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Am Pflingsteck 510 m N.N.
Der Empfang, den uns der Hl. Petrus bei unserer Ankunft bescherte war ziemlich frostig. Gerade mal 5° plus und diese Temperatur morgens um 10°° Uhr. Versöhnt wurden wir mit einem wolkenlosen Himmel, die Sonne gab sich noch ein wenig unsicher und es gab etwas Wind, es war ein leichter beinahe sanfter Wind der unsere Gruppe umspielte.
Der Empfang, den uns der Hl. Petrus bei unserer Ankunft bescherte war ziemlich frostig. Gerade mal 5° plus und diese Temperatur morgens um 10°° Uhr. Versöhnt wurden wir mit einem wolkenlosen Himmel, die Sonne gab sich noch ein wenig unsicher und es gab etwas Wind, es war ein leichter beinahe sanfter Wind der unsere Gruppe umspielte.
Aufbruch zu einer leichten Wanderung zu der Helga/Cuba rief und 15 Leute kamen. Bequem ansteigender Weg, durch dunklen Wald zunächst aber das Licht sickerte vielfältig gebrochen ein und vertrieb die Düsternis. Die Sonne fiel später mit ihrem Schräglicht in den Rand des Waldes, der vorwiegend aus Buchen und Eichen bestand, das Laub leuchtete, alles war überstrahlt von diesem von der Morgensonne hervorgebrachten Gegenlicht.
Am Schönwasen öffnete sich der Wald, wir traten hinaus in das volle Licht des Tages, und in die von der Sonne freigiebig verschenkte Wärme. Kugelpralle Tautropfen in den Mulden der Gräser schimmerten im diamantenem Strahlen des brechenden Lichts, zauberten wunderschöne Effekte in die weit hingebreiteten Wiesen. Am Brettentaler Eck 600 m N.N. hob sich der Weg an, verlor sich allmählich in einem immer steiler werdenden schmalen Pfad der nach schönen Ausblicken nun wieder im Wald mündete. Nach etwa 120 Höhenmetern entlässt uns der Pfad, hin zum Gipfel des Hünersedel der mit 744 m N.N. auch den höchsten Punkt der Wanderung markiert.
Auf dem Hünersedel 744 m N.N.
Der Gipfel des Berges wird durch einen Aussichtsturm dominiert der eine Gesamthöhe von 28.70 Meter aufweist. Die höchste Plattform, als Aussichtsebene misst 25.50 Meter. Die überwältigende Aussicht die der Turm anbietet ist ein monumentales Rundbild. Der Schönwetterdunst verhinderte allzu weite Blicke, doch man konnte im Süden bis in den Sundgau schauen, drüben im Westen, zart, sehr zart die Gipfel der Vogesen, im Norden ahnt man den südlichen Pfälzerwald. Im Rücken, im Osten breitet sich der Schwarzwald aus, ein wogendes dunkles Meer mit Millionen Bäumen. Im Tiefblick liegt die Rheinebene ausgebreitet zu Füßen, Dutzende Städtchen und Dörfer kann man zählen. Beim Schauen! Was für ein Allegrogefühl!
Der Gipfel des Berges wird durch einen Aussichtsturm dominiert der eine Gesamthöhe von 28.70 Meter aufweist. Die höchste Plattform, als Aussichtsebene misst 25.50 Meter. Die überwältigende Aussicht die der Turm anbietet ist ein monumentales Rundbild. Der Schönwetterdunst verhinderte allzu weite Blicke, doch man konnte im Süden bis in den Sundgau schauen, drüben im Westen, zart, sehr zart die Gipfel der Vogesen, im Norden ahnt man den südlichen Pfälzerwald. Im Rücken, im Osten breitet sich der Schwarzwald aus, ein wogendes dunkles Meer mit Millionen Bäumen. Im Tiefblick liegt die Rheinebene ausgebreitet zu Füßen, Dutzende Städtchen und Dörfer kann man zählen. Beim Schauen! Was für ein Allegrogefühl!
Zur Kniesteinkapelle
Nach wenig gemütlichem Vesper – im Stehen – alle Ruhebänke waren durch Tau durchnässt, war Sammeln angesagt, der Abstieg nahte. Bergab geht sich’s leicht, zumal jeder in irgendwelche Gespräche vertieft war. Weit zog sich die Gruppe auseinander. Versammelt haben wir uns wieder vor der Kniesteinkapelle, die 1866 errichtet wurde und heute als kleines Wallfahrtskirchlein dient. Der Baustil ist nicht eindeutig auszumachen, sagen wir halt mal: Neoromanisch? Erstaunlich ist der propere Zustand des Umschwungs. Da gibt es sehr gepflegte Ruhebänke, die Blumenbeete sind vorzüglich in Schuss, und es gibt einen immerwährend sprudelnden Brunnen mit Quellwasser.
Nach kurzem Aufenthalt wanderten wir zügig weiter in Richtung Pflingsteck, durch lichten Laubwald.
Nach wenig gemütlichem Vesper – im Stehen – alle Ruhebänke waren durch Tau durchnässt, war Sammeln angesagt, der Abstieg nahte. Bergab geht sich’s leicht, zumal jeder in irgendwelche Gespräche vertieft war. Weit zog sich die Gruppe auseinander. Versammelt haben wir uns wieder vor der Kniesteinkapelle, die 1866 errichtet wurde und heute als kleines Wallfahrtskirchlein dient. Der Baustil ist nicht eindeutig auszumachen, sagen wir halt mal: Neoromanisch? Erstaunlich ist der propere Zustand des Umschwungs. Da gibt es sehr gepflegte Ruhebänke, die Blumenbeete sind vorzüglich in Schuss, und es gibt einen immerwährend sprudelnden Brunnen mit Quellwasser.
Nach kurzem Aufenthalt wanderten wir zügig weiter in Richtung Pflingsteck, durch lichten Laubwald.
Beim Pflingstsepp
Nachdem wir ankamen, und nachdem wir den Staub von den Füßen geschüttelt, und uns aus den Wanderklamotten befreit hatten, besuchten wir den Pflingstsepp, den Wirt vom gleichnamigen Hof, einschließlich seiner Vesperstube. Der Hof liegt einen knappen Kilometer weit vom Pflingsteck weg und wird über eine schmale Straße erreicht. Der Parkplatz wurde durch eine Rotte vietnamesischer Hängebauchschweine okkupiert. Nachdem die Übermacht der Ankommenden eingeschätzt war verzogen sich die fünf Frischlinge durch geordnete Flucht. Die Eltern indessen nahmen uns lediglich zur Kenntnis.
Nachdem wir ankamen, und nachdem wir den Staub von den Füßen geschüttelt, und uns aus den Wanderklamotten befreit hatten, besuchten wir den Pflingstsepp, den Wirt vom gleichnamigen Hof, einschließlich seiner Vesperstube. Der Hof liegt einen knappen Kilometer weit vom Pflingsteck weg und wird über eine schmale Straße erreicht. Der Parkplatz wurde durch eine Rotte vietnamesischer Hängebauchschweine okkupiert. Nachdem die Übermacht der Ankommenden eingeschätzt war verzogen sich die fünf Frischlinge durch geordnete Flucht. Die Eltern indessen nahmen uns lediglich zur Kenntnis.
„Am End‘ muss e Wirdschafd sei!“ Dieses Gebot hielt Helga ein und wir harrten nun der Dinge die da folgen sollten. Die Speisekarte war von einer verblüffenden Vielfalt. Und überhaupt: Die Preise stammten wohl noch aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg! Wo waren wir den da hineingeraten? Bei diesen Preisen, das konnte doch nichts sein. Aber der Wirt, samt Brigade servierte echte badische Kost, angefangen von der Sulz, übers Leberle, den Flammenkuchen und die Haxn fanden wir alles wohlschmeckend und reichlich!
Hansjörg/Herzbube fragte dann nach dem Essen ob er sein Tenorhorn aus seinem Auto befreien solle? Er wolle uns ein paar Lieder vorspielen. Natürlich haben wir uns alle darüber gefreut. Andächtiges Zuhören und freundlicher Applaus waren mir nicht genug.
Ich organisierte einen Hut und sammelte Geld für den Musikanten. Sein Verzehr sollte dabei doch herausspringen. Als ich aber dann noch die Chuzpe besaß und an den Nebentischen meine unmissverständliche Aufwartung machte und um eine Spende bat, war der spaßige Höhepunkt des Nachmittags erreicht. Da half dann nur noch das Badner Lied!
Am späten Nachmittag nahmen wir Abschied voneinander, in alle Richtungen zerstoben die Teilnehmer. Der Tag entließ uns in einen friedlich ausatmeten frühen Abend.
Hans Jörg/Herzbube spendete den gesammelten Betrag an Christel/Christkindl, die ein gemeinnütziges Vorhaben gerade unterstützt.
An Helga/Cuba unseren lieben Dank für die Vorbereitung und Durchführung dieser Wanderung. Und bis bald mal wieder mit einer so harmonisch verlaufenen Tour!
Fotos: Papageno und anmargi
Hans Jörg/Herzbube spendete den gesammelten Betrag an Christel/Christkindl, die ein gemeinnütziges Vorhaben gerade unterstützt.
An Helga/Cuba unseren lieben Dank für die Vorbereitung und Durchführung dieser Wanderung. Und bis bald mal wieder mit einer so harmonisch verlaufenen Tour!
Fotos: Papageno und anmargi




































































Nach kaum 24 Stunden steht hier schon ein besonderer Genuss: POESIE in Schrift und Bild! Ich bin begeistert und behalte diesen wunderschönen Hünersedel-Wandertag in herzerwärmender, dankbarer Erinnerung. Eure marijo.
Offensichtlich habe ich schon wieder eine sehr schoene Veranstaltung verpasst. Pitt beschreibt wie immer meisterhaft Eure Erlebnisse bei der von Cuba organisierten Wanderung. Leider kann ich die Bilder nicht sehen, weil meine Freundin NUR den Explorer auf dem PC hat. Ich moechte auch nichts ungefragt aendern. Irgendwann hocke ich wieder am eigenen PC und schaue mir die Bilder an. Ich freue mich heute schon drauf.
Lieber Pitt so poesievoll kannst nur Du den Tag beschreiben. Ich danke Dir und den Fotografen für den schönen Bericht, schneller hätte er auch nicht erscheinen können.Es war wieder einmal schön mit Euch zusammen, ich war abends auch recht zufrieden.Danke allen,Eure cuba
Wie kommt es, daß die Menschen bei Feierabend so heiter sind? Ist es die Natur, das Wetter, die Tatkraft? Helga, danke für die gut organisierte Wanderung. Bericht und Fotos geben diesen Tag so stimmungsvoll wieder. Ihr seid schon Künstler, danke allen mit Gruß Gisela
Helga organisierte diese schöne Tour, Pitt sorgte mit seinem tollen und poetischen Bericht für weiteren Genuss und das Alles haben die Fotografen mit ihren schönen Bildern eingefangen. Dank an Alle mit einem fröhlichen Gruss vom Florius.
Ein wunderbarer Bericht, lieber Pitt. An Dir ist ein Schriftsteller verlorengegangen, Du schreibst gefühlvoll und einfach phantastisch! Wir konnten die Wanderung im Geist nachvollziehen. Auch die Bilder waren sehr gut und gaben die gute Stimmung wieder.
Es war nett, mit Euch auf Wanderschaft zu sein. Und dass ich mit meiner Musik einen Beitrag zum guten Gelingen leisten konnte, hat mir auch gefallen. Vielen Dank für die perfekte Organisation und den schönen Bildbericht. Bis zum nächsten Treffen - liebe Grüße und alles Gute - Hans-Jörg
Du hast recht, lieber Hans-Jörg: bis zum nächsten Treffen - da kann man sich immer wieder drauf freuen! Vor allem, wenn die Veranstaltung so durchdacht organisiert wird wie von Dir, liebe Helga und dann so lesenswert wiedergegeben wird wie von Dir, lieber Pitt; es ist in Deinen Berichten immer wieder festzustellen, wie sehr Du Deine Wahlheimat liebst! Liebe Grüße, Margit
Alles ist wunderbar, was es hier zu lesen und zu sehen gibt! Hoffentlich erleben wir morgen auch so einen schönen Tag auf dem Feldberg. Lieben Gruß nach Freiburg, Käthe
Niedlich ist es, das Schwein, und lustig seine Öhrchen. Die vielen schönen Bilder wieder reichlich und der Bericht so schön, wie man das von Pitt gewöhnt ist, mit seiner liebevollen Sprache. Und überhaupt sieht es so aus, als hätte ich es auch schaffen können, da ist mir offensichtlich etwas entgangen. Danke allen Beteiligten dafür, das der Bericht hier zu lesen sein konnte, und besonders Pitt, uns wieder diesen Genuss bereitet zu haben. Lb.Gr. Irene
Hallo Helga, schöne Wanderung, schöner Bericht. Gerne wäre ich dabei gewesen, aber leider wohne ich am anderen Ende. LG Riki
Vielleicht eine Antwort auf goosis Frage, warum alle Menschen bei FA so heiter seien: Vielleicht ist die Freude, Schönes mit anderen zu teilen, Dankbarkeit und gegenseitiges Wohlwollen. Liebe Grüße Ingeborg
viele grüße aus dem hohen norden. euer bericht hat mir sehr gut gefallen
Super Bericht von Eurem schönen Ausflug. Ich habe selbst solche Berichte für unsere Gruppe gemacht, und weiß, wieviel Mühe dahintersteckt. Sehr es aber immer wieder gern, was in anderen Gruppen erlebt wird.
Ein wunderschöner anschaulicher Bericht in Wort und Bild. Ich habe ihn gerade genossen l.G. darana