Mach mit bei Feierabend.de!
Finde neue Freunde für Leben, Liebe und Freizeit
Online Sofortkontakt zu 160.000 Gleichgesinnten
Triff nette Menschen „vor Ort“ in 120 Regionalgruppen
Jetzt kostenlos anmelden!
Service:
Freunde einladen! Sicherheitshinweis Zur Startseite machen Rundgang durch die Community Sofort-Nachrichten
R_regio
Freunde einladen! Sicherheitshinweis Zur Startseite machen Rundgang durch die Community Sofort-Nachrichten
Regional > Freiburg > Weihnachtsmärkte > Geschichten vom Nikolaus, Knecht Ruprecht, Santa Claus und Si
Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich.
Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle
durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die
von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.
NIKOLAUS
Geschichten vom Nikolaus, Knecht Ruprecht, Santa Claus und Sinterklaas
NikolausSpätestens im September sind sie wieder da; Verführerisch glitzernd strahlen uns die Schokoladen-Nikoläuse an und wecken die Vorfreude auf das noch in recht weiter Ferne liegende Weihnachtsfest.
Was uns jedoch als Nikolaus in der Vorweihnachtszeit in den Läden begegnet, hat wenig mit dem historischen heiligen Nikolaus zu tun. Die Freunde der Kinder mit ihren prächtigen Rauschebärten und roten, pelzbesetzten Mänteln vereinen viel mehr traditionelle Vorstellungen von drei unterschiedlichen Figuren: dem heiligen Nikolaus, Knecht Ruprecht und dem amerikanischen Santa Claus.
Um den heiligen Nikolaus von Myra ranken sich viele Legenden. die bekannteste besagt, dass der Heilige die Klagen eines Vaters dreier Töchter erhörte. Dieser war zu arm, um seinen Kindern eine Aussteuer zu geben und sie ehrbar zu verheiraten. Daher musste er die Mädchen auf die Straße schicken, damit sie sich ihr eigenes Geld verdienten. Der Heilige hatte Mitleid mit Ihnen und soll eines Nachts drei Goldklumpen durch den Kamin geworfen haben, wo sie in die Strümpfe der Mädchen fielen, die zum Trocknen am Kamin hingen. die Freude im Haus war groß und der heilige Nikolaus ging so als Wohltäter und Bescherer der Kinder in die Geschichte ein. Darstellungen zeigen ihn meist mit Bischofsmütze und einem beigefarbenen Mantel. Inder Hand hält er einen Krummstab und die besagten drei goldenen Kugeln.
Knecht Ruprecht
Der Begleiter des heiligen Nikolaus ist Knecht Ruprecht, andernorts auch der Krampus oder der Rauhe Percht. Der schwarz gekleidete und meist mit einer furchterregenden Maske verkleidete Gesell symbolisiert das Böse, das dem Guten zu dienen hat. Er soll die unartigen kinder erschrecken, während die braven mit Nüssen und Zuckerwerk beschenkt werden. Knecht Ruprecht trägt auch die berüchtigte Rute, vor der sich die Kinder am meisten fürchten. Dabei gilt der Streich mit der Rute erst seit der Aufklärung als Strafe.
Davor versprach die Berührung mit der Rute interesanterweise Glück und Segen. Da die Ruten meist aus knospenden Zweigen, so genannten Maien, gebunden waren, erinnerten sie an die immergrünen Kränze, die Schutz und Fruchtbarkeit versprachen. Durch die Berührung mit der Rute sollte sich die Lebenskraft auf die Personen übertragen.
Der Begleiter des heiligen Nikolaus ist Knecht Ruprecht, andernorts auch der Krampus oder der Rauhe Percht. Der schwarz gekleidete und meist mit einer furchterregenden Maske verkleidete Gesell symbolisiert das Böse, das dem Guten zu dienen hat. Er soll die unartigen kinder erschrecken, während die braven mit Nüssen und Zuckerwerk beschenkt werden. Knecht Ruprecht trägt auch die berüchtigte Rute, vor der sich die Kinder am meisten fürchten. Dabei gilt der Streich mit der Rute erst seit der Aufklärung als Strafe.
Davor versprach die Berührung mit der Rute interesanterweise Glück und Segen. Da die Ruten meist aus knospenden Zweigen, so genannten Maien, gebunden waren, erinnerten sie an die immergrünen Kränze, die Schutz und Fruchtbarkeit versprachen. Durch die Berührung mit der Rute sollte sich die Lebenskraft auf die Personen übertragen.
Santa Claus
Klein, rundlich, mit langem weißen Bart trägt er einen pelzbesetzten roten Mantel und hat immer ein fröhliches "Ho, ho, ho" auf den Lippen.
Dieser freundliche Mann ist Santa Claus. Er kommt wohl unserer heutigen Vorstellung vom Weihnachtsmann am nächsten. Dabei hat er mit seinen weihnachtlichen Kameraden nicht mehr viel gemeinsam.
Klein, rundlich, mit langem weißen Bart trägt er einen pelzbesetzten roten Mantel und hat immer ein fröhliches "Ho, ho, ho" auf den Lippen.
Dieser freundliche Mann ist Santa Claus. Er kommt wohl unserer heutigen Vorstellung vom Weihnachtsmann am nächsten. Dabei hat er mit seinen weihnachtlichen Kameraden nicht mehr viel gemeinsam.
Santa Claus ist aus einem Gedicht von Clement Moore entstanden.
Der Professor für Sprachen an der Columbia-Universität hat sich die Gedichte vom Rentierschlitten fahrenden Santa Claus, der am Weihnachtsabend durch den Kamin steigt, um den Kindern ihre Strümpfe zu füllen, im Jahre 1822 als Weihnachtsüberraschung fpr seine Kinder ausgedacht.
Allerdings dachte er nie daran, die Verse zu veröffentlichen. Doch ein enger Freund der Familie schickte das Gedicht an eine bekannte Zeitung, in der es ein Jahr später mit einer Zeichnung des namhaften Cartoonisten Thomas Nast erschien. Nast zeigte einen kleinen, kugelrunden Kerl mit weißem Bart, der genüßlich seine Stummelpfeife rauchte und einen Schlitten mit acht Rentieren fährt. Selten hat ein bild die Menschen so verzaubert. Auch heute noch warten die amerikanischen Kinder in der Weihnachtsnacht gespannt, ob sie nicht einen blick auf Santa Claus und das berühmte Rentier Rudolph erhaschen können
Der Professor für Sprachen an der Columbia-Universität hat sich die Gedichte vom Rentierschlitten fahrenden Santa Claus, der am Weihnachtsabend durch den Kamin steigt, um den Kindern ihre Strümpfe zu füllen, im Jahre 1822 als Weihnachtsüberraschung fpr seine Kinder ausgedacht.
Allerdings dachte er nie daran, die Verse zu veröffentlichen. Doch ein enger Freund der Familie schickte das Gedicht an eine bekannte Zeitung, in der es ein Jahr später mit einer Zeichnung des namhaften Cartoonisten Thomas Nast erschien. Nast zeigte einen kleinen, kugelrunden Kerl mit weißem Bart, der genüßlich seine Stummelpfeife rauchte und einen Schlitten mit acht Rentieren fährt. Selten hat ein bild die Menschen so verzaubert. Auch heute noch warten die amerikanischen Kinder in der Weihnachtsnacht gespannt, ob sie nicht einen blick auf Santa Claus und das berühmte Rentier Rudolph erhaschen können
Sinterklaas
In Holland kommt Sinterklaas , auch heute noch, schon Mitte Oktober mit dem Schiff aus Spanien an um Kinder und Erwachsene zu beschenken.
In Holland kommt Sinterklaas , auch heute noch, schon Mitte Oktober mit dem Schiff aus Spanien an um Kinder und Erwachsene zu beschenken.
Die Niederländer sind an den Tagen vor dem Nikolausabend sehr beschäftigt. Es gilt, die Geschenke einzukaufen und vor allem zu verpacken! Nach alter Tradition müssen die Gaben nämlich fantasievoll eingepackt werden, und zwar so, dass man den Inhalt nicht sofort erraten kann. Außerdem gehört zu jedem Geschenk ein passendes Gedicht. Es muss vor allem lustig sein, denn das Wichtigste beim Sinterklaasfest ist der Humor. Es ist ein Fest, an dem Eltern, Lehrer und Kinder, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Freunde und Kollegen einander nicht nur auf den Arm nehmen dürfen, sondern es sogar tun sollen.
Zum Vergnügen gehört auch das Einpacken und Verstecken der Gaben. Der Empfänger muss unter Umständen sein Geschenk im ganzen Haus suchen. Ein paar Tipps und Hinweise sollen ihm dabei helfen. Er muss damit rechnen, dass er in einer Kartoffelkiste wühlen, in einem Pudding herumstochern, in einem mit nassem Sand gefüllten Handschuh oder in irgendeiner verrückten Attrappe oder Puppe sein Glück versuchen muss. Wie gesagt wird auch zu jedem Geschenk ein Gedicht geschrieben. Diese Tradition verlangt schon einigen Einfallsreichtum. Der Schreiber kann sich so richtig austoben und sich über irgendeine Schwäche, eine Liebschaft, einen peinlichen Vorfall, eine komische Angewohnheit oder ein gut gehütetes Geheimnis des Empfängers lustig machen. Das Opfer packt vor aller Augen sein Geschenk aus und liest das Gedicht laut vor. Da jede Geschenküberraschung vom Nikolaus kommt, bleibt der wahre Schenker vermeintlich anonym. Der Beschenkte bedankt sich mit einem "Dankeschön, lieber Nikolaus!" laut und deutlich beim Nikolaus persönlich, ob er nun an ihn glaubt oder nicht. Überall in den Niederlanden tauchen um den 5. Dezember Nikolausgedichte auf: in den Zeitungen, in den Schulen, am Arbeitsplatz, ja sogar im Parlament.
Die meisten Niederländer haben am 5. Dezember etwas früher Feierabend als gewöhnlich. Abends sitzt man dann gemütlich um den Tisch, auf dem sich die traditionellen Süßigkeiten und das Gebäck türmen - seit Jahrhunderten vertraute Attribute, die uns schon in den Gemälden der alten Meister begegnen. Große Schokoladenbuchstaben - die Anfangsbuchstaben der Vornamen aller Anwesenden - weisen den Gästen ihre Plätze. Auf dem Tisch finden sich auch die sog. Freier(innen), große Männer- und Frauenfiguren aus Spekulatius. Ein Korb mit geheimnisvollen Päckchen wartet genauso auf seinen Einsatz wie die Scheren, die griffbereit auf dem Tisch liegen. Nach dem Abendessen stürzen sich alle auf die Süßigkeiten, die Geschenke werden ausgepackt und die Gedichte der Reihe nach laut vorgelesen, sodass alle die Überraschung richtig genießen können. Das Wichtigste dabei sind die Fantasie und die Mühe, die man sich mit einem Geschenk macht, nicht so sehr, was es gekostet hat. Gerade deshalb ist das Nikolausfest für Jung und Alt ein so fröhliches Ereignis.
Grüßle vom baerli1935





