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Mitgliederberichte: Wie hältst Du Dich geistig fit?
Wir haben unsere Mitglieder zu ihren persönlichen Methoden, um geistig fit zu bleiben, befragt. Hier findest Du eine Auswahl der Zuschriften an die Redaktion. Möglichkeiten gibt es offenbar viele. Worin sich jedoch alle einig sind: Aktivität ist der Schlüssel - zur geistigen wie körperlichen Fitness.
Aktivität und kleine Tricks statt Pillen
Es ist ja inzwischen allgemein bekannt, dass viele Faktoren zu einer geistigen Fitness führen und ich habe mich entschieden, auch im Rentenalter meinem Prinzip treu zu bleiben. Mein Leben lang habe ich Sport getrieben und seit meinem 66. Lebensjahr auch ein sportliches Programm für mein Gehirn hinzugenommen: das Bridge-Spiel gelernt. Ein schwieriges Unterfangen, aber seit vier Jahren bin ich jetzt soweit, dass ich Turniere mitspielen kann. Von Skat- und Doppelkopfrunden mal abgesehen, eine wunderbare Trainingsmethode. Außerdem bin ich in drei Chören aktiv, wovon einer ein "internationaler Chor" ist und von einem Mexikaner geleitet wird. So bin ich mit meinen 70 Jahren gezwungen, von Spanisch über Japanisch, Griechisch, Portugiesisch, Schwedisch, Englisch und Französisch die Texte auswendig zu lernen, und habe das große Vergnügen, mit den jungen Leuten Schritt halten zu können. Die einzukaufenden Sachen werden grundsätzlich im Laufe der Woche gesammelt und aufgeschrieben, dann aber ist der Wochenendeinkauf ohne Zettel fällig. Daran kann ich dann ermessen, ob ich an alles gedacht habe. Kleine Tricks - aber wirksam. Meine täglichen Fahrradtouren tragen zu meinem Wohlbefinden bei und so bin ich gesund, kenne keinen Hausarzt und keine Pillen. Keiner braucht Angst vor dem Alter zu haben, wenn er rechtzeitig sich ein klein wenig darauf vorbereitet.
Die Top 7 meiner Geistigen Fitness
1. Übungsleiter in zwei Gruppen von 6 – 11-Jährigen in der Leichtathletik (LAV Ribnitz/Damgarten- Sanitz) – Training, Vorbereitung des Trainings, Wettkämpfe begleiten…
2. Arbeit mit/am Computer seit 6 Jahren (Google, Schaffung einer regionalgeschichtlichen Datei, Erstellung heimatkundlicher Schriften, reger E- Mail Austausch, Bildbearbeitung.
3. Gemeinsame Erstellung von Radwanderkarten für den Bereich Sanitz und Broderstorf(Routen erkunden per Rad, schriftliche Fixierung, Begleittexte, in heimatkundliche Besonderheiten einarbeiten)
4. Ständiges Lesen der Regionalzeitung, skandinavischer Krimis, heimatkundlicher Schriften/Bücher
5. Einmal in der Woche lange Radtour (50-110 km mit Rennrad) mit Sportfreund
6. Regelmäßiger Konzertbesuch mit meiner Ehefrau und dem Musikverein „Friedrich-von-Flotow-„Sanitz“
7. Mit Sportfreund veranstalten wir 4-5 geführte Radtouren durch die heimatliche Region (30–60 km). An markanten Punkten geben wir historische oder aktuelle Informationen.
Das Ganze hilft mir insgesamt fit zu bleiben. Jeder sollte seine Möglichkeiten ausschöpfen, Angebote annehmen und vielleicht auch selbst etwas organisieren - für sich und andere.
2. Arbeit mit/am Computer seit 6 Jahren (Google, Schaffung einer regionalgeschichtlichen Datei, Erstellung heimatkundlicher Schriften, reger E- Mail Austausch, Bildbearbeitung.
3. Gemeinsame Erstellung von Radwanderkarten für den Bereich Sanitz und Broderstorf(Routen erkunden per Rad, schriftliche Fixierung, Begleittexte, in heimatkundliche Besonderheiten einarbeiten)
4. Ständiges Lesen der Regionalzeitung, skandinavischer Krimis, heimatkundlicher Schriften/Bücher
5. Einmal in der Woche lange Radtour (50-110 km mit Rennrad) mit Sportfreund
6. Regelmäßiger Konzertbesuch mit meiner Ehefrau und dem Musikverein „Friedrich-von-Flotow-„Sanitz“
7. Mit Sportfreund veranstalten wir 4-5 geführte Radtouren durch die heimatliche Region (30–60 km). An markanten Punkten geben wir historische oder aktuelle Informationen.
Das Ganze hilft mir insgesamt fit zu bleiben. Jeder sollte seine Möglichkeiten ausschöpfen, Angebote annehmen und vielleicht auch selbst etwas organisieren - für sich und andere.
Den "Schweinehund überwinden", jeder so gut er kann
Wir neigen oft dazu, bei solchen Themen Schwerpunkte zu setzen, die für alle älteren Menschen gleich gelten sollen. Dabei ist wohl fast jeder Ältere in dieser oder jenen Art leicht oder auch schwerer gehandicapt, so dass er diese Aufgaben und Übungen nur teilweise, oder aber auch gar nicht durchführen kann. So sollte zunächst der ältere Mensch prüfen, was er noch leisten und erreichen kann, damit die Fitness im Alter erhalten bleibt.
Ich für meinen Teil versuche trotz diverser „Wehwehchen“ immer meinen Singlehaushalt allein zu führen. Da ist Waschen, Säubern, Einkaufen und Kochen, auch manchmal für Freunde, schon eine Aufgabe. Hinzu kommt rege Teilnahme am Tagesgeschehen, wobei TV auf die Abendstunden begrenzt wird. Mache etwas Musik mit meinem Keyboard und lese so manches interessante Buch.
Einen wesentlichen Teil meiner Beschäftigung widme ich der Planung und Durchführung von Wanderungen und Städtereisen. Deutschland ist so interessant, und man kann so viel erkunden. Da brauche ich noch keine Busreisen, dieses kann man mit der Bahn bestens erledigen. Ernähren tue ich mich nach dem Motto: "Du kannst alles essen und trinken, aber in Maßen". Mit 79 Jahren habe ich mir noch einen Computer angeschafft, der mich mit Wissen füttert und mit der ganzen Welt in Verbindung hält. Das digitale Fotografieren kam im letzten Jahr dazu (siehe meine Bildgalerie).
Langeweile im Alter ist der Anfang vom Ende. Man sollte immer Aufgaben und Ziele haben. Krankheiten und vielleicht auch seelische Probleme werden dadurch in den Hintergrund gedrängt. Also immer einen Willen haben und auch manchmal den "inneren Schweinehund" überwinden. Ich erreiche in Kürze das 83. Lebensjahr und möchte meinen 100. Geburtstag an der Uhr am Potsdamer Platz mit meinen Freunden feiern.
Ich für meinen Teil versuche trotz diverser „Wehwehchen“ immer meinen Singlehaushalt allein zu führen. Da ist Waschen, Säubern, Einkaufen und Kochen, auch manchmal für Freunde, schon eine Aufgabe. Hinzu kommt rege Teilnahme am Tagesgeschehen, wobei TV auf die Abendstunden begrenzt wird. Mache etwas Musik mit meinem Keyboard und lese so manches interessante Buch.
Einen wesentlichen Teil meiner Beschäftigung widme ich der Planung und Durchführung von Wanderungen und Städtereisen. Deutschland ist so interessant, und man kann so viel erkunden. Da brauche ich noch keine Busreisen, dieses kann man mit der Bahn bestens erledigen. Ernähren tue ich mich nach dem Motto: "Du kannst alles essen und trinken, aber in Maßen". Mit 79 Jahren habe ich mir noch einen Computer angeschafft, der mich mit Wissen füttert und mit der ganzen Welt in Verbindung hält. Das digitale Fotografieren kam im letzten Jahr dazu (siehe meine Bildgalerie).
Langeweile im Alter ist der Anfang vom Ende. Man sollte immer Aufgaben und Ziele haben. Krankheiten und vielleicht auch seelische Probleme werden dadurch in den Hintergrund gedrängt. Also immer einen Willen haben und auch manchmal den "inneren Schweinehund" überwinden. Ich erreiche in Kürze das 83. Lebensjahr und möchte meinen 100. Geburtstag an der Uhr am Potsdamer Platz mit meinen Freunden feiern.
Noch einmal ein neuer Beruf
Seit 2006 bin ich Rentnerin und habe in Laufe der Zeit 14 ehrenamtliche Betreuungen übernommen. Bei den vielen Problemen und Schwierigkeiten der Betreuten bleibt man geistig ganz gewiss fit! Da ich einen technischen Beruf hatte, musste ich auch noch einmal komplett umlernen. Ich habe es aber noch keinen einzigen Tag bereut, im Gegenteil, man lernt viele Menschen mit Handicaps kennen und sieht plötzlich alles mit anderen Augen! Mir macht es viel Freude und ich hoffe, dass ich es noch einige Jahre machen kann!
Neues lernen und altes auffrischen
Es ist tatsächlich ein umfangreiches Thema - wie man sich im Alter geistig fit hält. Bei mir fängt es schon damit an: Was habe ich für eine Einstellung zum Alter? Positives Denken trotz bestimmter Altersgebrechen, körperliche Unzulänglichkeiten etc. halten mich ebenso fit wie walken mit Freundin, schöne gute Gespräche mit Nachbarn oder Bekannten und offen zu sein für alles Neue oder manchmal auch Unbequeme.
Manchmal wusel ich in meinem Garten bis zur Erschöpfung, oder aber ich setze mich an den PC und versuche herauszufinden, wie man ein digitales Fotoalbum für Freunde erstellt. Ich lese die komplette Tageszeitung, schreibe an meine schwedischen Freunde, wobei ich dabei 20 mal in dem schwedischen Wörterbuch nachschlagen muss. Ich versuche ein Schnittmuster zu kapieren, weil ich mir vielleicht, wenn ich es dann begriffen habe, etwas nähen möchte. Manchmal spiele ich mit meinem Mobiltelefon herum und bin dann ganz begeistert, dass man damit auch ein Video machen kann.
Ich lerne von meinen kleinen Enkeln, was es alles für Fische gibt, die ihr Vater angelt, und wie die aussehen. Die meisten kannte ich vorher nicht. Ich versuche das dann in meinem Gehirn zu speichern, damit ich mich bei meinen Enkeln bei dem nächsten Gespräch nicht blamiere. Meine Enkel gehen in den Waldkindergarten und wissen sehr viel über Waldbewohner, so dass ich mich schon sehr anstrengen muss, so zu tun, als ob ich ebenso viel wüsste wie sie. Ich befürchte aber, sie haben meine Schwächen schon bemerkt. Das alles hält mich geistig unheimlich fit, zumal ich, wenn ich dann mal etwas Schriftliches erledigen muss, wieder ab und zu zum Duden greife, weil ich trotz vormals guter Deutschkenntnisse vergessen habe, wie bestimmte Wörter geschrieben werden.
Manchmal wusel ich in meinem Garten bis zur Erschöpfung, oder aber ich setze mich an den PC und versuche herauszufinden, wie man ein digitales Fotoalbum für Freunde erstellt. Ich lese die komplette Tageszeitung, schreibe an meine schwedischen Freunde, wobei ich dabei 20 mal in dem schwedischen Wörterbuch nachschlagen muss. Ich versuche ein Schnittmuster zu kapieren, weil ich mir vielleicht, wenn ich es dann begriffen habe, etwas nähen möchte. Manchmal spiele ich mit meinem Mobiltelefon herum und bin dann ganz begeistert, dass man damit auch ein Video machen kann.
Ich lerne von meinen kleinen Enkeln, was es alles für Fische gibt, die ihr Vater angelt, und wie die aussehen. Die meisten kannte ich vorher nicht. Ich versuche das dann in meinem Gehirn zu speichern, damit ich mich bei meinen Enkeln bei dem nächsten Gespräch nicht blamiere. Meine Enkel gehen in den Waldkindergarten und wissen sehr viel über Waldbewohner, so dass ich mich schon sehr anstrengen muss, so zu tun, als ob ich ebenso viel wüsste wie sie. Ich befürchte aber, sie haben meine Schwächen schon bemerkt. Das alles hält mich geistig unheimlich fit, zumal ich, wenn ich dann mal etwas Schriftliches erledigen muss, wieder ab und zu zum Duden greife, weil ich trotz vormals guter Deutschkenntnisse vergessen habe, wie bestimmte Wörter geschrieben werden.
Es ist der Kontakt zu meinen Mitmenschen
Hallo, bin im 85. Lebensjahr, leider alleinstehend. Die Kinder haben in allen Himmelsrichtungen ihren Hausstand gegründet. Die Familie mit vier Kindern, acht Enkeln und einem Urenkel sind mein ganzer Stolz. Ich halte mich mit gutem Kontakt zur Familie, Interesse am allgemeinen Tagesgeschehen, Spazieren, alltäglicher kurzer Frühgymnastik und dem Blick nach "oben", ohne Kirchspringer zu sein, fit.
Alles was die Stimmung hebt
Ich bin 86 Jahre alt, was mich fit hält ist der gewohnte Tagesablauf, eigenständiges Handeln in jeder Lebenslage, nicht nur von Krankheiten reden, sich mit jungen Menschen umgeben, Hilfen anbieten, lesen, schreiben, reisen alles was die Stimmung hebt, dazu gehört auch der PC. Lange leben möchte jeder, nur alt werden will keiner.
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Kochen mit Ginkgo. Natürliche Rezepte für die Gesundheit.
Ein Buch von Heinrich Georg Becker; eine Publikation des Ginkgo-Museums.
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Sich um andere Menschen zu kümmern steht für mich ganz oben. So betreue ich ein paar alte Menschen, gehe für sie einkaufen oder helfe ihnen beim Kochen. Manchmal mache ich auch mit ihnen Spiele, bringe sie zum Reden, während wir Fotos anschauen oder ich lese ihnen etwas vor. Auch um Kinder, vorwiegend mit Migrationshintergrund, kümmere ich mich, indem wir miteinander lesen und ich bin Vorleserin in Schule und Kindergarten. Dann lese ich natürlich selbst viel, besuche und gebe auch hin und wieder selbst Kurse und ganz oben steht natürlich meine eigene Familie und gute Freunde. Damit ich nicht "einroste" ist für mich Gedächtnistraining wichtig und das macht in freier Natur ganz besonders viel Spaß. Und wenn das Wetter nicht so einladend ist und mir Haus, Garten und alles andere eine Zeitecke übrig lassen, schreibe ich an unserer Familienchronik oder kleine Geschichten und Gedichte. Das alles und meine vielseitigen Interessen halten mich jung und fit.
Langeweile? Die habe ich nie! Ich bin 88 Jahre alt, 2 Kinder, 6 Enkel und 7 Urenkel in aller Welt verstreut. Hier in dem Badeort in Argentinien, wo ich allein wohne und mich noch selbst versorge, ist keiner meiner Angehörigen. Aber ich habe fast täglich Kontakt mit ihnen. Ohne PC komme ich nicht mehr aus. Ich gehe viel spazieren, beschäftige mich im Garten, lese viel und habe einen netten kleinen Freundeskreis, wo wir auch mehr schlecht als recht deutsche Lieder singen. An der Weltpolitik nehme ich regen Anteil. Ah, und oft setze ich mich an den Computer und spiele Skat-online! Ich gewinne auch oft. Ein guter Rat, wenn man keine "lebendigen" Mitspieler in der Nähe hat.
Du hast Recht Trude.Als Frau soll man sehr darauf bedacht sein seine Eigenständikeit nicht außer acht zu lassen.Ist sehr wichtig.Ich bin zwar nicht alleinstehend,aber meine Freiheit habe ich trotzdem und das schon über 40 Jahre.Bin etwas jünger als du.Ich beschäftige mich mit sehr vielen unterschiedlichen Dingen und habe darum keine Langeweile.Viel Freude weiterhin für dich .Coerly
Ich bin einfach neugierig!Zudem habe ich bei Rentenbeginn mein englisch aufgefrischt und in unserem Bürgertreff eine wöchentliche conver- sation group gegründet.Mittlerweile sind echte Freunschaften entstanden,und wir besuchen Theater-u.filme in englischer Fassung,lesen englische Bücheru.haben viel Spaß miteinander!Mit meinen Kindern u.Enkeln wird Gott u.die Welt diskutiert u.facebook hält mich in Kontakt mit Freunden in aller Welt!