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Berlin
Berlin – die neue Bundes-Hauptstadt mit Gegensätzen
…… immer wieder eine Reise wert!
Irgendwann fragte mich „Cuba“, ob ich nicht Lust habe mit ihr ein paar Tage nach Berlin zu reisen. Spontan sagte ich zu, wir setzten uns bei ihr zusammen, fanden im Internet Flug und Hotel zu besonders günstigen Konditionen und buchten sofort eine Woche direkt am „Alex“.
Vor Ankunft im Hotel „küssten“ wir die Erde vor dem Bahnhof, was jedoch zum Glück ohne Folgen blieb (ich blieb stehen, Helga lief jedoch ohne zu schauen weiter, stellte mir mit ihrem Koffer ein Bein – daraufhin fiel ich hin und sie über mich).
Als 1. kauften wir uns günstig je eine Wochenkarte – nutzbar für alle öffentlichen Verkehrsmittel; die 100ter- und 200ter Busse durchqueren fast die ganze Stadt, man kann aus- und wieder einsteigen, wo immer man will. Nachmittags machten wir damit erste Erkundigungsfahrten. Am folgenden Tag entschieden wir uns durch verlockenden Sonnenschein bedingt, spontan für eine 3-stündige Brückenschifffahrt, gleich anschließend startete noch die 1 ½ stündige Stadt-Spreetour, so konnten wir dieselbe vom Wasser aus erkunden.
Als 1. kauften wir uns günstig je eine Wochenkarte – nutzbar für alle öffentlichen Verkehrsmittel; die 100ter- und 200ter Busse durchqueren fast die ganze Stadt, man kann aus- und wieder einsteigen, wo immer man will. Nachmittags machten wir damit erste Erkundigungsfahrten. Am folgenden Tag entschieden wir uns durch verlockenden Sonnenschein bedingt, spontan für eine 3-stündige Brückenschifffahrt, gleich anschließend startete noch die 1 ½ stündige Stadt-Spreetour, so konnten wir dieselbe vom Wasser aus erkunden.
Die Fahrt begann am Märkischen Ufer an der Janowitzbrücke auf der Spree und wechselte in den 7,5 km langen Landwehr-Kanal über, die Gesamtlänge der Fahrt betrug 23 km. Wir durchfuhren 36 Brücken von insgesamt 1662. Damit verfügt Berlin über mehr Brücken als Venedig und diese sind teilweise so niedrig, dass es meistens hieß:
sitzen bleiben und Köpfe einziehen!
sitzen bleiben und Köpfe einziehen!
Dieses liegt am sogenannten Salzufer. Dort wurde früher Salz gewonnen. Jeder Bürger musste eine bestimmte Menge Salz abnehmen. Aus dieser Zeit stammt die Erfindung der Salzheringe.
Die Route führte vorbei an Kreuzberg, dem Hallerschen Tor, dem Hansaviertel, den verschiedenen Botschaften, dem Haus der Kulturen,
dem Regierungsviertel, der Museumsinsel, dem Nikolaiviertel uvm.
Es war schon alles außerordentlich beeindruckend und sehenswert.
Berlin ist die wasserreichste Stadt Europas, die Spree hat eine Länge von 382 km und verfügt über beste Wasserqualität.
42% der Gesamtfläche besteht aus Wald.
Das Brandenburger Tor ist das letzte von ehemals 18 Stadttoren.
Es war schon alles außerordentlich beeindruckend und sehenswert.
Berlin ist die wasserreichste Stadt Europas, die Spree hat eine Länge von 382 km und verfügt über beste Wasserqualität.
42% der Gesamtfläche besteht aus Wald.
Das Brandenburger Tor ist das letzte von ehemals 18 Stadttoren.
Gegen Abend gingen wir noch zum Reichstagsgebäude, wollten uns
nur nach einer Besichtigung und Begehung der Kuppel erkundigen.
Wir schlängelten uns links an der Warteschlange vorbei, wurden von einem Herrn sehr freundlich angesprochen und eingeladen, an einem gleich beginnenden Vortrag im Plenarsaal teilzunehmen. Es seien noch Plätze frei und anschl. könnten wir noch zur Kuppel. So kamen wir ohne Wartezeit ins Gebäude, hörten einen sehr interessanten Vortrag über den Werdegang des Reichstages, die Verteilung der Sitze etc. und danach konnten wir Berlin bei Nacht genießen.
Leider war die Sicht nicht besonders.
nur nach einer Besichtigung und Begehung der Kuppel erkundigen.
Wir schlängelten uns links an der Warteschlange vorbei, wurden von einem Herrn sehr freundlich angesprochen und eingeladen, an einem gleich beginnenden Vortrag im Plenarsaal teilzunehmen. Es seien noch Plätze frei und anschl. könnten wir noch zur Kuppel. So kamen wir ohne Wartezeit ins Gebäude, hörten einen sehr interessanten Vortrag über den Werdegang des Reichstages, die Verteilung der Sitze etc. und danach konnten wir Berlin bei Nacht genießen.
Leider war die Sicht nicht besonders.
Ein weiterer Besuch galt dem Europa-Center,
dem KaDeWe, Café Kranzler (nur im Vorbeifahren gesehen) und der Gedächtniskirche.
Mit dem 200ter –Bus fuhren wir zum neu gestalteten Potsdamer Platz
(es ist immer noch eine riesige Baustelle), besichtigten das sehr beeindruckende „Sony-Center“. Dort hat man Alt und Neu ganz toll integriert und alte – nicht vom Krieg zerstörte – Fassaden stehen gelassen. Diese jedoch mit Glas umspannt, um sie der Nachwelt zu erhalten.
(es ist immer noch eine riesige Baustelle), besichtigten das sehr beeindruckende „Sony-Center“. Dort hat man Alt und Neu ganz toll integriert und alte – nicht vom Krieg zerstörte – Fassaden stehen gelassen. Diese jedoch mit Glas umspannt, um sie der Nachwelt zu erhalten.
Das Kollhoff-Gebäude steht gegenüber dem Sony-Center und bietet in
100 m Höhe die höchste Aussichtsplattform Berlins. Das Gebäude verfügt über den schnellsten Aufzug Europas und fährt in 20 Sekunden 24 Stockwerke zur Plattform hoch.
Die Büroräume des riesigen Hochhauses gegenüber dem Sony-Center wirken von oben wie lauter kleine Zimmer von Puppenstuben.
100 m Höhe die höchste Aussichtsplattform Berlins. Das Gebäude verfügt über den schnellsten Aufzug Europas und fährt in 20 Sekunden 24 Stockwerke zur Plattform hoch.
Die Büroräume des riesigen Hochhauses gegenüber dem Sony-Center wirken von oben wie lauter kleine Zimmer von Puppenstuben.
Auf den Bildern kann man deutlich erkennen, dass Berlin von einem großen Grüngürtel umgeben ist (momentan herbstlich bunt).
Von oben konnten wir gerade beobachten, wie eine Polizeieskorte mit mindestens 12 Motorrädern und einigen Polizeiwagen eine bekannte Persönlichkeit (wen?) vom Reichstag kommend zum Bahnhof oder Flughafen begleitete. Der Bundespräsident und die Kanzlerin werden von mindestens 12, die Abgeordneten werden von weniger Motorrädern begleitet.
Noch ein besonderes Vergnügen gönnten wir uns. Am Brandenburger Tor setzten wir uns in eine Rikscha und ließen uns damit eine Stunde von einem netten jungen Mann durch die Gegend kutschieren.
Ganz besonders gefiel uns dabei der Gendarmenmarkt, den wir dann zu einem späteren Zeitpunkt näher unter die Lupe nahmen. Hier ist der deutsche und der französische Dom besonders erwähnenswert, die als „Zwillinge“ jeweils links und rechts des wunderschönen ehemaligen Schauspielhauses (Konzerthaus) stehen. Die eigentliche Kirche des Doms befindet sich unter der runden Kuppel rechts hinten.
Auch das große französische Kaufhaus „La Fayette“ hat dort in sehr moderner Form seinen Standplatz.
Aus Zeitmangel gönnten wir uns unterwegs an einer Bude je eine Currywurst und hatten muntere „Mitesser“ bei Tisch.
Aus Zeitmangel gönnten wir uns unterwegs an einer Bude je eine Currywurst und hatten muntere „Mitesser“ bei Tisch.
Sehr hübsch fanden wir das Nikolaiviertel mit der bekannten Nikolaikirche. Sie ist die älteste Kirche der Stadt seit 1250.
In der Cille-Destille nahmen wir eine wohlschmeckende Mahlzeit ein.
Die eigentliche Zille-Stube hatte leider geschlossen.
Die eigentliche Zille-Stube hatte leider geschlossen.
Auch der jüdischen Synagoge statteten wir einen Besuch ab, sahen diese allerdings nur von außen. Nach der Zerstörung wurde diese von 1988 – 1995 wiederaufgebaut.
Den Friedrichsstadtpalast – zu DDR-Zeiten - die absolute Hochburg schillernder Mädchenbeine sahen wir uns von außen an.
Ein Abstecher führte zum Holocaust-Denkmal, welches wir kurz durchwanderten.
Auf diesen Fotos lässt sich die unterschiedliche Höhe der Gedenksteine sehr gut erkennen.
Auf diesen Fotos lässt sich die unterschiedliche Höhe der Gedenksteine sehr gut erkennen.
Das Charlottenburger Schloss stand ebenfalls als Programmpunkt an.
Wir fuhren mit der S-Bahn hin. Der 1. Eindruck war etwas enttäuschend,
da es den Anschein hat, mitten in der Stadt zu stehen.
Wenn man dann allerdings um das Gebäude herum geht, werden die herrlichen Garten- und Parkanlagen sichtbar. Im Schloss finden teilweise herrliche Konzerte statt, aber alles kann man nicht mitmachen.
Wir fuhren mit der S-Bahn hin. Der 1. Eindruck war etwas enttäuschend,
da es den Anschein hat, mitten in der Stadt zu stehen.
Wenn man dann allerdings um das Gebäude herum geht, werden die herrlichen Garten- und Parkanlagen sichtbar. Im Schloss finden teilweise herrliche Konzerte statt, aber alles kann man nicht mitmachen.
Ein Tagesausflug führte uns mit der S-Bahn nach Potsdam. Am Bahnhof bot man uns eine 3-stündige Bus-Führung an, die wir gerne in Anspruch nahmen. So bekamen wir doch einiges über die Stadt und die Schlossanlagen erklärt, was wir alleine nicht alles hätten erkunden können.
Die römische Kulisse ist nur eine Attrappe, die sich Friedrich der Große hat errichten lassen, um immer „Italien“ (Rom) vor Augen zu haben.
Die Gruft Friedrich des Großen – auch bekannt als Hundenarr wurde uns in den Parkanlagen gezeigt. Nach 205 Jahren fand er hier am 18. August 1991 endlich seine letzte Ruhestätte.
Die Kartoffel als Nahrungsmittel ist die Entdeckung F. d. G. Zuvor wurde nur das aus der Erde ragende Kraut verzehrt, woraufhin es den Menschen schlecht wurde, ehe F. d. G. herausfand, dass die Knolle genießbar sei.
Aus Dankbarkeit werden immer wieder Kartoffeln an seinem Grab nieder gelegt.
Die Kartoffel als Nahrungsmittel ist die Entdeckung F. d. G. Zuvor wurde nur das aus der Erde ragende Kraut verzehrt, woraufhin es den Menschen schlecht wurde, ehe F. d. G. herausfand, dass die Knolle genießbar sei.
Aus Dankbarkeit werden immer wieder Kartoffeln an seinem Grab nieder gelegt.
Auch der Cäcilienhof wurde besichtigt.
Auf der Fahrt dorthin führte uns der Weg an der russischen Kolonie vorbei.
Nach der Führung hatten wir noch genügend Zeit für eigene Exkursionen, besuchten das bekannte holländische Viertel und schlenderten durch die Innenstadt.
Einen Tag lang trennten sich unsere Wege. Helga machte die Museumsinsel unsicher und ich fuhr nach Spandau (meine frühere Heimat), um die Citadelle
und das Rathaus zu besichtigen
In der Eingangshalle befindet sich eine Skulptur des Hanauer
Bildhauers August Gaul, er ist ein Großonkel meines Mannes.
Bildhauers August Gaul, er ist ein Großonkel meines Mannes.
Nachmittags stand dann ein privater Verwandtschaftsbesuch an.
Die Abende füllten wir teilweise mit kulturellen Veranstaltungen aus.
In „Klärchens Ballhaus“ nahmen wir an einem „life-Opernabend“ teil.
Die Veranstaltung nannte sich „Pasta-Opera“, und fand in einem fast verfallenen Gebäude statt. Am Treppenaufgang standen nur auf jeder Stufe je ein Teelicht und wirkte eher gruselig, der „Ballsaal“ war dann aber noch ein wirklich erhaltener hoher Saal mit Stuck an Decke und Wänden und echten alten Leuchtern, alle mit echten Kerzen bestückt.
Jeder durfte sich am Eingang seinen eigenen Teller aussuchen (alles Unikate). Ebenfalls die Stühle waren bunt gewürfelt, keiner glich dem anderen. Die Tische waren festlich gedeckt, es gab ein mehrgängiges Menue und dazwischen wurden wir mit Opernarien besäuselt.
Leider hatten wir beide keine Kamera dabei.
Zweimal waren wir bei den „Stachelschweinen“ und einmal in der Komödie am Kurfürstendamm.
Ich kam noch in den Genuss eines neuen Mantels, da ein Linienbus durch eine Pfütze raste und mich, am Straßenrand stehend, auf grüne Ampel wartend, von oben bis unten voll spritze.
So blieb mir nichts anderes übrig, als kurz vor Geschäftsschluss am Samstagabend schnellstens für Ersatz zu sorgen. So konnte ich mich nirgends mehr sehen lassen.
Den am 26. Mai 2006 eröffneten neuen Hauptbahnhof – ehemals Lehrter Bahnhof – mussten wir natürlich auch in Augenschein nehmen.
Die Abende füllten wir teilweise mit kulturellen Veranstaltungen aus.
In „Klärchens Ballhaus“ nahmen wir an einem „life-Opernabend“ teil.
Die Veranstaltung nannte sich „Pasta-Opera“, und fand in einem fast verfallenen Gebäude statt. Am Treppenaufgang standen nur auf jeder Stufe je ein Teelicht und wirkte eher gruselig, der „Ballsaal“ war dann aber noch ein wirklich erhaltener hoher Saal mit Stuck an Decke und Wänden und echten alten Leuchtern, alle mit echten Kerzen bestückt.
Jeder durfte sich am Eingang seinen eigenen Teller aussuchen (alles Unikate). Ebenfalls die Stühle waren bunt gewürfelt, keiner glich dem anderen. Die Tische waren festlich gedeckt, es gab ein mehrgängiges Menue und dazwischen wurden wir mit Opernarien besäuselt.
Leider hatten wir beide keine Kamera dabei.
Zweimal waren wir bei den „Stachelschweinen“ und einmal in der Komödie am Kurfürstendamm.
Ich kam noch in den Genuss eines neuen Mantels, da ein Linienbus durch eine Pfütze raste und mich, am Straßenrand stehend, auf grüne Ampel wartend, von oben bis unten voll spritze.
So blieb mir nichts anderes übrig, als kurz vor Geschäftsschluss am Samstagabend schnellstens für Ersatz zu sorgen. So konnte ich mich nirgends mehr sehen lassen.
Den am 26. Mai 2006 eröffneten neuen Hauptbahnhof – ehemals Lehrter Bahnhof – mussten wir natürlich auch in Augenschein nehmen.
Auf 5 übereinander liegenden Ebenen spielt sich der Nah- und Fernverkehr, sowie der S-Bahn-Betrieb ab. 8 Schienenstränge
für die DB liegen in einer Ebene nebeneinander.
für die DB liegen in einer Ebene nebeneinander.
Eine besondere Kuriosität hat dieser Bahnhof allerdings zu bieten.
Die Überdachung für die Fernzüge hört ausgerechnet da auf, wo die Züge der 1. Klasse anhalten. Somit stehen die Fahrgäste dieser teureren Preisklasse im wahrsten Sinne des Wortes bei Regenwetter „im Regen“.
Dem Bauherrn sind schlicht und einfach die Finanzen ausgegangen!
Die Überdachung für die Fernzüge hört ausgerechnet da auf, wo die Züge der 1. Klasse anhalten. Somit stehen die Fahrgäste dieser teureren Preisklasse im wahrsten Sinne des Wortes bei Regenwetter „im Regen“.
Dem Bauherrn sind schlicht und einfach die Finanzen ausgegangen!
Mehrere Besuche galten noch den Hackeschen Höfen – ganz in der Nähe unseres Hotels gelegen. Es handelt sich um ein Labyrinth von 10 zusammenhängenden Innenhöfen aus der Zeit der Jahrhundertwende.
In den letzten Stunden vor der Abreise besichtigten wir als letztes noch das Rote Rathaus – Sitz des Regierenden Bürgermeisters von Berlin –
in der Nähe des Alex gelegen.
in der Nähe des Alex gelegen.
Sicher gäbe es noch vielmehr zu erzählen. Es war eine erlebnisreiche Woche und BERLIN wird immer wieder eine Reise wert sein.
Cuba wird in einem gesonderten Bericht über die Eindrücke ihres Museum-Tages berichten.
Cuba wird in einem gesonderten Bericht über die Eindrücke ihres Museum-Tages berichten.






























































