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Waldi und Lisa in Spanien
Costa Blanca einmal anders erlebt!!
Costa Blanca einmal anders erlebt!!
Wir, Waltraud und Lisa,
besuchten einmal wieder die herrliche Costa Blanca in Spanien.
Dieses mal buchten wir gleich von zu Hause aus einen Leihwagen, den wir in Alicante am Flughafen entgegen nahmen.
So waren wir sehr beweglich und grasten das Hinterland mit unserem kleinen Fiat Punta ab.
Wir, Waltraud und Lisa,
besuchten einmal wieder die herrliche Costa Blanca in Spanien.
Dieses mal buchten wir gleich von zu Hause aus einen Leihwagen, den wir in Alicante am Flughafen entgegen nahmen.
So waren wir sehr beweglich und grasten das Hinterland mit unserem kleinen Fiat Punta ab.
Leider war die Mandelblüte bereits vorbei, aber dafür erlebten wir diese Gegend als Schlaraffenland mit reifen Apfelsinen, Zitronen, Pampelmusen und Avocados.
Die Obstplantagen wurden kaum abgeerntet, die Früchte lagen tonnenweise auf der Erde, so dass unser täglicher Vitaminbedarf reichlich gedeckt wurde.
Die zusätzlich stark duftenden Apfelsinenblüten betäubten uns fast.
Da das Baden im Meer in dieser Jahreszeit nicht vorgesehen war, lag unser Schwerpunkt auf Wanderungen im sehr nahe gelegenen bergigen Hinterland. Nirgends ist das Gebirge so nahe am Meer, wie in der Gegend um Calpe.
Um Wanderfreunde kennen zu lernen war unsere Idee, schon von hier aus Kontakt mit der Feierabendgruppe in Spanien aufzunehmen.
Wir starteten nach Denia, wo sich der einzige spanische Sitz der FA
Sie ist eine sehr sympathische Pfälzerin, die seit vielen Jahren ganz in Spanien lebt.
Sie hatte noch einige FA
mit denen wir in einem typisch spanischen Restaurant
zu Abend aßen und ein paar unterhaltsame Stunden erlebten.
mit denen wir in einem typisch spanischen Restaurant
zu Abend aßen und ein paar unterhaltsame Stunden erlebten.
Es stellte sich aber leider sehr schnell heraus, dass diese FA-Mitglieder keine Freude des Wanderns sind.
Dieser Abend ging zu Ende mit einer Fahrt von Denia nach Calpe, die uns nachts unvorhergesehenerweise über eine 800 m hochgelegene Pass-Straße nach Hause führte. Dank der guten Fahrweise von Waltraud kamen wir heil in unserem Appartement an.
Dieser Abend ging zu Ende mit einer Fahrt von Denia nach Calpe, die uns nachts unvorhergesehenerweise über eine 800 m hochgelegene Pass-Straße nach Hause führte. Dank der guten Fahrweise von Waltraud kamen wir heil in unserem Appartement an.
Der Wunsch von Lisa, den Penon de Ifach (Wahrzeichen der Costa Blanca) zu erklimmen, wuchs von Tag zu Tag.
Also hieß es, auf ein Neues Leute zu finden, die am Wandern Freude haben.
Wir lasen in der Costa Zeitung über die deutschsprachige Gruppe "Miteinander-Füreinander".
Es ist eine Vereinigung von Menschen, die versuchen durch gegenseitige Hilfe und Aktivitäten sich und anderen das Leben schöner zu machen.
Es ist eine Vereinigung von Menschen, die versuchen durch gegenseitige Hilfe und Aktivitäten sich und anderen das Leben schöner zu machen.
Gäste seien herzlich willkommnen, auch wöchentliche größere Wanderungen ins Gebirge wurden angeboten.
Also nahmen wir Kontakt zu diesen Leuten auf und fanden sofort Wanderfreunde, die auf unserer Wellenlänge waren.
Die Ersteigung des "Penon de Ifach" war gesichert, Lisa bekam für einen halben Tag einen 80 jährigen Ehemann geliehen. Ernst, ein weitgereister Mann, trittsicher und bergerfahren, war eine große Stütze für Lisa.
Der ganze Felsen ist ein naturgeschütztes Gebiet, das 1. Drittel ist mit einer Vielfalt an Pflanzen, wie Rosmarin, Wachholder, wilde Ölbäume usw. bewachsen.
Nach der Durchquerung des 1918 gebohrten Tunnels führte der Weg über sehr glatte Felsen, gesichert durch Seile. Absolute Trittsicherheit ist Voraussetzung dieses beeindruckenden hochalpinen Weges.
Auf dem Gipfel angekommen, hatten wir eine grandiose Sicht über die ganze Küste, sogar bis auf die Balearen.
Auf dem Gipfel angekommen, hatten wir eine grandiose Sicht über die ganze Küste, sogar bis auf die Balearen.
Ein weiterer Höhepunkt wurde eine Wanderung an Lisas Geburtstag.
Mit Fahrgemeinschaften führte die Anfahrt von Calpe über Altea, Benidorm, Finestrat nach Sella. Eine wunderschöne Rundwanderung, welche Resi, die Wanderführerin ausgesucht hatte, führte uns zwischen Penya Sella und Sierra de Aitana 2 Stunden bergauf, bis eine Pause angesagt war. Nun folgte eine sehr alpine Durchquerung eines" Kamins", womit sich einige Wanderer recht schwer taten.
Mit Fahrgemeinschaften führte die Anfahrt von Calpe über Altea, Benidorm, Finestrat nach Sella. Eine wunderschöne Rundwanderung, welche Resi, die Wanderführerin ausgesucht hatte, führte uns zwischen Penya Sella und Sierra de Aitana 2 Stunden bergauf, bis eine Pause angesagt war. Nun folgte eine sehr alpine Durchquerung eines" Kamins", womit sich einige Wanderer recht schwer taten.
Vorbei an bereits verfallenen Fincas führte uns der Weg nach weiteren 2 Stunden Gehzeit zurück zum Ausgangspunkt.
Dieser Weg war nicht markiert, ein großes Lob an Resi, die immer wieder solch schöne Wege durch ihre Vorwanderungen ausfindig macht.
Gemeinsam mit ihrem Mann Ernst erkundet sie seit 10 Jahren das Hinterland dieses Küstenabschnittes.
Als Höhepunkt bekam Lisa zum Abschluss ein Geburtstagsständchen, gesungen in deutsch, englisch und spanisch, bei Rotwein und einem kleinen Tänzchen ging diese Tour zu Ende.
Abends gab es noch einen Sektempfang für den engeren Kreis der Wanderer in unserem Appartement.
Es folgten noch viele weitere schöne Touren, zu Fuss und per Auto, die wir hier aus Platzgründen nicht weiter beschreiben möchten.
Ein Ereignis besonderer Art finden wir noch erwähnenswert. Durch Zufall lasen wir in der Costa Zeitung, dass die Internationale-Weltradsport-Elite, die "Vuelta a Valencia" in ca. 1 Stunde Calpe als Etappenziel erreichen wird
In sekundenschnelle verließen wir unseren sonnigen Balkon, um diesem großen spanischen Radsportereignis beizuwohnen.
5 Minuten von unserer Wohnung entfernt, bestaunten wir die Radprofis, wie sie an uns vorbei zischten.
5 Minuten von unserer Wohnung entfernt, bestaunten wir die Radprofis, wie sie an uns vorbei zischten.
Ein zweites Mal konnten wir den Zieleinlauf verfolgen und miterleben. Die Stimmung im Zentrum von Calpe war entsprechend der Mentalität der Spanier emotionalgeladen, es herrschte Volksfeststimmung.
Leider konnten wir unseren deutschen Favoriten Erik Zabel nicht erspähen. Favorit und Etappensieger wurde der Italiener "Alessandro Petachie".
Die obligatorischen Besuche des Wochen- und Flohmarktes begeisterten uns aufs Neue und zeigten uns einmal mehr die südländische Art zu feilschen.
Die reichhaltigen Angebote versetzten uns in einen Kaufrausch und trugen dazu bei, dass beim Heimflug unsere Koffer zu klein waren!!
Wie aus der Presse zu lesen war, wurde Spanien Anfang März von einem Sturmtief erfasst. Nicht nur entwurzelte Palmen, wie in Alicante oder umgerissene Straßenschilder in der Regio hielten den schweren Windböen nicht stand.
Auch Waltraud, bepackt mit Gemüse und Obsteinkäufen rutschte auf glattem abschüssigem Pflaster aus, wurde in diesem Augenblick von einer starken Windböe erfasst und zu Boden geworfen.
Ihr Knie wurde mal wieder stark betroffen, hinkend und an Lisas Arm gestützt, trat sie mit schmerzverzerrtem Gesicht den Heimweg an.
Es waren einmal mehr zwei unvergessliche Wochen, die leider viel zu schnell vergingen. Haben uns ausgezeichnet verstanden, viel erlebt und großen Spass miteinander gehabt.
Viele neue Kontakte wurden geknüpft, u.a. auch FA-Mitglieder, die in Calpe leben und einige, denen wir "Feierabend" schmackhaft machen konnten.
Es wäre wünschenswert, wenn auch FA-Freiburg ab und zu einmal bei den Spaniern reinschauen
und sich mit einem kleinen Beitrag aus unserem herrlichen Schwarzwald melden würden.
Der Italiener "Alessandro Petachie".
Flohmarkt
Könntet Ihr Euch vorstellen, dass es einmal gemeinsam mit den FA-Freiburg und FA-Spanien ein Treffen in Spanien geben könnte?
Die Organisation würden wir gerne übernehmen.
Liebe Grüße Waltraud und Lisa
Liebe Grüße Waltraud und Lisa











































