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Thementreff > Gesundheit > COPD - Chronisch obstruktive Lungenerkrankung > Atemprobleme? So testet der Arzt!
Atemprobleme? So testet der Arzt!
Mit einem einfachen Test – der so genannten „Spirometrie“ – kann der Arzt die Lungenfunktion prüfen. Hierbei pustet der Patient in das Mundstück eines Messgerätes, das den Luftstrom beim Atmen misst. So wird unter anderem bei der Spirometrie auch geprüft, wie viel Luft maximal aus- und eingeatmet werden kann. Das gibt Aufschluss darüber, wie gut die Lunge funktioniert.
Die Lungenfunktionsprüfung ist das wichtigste medizinische Diagnoseverfahren, um eine COPD festzustellen, und kann vom Hausarzt durchgeführt werden. Dabei führt man über ein Messgerät mit Mundstück verschiedene Atemmanöver aus, aus denen die persönlichen Werte automatisch errechnet werden. Zu den wichtigsten Werten, die mit Hilfe der Spirometrie gemessen werden, gehören die
Die Lungenfunktionsprüfung ist das wichtigste medizinische Diagnoseverfahren, um eine COPD festzustellen, und kann vom Hausarzt durchgeführt werden. Dabei führt man über ein Messgerät mit Mundstück verschiedene Atemmanöver aus, aus denen die persönlichen Werte automatisch errechnet werden. Zu den wichtigsten Werten, die mit Hilfe der Spirometrie gemessen werden, gehören die
- Vitalkapazität (VC): Die Luftmenge, die maximal ausgeatmet werden kann, nachdem man vorher so tief wie möglich eingeatmet hat.
- Einsekundenkapazität (FEV1): Die Luftmenge, die man nach tiefster Einatmung innerhalb von einer Sekunde wieder ausatmen kann. Während bei gesunden Menschen dieser Wert bei über 80 % der Vitalkapazität liegt, ist er bei COPD-Patienten durch die chronisch verengten Bronchien deutlich niedriger.
Nach den Ergebnissen der Lungenfunktion und den Beschwerden des Patienten wird die COPD in Schweregrade* eingeteilt.
Schweregrad IV (sehr schwer)
Schweregrad III (schwer)
Schweregrad II (mittel)
Schweregrad I (leicht)
* Modifiziert nach: Nationale Versorgungs-Leitlinie COPD; Deutsches Ärzteblatt 2006; 103: A1324-A1327 und Global Initiative for Obstructive Lung Disease (GOLD). http://www.goldcopd.org
Schweregrad IV (sehr schwer)
- Die Einsekundenkapazität liegt bei unter 30 % des Normalwerts
- Atemnot bei leichter Belastung oder bereits in Ruhe
- Husten und Auswurf
Schweregrad III (schwer)
- Die Einsekundenkapazität liegt zwischen 30 % und 50 % des Normalwerts
- Atemnot bereits bei leichter Belastung
- Husten und Auswurf
Schweregrad II (mittel)
- Die Einsekundenkapazität liegt zwischen 50 % und 80 % des Normalwerts
- Atemnot bei körperlicher Belastung
- In den meisten Fällen Husten und/oder Auswurf
Schweregrad I (leicht)
- Die Einsekundenkapazität liegt bei über 80 % des Normalwerts
- Atemnot bei starker körperlicher Belastung
- In den meisten Fällen Husten und/oder Auswurf
* Modifiziert nach: Nationale Versorgungs-Leitlinie COPD; Deutsches Ärzteblatt 2006; 103: A1324-A1327 und Global Initiative for Obstructive Lung Disease (GOLD). http://www.goldcopd.org
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