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Friaul - ein fruchtbares Land zwischen Alpen und Adria
Mit unserem Reisebus fahren wir von München aus durch das Salzburger Land und durch Kärnten nach Norditalien und genießen das abwechslungsreiche Alpenpanorama. In Italien begleitet uns das breite Kiesbett des Tagliamente, dessen milchiges Wasser aus den Kalkalpen kommt.Wein auf flachen Feldern angebaut, riesige Maisplantagen, welcher für die Nationalspeise der Norditaliener Polenta gebraucht wird, und Obstgärten prägen die Landschaft in der Ebene.
Bald erreichen wir auch die alte römische Straße die „Via Augusta“, deren historischem Verlauf wir bis Udine folgen. Auch an den folgenden Tagen werden wir immer wieder auf diese alte Straßenführung treffen.
Das Friaul hat eine bewegte Geschichte hinter sich und war bis vor Kurzem noch die Grenzregion zum ehemaligen Jugoslawien.
Die Kelten hatten in vorchristlicher Zeit dort gesiedelt und die Römer bauten zum Schutz ihrer Grenze eine Kolonialstadt, die sich zu einem wichtigen Handelszentrum entwickelte: Aquileia. Bei Ausgrabungen fand man u.a. Fundamente römischer Häuser, das Forum und einen großen Flusshafen mit Lagerhäusern und Zollstation, der außerhalb der Stadt lag.
Eine Überraschung sind die frühchristlichen Mosaike in der „Krypta der Ausgrabungen“, die in ihrer Farbigkeit und der Motivvielfalt an antike Vorbilder erinnern. Das Bodenmosaik des Doms mit 750m² ist zwar etwas jünger, aber es ist das größte aus frühchristlicher Zeit noch existierende Mosaik. In der Domkrypta erzählen wunderbar farbige, romanische Fresken Szenen aus dem Leben der Heiligen Hermagoras und Fortunatos.
Am Meer liegt das alte Städtchen Grado. Die Citta vecchia, eine alte Fischersiedlung, erinnert an Venedig.
Im 6. Jh. kamen die Langobarden (Langbärte) ins Friaul. Im Museum in Cividale können wir ihre kunstvollen Metallarbeiten bewundern. Das Tempietto Longobardo, eine kleine Kirche am Steilufer der Natisone, ist der berühmteste Bau aus dieser Zeit. Original erhaltene feine Stuckdekoration ist dort zu sehen.
Die Teufelsbrücke schwingt sich kühn in Cividale über den Fluss Natisone, schon die Römer haben an dieser Stelle den Fluss überquert.
Für ein paar Jahrhunderte (15.-18.) steht das Friaul unter venezianischer Herrschaft.
In Udine, der größten Stadt des Friaul, finden wir auf der Piazza de Liberta die Loggia del Lionello, in zierlicher venezianischer Gotik erbaut, den Uhrturm und den Markuslöwen. Im Palazzo Patriarcale und im Oratorio della Purita bewundern wir die Fresken von Vater und Sohn Tiepolo.
Die Teufelsbrücke schwingt sich kühn in Cividale über den Fluss Natisone, schon die Römer haben an dieser Stelle den Fluss überquert.
Für ein paar Jahrhunderte (15.-18.) steht das Friaul unter venezianischer Herrschaft.
In Udine, der größten Stadt des Friaul, finden wir auf der Piazza de Liberta die Loggia del Lionello, in zierlicher venezianischer Gotik erbaut, den Uhrturm und den Markuslöwen. Im Palazzo Patriarcale und im Oratorio della Purita bewundern wir die Fresken von Vater und Sohn Tiepolo.
Unsere Reise führt uns weiter nach Triest. Die Stadt liegt auf einem schmalen Streifen Land zwischen Karst und Adria und ist so voller Gegensätze. Einerseits das herbstliche Grün der Macchia, die den Karst bedeckt, und das dunkle Blau des Meeres, und dann die Schlote von einem Stahlwerk, andere Betriebsanlagen und das Hafengelände. Wir fahren zum Schloss Miramare, bestaunen die Lage auf einem Felssporn über dem Meer und die außergewöhnliche Aussicht, und gedenken des unglücklichen Erzherzogs Maximilian von Habsburg, dem Bauherrn dieses kleinen Palastes.
Triest war schon seit dem 14. Jh. einem Habsburger Herzog unterstellt und blieb bis 1918 mit den Habsburgern verbunden.
Am Abend erwacht Triest wie aus einem Dornröschenschlaf. Tausende Lichter lassen die Straßen erstrahlen, die Schiffe im Hafen sind erleuchtet , die Gebäude zum Teil angestrahlt und die Piazza dell’ Unita wird sogar von unten beleuchtet. Wie Hunderte Lichtbänder winden sich die Straßen hoch in die Karstberge. Es ist wie im Märchen.
Triest war schon seit dem 14. Jh. einem Habsburger Herzog unterstellt und blieb bis 1918 mit den Habsburgern verbunden.
Am Abend erwacht Triest wie aus einem Dornröschenschlaf. Tausende Lichter lassen die Straßen erstrahlen, die Schiffe im Hafen sind erleuchtet , die Gebäude zum Teil angestrahlt und die Piazza dell’ Unita wird sogar von unten beleuchtet. Wie Hunderte Lichtbänder winden sich die Straßen hoch in die Karstberge. Es ist wie im Märchen.
Von Triest aus fahren wir ins nahe Slowenien und besuchen die außergewöhnliche Karsthöhle Skocjan und den Badeort Piran.
In Kroatien wollen wir uns mit den
istrischen Trüffeln verwöhnen lassen und den Kurort Porec aufsuchen
istrischen Trüffeln verwöhnen lassen und den Kurort Porec aufsuchen
Groznjan in Kroatien und Stanijel in Slowenien sind Künstlerorte, die langsam wieder zum Leben erwachen.
Der Abschied von dieser idyllischen, geschichtsträchtigen Landschaft ist uns nicht leicht gefallen.
Der Abschied von dieser idyllischen, geschichtsträchtigen Landschaft ist uns nicht leicht gefallen.








