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R_gesundheit
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Hintergrundinformation

Was ist Cholesterin?

Cholesterine werden vom menschlichen Organismus selber hergestellt. Cholesterine werden aber auch über die Nahrung von außen zugeführt. Dabei ist daraufhin zu weisen, dass Cholesterine nur in tierischer Nahrung aber nicht in pflanzlicher vorhanden sind. Bei einem gesunden erwachsenen Menschen werden etwa 10% der Cholesterine mit der Nahrung zugeführt und 90% vom Organismus selber hergestellt.

Ernährung

Bratenrinde
Fleisch und Wurst:
Grundsätzliche gilt: je magerer das Fleisch desto gesünder. Anstelle von fettem Schwein mal mageres Kalb zubreiten oder gar Wild. Alle Gerichte sollten fettarm zubereitet werden. Fette Wurstwaren sind ebenfalls von Übel und sollten durch magere Wurstsorten mit einem Fettgehalt unter 20% ersetzt werden. Magerer Schinken, magerer kalten Braten, Roastbeef und Tatar ohne Eigelb sind ebenfalls zu empfehlen.

Geflügel:
Hähnchen, Hühner, Gänse, Puten, Rebhühner und Fasane haben einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren und einen hohen Eiweißgehalt. Berücksichtigt werden muss allerdings der teilweise hohe Fettgehalt, wie z.B. bei Gänsen.

Fisch:
Fische sind eine hervorragende Alternative zu Fleisch, insbesondere gekocht oder gedünstet. Ein herrlich zubereiteter Ostseedorsch oder eine Forelle blau sind sicherlich mehr als nur ein Ersatz für den Verzehr von Fleisch.

Es sei darauf hingewiesen, dass Kaviar, Krusten- und Schalentiere sowie Aale und Tintenfisch sehr viel Cholesterin enthalten.

Gefährdung durch Cholesterine

umgekippte Flasche mit Pillen
Ein Cholesterinspiegel, der über längere Zeit erhöht ist, erhöht das Risiko, an einer Arterienverkalkung, der Arteriosklerose, die im Englischen und im mehr wissenschaftlichen Bereich als Atherosklerose bezeichnet wird, zu erkranken. Dabei kommt es zu Ablagerungen in den Arterienwänden, an denen auch das Cholesterin beteiligt ist. Dies führt zu einer Gefäßverengung, wodurch der Blutfluss verringert wird. Besonders häufig entstehen solche Ablagerungen an den Gefäßen, die das Herz mit Blut versorgen, also den Herzkranzgefäßen. Die Folge einer koronaren Gefäßverengung kann ein Gefäßverschluss mit einem Herzinfarkt sein.

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