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Besuch in Hamburg
Besuch in der Hansestadt Hamburg (HH)
Hamburgreise mit Hindernissenerzählt von „trudel“ und „rere“
Freude kam auf, als der ICE am 16. Januar 2007 mit uns von Freiburg nach Hamburg startete.
Tchibo machte es möglich, dass wir für Euro 58.-- (hin und retour) die lange Strecke günstig befahren konnten. Wir hatten das Glück noch in den Genuss eines Tchibo-Tickets zu kommen, bevor alle ausverkauft waren.
Der ICE war zum Glück nur wenig besetzt, sodass wir es uns richtig bequem machen konnten.
In Hamburg angekommen mussten wir nur die Strasse überqueren, um in das Hotel zu gelangen, das wir für 4 Nächte Unterkunft gebucht hatten.
Hier konnten wir zentral wohnen und starteten nach der Ankunft auch gleich zu einem Stadtbummel.
Wir bummelten durch die Mönckebergstraße bis zur Petrikirche und bewunderten die vielen, schönen Geschäftsauslagen.
Hier konnten wir zentral wohnen und starteten nach der Ankunft auch gleich zu einem Stadtbummel.
Wir bummelten durch die Mönckebergstraße bis zur Petrikirche und bewunderten die vielen, schönen Geschäftsauslagen.
Nach einem kurzen Blick in die Kirche ging es weiter unter traumhaft schöner Weihnachtsbeleuchtung am Rathaus vorbei bis zu den Alsterarcaden und zum Jungfernstieg. Leider begann zu der Zeit bereits das stürmische Wetter. Kyrill kündigte sich an.
Hin und wieder fielen ein paar Tropfen Regen.
An der Europapassage angekommen stellten wir fest, dass es Zeit war, etwas zu essen.
In der hellerleuchteten Passage mit Rolltreppen zu verschiedenen Etagen entdeckten wir ein Lokal, das sich EAT CHACHA (Thai Street Kitchen) nannte.
Hin und wieder fielen ein paar Tropfen Regen.
An der Europapassage angekommen stellten wir fest, dass es Zeit war, etwas zu essen.
In der hellerleuchteten Passage mit Rolltreppen zu verschiedenen Etagen entdeckten wir ein Lokal, das sich EAT CHACHA (Thai Street Kitchen) nannte.
Weil es gut besetzt war, suchten wir uns dort einen Platz und waren wirklich überrascht, wie fein man dort essen konnte.
Das „Grüne HühnerCurry“ und das „Massaman Curry“ schmeckten vorzüglich.
So langsam setzten wir uns in Bewegung zurück zum Bahnhof, um uns für die restlichen Tage zwei Tickets für die Öffentlichen Verkehrsmittel zu besorgen.
Für den nächsten Tag hatten wir uns verabredet mit Klaus- Peter Behrens („pohlewer“), der uns durch Blankenese führen wollte.
Das „Grüne HühnerCurry“ und das „Massaman Curry“ schmeckten vorzüglich.
So langsam setzten wir uns in Bewegung zurück zum Bahnhof, um uns für die restlichen Tage zwei Tickets für die Öffentlichen Verkehrsmittel zu besorgen.
Für den nächsten Tag hatten wir uns verabredet mit Klaus- Peter Behrens („pohlewer“), der uns durch Blankenese führen wollte.
17. Jan. 2007
Nach einem guten, ausführlichen Frühstück suchten wir uns im Hauptbahnhof die
S-Bahnstation in Richtung Blankenese. Klaus-Peter wollte uns um 10 Uhr an der Haltestelle Bahnhof Blankenese treffen. Telefonisch hatte er uns bereits mitgeteilt, dass er einen grünen Anorak trägt und einen schwarzen Pudel an der Leine führt. (der Hund seiner Nachbarin, die krank war)
Nach einem guten, ausführlichen Frühstück suchten wir uns im Hauptbahnhof die
S-Bahnstation in Richtung Blankenese. Klaus-Peter wollte uns um 10 Uhr an der Haltestelle Bahnhof Blankenese treffen. Telefonisch hatte er uns bereits mitgeteilt, dass er einen grünen Anorak trägt und einen schwarzen Pudel an der Leine führt. (der Hund seiner Nachbarin, die krank war)
Kaum waren wir in Blankenese eingetroffen, sah ich in der Ferne schon einen grünen Anorak mit schwarzem Pudel angelaufen kommen. Eine herzliche Begrüßung fand statt. Wir drei sahen und trafen uns zum ersten Mal.
Die Führung durch Blankenese mit Klaus-Peter und Pudel „Celly“ konnte beginnen.
Die Führung durch Blankenese mit Klaus-Peter und Pudel „Celly“ konnte beginnen.
Blankenese ist ein ehemaliges Fischer- und Lotsendorf, in dem sich reiche Hamburger Bürger angesiedelt haben. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Zuerst zeigte uns Klaus-Peter die Kirche in Blankenese, in der er getauft und konfirmiert wurde.
Zuerst zeigte uns Klaus-Peter die Kirche in Blankenese, in der er getauft und konfirmiert wurde.
Blankenese ist Klaus-Peters Heimat .Beim Erzählen entdeckte ich hin und wieder ein fröhliches Blinken in seinen Augen. Es freute ihn, uns mit seiner Heimat bekannt machen zu können.
Ich denke, dass kaum jemand besser über diesen hübschen kleinen Ort hätte erzählen können als er. Er ließ uns spüren, wie sehr er seine Heimat liebt.
Ich denke, dass kaum jemand besser über diesen hübschen kleinen Ort hätte erzählen können als er. Er ließ uns spüren, wie sehr er seine Heimat liebt.
Jeden Winkel, jedes malerische Gässchen und jede verwinkelte, steile Treppe die durch Blankenese führt kennt er. Hin und wieder wurde er begrüßt von Leuten, die er von damals noch kennt. Inzwischen wohnt Klaus-Peter seit Jahren schon woanders. Er führte uns zu einem herrlichen Panoramalokal von dessen Terrasse wir einen traumhaften Blick hatten hinunter auf die Elbe und vorfahrende Schiffe.
An einem hübschen Reetdachhäuschen blieben wir stehen, wo uns die Eingangstür interessierte. Die Tür ist in der Mitte in zwei Hälften geteilt, die man von innen aus öffnen kann.
Die untere Hälfte bleibt geschlossen, durch die obere Hälfte kann man sich mit vorbeilaufenden Personen unterhalten. So eine Tür nennt man in plattdeutsch: Klöndör (Redetür).
Die untere Hälfte bleibt geschlossen, durch die obere Hälfte kann man sich mit vorbeilaufenden Personen unterhalten. So eine Tür nennt man in plattdeutsch: Klöndör (Redetür).
Es war ein Genuss mit dem lebhaften Klaus-Peter Blankenese zu entdecken.
Klaus-Peter hatte vorsorglich sein Auto schon ganz oben in Blankenese geparkt, sodass wir am Ende der Führung direkt in das Auto einsteigen konnten.
Klaus-Peters Ehrgeiz war, uns auf jeden Fall noch das Willkommhöft in Schulau/Wedel zu zeigen, das sich im Schulauer Färhaus befindet.
Bei jedem Schiff, das vorbeifährt, wird zur Begrüßung die Nationalhymne des Landes gespielt, aus dem das Schiff kommt. Es wird angesagt, woher es kommt, wie groß es ist und welchen Tiefgang es hat.
Leider kam kein Schiff vorbei während wir im Auto warteten.
Klaus-Peter hatte vorsorglich sein Auto schon ganz oben in Blankenese geparkt, sodass wir am Ende der Führung direkt in das Auto einsteigen konnten.
Klaus-Peters Ehrgeiz war, uns auf jeden Fall noch das Willkommhöft in Schulau/Wedel zu zeigen, das sich im Schulauer Färhaus befindet.
Bei jedem Schiff, das vorbeifährt, wird zur Begrüßung die Nationalhymne des Landes gespielt, aus dem das Schiff kommt. Es wird angesagt, woher es kommt, wie groß es ist und welchen Tiefgang es hat.
Leider kam kein Schiff vorbei während wir im Auto warteten.
Zum Mittagessen führte uns Klaus-Peter weit ab von allem Trubel in ein herrlich gelegenes Ponyhof-Restaurant. Es ist sein Speziallokal, das er gerne mit Gästen besucht.
Auf der Speisenkarte lasen wir: Grünkohl mit Kochwurst, Salzkartoffeln oder Bratkartoffeln.
Da mussten wir nicht lange überlegen. Wir drei entschieden uns für dieses typisch norddeutsche Wintergericht das uns auch köstlich schmeckte nach der wunderbaren Führung durch Blankenese.
Über die Elbchaussee entlang der Elbe brachte uns der gute Klaus-Peter bis zum Hotel zurück.
„Klaus-Peter, Du kannst Deiner Nachbarin einen Gruss von uns ausrichten und ihr sagen, dass sich ihr Pudel „Celly“ sehr gut aufgeführt hat auf unserem Weg. Bestens erzogen ist er!“
Auf der Speisenkarte lasen wir: Grünkohl mit Kochwurst, Salzkartoffeln oder Bratkartoffeln.
Da mussten wir nicht lange überlegen. Wir drei entschieden uns für dieses typisch norddeutsche Wintergericht das uns auch köstlich schmeckte nach der wunderbaren Führung durch Blankenese.
Über die Elbchaussee entlang der Elbe brachte uns der gute Klaus-Peter bis zum Hotel zurück.
„Klaus-Peter, Du kannst Deiner Nachbarin einen Gruss von uns ausrichten und ihr sagen, dass sich ihr Pudel „Celly“ sehr gut aufgeführt hat auf unserem Weg. Bestens erzogen ist er!“
Am Nachmittag besuchten Peter und ich die Caspar David Friedrich-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle. Zum Glück kamen wir schnell an die Eintrittskarten und hatten noch 2 Stunden Zeit, uns mit traumhaft, romantischen Bildern von C.D.Friedrichs zu beschäftigen bis die Kunsthalle schloss.
Am Abend spürte ich Schmerzen im Brustkorb und hatte Angst vor der bevorstehenden Nacht. Peter verließ noch kurz das Hotel, um irgendwo eine Kleinigkeit zu essen. Ich legte mich ins Bett und war mir sicher, am nächsten Morgen heimfahren zu wollen, so früh wie möglich. Die Schmerzen wurden über Nacht mehr und so saß ich bereits um 8. 30 Uhr im Zug nach Freiburg. Peter bat ich in Hamburg zu bleiben, um die Besichtigung des Rathauses zu erleben, auf die ich mich so gefreut hatte.
Ich musste mit Peter lange verhandeln, bis er endlich zustimmte da zu bleiben. Es war mir sehr wichtig, dass er die Besichtigung des Rathauses, die „pohlewer“ organisiert hatte mit machte. Peter wäre natürlich lieber mit mir gereist, damit ich nicht alleine war.
So verhielt ich mich 6 Stunden lang ruhig im Zug bis zur Ankunft in Freiburg.
In Freiburg angekommen, holte mich Anneli (storchi) am Zug ab und brachte mich sofort zu meinem Kardiologen, der in Bahnhofsnähe praktiziert.
Nach einem EKG, bestellte er einen Krankenwagen mit Notarzt für mich. Dieser transportierte mich in das Herzzentrum Bad Krozingen.
Anneli fuhr voraus mit meinem Reisekoffer und konnte mich bei der Ankunft in der Intensivstation des Herzzentrums wieder begrüßen.
Liebe Anneli, ich weiß nicht, wie alles ausgegangen wäre, wenn Du nicht am Bahnhof gestanden hättest, um mich abzuholen. Danke Dir vielmals.
Herzlichen Dank auch allen Feierabendfreunden und der FA-Redaktion für die lieben Genesungswünche.
Übrigens: hätte ich eine Stunde später einen Zug von Hamburg nach Freiburg bestiegen, dann wäre ich sicher irgendwo krank auf einem fremden Bahnhof gelandet.
Der Sturm Kyrill legte später an dem Tag alle Bahnen still!!!
Das war für mich das Ende des Hamburgbesuches.
Bei Klaus-Peter bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich für seine Vorbereitungen und sehr interessante Führung durch Blankenese, Hamburg und das Rathaus.
Peter erzählt hier weiter von seiner Zeit in Hamburg ohne mich:
18. Januar 2007
Natürlich war ich an diesem Morgen traurig, in Hamburg die
Besichtigungstour alleine fortsetzen zu müssen. Trudel krank und weg, da
waren die Sorgen da. Ich wollte sie sicherheitshalber im Zug
nach Hause begleiten, aber Trudel bestand darauf, dass ich in Hamburg bleibe wie ausgemacht.
Später war ich froh zu hören, dass sie gut im Herzzentrum Bad Krozingen gelandet war und sich in ärztlicher Behandlung befand
Sturm Kyrill näherte sich und Hafenrundfahrten waren unmöglich. Weil
ich gerne Kunstwerke und Bauten ansehe, wanderte ich zur Hauptkirche *
St. Katharinen* in der Nähe der Speicherstadt. Ich staunte über die vom
Seeräuber Störtebecker finanzierte goldene Krone, den barocken
Turmaufbau und die von Gottfried von Stockhausen getalteten modernen
Glasfenster.
Die Fenster erzählen von der Geschichte Gottes mit den Menschen.
ich gerne Kunstwerke und Bauten ansehe, wanderte ich zur Hauptkirche *
St. Katharinen* in der Nähe der Speicherstadt. Ich staunte über die vom
Seeräuber Störtebecker finanzierte goldene Krone, den barocken
Turmaufbau und die von Gottfried von Stockhausen getalteten modernen
Glasfenster.
Die Fenster erzählen von der Geschichte Gottes mit den Menschen.
Dann lief ich zu der nahen Speicherstadt, die unter anderem ein neues
Museumszentrum werden wird. Ein Auswanderungs-Museum befindet sich noch
in der Planung. Das schon in Freiburg empfohlene *Miniatur-Eisenbahn
ich kein Eisenbahn-Fan bin, war ich mehr als misstrauisch.
Museumszentrum werden wird. Ein Auswanderungs-Museum befindet sich noch
in der Planung. Das schon in Freiburg empfohlene *Miniatur-Eisenbahn
ich kein Eisenbahn-Fan bin, war ich mehr als misstrauisch.
Umso
überraschter war ich über das was dann kam. Es war viel schöner als man sich
überhaupt vorstellen konnte. Man fuhr mit dem Fahrstuhl in den
vierten Stock. Das riesige Stockwerk war eine einzige
Eisenbahnlandschaft. Überrascht war ich auch von der Perfektion der
Anlage mit einem Überangebot von Landschaften. Tage würden nicht
ausreichen, um alle Einzelheiten zu erfassen. Die Darstellung ist so
realistisch, dass man fast vergisst, dass man sich in einer künstlichen Welt
wiederfindet. 500 Züge mit etwa 7000 Wagen sind zu sehen. Verschiedene
Beleuchtungseffekte (tags und nachts) mit etwa 1000 Signalen und 1000
Weichen waren nur noch Nebensache. Man sah Eisenbahnen in Bergwerken, in
Hochgebirgen, verschiedenen Ländern, wobei noch 30000 Figuren, 10000 und
viele Schiffe Autos zur Ausstattung gehörten. Es gibt eine
Steuerzentrale, die mit 5 Technikern und 16 Bildschirmen besetzt ist,
wobei die Bildschirme auf 120 Bildschirme umschaltbar sind. Die
Zentrale der Steuerung enthält mehrere Computer mit spezieller
Steuersoftware, die teils käuflich erworben war und/oder von
Hausprogrammierern erstellt wurde.
Vor 5 Jahren starteten 2 Brüder (Braun) mit dem Unternehmen.
Keine Bank wollte es unterstützen.
überraschter war ich über das was dann kam. Es war viel schöner als man sich
überhaupt vorstellen konnte. Man fuhr mit dem Fahrstuhl in den
vierten Stock. Das riesige Stockwerk war eine einzige
Eisenbahnlandschaft. Überrascht war ich auch von der Perfektion der
Anlage mit einem Überangebot von Landschaften. Tage würden nicht
ausreichen, um alle Einzelheiten zu erfassen. Die Darstellung ist so
realistisch, dass man fast vergisst, dass man sich in einer künstlichen Welt
wiederfindet. 500 Züge mit etwa 7000 Wagen sind zu sehen. Verschiedene
Beleuchtungseffekte (tags und nachts) mit etwa 1000 Signalen und 1000
Weichen waren nur noch Nebensache. Man sah Eisenbahnen in Bergwerken, in
Hochgebirgen, verschiedenen Ländern, wobei noch 30000 Figuren, 10000 und
viele Schiffe Autos zur Ausstattung gehörten. Es gibt eine
Steuerzentrale, die mit 5 Technikern und 16 Bildschirmen besetzt ist,
wobei die Bildschirme auf 120 Bildschirme umschaltbar sind. Die
Zentrale der Steuerung enthält mehrere Computer mit spezieller
Steuersoftware, die teils käuflich erworben war und/oder von
Hausprogrammierern erstellt wurde.
Vor 5 Jahren starteten 2 Brüder (Braun) mit dem Unternehmen.
Keine Bank wollte es unterstützen.
Heute
ist es ein gut florierendes Unternehmen, welches 120 Mitarbeitern Arbeit
und Brot gibt. In Hamburg ist es heute die am meisten besuchte
Sehenswürdigkeit der Stadt, wobei der Anteil der Frauen etwa 50 % beträgt.
Fotografieren war mit und ohne Blitz gestattet. Es gibt sogar eine
Ladestation für die Vielfalt von Kamera-Akkus. Bereits etwa 100
Radio- und Fernsehanstalten haben über das Unternehmen berichtet. Eine
Fotowand zeigt viele Bilder bekannter Fernsehstars, die diese Anlage
besucht haben.
ist es ein gut florierendes Unternehmen, welches 120 Mitarbeitern Arbeit
und Brot gibt. In Hamburg ist es heute die am meisten besuchte
Sehenswürdigkeit der Stadt, wobei der Anteil der Frauen etwa 50 % beträgt.
Fotografieren war mit und ohne Blitz gestattet. Es gibt sogar eine
Ladestation für die Vielfalt von Kamera-Akkus. Bereits etwa 100
Radio- und Fernsehanstalten haben über das Unternehmen berichtet. Eine
Fotowand zeigt viele Bilder bekannter Fernsehstars, die diese Anlage
besucht haben.
In der dazugehörigen Cafeteria musste ich erst einmal diese Superlative
beim Essen verarbeiten. Natürlich wurde auch unendlich viel
Eisenbahnspielzeug mit angeboten. Ich war fix und fertig und suchte nach
3 Stunden Eisenbahnromantik nur noch Freiheit und Stille, die ich nach
einem Marsch durch den Kyrill-Sturm in der St. Michaelis-Kirche fand.
Die *St. Michaelis-Kirche* ist die schönste Barockkirche
Norddeutschlands und dazu noch evangelisch.
beim Essen verarbeiten. Natürlich wurde auch unendlich viel
Eisenbahnspielzeug mit angeboten. Ich war fix und fertig und suchte nach
3 Stunden Eisenbahnromantik nur noch Freiheit und Stille, die ich nach
einem Marsch durch den Kyrill-Sturm in der St. Michaelis-Kirche fand.
Die *St. Michaelis-Kirche* ist die schönste Barockkirche
Norddeutschlands und dazu noch evangelisch.
Mit der Kupferhaube ist sie das Wahrzeichen Hamburgs. Die Schönheit des
Innenraums mit dem beherrschenden Altarbild des Auferstandenen
haben mich beeindruckt. Verursacht durch das äußere
Sturmgeschehen war ich praktisch der einzige Besucher. Auf den Turm
traute ich mich nicht, obwohl ein Schild darauf hinwies, dass man auf
eigene Verantwortung auf den Turm steigen darf.
Zum Abschluss des Tages stattete ich noch dem *Museum für Hamburger*
*Geschichte* am Holstenwall einen Besuch ab. Leider schloss das Museum um
17:00 Uhr. Eine Stunde Zeit blieb mir übrig, um das Museum zu erkunden.
Einige Abteilungen waren geschlossen. Die jüdische Geschichte war
ausreichend vertreten. Museumspädagogisch fand ich das Museum
noch entwicklungsfähig. Zum Beispiel waren die Schaukästen in der
Abteilung für Segelschiffe relativ schlecht beleuchtet, in den Räumen,
die Wohnräume zeigten, fehlten geeignete Erklärungen. Das "Historical
Immigration Office", welches ich sehen wollte, gab es nicht mehr.
Es soll in das geplante Auswanderungs-Museum integriert werden.
*Geschichte* am Holstenwall einen Besuch ab. Leider schloss das Museum um
17:00 Uhr. Eine Stunde Zeit blieb mir übrig, um das Museum zu erkunden.
Einige Abteilungen waren geschlossen. Die jüdische Geschichte war
ausreichend vertreten. Museumspädagogisch fand ich das Museum
noch entwicklungsfähig. Zum Beispiel waren die Schaukästen in der
Abteilung für Segelschiffe relativ schlecht beleuchtet, in den Räumen,
die Wohnräume zeigten, fehlten geeignete Erklärungen. Das "Historical
Immigration Office", welches ich sehen wollte, gab es nicht mehr.
Es soll in das geplante Auswanderungs-Museum integriert werden.
Zum Abschluss fuhr der Bus Nr. 6, der mich ins Hotel zurückbringen sollte
einfach vorbei, ohne mich mitzunehmen. Die 15 Minuten Wartezeit auf
einen neuen Bus während des Kyrill-Sturmblasens dauerten ewig.
einfach vorbei, ohne mich mitzunehmen. Die 15 Minuten Wartezeit auf
einen neuen Bus während des Kyrill-Sturmblasens dauerten ewig.
Freitag, den 19. 1. 2007
Nach einem Bummel über die "*Lange Reihe*" mit den vielen kleinen
Szenegeschäften in St. Georg nahm ich einen Bus zum Rathausplatz. Unter
dem Rathausplatz traf ich zufälligerweise Klaus-Peter (pohlewer) mit seiner Frau beim
Mittagessen in einer Cafeteria der Diakonie. Es gab ein sehr feines Fischragout.
SAT1-Filmleute filmten hier.
Nach einem Bummel über die "*Lange Reihe*" mit den vielen kleinen
Szenegeschäften in St. Georg nahm ich einen Bus zum Rathausplatz. Unter
dem Rathausplatz traf ich zufälligerweise Klaus-Peter (pohlewer) mit seiner Frau beim
Mittagessen in einer Cafeteria der Diakonie. Es gab ein sehr feines Fischragout.
SAT1-Filmleute filmten hier.
Danach trafen wir uns im Eingang des Hamburger Rathauses zur Besichtigung.
Etwa 12 Feierabendleute waren da und eine professionelle
Besichtigungstour begann. Das Rathaus hat den Krieg unversehrt überstanden.
Etwa 12 Feierabendleute waren da und eine professionelle
Besichtigungstour begann. Das Rathaus hat den Krieg unversehrt überstanden.
Der *Bürgersaal *fasst ungefähr 100
Bürgervertreter, die ehrenamtlich arbeiten. Sie erhalten lediglich eine
Aufwandentschädigung. Somit hat Hamburg einer der günstigsten
Stadtparlamente.
Bürgervertreter, die ehrenamtlich arbeiten. Sie erhalten lediglich eine
Aufwandentschädigung. Somit hat Hamburg einer der günstigsten
Stadtparlamente.
Der *Kaisersaal* mit seiner Tapete aus gepresstem
Rindsleder ist der zweitgrößte Repräsentationsraum des Senats. Der Raum
erhielt seinen Namen zu Ehren Kaiser Wilhelms II., der das Rathaus noch
vor der Fertigstellung 1895 besuchte, um die Eröffnung des
Nord-Ostsee-Kanals zu feiern. Dieses Ereignis ist Thema der
Ausschmückung: Den Deckenfries zieren die Nord
ihren jeweiligen Schutzgöttinnen.
Rindsleder ist der zweitgrößte Repräsentationsraum des Senats. Der Raum
erhielt seinen Namen zu Ehren Kaiser Wilhelms II., der das Rathaus noch
vor der Fertigstellung 1895 besuchte, um die Eröffnung des
Nord-Ostsee-Kanals zu feiern. Dieses Ereignis ist Thema der
Ausschmückung: Den Deckenfries zieren die Nord
ihren jeweiligen Schutzgöttinnen.
Der *Turmsaal *mit seiner Kuppel ist Schnittstelle der
Repräsentationsräume im ersten Stockwerk. Die Wandbilder zeigen Städte,
die herausragende Zentren republikanischer Stadtstaaten waren: Athen,
Rom, Venedig und Amsterdam. Nach diesen Wandbildern wurde der Raum auch
"Saal der Republiken" benannt. Über dem Goldenen Tor zum Festsaal steht
der Sinnspruch:
"Concordia parvae res crescunt, discordia maximae dila-buntur"
(Durch Eintracht wächst das Kleine, durch Zwietracht zerfällt das Größte).
Repräsentationsräume im ersten Stockwerk. Die Wandbilder zeigen Städte,
die herausragende Zentren republikanischer Stadtstaaten waren: Athen,
Rom, Venedig und Amsterdam. Nach diesen Wandbildern wurde der Raum auch
"Saal der Republiken" benannt. Über dem Goldenen Tor zum Festsaal steht
der Sinnspruch:
"Concordia parvae res crescunt, discordia maximae dila-buntur"
(Durch Eintracht wächst das Kleine, durch Zwietracht zerfällt das Größte).
Im *Bürgermeistersaal* erinnern sechs weiße Marmorbüsten an bedeutende
Hamburger Bürgermeister. Ursprünglich als Sitzungsraum geplant, dient
der Saal heute als Empfangsraum für Ehrengäste. Dominiert wird der Saal
von einem 4,70 mal 2,90 Meter großen Gemälde, das den
Einzug des Senats in das Rathaus zeigt. Es stammt von Professor Hugo Vogel.
Hamburger Bürgermeister. Ursprünglich als Sitzungsraum geplant, dient
der Saal heute als Empfangsraum für Ehrengäste. Dominiert wird der Saal
von einem 4,70 mal 2,90 Meter großen Gemälde, das den
Einzug des Senats in das Rathaus zeigt. Es stammt von Professor Hugo Vogel.
Das sich anschließende Zimmer l0 trägt den Namen
*Waisenzimmer*, weil 80 Waisenknaben im Alter von 8 bis 14 Jahren die
Kerbschnitzungen der Türen, Wände und Täfelungen im dunkel gefärbten
Eichenholz ausgeführt haben.
*Waisenzimmer*, weil 80 Waisenknaben im Alter von 8 bis 14 Jahren die
Kerbschnitzungen der Türen, Wände und Täfelungen im dunkel gefärbten
Eichenholz ausgeführt haben.
Der *Phönixsaal* erinnert an den Großen Brand von
1842, dem auch das vorherige Rathaus zum Opfer fiel. Dokumente dieses
Ereignisses sind zwei ineinander verschmolzene Silberbarren, die aus dem
Keller des Rathauses geborgen wurden. Die Intarsien in den Türen
erinnern an Gebäude, die beim Brand vernichtet worden sind.
Der Raum wird heute als Sitzungssaal und für Empfänge genutzt. Seinen
Namen verdankt der Saal dem Phönix über dem Kamin, darunter ist
Hammonia abgebildet, die Schutzgöttin Hamburgs.
1842, dem auch das vorherige Rathaus zum Opfer fiel. Dokumente dieses
Ereignisses sind zwei ineinander verschmolzene Silberbarren, die aus dem
Keller des Rathauses geborgen wurden. Die Intarsien in den Türen
erinnern an Gebäude, die beim Brand vernichtet worden sind.
Der Raum wird heute als Sitzungssaal und für Empfänge genutzt. Seinen
Namen verdankt der Saal dem Phönix über dem Kamin, darunter ist
Hammonia abgebildet, die Schutzgöttin Hamburgs.
Durch das Senatstreppenhaus aus weißem Marmor geht es in das
*Senatsgehege*. Die schmiedeeiserne Gittertür wird von den Symbolfiguren
"Gnade" und "Gerechtigkeit" flankiert. Sie erinnern daran, dass der
Senat einst die richterliche Gewalt ausübte. In der Tradition der
Gerichtsbarkeit steht auch die Ratsstube, wo der Senat jeden Dienstag
tagt. Ein Glasdach über einem acht Meter hohen Lichtschacht ist die
einzige Tageslichtquelle: Ein freier Mann durfte nur unter freiem Himmel
gerichtet werden. Die beiden Bürgermeister sitzen auf den mit Wappen
erzierten Sesseln unter dem grünen Samtbaldachin am Kopfende des
Tisches. Immer wieder, so auch in der Tür zur Ratsstube, begegnen dem
Besucher während des Rundgangs die am alten Rom orientierten Buchstaben
SPQH, was die Abkürzung von Senatus Populusque Hambur-gensis ist und
"Der Senat und das Volk Hamburgs" bedeutet.
*Senatsgehege*. Die schmiedeeiserne Gittertür wird von den Symbolfiguren
"Gnade" und "Gerechtigkeit" flankiert. Sie erinnern daran, dass der
Senat einst die richterliche Gewalt ausübte. In der Tradition der
Gerichtsbarkeit steht auch die Ratsstube, wo der Senat jeden Dienstag
tagt. Ein Glasdach über einem acht Meter hohen Lichtschacht ist die
einzige Tageslichtquelle: Ein freier Mann durfte nur unter freiem Himmel
gerichtet werden. Die beiden Bürgermeister sitzen auf den mit Wappen
erzierten Sesseln unter dem grünen Samtbaldachin am Kopfende des
Tisches. Immer wieder, so auch in der Tür zur Ratsstube, begegnen dem
Besucher während des Rundgangs die am alten Rom orientierten Buchstaben
SPQH, was die Abkürzung von Senatus Populusque Hambur-gensis ist und
"Der Senat und das Volk Hamburgs" bedeutet.
Das *Bürgermeisteramtszimmer*, ein quadratischer Raum mit kleinem Erker,
dient als offizieller Empfangsraum des Ersten Bürgermeisters. Auf den
Fenstern sind Porträts ehemaliger Bürgermeister zu sehen. In der Vitrine
neben dem Marmor-Kamin ist das Goldene Buch der Stadt ausgelegt.
dient als offizieller Empfangsraum des Ersten Bürgermeisters. Auf den
Fenstern sind Porträts ehemaliger Bürgermeister zu sehen. In der Vitrine
neben dem Marmor-Kamin ist das Goldene Buch der Stadt ausgelegt.
Der *Große Festsaal* ist mit 720 Quadratmetern
das imposante Repräsentationszentrum des Rathauses. Hier findet jedes
Jahr im Februar die traditionelle Matthiae Mahlzeit statt. Wuchtige
Marmorportale schmücken den Eingang, der Boden besteht aus
Eichenholzparkett, darüber spannt sich die prächtige goldene
Kassettendecke. Der Raum wird von den fünf Monumentalgemälden des
Künstlers Professor Hugo Vogel dominiert. Die Werke zeigen chronologisch
die Geschichte Hamburgs: Urlandschaft, Vorgeschichte, Christianisierung,
Hansezeit und Welthafen.
das imposante Repräsentationszentrum des Rathauses. Hier findet jedes
Jahr im Februar die traditionelle Matthiae Mahlzeit statt. Wuchtige
Marmorportale schmücken den Eingang, der Boden besteht aus
Eichenholzparkett, darüber spannt sich die prächtige goldene
Kassettendecke. Der Raum wird von den fünf Monumentalgemälden des
Künstlers Professor Hugo Vogel dominiert. Die Werke zeigen chronologisch
die Geschichte Hamburgs: Urlandschaft, Vorgeschichte, Christianisierung,
Hansezeit und Welthafen.
Das schwarze Marmorportal führt in den Turmsaal. Die vier Bronzestatuen
symbolisieren Weisheit, Gerechtigkeit, Kraft und Fleiß. Verlässt man den
Festsaal, über das Treppenhaus, gelangt man wieder in die Rathausdiele.
Von hier geht es in den Innenhof.
symbolisieren Weisheit, Gerechtigkeit, Kraft und Fleiß. Verlässt man den
Festsaal, über das Treppenhaus, gelangt man wieder in die Rathausdiele.
Von hier geht es in den Innenhof.
Die Hamburger Feierabend-Mitglieder trafen sich noch zum Klönen bei
Kaffee und Kuchen, denke ich. Ich verabschiedete mich.
Telefonisch war ich immer mit Trudel in Kontakt. Zu Ihrem
Geburtstag konnte ich leider nur telefonisch gratulieren und freute mich zu hören, dass es ihr inzwischen wieder etwas besser ging.
Wir danken Klaus-Peter und seinem Team für das Erlebnis Blankenese und Rathaus Hamburg.
Wir empfehlen Euch, die Regionalseite von Hamburg anzuklicken, auf der „pohlewer“ noch viel über Hamburg erzählt.
LINK von der
HAMBURGSEITE
Kaffee und Kuchen, denke ich. Ich verabschiedete mich.
Telefonisch war ich immer mit Trudel in Kontakt. Zu Ihrem
Geburtstag konnte ich leider nur telefonisch gratulieren und freute mich zu hören, dass es ihr inzwischen wieder etwas besser ging.
Wir danken Klaus-Peter und seinem Team für das Erlebnis Blankenese und Rathaus Hamburg.
Wir empfehlen Euch, die Regionalseite von Hamburg anzuklicken, auf der „pohlewer“ noch viel über Hamburg erzählt.
LINK von der
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