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Vorhofflimmern von A-Z
In diesem kleinen Lexikon werden alle Begriffe rund um das Thema Vorhofflimmern und Schlaganfall erklärt.
- Acetylsalicylsäure (kurz ASS):
- Weit verbreiteter schmerzstillender, entzündungshemmender, fiebersenkender und gerinnungshemmender Wirkstoff. Aufgrund seiner gerinnungshemmenden Eigenschaft wird ASS unter anderem auch zur Vorbeugung eines erneuten Herzinfarkts eingesetzt
- Antikoagulation:
- Therapeutische Blutgerinnungshemmung
- Antikoagulanzien:
- Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen
- Antithrombotische Therapie:
- Eine Therapie die darauf abzielt, Blutgerinnsel (Thromben) zu verhindern, indem die Blutgerinnung medikamentös gehemmt wird. Die beiden wichtigsten Wirkstoffe sind Thrombozytenaggregationshemmer und Antikoagulanzien
- Antithrombotika:
- Überbegriff für die beiden wichtigsten Wirkstoffklassen, die in der Lage sind die Blutgerinnung zu hemmen: Antikoagulanzien und Thrombozytenaggregationshemmer
- Diabetes mellitus:
- Im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt: Eine Stoffwechselstörung, bei der die Blutzuckerwerte dauerhaft zu hoch sind. Unbehandelt führen die erhöhten Werte zu schweren Begleit- bzw. Folgeerkrankungen
- Embolie:
- Plötzlicher Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Gerinnsel, das an anderer Stelle im Körper entstanden ist und mit dem Blut an den Ort des Verschlusses geschwemmt wurde (Embolus: latein. „der Wanderer“)
- Erythrozyten:
- Rote Blutkörperchen: sind für den Sauerstofftransport im Blut zuständig. Sie enthalten den roten Blutfarbstoff, das Hämoglobin, das für den Transport und die Bindung des Sauerstoffs zuständig ist
- Fibrin:
- Fadenförmiger Eiweißstoff, der im Zuge der Blutgerinnung gebildet wird und als körpereigener „Klebstoff“ zum Verschließen von Wunden und zur Stabilität des Blutgerinnsels dient
- Fibrinogen:
- An der Gerinnung beteiligtes Eiweiß, Vorstufe von Fibrin
- Frequenzkontrolle:
- Therapie, die zur Normalisierung der Herzfrequenz bei Patienten mit Vorhofflimmern eingesetzt wird. Der Herzrhythmus kann dabei weiterhin unregelmäßig bleiben. Zusätzlich wird zur Schlaganfallvorbeugung eine Antikoagulationstherapie empfohlen
- Gerinnungsfaktoren:
- Eiweißstoffe im Blutkreislauf, die dafür sorgen, dass das Blut am Ort einer Verletzung gerinnt und ein dauerhafter Wundverschluss gebildet wird
- Gerinnungskaskade:
- Wasserfallartig ablaufender Prozess der Blutgerinnung. Verschiedene Gerinnungsfaktoren wirken in rascher Reihenfolge aufeinander ein und sorgen schließlich für eine räumlich begrenzte Gerinnung des Blutes, z.B. um eine Wunde zu verschließen
- Hämostase:
- Übergeordneter Begriff für alle Körperprozesse, die zur Stillung einer Blutung beitragen. Schützt den Körper vor Blutverlusten nach Verletzung oder Schädigung eines Blutgefäßes. Dadurch erfüllt sie eine lebenswichtige, physiologische Funktion
- Heparin:
- Natürliche Substanz, die die Blutgerinnung hemmt. Therapeutische Heparine werden seit Mitte des 20. Jahrhunderts zur Vorbeugung von Blutgerinnseln und Gefäßverschlüssen eingesetzt. Mittlerweile gibt es auch synthetisch hergestellte Varianten
- Herzfrequenz:
- Anzahl der Herzschläge pro Minute. Sie wird angegeben in min-1 oder als bpm (beats per minute)
- Herzinfarkt (Myokardinfarkt):
- Akutes und lebensbedrohliches Ereignis infolge eines plötzlichen und vollständigen Verschlusses eines Herzkranzgefäßes. Infolgedessen kommt es zu einer unzureichenden Versorgung des Herzmuskels, die betroffenen Bereiche können absterben
- Herzinsuffizienz:
- Leistungsschwäche des Herzens, zum Beispiel durch Pumpschwäche oder Klappenerkrankungen bedingt
- Herzrhythmusstörung (Arrhythmie):
- Unregelmäßigkeiten des natürlichen Herzschlags. Das Herz schlägt zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig. Die häufigste klinisch relevante Herzrhythmusstörung ist Vorhofflimmern
- Hirudin:
- Ein Gerinnungshemmer, der zuerst aus Blutegeln isoliert wurde
- Hyperthyreose:
- Eine krankhafte Überfunktion der Schilddrüse, die mit einer übermäßigen Produktion von Schilddrüsenhormonen einhergeht
- Hypertonie:
- Bluthochdruck
- Kardioversion:
- Wiederherstellung des normalen Sinusrhythmus bei Patienten mit Vorhofflimmern durch einen Elektroschock (elektrische Kardioversion) oder durch Medikamente (medikamentöse/pharmakologische Kardioversion)
- Koronare Herzkrankheit (KHK):
- Chronische Erkrankung des Herzens, bei der es aufgrund einer Verengung der Herzkranzgefäße zu einer Mangeldurchblutung des Herzens kommt
- Lungenembolie:
- Lebensbedrohender Verschluss einer Lungenarterie durch ein Blutgerinnsel
- Plasmin:
- Wichtiges Enzym, welches unterschiedliche Eiweißstoffe im Blutplasma spalten und abbauen kann
- Rhythmuskontrolle:
- siehe Kardioversion
- Schlaganfall (Apoplex):
- Folge einer plötzlich auftretenden Durchblutungsstörung des Gehirns. In etwa 80 Prozent der Fälle ist die Ursache für einen Schlaganfall der akute Verschluss eines Gefäßes im Gehirn durch ein Blutgerinnsel. In rund 20 Prozent der Fälle ist der Riss eines Gefäßes im Gehirn mit nachfolgender Gehirnblutung die Ursache eines Schlaganfalls
- Sinusrhythmus:
- Normaler Herzrhythmus
- Thrombin:
- Zentraler Faktor der Blutgerinnung; Schnittpunkt und Auslöser wichtiger Gerinnungsprozesse
- Thrombose:
- Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel (Thrombus)
- Thrombozyten:
- Scheibenförmige Blutplättchen ohne Zellkern. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung: Bei einer Verletzung verkleben die Thrombozyten zu einem vorläufigen Blutgerinnsel, um die Wunde zu verschließen. Gleichzeitig wird ein dichtes und stabiles Netz aus Fibrin gewebt, darin eingebunden sind ebenfalls Thrombozyten sowie rote Blutkörperchen
- Thrombozytenaggregationshemmer:
- Verhindern die Verklumpung der Blutplättchen (Thrombozyten). Zu den am häufigsten eingesetzten Thrombozytenaggregationshemmern zählt zum Beispiel Acetylsalicylsäure (ASS)
- Thrombus:
- Blutgerinnsel oder Blutpfropf; feste Ansammlung von Blutzellen, die durch faserartige Eiweiße (Fibrin) zusammengehalten werden
- Vitamin-K-Antagonisten:
- Substanzen, die die Wirkung von Vitamin K blockieren, unter dessen Mitwirkung viele gerinnungsfördernde Substanzen in der Leber gebildet werden. Vitamin K-Antagonisten wie Phenprocoumon und Warfarin hemmen indirekt die Blutgerinnung
- Vorhofflimmern:
- Häufigste klinisch relevante Herzrhythmusstörung. Sie ist gekennzeichnet durch einen unregelmäßigen Herzschlag, häufig mit einer zu schnellen oder zu langsamen Herzfrequenz. Dabei führen fehlende elektrische Signale zu einer schnellen und unregelmäßigen Kontraktion der oberen Herzhöhlen. Das Blut kann sich dadurch in den Vorhöfen stauen und eine effektive Pumpleistung des Herzens ist nicht mehr gewährleistet
Forum Vorhofflimmern
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10.05.12 17:18 Zahnarztpfusch |
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07.05.12 19:29 Vorhoflimmern |
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10.04.12 23:34 Ich habe Vorhofflimmern seit mehreren Ja |
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12.03.12 21:00 Herzrythmusstörung |
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09.03.12 06:57 vorhofflimmern berichtigung |
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Wie Vorhofflimmern zum Schlaganfall führt

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Vorhofflimmern von A-Z

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Vorhofflimmern- Ein Patient berichtet

Bei Jürgen Mehlhorn wurde vor 2 Jahren Vorhofflimmern festgestellt.
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