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Valencia

Mein Ausflug nach Valencia, Ziel: Die Stadt der Künste und Wissenschaften

TEIL 2

Am Anreisetag, nach meinem Touristenbusausflug hatte ich natürlich Hunger bekommen und wählte am Plaza de la Reina das nächstbeste Restaurant aus, um mir dort eine echt valencianische Paella zu genehmigen. Die Wartezeit war unendlich, so schien es mir jedenfalls. Tröstlich zu bemerken, daß ich nicht die einzig wartende war und so versuchte ich, mich mit Beobachtung des gastronomischen Geschehens im Lokal abzulenken. Irgendwann stand der Teller auch vor mir, natürlich eine Enttäuschung, denn er entsprach keineswegs dem Werbefoto. Aber so ist das eben in Großstädten. Gemächlich marschierte ich zurück zum Bahnhof und erkundigte mich, wo der Bus zu meinem Hotel abfährt. Ich erfuhr, daß es gerade um die Ecke war. Also rein in den Bus! Dem Fahrer erklärte ich, daß ich in die Straße Soundso müsse und er versprach es mir anzuzeigen. Die Fahrt dauerte relativ lange, dadurch erlebte ich eine weitere Stadttour.

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Der Park

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Am Platz des Musikpalastes

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Bougainvillea-Bogen

Als ich ausstieg, war weit und breit kein Hotel zu sehen, deshalb holte ich mir die Auskunft bei einem Passanten. Der zeigte mir den Weg und wenig später stand ich vor einem riesigen Einkaufszentrum, mit dem Problem konfrontiert, wo finde ich den Eingang zum Hotel. Zwar hatte mir die Reiseagentin Maria erklärt gehabt, daß sich das Hotel in einem Einkaufszentrum befindet, aber wo muß ich da den Zugang suchen, ich sah nur Geschäfte und Schaufenster rundum. Guterletzt entdeckte ich einen Verantwortlichen der an einem Tisch saß (allerdings nicht zur Siestazeit) und mich anwies, den Lift aufzusuchen, um damit in das 4. OG. zu gelangen. Dort wären die beiden Hotels. Meines hieß Aqua 3, ich hatte zwar ein 4 Sterne Hotel gebucht, meine Reservierung befand sich aber im 3 Sterne Hotel, das andere war nebenan. Das wußte ich jedoch nicht beim eintreffen. Also kam ich im Aqua 3 unter, es war in Ordnung. Es gab in der Gegend nicht viel zu erkundigen, alles war darauf angelegt, die Geschäfte des Einkaufszentrums zu besuchen und das gegenüberliegende Kaufhaus „Cortes Ingles“, ein wahrhaftiges Einkaufsparadies.

Am anderen Morgen erwartete mich im Frühstücksraum des Hotels eine Überraschung, die mich auch gleichzeitig schockierte. Ein Tresen mit kleinen Fernsehern, damit auch gleich die ersten Sensationsnachrichten zusammen mit der Tasse Kaffee konsumiert werden können, oder ein Zeichentrickfilm die Kinder beim Frühstück unterhalten kann.

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Der Hotelkomplex

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Hotel

Trotzdem frühstückte ich gemächlich, denn da ich schon so früh auf den Beinen war, hatte ich keine Eile. Danach nahm ich ein Taxi zu den Ausstellungsgebäuden, es war der bequemere Weg.

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auf der Fahrt zur Ausstellung

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Näherkommen

Am Eingang war ich froh darüber vorzeitig aufgestanden zu sein, denn ich sah bereits eine Schlange vor dem Kartenschalter stehen, die ständig anwuchs. Eine Stunde später und ich wäre mit warten verzweifelt. Da ich zuerst ins L´Hemisferic wollte , auch das „menschliche Auge“ genannt, hatte ich mich dann trotzdem zu sputen, denn man informierte mich, dass dort der Film um 10.00 Uhr beginnen würde. Aber ich hatte Glück, vor dem Einlass galt es noch zu warten. Ich war umgeben von einer Schar junger Leute, und als die Kopfhörer verteilt wurden, bat ich einen von ihnen, mich vor dem Eingang zu fotografieren.

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Vor dem Eingang

Von dem Größenausmaß und den technischen Daten hatte ich keine Ahnung, außer, dass ein Expeditionsfilm gezeigt wurde mit dem Titel „El misterio del Nil“, eine 3 monatige Expeditionstour, die in Äthiopien auf dem blauen Nil begann und in Ägypten endete. Gleich zu Beginn sprach der Expeditionsleiter davon, daß bei der vorangegangenen Expedition 6 Teilnehmer ums Leben kamen und dass er nur immer gehofft hätte, alle wieder lebend nach Hause zu bringen. Schon nach den ersten Bildern, als die Abenteurer gegen die meterhohen Wellen im Schlauchboot ankämpfen mussten, war diese Aussage nachvollziehbar.

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Filmanzeige

Die Kuppelleinwand des IMAX 3-D Kinos umfaßt 900 Quadratmeter. Die digitalen Projektionen zeigen die Präsentation eines Planetariums (die Simulation von 9000 Sternen, die Sonne, den Mond und die Planeten), Animationen und Unterhaltungsshows mit der modernsten Zeiss Projektionstechnologie. Für mich war es ein Erlebnis der besonderen Art, unvergesslich. Zeitweise glaubte ich selbst die Wellen und Spritzer vom Bildschirm abzukriegen, als wäre ich ein Teil des Geschehens, manchmal bemerkte ich ganz leicht eine Drehung meines Sitzes.


Zusammen mit der Eintrittskarte bekommt der Besucher ein Faltblatt, auf dem die Anlage komplex abgebildet ist.

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Anlagenkomplex

Wenn Hunger aufkommt, so ist dafür reichlich gesorgt, es gibt ein ober- und ein unterirdisches Restaurant, besucht habe ich sie allerdings nicht, die Preise erschienen mir doch ein wenig zu hoch. Wo man geht und steht wird auf Sauberkeit geachtet, die WC Einrichtung entsprang dem Entwurf eines Bäderdesigners.

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WC

Wenn einem nach Bequemlichkeit zumute ist, kann man eine Rundfahrt mit dem dafür vorgesehenen kleinen Zug machen und erspart sich die langen Laufstrecken, die an den folgenden Fotos deutlich sichtbar sind.

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Zug

Um die avantgardistischen Bauwerke der spanischen Architekten wirkungsvoll zu zeigen, lasse ich eine Reihe von Aufnahmen folgen, die ich bei meinem Besuch machen konnte. Ein Foto zeigt besonders deutlich wie immer noch Bauarbeiten erforderlich sind, das gilt besonders für die Anlagen von Fauna und Flora.

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L´Hemisferic

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Nahaufnahme

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wie klein ist der Mensch

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von Wasser umgeben

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Bauarbeiten

Nach einer Mittagspause auf einer Bank im weiträumigen Gelände, stand ich für die Eintrittskarte ins Ocenaográfico, dem Schauplatz von Meerestieren aus 5 Kontinenten an, wo ich mir noch einen Kopfhörer zulegte, so dass ich Erklärungen von einem Aquarium zum anderen schreitend, empfangen konnte.

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Mittagspause

Große Schautafeln an den Wänden zeigten in beeindruckender Bildqualität Meerestiere, die dann in lebender Form wieder in den Aquarien oder Außenbecken zu bewundern waren.

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Schautafel

Die Bilddarstellungen bezogen sich nicht nur auf die Meereslebewesen, sondern auch auf die Geschichte des Meeres, seiner Historik, der Legenden und der Ereignisse. Es gab wahrhaftig viel zu sehen und zu bestaunen!

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Homer

Natürlich war es nicht leicht vor den Glaswänden auch noch zu fotografieren, denn das Publikum drängte sich unentwegt vor die Scheiben und besonders die Kinder waren begeistert, so was hatten sie noch nie gesehen. Man achte auf den kleinen Finger am rechten unteren Eck des folgenden

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Fische in Bewegung

Ganz so glücklich bin ich über die nachfolgenden Fotos nicht, denn ich hätte die Menüeinstellung „Sport“ wählen sollen, das wird bei Bewegungen empfohlen, aber hinterher ist man schlauer

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Parallel - Schwimmen

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Flunder

Dieser größte Meerespark in Europa beherbergt mehr als 45.000.- Meerestiere von 500 verschiedenen Spezies. Dazu werden 42 Millionen Liter Salzwasser benötigt, die vom Meeresstrand Malva-rosa über ein Rohrsystem von 4 Kilometern in 2000 km lange Pipelines führt, mit Messungen von 14 mm bis 1,3 Quadratmeter. Eine technische Meisterleistung, die den Betrachter daran erinnert wie notwendig es ist , das Ecosystem der Meere zu erhalten.

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Der Fisch schaut mich an

Die Besucherströme eilen an mir vorbei.

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Besucherströme

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Besucherströme

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Besucherströme

Unterhalb der Becken weist ein Foto mit Beschriftung daraufhin um welche Spezie Fisch es sich handelt.

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Koralle

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Koralle

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Schwarm

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Streifenfisch einzeln

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und im Schwarm

Ich verabschiedete mich vom Marinezentrum, ließ nochmals die Architektur auf mich wirken, bevor ich in die Tierwelt der Außenanlagen eintauchte, zu den Delphinen, den Pinguinen, den Flamingos und Wasserschildkröten. Seelöwen und weiße Beluga Wale erwarten den Besucher in der arktischen Zone.“ Adios“ sagte ich bei dem Volk der Ibise. Für ihr leuchtend rotes Federkleid sorgen sie durch entsprechende Ernährung.

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Sperranlage

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Treppe

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Delphin

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Ibisvolk

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roter Ibis

Bevor ich zum Ausgang ging, verweilte ich noch bei den Ausstellungskästen, die den Werdegang von den gebrüteten Eiern bis hin zu den ausgeschlüpften Kücken zeigten. Ist es nicht ein bezauberndes Bild, wie sie eng zusammengerückt auf ihrem Strohplatz sitzen?

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Kücken


Autor

Uta (Vamp)

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