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Ursachen
So entsteht Rheuma
Es gibt mehrere hundert Krankheitsbilder von Rheuma und eine nicht unerhebliche Zahl von Ursachen. Die Auslöser für Rheuma sind zum einen sehr vielfältig, zum anderen sind sie in vielen Fällen nicht hundertprozentig geklärt.So lassen sich viele entzündlichen Erkrankungen auf ein fehlgesteuertes Immunsystem zurückzuführen. Dieses ordnet bestimmte körpereigene Zellen (etwa von Gelenken, Haut, Gefäßen oder Verdauungstrakt) als Fremdkörper ein und bildet Antikörper zur Bekämpfung der vermeintlichen Eindringlinge. Die Folge sind heftige Entzündungsreaktionen. Ursache für diese Autoimmunabwehr ist möglicherweise eine genetische Veranlagung. Mittlerweile können die Autoantikörper labortechnisch sehr gut diagnostiziert werden, so dass eine Früherkennung und gezielte Therapie gut möglich ist.
Bei degenerativen Erkrankungen führt ein über das altersübliche Maß hinausgehender Verschleiß bestimmter Gelenke zu den Schmerzen. Das Ungleichgewicht zwischen der Belastbarkeit des Gelenks und der tatsächlichen Belastung kann zum Beispiel auf Übergewicht zurückzuführen sein, auf extreme sportliche Beanspruchung ("Tennisarm") oder auf Fehlbelastungen (etwa durch falsches Heben).
Beim Weichteilrheumatismus, der unter anderem Sehnen und Muskeln betrifft, ist noch unklar, was genau der Auslöser für die Erkrankung ist. Eine Rolle könnten jedoch genetisch bedingte Faktoren spielen. Aber auch Stress, psychische Erkrankungen wie Depressionen, eine gestörte Schmerzwahrnehmung oder biochemische Störungen im Muskel werden als mögliche Auslöser genannt.
Bei den Stoffwechselerkrankungen hingegen fehlen dem Körper wichtige Substanzen, oder aber er produziert oder speichert zu viele davon. Dadurch geraten Körperkreisläufe aus dem Gleichgewicht. Bei der Gicht führt zu viel Harnsäure, bei Osteoporose zu wenig Kalzium und Vitamin D zu einer Veränderung der Knochen oder der Gelenke und rheumatischen Beschwerden.
Aber auch Allergien oder Infektionen mit Streptokokken, Borrelien oder Chlamydien können Rheuma auslösen. Genauso wie äußere Einwirkungen durch Feuchtigkeit, Kälte oder Giftstoffe. Forschungsberichte nennen zudem Herzinfarkte, Fettleibigkeit, Gallensteine oder Diabetes als weitere mögliche Gründe. Zudem wurde festgestellt, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt: Frauen erkranken zum Beispiel dreimal öfter als Männer an rheumatoider Arthritis. Dagegen kommt die Gicht wesentlich häufiger bei Männern vor. Rheuma trifft Menschen jeden Alters. Doch scheint die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung mit zunehmendem Alter zu steigen.
Bei den Stoffwechselerkrankungen hingegen fehlen dem Körper wichtige Substanzen, oder aber er produziert oder speichert zu viele davon. Dadurch geraten Körperkreisläufe aus dem Gleichgewicht. Bei der Gicht führt zu viel Harnsäure, bei Osteoporose zu wenig Kalzium und Vitamin D zu einer Veränderung der Knochen oder der Gelenke und rheumatischen Beschwerden.
Aber auch Allergien oder Infektionen mit Streptokokken, Borrelien oder Chlamydien können Rheuma auslösen. Genauso wie äußere Einwirkungen durch Feuchtigkeit, Kälte oder Giftstoffe. Forschungsberichte nennen zudem Herzinfarkte, Fettleibigkeit, Gallensteine oder Diabetes als weitere mögliche Gründe. Zudem wurde festgestellt, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt: Frauen erkranken zum Beispiel dreimal öfter als Männer an rheumatoider Arthritis. Dagegen kommt die Gicht wesentlich häufiger bei Männern vor. Rheuma trifft Menschen jeden Alters. Doch scheint die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung mit zunehmendem Alter zu steigen.
Surftipp
Informationen und Beratung zu Rheuma und Arthrose erhältst Du bei derDeutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.
So erkennt der Arzt Rheuma

Was der Arzt alles bei der Diagnose beachten muss, erfahrt ihr
hier.
Die häufigsten Krankheiten II

Dass Rheuma nicht nur Gelenke und Knochen, sondern auch andere Organe betreffen kann wissen nur wenige.
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Aktiv gegen Schmerzen

Bewegung tut den meisten Rheumapatienten gut. Doch nicht jede Art von Sport ist geeignet.
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Ist recht Informativ,-danke Jupiter54
Diesen Artikel sollte viele Leute lese.Meine Frau bekam mit 37J.PCP und hatte später viele Gelenkoperationen mit neuen Gelenken.Selbst Kinder bekommen ja schon Rheuma.Da gibt es bis heute kein heilendes Medikament,nur Schmerzlinderdes und Fiebersenkendes bei Schüben.Das Beste ist heute noch Cortison,hat aber starke Nebenwirkungen.