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VALENCIA
Mein Ausflug nach Valencia
Ziel:Die Stadt der Künste und Wissenschaften
Aber hier nun zuerst der 1.Teil des interessanten Berichtes:
Seit ich eine Reportage darüber sah, wie sehenswert in Valencia „die Stadt der Künste und Wissenschaften“ ist, faßte ich den Plan, dorthin zu fahren. Das Viertel befindet sich etwas außerhalb von Valencia, es ist besser gesagt ein Vorort, an dem so ziemlich alles neu erscheint und wo immer noch Krans und Bagger stehen, die das Terrain der Ausstellung erweitern und verbessern. Weil ich ja so gar keine Ahnung davon hatte, wo sich diese Ausstellungsgebäude befinden, begab ich mich in ein Reisebüro meines Ferienortes an einem Tag an dem auch die Agentin da war, das ist nicht immer so, manchmal sind zwar Leute anwesend, aber die verweisen dann auf die Senorina Maria, die aber gerade abwesend wäre, zur Post oder sonstwo. Ich hatte Glück, Senorina Maria war da und wir wurden nach gründlicher Recherche im Internet fündig, das Hotel für mich, die etwas Fußlahme, war gefunden. Ich vertraute darauf, daß es meinem Wunsch entsprach zu Fuß zur Ausstellung gehen zu können. Leider stellte sich das später als falsch heraus. Aber mit einer kurzen Taxifahrt gelangte ich bequem und sicher über Straßen und eine lange Brücke.
Meine Ausflugstag begann an einem Freitag, ich sollte um 9.00 Uhr von Senorina Maria abgeholt werden, genau vor dem Hotel Flamingo, wohin ich gerade mal 3 Minuten zu Fuß hatte, ein unfehlbarer Treffpunkt
Aufgrund meiner superpünktlichen Art war ich schon 15 Minuten zu früh zur Stelle und als es 9.05 Uhr war, wurde ich bereits unruhig und telefonierte mittels Handy. Man war auf dem Weg zu mir. Eine kurze Autofahrt und ich wartete im Verbindungsbahnhof auf den Zug nach Valencia, der ca. 2 Stunden dauern sollte. Der Zug fuhr ziemlich pünktlich ab.
Zu meiner Überraschung saßen nur 4 Leute im Abteil, das eine Ehepaar schlief abwechselnd, zwei ältere Damen unterhielten sich, wenn die eine fertig geredet hatte, begann die andere, jedenfalls gab es nie eine Sprechpause, ich staunte und versuchte ab und zu etwas aufzuschnappen um mir vorzustellen auf was sich die Unterhaltung bezog. Aber leider gelang es mir nur sehr unzureichend. Trotzdem schien mir, daß über Krankheit nie gesprochen wurde.
Ich vermied meinen Blick zu dem über mir hängenden Fernseher zu richten, wofür auf jedem Sitz in Plastikfolie eingewickelt, die Kopfhörer lagen. Wie konnte RENFE, die spanische Bahngesellschaft, nur so einen grausigen amerikanischen Thriller ihren Gästen zumuten, das frug ich mich schon. Wieviel schöner wäre es gewesen einen Städtedokumentarfilm über Valencia oder andere Städte zu zeigen, auch im Hinblick auf Touristenwerbung. Ich zog meinen Digitalfotoapparat aus der Tasche, und knipste aus dem Zugfenster ein- zweimal die Landschaft, ohne die dafür notwendige Menüeinstellung , so daß die Fotos trotzdem erstaunlich gut wurden. Zunächst sah ich die Reisfelder meiner gewohnten Umgebung, sowie die blühenden Ginsterbüsche, dann schlossen sich die Orangenplantagen an, kilometerlang. Kurz vor Valencia verwandelte sich die Landschaft in einen Gemüsegarten.
Gleich nachdem ich ausgestiegen war, fotografierte ich die Ankunftshalle und danach staunte ich nicht schlecht, fast fühlte ich mich durch das Jugendstildekor um ein Jahrhundert zurückversetzt, wären da nicht die vielen Monitors , die Fahrgäste mit ihrem Handy am Ohr, ihrer modernen Kleidung und ihren Gepäckstücken gewesen, die eilig ihren Weg zum Zug oder zum Ausgang suchten. Zuerst glaubte ich, daß auch noch gegenwärtig die berühmte Goya Ausstellung stattfindet, denn ein großes Transparent wies darauf hin, aber die war schon gewesen, und es wäre schade gewesen, das Plakat abzuhängen. In dem Trubel entstanden zwar einige Fotos, trotzdem bedauere ich nachträglich, mir nicht noch mehr Zeit für die Details genehmigt zu haben. Aber vielleicht kann ich das ein andermal nachholen. Valencia ist immer eine Reise wert.
Von dieser Säule und anderen schönen Motiven des Bahnhofs gibt es Lesezeichen als Souvenir zu kaufen.
Kaum stand ich auf dem Bahnhofsvorplatz, da wurde mir bewußt, wie großstädtisch der Vorplatz des Bahnhofs angelegt war und immer noch wird, denn an manchen Stellen gab es Absprerrungen wegen Renovierungsarbeiten. Ich fotografierte sozusagen am laufenden Band, denn dieser schöne Bahnhof ist schon ein Prunkstück der Stadt.
Vom Bahnhofsplatz aus ist das historische Gebäude der Stierkampfarena nicht zu übersehen, die dem Betrachter gemischte Gefühle verursacht. Mir war sie zwar eine Aufnahme wert, aber betreten werde ich sie als Tierschützerin jedenfalls nicht. Ob sie je in der Zukunft einem anderen Zweck zugeführt wird, ich würde es der jungen Generation, die gegen den Stierkampf protestiert, wünschen.
Es sind nicht nur die herrlichen Häuserfassaden, die das Auge des Betrachters einfangen, auch die Brunnen und Palmen, sowie der jahreszeitgemäße Blumenschmuck entlang der Hauptstraßen, tragen dazu bei.
Weil am Tag zuvor das Fronleichnamsfest gefeiert wurde, konnte man noch obendrein den Blumenschmuck bewundern, der dafür dekoriert wird, und den viele Touristen mit ihrem Fotoapparat festhielten.
Auf meinem Weg zum Touristenbus sah ich das Denkmal des Jaime I, der 1238 die Stadt zum eigenen Königreich erhob. Zur Rechristianisierung holten er und seine Nachfolger in großer Zahl Katalanen ins Land, und diese prägten das Gesicht der Stadt und Region bis heute.
Natürlich kam ich nicht umhin, auch Blicke in die Schaufenster zu werfen und dabei entdeckte ich die hübschen valencianischen Fächer, die die Senorinas auf ihren Festen in der Hand halten um sich Kühlung zu verschaffen, gleichzeitig ein Accessoire passend zum Festkleid. „Valencia“, der berühmte Schlager von Peter Alexander, wir erinnern uns, Valencia ist auch die Stadt der Fröhlichkeit. Das Hauptfest Valencia´s sind die Fallas, Figurengruppen aus Holz-Tuch und Pappmaché, die in der Nacht vom 19. auf den 20. März in Flammen aufgehen, bis auf eine, die dann ins Falla Museum gelangt. Diese grotesken Figuren, die ähnlich wie bei unseren Karnevalumzügen Persiflage sind, werden von speziellen Handwerkern während des ganzen Jahres in einem dafür existierenden Industrieviertel hergestellt. Von diesem Fest könnte man seitenweise berichten und unendlich viele Fotos zeigen. Auf meinem Schaufensterfoto ist eine Falla Schönheitskönigin zu sehen, die man als Souvenirpuppe erwerben kann.
Natürlich kam ich nicht umhin, auch Blicke in die Schaufenster zu werfen und dabei entdeckte ich die hübschen valencianischen Fächer, die die Senorinas auf ihren Festen in der Hand halten um sich Kühlung zu verschaffen, gleichzeitig ein Accessoire passend zum Festkleid. „Valencia“, der berühmte Schlager von Peter Alexander, wir erinnern uns, Valencia ist auch die Stadt der Fröhlichkeit. Das Hauptfest Valencia´s sind die Fallas, Figurengruppen aus Holz-Tuch und Pappmaché, die in der Nacht vom 19. auf den 20. März in Flammen aufgehen, bis auf eine, die dann ins Falla Museum gelangt. Diese grotesken Figuren, die ähnlich wie bei unseren Karnevalumzügen Persiflage sind, werden von speziellen Handwerkern während des ganzen Jahres in einem dafür existierenden Industrieviertel hergestellt. Von diesem Fest könnte man seitenweise berichten und unendlich viele Fotos zeigen. Auf meinem Schaufensterfoto ist eine Falla Schönheitskönigin zu sehen, die man als Souvenirpuppe erwerben kann.
Ich bin bereits in der Nähe der Kathedrale angekommen von wo aus der zweistöckige Touristenbus abfährt. Nach kurzer Wartezeit suchte ich mir auf dem Oberdeck einen Platz und steckte den ausgeteilten Kopfhörer an. Pech, nichts funktionierte, alle waren funktionsunfähig, so dass wir keinerlei Erläuterung hörten und uns nur der ausgeteilte Routenplan davon informierte, wo wir uns gerade befanden.
Unverkennbar die berühmte Kirche Santa Catalina mit ihrem sechseckigen Turm, den Victor Hugo als den schönsten Valencias bezeichnet hat. (14. Jahrhundert)
Ich halte meinen Fotoapparat stets einsatzbereit.
Leider erlaubt mir die Busgeschwindigkeit nur einen winzigen Ausblick zur der wunderschönen Markthalle von Valencia, die allein schon durch ihr Inneres einen Tagesausflug wert wäre.
Oft stand ich während dieser 1 ½ stündigen Busfahrt im Gang des Busses und fotografierte was mein Auge einfing. Deshalb lasse ich jetzt ohne Beschreibung die einzelnen Bilder folgen, die dem Betrachter zumindest einen kleinen Einblick von dieser schönen und gepflegten Stadt bieten.
Natürlich streiften wir auf der Busroute auch das Ausstellungsviertel, das ich vorläufig nur mit einem Postkartenfoto zeigen möchte. Vorgesehen habe ich noch einen weiteren Bericht über meinen Besuch am nächsten Tag im Hemisfèric und dem Oceanográfico.
Die Postkarte = siehe erstes Bild hier im Bericht.
Viele Grüsse und gutes Wetter für schöne Sommerausflüge,
wünscht Euch
Uta
Viele Grüsse und gutes Wetter für schöne Sommerausflüge,
wünscht Euch
Uta





































