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Aktiv entspannen - Tipps und Erfahrungsberichte.

Sauna - Entspannung pur

Eine Sauna ist ein beheizter Raum mit sehr hoher Temperatur oder eine Gruppe solcher Räume, entweder als freistehendes Gebäude oder als Teil eines größeren Gebäudes, worin ein Schwitzbad genommen wird. Eine Saunaanstalt ist häufig an eine öffentliche Schwimmhalle oder ein Fitnessstudio angeschlossen und kann mit anderen Vorrichtungen wie Dampfbädern oder einer Biosauna kombiniert sein.

Frau entspannt in der Sauna

Schwitzen im Holzraum

Der eigentliche Saunaraum, der innen zumeist vollständig aus Holz besteht, wird mittels eines Saunaofens auf eine Temperatur erhitzt, die in der Regel zwischen 80 °C und 100 °C liegt, bei trockener Luft kann die Temperatur bis zu 130 °C betragen, beliebt sind aber auch niedrigere Temperaturen zum Waschen und Aufwärmen. In zwei bis drei Stufen sind an den Wänden entlang Sitzbänke angeordnet. Auf den oberen Bänken ist die Temperatur deutlich höher. Wichtig in einer Sauna ist die Luftzirkulation, es wird also kontinuierlich Frischluft zugeführt, die vom Ofen sofort aufgeheizt wird, so dass die Temperatur im Raum konstant bleibt.

Um die Luftfeuchtigkeit und damit die gefühlte Temperatur in der Sauna zu erhöhen, wird Wasser auf die heißen Steine gegossen, die auf dem Saunaofen liegen: Das wird als Aufguss bezeichnet. Die Zugabe von ätherischen Ölen in den Aufguss sowie das Verteilen des Dampfes durch Luftschläge mit einem Handtuch sind im deutschsprachigen Raum recht verbreitet, in Finnland dagegen unbekannt.

In der Aufguss-Sauna herrscht eine relativ niedrige Luftfeuchtigkeit, bei 100 Grad Celsius an der Decke 2-5% relative Feuchte. Dem Aufgusswasser werden häufig ätherische Öle beigefügt.

Handtücher
Um die Luftfeuchtigkeit und damit die gefühlte Temperatur in der Sauna zu erhöhen, wird Wasser auf die heißen Steine gegossen, die auf dem Saunaofen liegen: Das wird als Aufguss bezeichnet. Die Zugabe von ätherischen Ölen in den Aufguss sowie das Verteilen des Dampfes durch Luftschläge mit einem Handtuch sind im deutschsprachigen Raum recht verbreitet, in Finnland dagegen unbekannt.

In der Aufguss-Sauna herrscht eine relativ niedrige Luftfeuchtigkeit, bei 100 Grad Celsius an der Decke 2-5% relative Feuchte. Dem Aufgusswasser werden häufig ätherische Öle beigefügt.

Saunakultur

Der Saunabesuch dient der Entspannung, der Gesundheit, der Körperreinigung und der Verbesserung des Wohlbefindens. Er kann aber auch kommunikativen Charakter haben: Oft trifft man sich im Freundeskreis oder in Sportgruppen in der Sauna, unterhält sich beim oder zwischen den Saunagängen und geht vielleicht anschließend noch gemeinsam ein Bier trinken.

Viele öffentliche Saunen bieten Frauentage an, seltener auch Männertage, moderne Wellnessbereiche verfügen auch über mehr oder minder getrennt Damen- und Herrenbereiche.

Frauentag in der Sauna

Ablauf eines Sauna-Besuchs

Der Besuch eines Saunabades beginnt mit dem Duschen und gründlichen Abtrocknen; vor dem ersten Saunagang sollte die Hautoberfläche wieder trocken sein, da sonst das Schwitzen verzögert wird.

Die Saunierenden sitzen oder liegen in der Saunakabine unbekleidet. Um Verunreinigungen zu verhindern, legt man ein großes Handtuch unter den Körper, das den Schweiß auffängt.

Auf den 8- bis 15-Minuten-Aufenthalt in der Saunakabine folgt zunächst eine kurze Abkühlphase an der frischen Luft, bei der die Lunge besonders gut Sauerstoff aufnehmen kann und die Atemwege rascher wieder abkühlen; dieses Luftbad sollte vor dem Kaltduschen genommen werden.

Es folgt ein kaltes Abduschen des Schweißes, ein kaltes Bad kann dem Schwallguss folgen, oder ein Guss mit kaltem Wasser (Kaltduschen): Entweder in einer (Schwall-)Dusche, einem Tauchbecken, einem Fluss, See oder - falls vorhanden - durch Wälzen im Schnee oder Abreiben mit gestoßenem Eis.

Ruheraum nach der Sauna

Anschließend sucht man zur Erholung einen Ruheraum auf; dabei kann ein individuell unterschiedlich starkes Nachschwitzen einsetzen. Medizinisch sinnvoll sind in der Abkühlphase warme Fußbäder, auch um dem Nachschwitzen entgegen zu wirken.

In der Regel wiederholt man die gesamte Prozedur mit mindestens viertelstündigen Pausen zwei- bis dreimal; mehr als drei Saunagänge bewirken kaum noch Nutzen, können jedoch stark ermüden. In öffentlichen Saunabädern werden in regelmäßigen Abständen Aufgüsse durchgeführt.

Empfehlenswert ist folgender Ablauf:
  • etwa 8–15 Minuten Schwitzphase,

  • etwa 15 Minuten Abkühlphase und

  • etwa 15 Minuten Ruhephase.

Diese Angaben können jedoch nur als erste Orientierung dienen, jeder Saunabesucher muss seinen eigenen Rhythmus finden.

Quelle: Wikipedia

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