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Barcelona
Mein Kurzausflug nach Barcelona
Auf einer Flugreise nach Barcelona im Frühjahr habe ich eine junge Australierin kennengelernt, die wie ich die 5 stündige Wartezeit auf unseren Flug verbringen musste.
Wir saßen zusammen auf der Bank und kamen ins Gespräch. Ich musste staunen als sie mir auf ihrem laptop zeigte, daß sie ca. 170 Tage im Jahr abwesend ist, erforderlich durch ihre Arbeit als Informatikerin bei einem großen Chemieunternehmen.
Seither sind wir im e-mail Kontakt miteinander und der große Altersunterschied von 30 Jahren spielt dabei keine Rolle. Als sie vor ihrer endgültigen Heimkehr nach Australien noch eine Kreuzfahrt buchte, führte die Route auch nach Barcelona. Dabei kam ich auf die Idee, sie dort zu treffen, die einzige Chance, sie vor ihrer Rückkehr nochmals zu sehen.
Per e-mail vereinbarten wir, wo und wann wir uns treffen. Das hat auch gut geklappt.
Ich brach vor 8.00 Uhr morgens von dem kleinen Bahnhof meines Ferienorts auf um den Frühzug zu nehmen und konnte mich dabei an dem herrlichen Sonnenaufgang erfreuen.
Als ich nach zweistündiger Zugfahrt in BCN auf der Suche nach einem Taxi war,
hörte ich mein Handy klingeln. Ich kramte es aus der Tasche und hörte Jennifer´s Stimme, die sich bereits mit ihrer Freundin vor dem Hotel, wo wir uns treffen
sollten, einfand. Es war die berühmte RAMBLA, Barcelona´s Champs Elysée.
Ich sah sie jedoch nicht gleich und nahm den Lift zum Hotelempfang. Auch dort war sie nicht. Wieder unten auf der Straße, rief ich sie von meinem Handy zurück und in drei Meter Entfernung sah ich sie auch gleichzeitig. Wir freuten uns über das gelungene Zusammentreffen und als erstes holte ich meinen verspäteten Kaffee nach. Dabei stellte ich fest, daß die Bars in Barcelona ein weitaus größeres Angebot an Tapas aufweisen, als ich das aus meiner Umgebung gewöhnt bin.
Dann entschieden wir zunächst ein Taxi zu nehmen, das uns zu der berühmten Sagrada Familie führte, der seit über 100 Jahren fortwährend im Bau befindlichen Kirche von dem
katalanischen Architekten Antonio Gaudi, geboren 1852. Vor einigen Jahren sah ich die Kirche zum ersten Mal, inzwischen ist jedoch vieles vollendet worden, besonders fielen mir die eingebauten Fenster auf. Eine riesige Besuchergruppe drängte sich am Eingang, aber für die Besichtigung im Inneren hatten wir leider keine Zeit, nur für schnelle Fotos und Detailaufnahmen von der riesigen Fassade.
katalanischen Architekten Antonio Gaudi, geboren 1852. Vor einigen Jahren sah ich die Kirche zum ersten Mal, inzwischen ist jedoch vieles vollendet worden, besonders fielen mir die eingebauten Fenster auf. Eine riesige Besuchergruppe drängte sich am Eingang, aber für die Besichtigung im Inneren hatten wir leider keine Zeit, nur für schnelle Fotos und Detailaufnahmen von der riesigen Fassade.
Danach ging es mit dem Taxi weiter zu einem der ebenso berühmten Gebäude von Gaudi der
„Pedrera“, (perdrera heißt auf spanisch Steinbruch) oder auch Casa Milá genannt. Wir wollten uns noch so vieles vornehmen, zumal Jennifer´s Freundin noch nie in Barcelona war und sie daher bestrebt, ihr in der kurzen Aufenthaltsdauer bis sie wieder auf´s Schiff mussten, das Wesentlichste zu zeigen.
„Pedrera“, (perdrera heißt auf spanisch Steinbruch) oder auch Casa Milá genannt. Wir wollten uns noch so vieles vornehmen, zumal Jennifer´s Freundin noch nie in Barcelona war und sie daher bestrebt, ihr in der kurzen Aufenthaltsdauer bis sie wieder auf´s Schiff mussten, das Wesentlichste zu zeigen.
Also rein ins nächste Taxi und zum zweiten gleichberühmten Gaudi Haus dem Casa Batlló auf dem Paseo de Gracia. Das Gebäude daneben mit dem wunderschönen Dachgiebel ist das Casa Fuster.
Selbst in der Hektik der Großstadt findet man auf den formschönen Steinbänken immer genug Platz um auszuruhen und das Leben auf der Straße zu beobachten. Oder auch bei den vielen Buchständen zu verweilen, die in langer Reihenfolge Literatur für jeden Lesetyp anboten.
Besonders gut gefielen mir die historischen Straßenlaternen. Die Platanen dazwischen verkündeten schon den Herbst. Aber wir genossen noch eine Temperatur von 29 Grad.
Wir überquerten per Fuß den Plaza Catalunya, wo man den schönen Springbrunnen – wohl aus Wasserersparnis – abgestellt hatte, aber die Tauben fehlten nicht und der „Cortes Ingles“,
das bekannte Kaufhaus, gehört genauso zum Platz ,wie das Reiterdenkmal.
das bekannte Kaufhaus, gehört genauso zum Platz ,wie das Reiterdenkmal.
Nach einem Touristenmittagessen, das keineswegs der Werbung auf dem Foto entsprach, ließen wir noch eine Weile die Straße auf uns wirken und näherten uns der mächtigen Filmreklame, die einen Film der Schwestern Cruz ankündigte.
Von weitem glaubte ich auf der anderen Straßenseite ein Gebäude mit aufgemalten Fenstern zu sehen, aber bei näherem Hinschauen, entpuppte es sich als Schutzverkleidung für die Bauarbeiten.
Ein Klavier auf der Straße, neben dem die Musiker ausruhten, war auch nicht zu übersehen.
An Postkarten und Bildbänden mangelt es nicht, man findet sie in allen Sprachen, entsprechend den Touristen, die diese schöne Stadt besichtigen.
Das „gotische Viertel“ besuchten wir ebenfalls zu Fuß.
Da wurde es schon schwieriger Fotos aufzunehmen, denn wenig Licht dringt durch die engen Gassen.
Da wurde es schon schwieriger Fotos aufzunehmen, denn wenig Licht dringt durch die engen Gassen.
Wir kamen zum Platz der Kirche der hl.Lucia und entdeckten dort ein Podium in dessen Mittelpunkt eine monumentale Trommel stand. Touristen fuhren in Rikscha´s an uns vorbei und ich hätte mir sogar ein Fahrrad mieten können für meine Sightseeing Tour.
Da am nächsten Tag das Fest der Schutzpatronin Merce stattfand, gab es an verschiedenen Plätzen Vorbereitungen dazu. Wir konnten zusehen, wie die durch ganz Europa gastierenden japanischen Frauentrommler ihr Gastspiel vorbereiteten. Die Kraftanstrengung die es kostete, diese riesige Trommel ertönen zu lassen, konnten wir nur erahnen.
Nachdem wir die Musikvorstellung verlassen hatten, kehrten wir nochmals auf die Rambla zurück, denn ich wollte unbedingt noch die Straßenkünstler fotografieren, die ich bei meinem letzten Besuch schon so sehr bewundert hatte.
Als erstes bot sich die Obstverkäuferin an, die nicht nur mit ihren Kunstfrüchten behängt war,
sondern sie auch verkaufte.
Als erstes bot sich die Obstverkäuferin an, die nicht nur mit ihren Kunstfrüchten behängt war,
sondern sie auch verkaufte.
Die Straßenkünstler standen sich gegenüber, mir erschienen sie alle gleich meisterhaft maskiert, ihre Individualität war faszinierend.
Es war Nachmittag als wir uns verabschieden mussten, die Zeit war im Nu verflogen.
Was hatten wir in den wenigen Stunden nicht alles gesehen!
Hasta la vista, Barcelona!
Von vamp (Uta)
Was hatten wir in den wenigen Stunden nicht alles gesehen!
Hasta la vista, Barcelona!
Von vamp (Uta)































