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Vorweg ein Zitat von Curt Goetz (Hinzugefügt von Heligo)
Der 50. Todestag von Curt Goetz war der Anlass, im Rahmen unseres monatlichen Stammtischs, an diesen brillanten Komödiendichter der deutschen Sprache zu erinnern. Über seine Filme und Theaterstücke z.B. den „Frauenarzt Dr. med. Hiob Prätorius“ „Hokuspokus“ und „Das Haus in Montevideo“ haben wir alle schon gelacht.
Curt Goetz wurde am 17. November 1888 in Mainz geboren und starb am 12. September 1960 in der Schweiz.
Durch den Tod seines Vaters kam er als Kind nach Halle, in die Heimatstadt seiner Mutter, verlebte hier seine Kindheit und erste Jugendjahre.
Die Mutter führte in Halle eine Privatklinik, bereits in dieser Zeit unterhielt er Ärzte und Patienten mit seinem komödiantischen Talent
Sein Stiefvater förderte seine musische Begabung, er lernte Cello spielen und hatte in Berlin Schauspielunterricht.
Nach seinem Bühnendebüt am Stadttheater Rostock folgten Engagements in Nürnberg und Berlin und er begann auch Boulevard-Stücke zu schreiben.
Seine Ehe mit der Schauspielerin Erna Nitter wurde nach 5 Jahren geschieden. In Wien lernte er die Schauspielerin Valérie von Martens kennen, die er kurze Zeit später heiratete.
Curt Goetz spielte in vielen Stummfilmen, meist Krimis, oft den Gegenspieler des Hauptdarstellers und begann selbst Drehbücher zu schreiben.
Auf einer Tournee in Hollywood wurde er vom 2. Weltkrieg überrascht und blieb in den USA.
Nach Ende des Krieges lebte Curt Goetz mit seiner Frau wieder in der Schweiz, wo er auch 1960 verstarb. Er wurde auf dem Waldfriedhof Heerstraße in Berlin beigesetzt.
Die Hallenser schätzen „ihren“ Curt Goetz, denn in den „Memoiren des Peterhans von Binningen“ hat er Halle und seine Bewohner mit netten Worten bedacht. Die Stadt hat sich auch revanchiert und auf der Kulturinsel ein Denkmal errichtet.

