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Brgili in Spanien
Jetzt geht's los!!
Start frei für den Flug nach Spanien hieß es am 14.10.07 für Waldi und mich; bis zum endgültigen Abheben brauchte es allerdings noch etwas Geduld, die wir mit einem Vesper-Snack überbrückten. Frisch gestärkt konnte es dann los gehen.
Nach einem herrlich ruhigen Flug sind wir denn auch gut gelandet, nehmen unser Mietauto in Empfang und dann ging eine Nacht-Odyssee los, mit der wir eine Woche nach der Überschwemmungskatastrophe nicht gerechnet hatten. Einen Kilometer vor dem Ziel ging es nicht mehr weiter, sämtliche Straßen waren noch immer gesperrt; der Grund dafür war, trotz nächtlicher Dunkelheit deutlich erkennbar, Hochwasser wohin man schaute. Große Ratlosigkeit und mit der Zeit natürlich auch Nervosität machte sich breit. Waldi fand sich in ihrer 2. Heimat aufgrund der ungewöhnlichen Situation verständlicherweise nur schwer zurecht und so kurvten wir nächtens durch die Gegend, manchmal ohne zu wissen wo wir sind.
Letztendlich, nach ca. 50 km Umweg, erreichten wir total geschafft doch noch unser Ziel und konnten uns endlich den wohlverdienten Schlaf in Waldi's Gemächern genehmigen.
Letztendlich, nach ca. 50 km Umweg, erreichten wir total geschafft doch noch unser Ziel und konnten uns endlich den wohlverdienten Schlaf in Waldi's Gemächern genehmigen.
Am anderen Morgen haben wir bei herrlichem Sonnenschein und dem Blick auf das Meer und das Wahrzeichen von Calpe den Penón de Ifach (332 m hoher kalkartiger Felsen mit reicher Flora u. Fauna) unser Frühstück genossen.
Anschließend konnten wir uns von dem Ausmaß der Flutkatastrophe selbst überzeugen und waren entsetzt, wie auch noch eine Woche danach das abgepumpte Wasser von Grundstücken und Straßen aus allen Rohren schoss.
Unser Vorhaben einen Tag nach Denia zu fahren, war in diesem Moment keine so gute Idee; es war bei unserer Abfahrt absolut nicht zu erkennen, daß der Petrus wieder extrem die Schleusen öffnen wird und so sah es denn letztendlich aus, innerhalb von wenigen Minuten war man mittendrin in dem Wasserchaos, da hieß es dann "Augen (halb) zu und durch!"
Der Rest des Tages hatte April-Charakter und nach einer Stärkung in einem Strand-Restaurant ging es weiter, allerdings immer wieder von regelrechten Bächen begleitet (mit Boot wären wir fast besser "gefahren")!
Dem Wasser endlich entronnen und in sicherer Höhe, fanden wir uns in einer Ecke wieder, die auch hier
Fortsetzung der Haus-/Schloß-Bau-Manie! (dieses Gebiet ist vorzugsweise von Deutschen "besetzt"!)
Rückkehr in den Alltag und das ganz normale Leben; allerdings kunterbunt und abstrakt!
öfter mal was neues: das Abendmahl am Strand!
Etwas abseits von Denia gelegen entdeckten wir orientalische Baukunst und wollten es genauer wissen
.....und siehe da, auch hier sind die Deutschen schon angekommen, wie die Namensschilder der Klingelanlage deutlich zeigten!
und hier eine der exclusivsten Mülltonnen-Serie, die wir je gesehen haben!
Das alte Schiff (im Hafen von Denia gelegen) und das Meer!
Feierabend für die Fischer (Einziehung der Netze auf moderne Art)
Kreisverkehrskunst (2)
Guadalest ist islamischen Ursprungs und war immer schon von großer militärischer Bedeutung. Es gibt die Reste gleich mehrerer Burgen zu besichtigen, wobei Erdbeben und der Spanische Erbfolgekrieg (frühes 18. Jh.) meist nur die Mauern haben stehen lassen.
Eine der bekanntesten Landmarken ist der Wachturm Peñon de La Alcalá, der hoch über dem Dorf thront. Von diesem konnte früher das gesamte untenliegende Tal überwacht werden.
Der Marktplatz
Auf ein Gefängnis konnte man auch hier oben nicht verzichten, das sich in dem Verließ dieses Hauses befand.
Der Eingang!
Das WC!
Gemeinschaftszelle
Einzelzelle
und ein paar ordentliche Gemälde für die Gemütlichkeit sollten schon auch sein!
Diese "Dame"(ist echt!) hält sich vor den Pforten der „Stadt“ in Geduld und harrt der Dinge und der Menschen die da kommen!
Ein Puppenhaus-Museum der besonderen Art:
Abendstimmung!
Hallo, da kommt die Christel bzw. Waldi von der Post samt dem ganzen Briefkasten! Ja, in Spanien sind die öffentl. Briefkästen ein Mitnahmeobjekt! (könnte man meinen, gell!?)
und überhaupt hatten wir eine schöne Zeit und sehr viel Spaß !
DANKE WALDI !
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Fortsetzung unseres Spanien-Urlaubs:
Höhepunkt unseres Aufenthaltes war das 3-tägige Fest bzw. der 4-stündige traditionelle Umzug in Calpe; komfortabel dabei ist die Tatsache, daß die ganze Straße entlang (bergauf) in 2er Reihen Stühle aufgestellt werden, dies aber natürlich seinen Preis hat, der es aber wiederum absolut wert war, denn 4 Stunden stehen ist ja auch nicht so toll.
Die Geschichte:
Höhepunkt unseres Aufenthaltes war das 3-tägige Fest bzw. der 4-stündige traditionelle Umzug in Calpe; komfortabel dabei ist die Tatsache, daß die ganze Straße entlang (bergauf) in 2er Reihen Stühle aufgestellt werden, dies aber natürlich seinen Preis hat, der es aber wiederum absolut wert war, denn 4 Stunden stehen ist ja auch nicht so toll.
Die Geschichte:
In Calpe wird der Tag des Schutzpatrons der Stadt, 'Santisimo Cristo del Sudor', am selben Tag wie das Fest der Mauren und Christen gefeiert. Den Legenden nach hat Santisimo Cristo del Sudor bei der Verteidigung des Dorfes geholfen, als die Mauren es erobern wollten.
Die Teilnehmer tragen prachtvolle Kostüme und Gewänder von unermesslicher Vielfalt und bewegen sich zu den zahlreichen Musikerspielgruppen in leicht rechts-links schwingendem Takt und die Wagen sind reine Kunstwerke; es ist ein Schauspiel das fast nicht mehr zu überbieten ist. Ein Genuss und faszinierend! Und nun dürft Ihr auch genießen (ohne Worte).

































































