erwischt. Unser Flieger startete in Frankfurt bei bedecktem Himmel und landete in Dublin bei Regen. Anfangs tröstete uns der Reiseleiter mit der Wetterprognose, dass die Kraft und Wucht der Niederschläge in den kommenden Tagen nachlässt. Nach 5 Tagen Regenwetter half dann nur noch das persönliche Handauflegen als Trost unseres Reiseleiters, z.B. in dem Moment, als wir versuchten die Klippen von Moher zu finden. Aber, es sei kein Nebel, sondern eine große und tiefliegende Wolke, meinte er und regnen würde es zur Zeit überhaupt nicht. Vom Besucherzentrum kommend, sah man gerade den Weg zu den Klippen, aber von den Klippen und dem Atlantik keine Spur. Etwas später am Poulnabroner Dolmen besserte sich das Wetter und beim Ausflug zu den Aran Inseln am folgenden Tag schien die Sonne. Das eine und das andere Mal ließ sich unser Reiseleiter während der folgenden Tage zu dem Spruch hinreißen:"Ich weiß nicht, die Gruppe ist derart vom Wetter begünstigt". Durch die vorangegangene Wetterlage, hatten wir tatsächlich eine tolle Sicht auf die Connemara Berge, die Steilfelsen von Donegal und sogar die schottische Küste konnte man von Nordirland aus sehen. Von Tag zu Tag wärmte uns die Sonne nun mehr und unser Busfahrer, ein Britte aus Nordirland - blond und hellhäutig- hatte schon Sorge um unsere Gesundheit und riet zu Sonnenschutzcreme.
Viel Schönes und Bemerkenswertes haben wir auf unsere Rundreise gesehen und erlebt. In Dublin besichtigten wir die Christ Church Cathedral, die auf eine normannische Gründung zurück geht und die St.Patrick’s Cathedral, die neben einer heiligen Quelle errichtet wurde, an der der hl. Patrick bekehrte Christen um 450 n.Ch. getauft haben soll. Mittelalterliche Buchmalerei vom Feinsten sahen wir in der Schatzkammer des Trinity Colleges.
Nach meiner Schilderung Irlands landschaftlicher Reize, kann ich nicht auf ein paar Bemerkungen zum Wetter verzichten. Durch vielfältige Reiseberichte gewarnt, haben uns die irischen Wetterkapriolen nicht unverhofft erwischt. Unser Flieger startete in Frankfurt bei bedecktem Himmel und landete in Dublin bei Regen. Anfangs tröstete uns der Reiseleiter mit der Wetterprognose, dass die Kraft und Wucht der Niederschläge in den kommenden Tagen nachlässt. Nach 5 Tagen Regenwetter half dann nur noch das persönliche Handauflegen als Trost unseres Reiseleiters, z.B. in dem Moment, als wir versuchten die Klippen von Moher zu finden. Aber, es sei kein Nebel, sondern eine große und tiefliegende Wolke, meinte er und regnen würde es zur Zeit überhaupt nicht. Vom Besucherzentrum kommend, sah man gerade den Weg zu den Klippen, aber von den Klippen und dem Atlantik keine Spur. Etwas später am Poulnabroner Dolmen besserte sich das Wetter und beim Ausflug zu den Aran Inseln am folgenden Tag schien die Sonne. Das eine und das andere Mal ließ sich unser Reiseleiter während der folgenden Tage zu dem Spruch hinreißen:"Ich weiß nicht, die Gruppe ist derart vom Wetter begünstigt". Durch die vorangegangene Wetterlage, hatten wir tatsächlich eine tolle Sicht auf die Connemara Berge, die Steilfelsen von Donegal und sogar die schottische Küste konnte man von Nordirland aus sehen. Von Tag zu Tag wärmte uns die Sonne nun mehr und unser Busfahrer, ein Britte aus Nordirland - blond und hellhäutig- hatte schon Sorge um unsere Gesundheit und riet zu Sonnenschutzcreme.
Viel Schönes und Bemerkenswertes haben wir auf unsere Rundreise gesehen und erlebt. In Dublin besichtigten wir die Christ Church Cathedral, die auf eine normannische Gründung zurück geht und die St.Patrick’s Cathedral, die neben einer heiligen Quelle errichtet wurde, an der der hl. Patrick bekehrte Christen um 450 n.Ch. getauft haben soll. Mittelalterliche Buchmalerei vom Feinsten sahen wir in der Schatzkammer des Trinity Colleges.
Die Megalithgräber von Carrowmore, die z.T. in einer geheimnisvollen Beziehung untereinander stehen sollen, stammen noch aus der Steinzeit.
Fast genau so alt sind die Ganggräber von Newgrange, hier bewundern wir die geometrischen Muster an einzelnen Steinen.
Einzigartig in den alten irischen Klosteranlagen sind die Hochkreuze, z.B. in Monasterboice, Kilfenora und Drumcliff.( Bild einfügen) Sie sind mit Ornamenten und biblischen Motiven geschmückt.
Beeindruckt waren wir auch von den Herrenhäusern, wie Muckross House und Glenveagh Castle,
In Nordirland, nach dem Besuch von Derry und Belfast. wurden wir dann schon nachdenklich, als wir hohe Mauern mit Stacheldraht zum Schutz einzelner Wohnviertel sahen. Große Wandbilder an Häusern und Mauern hatten politische Aussagen.
Der Abschied von diesem schönen Land, unseren sympathischen Mitreisenden, dem klasse Reiseleiter und dem hilfsbereiten Busfahrer sind uns schon schwergefallen.




