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Korsika

Granitberge im Meer

Korsika ist die viertgrößte Insel im Mittelmeer

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und hat auch all das zu bieten, was der Sommerurlauber im allgemeinen am Mittelmeer erwartet:

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Küsten, Strand, Meer und Wellen, Restaurants in hübschen Orten und Städten,
wie hier in Algajola

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und in Calvi.

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Korsika ist aber nicht nur dies sondern auch Gebirge; Korsika ist die gebirgigste Insel im Mittelmeer. Aus dem Grün der Wälder und der Macchia ragen Gipfelwände auf mit kahlen Spitzen, Zinnen und Türmen. Scharf heben sich die Grate gegen einen tiefblauen Himmel ab. Mehr als 100 Gipfel sind höher als 2000 m.
Diese Bergwelt wollten wir sehen und erwandern und dabei den berühmten Wanderweg GR 20 (GR= Grande Randonnée) kennen lernen.
Für die zweite Septemberhälfte bot der Wanderveranstalter “Wikinger” eine entsprechende Bergtour an. Am 15.09.2007 fanden wir uns erstmals zusammen. Wir, das war unsere Wanderführerin,

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35 Jahre jung, charmant, hilfsbereit und fachlich kompetent, sowie 19 bergbegeisterte Wanderfreunde zwischen 34 und 68 Jahre alt.

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15.09. bis 18.09.

Unser Hotel “Paesotel E. Caselle” liegt einsam im Wald in der Nähe von Corte, unterhalb von Venaco, direkt am Tavignano,


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und wir bewundern jeden Tag den Sonnenaufgang, der die umliegenden Berge rot erstrahlen läßt.


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In unmittelbarer Nähe bildet der Tavignano eine Badegumpe,

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und unweit wird der Tavignano von der Ponte de Noceta überspannt.

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Oberhalb von unserem Hotel und unterhalb von Venaco finden wir alte Mauern, Terrassen und Ruinen:

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Eine alte, längst verlassene Siedlung, schon überwuchert von Macchia und Wald.

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Von Corte aus sind zwei Täler bzw. Schluchten zugänglich.
Da ist zum einen das Tal des Tavignano. Wir gehen in dieses Tal auf einen zum großen Teil erhaltenen Eselpfad hinein. Der Weg führt bergauf und bergab, zuletzt sind es dann kumulativ jeweils ca. 500 Höhenmeter und 5 Stunden Gehzeit.

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Zuerst geht es durch Macchia,

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dann, später, geht die Macchia in Wald über.

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Schließlich gelangt man zu einer Brücke

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mit einer Reihe von Gumpen, die zum Baden einladen.

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Zurück geht es dann auf dem selben Weg

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und zum Schluß haben wir dann einen herrlichen Blick auf die Zitadelle von Corte.

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Das zweite, von Corte aus zugängliche Tal ist das Tal der Restonica. Wir fahren mit dem Kleinbus bis zu den Bergeries de Grottelle (1370 m). Unser Weg von hier aus steigt zuerst mäßig an, dann wird es steil. Eine schwierige Passage wird sehr bequem mit Leitern bewältigt.

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Schließlich stehen wir vor dem Lac de Melo (1711 m).

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Nun geht es weiter steil bergauf. Wir blicken zurück auf den Lac de Melo, der jetzt schon tief unter uns liegt,

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überqueren eine Scharte und stehen dann vor dem Lac de Capitello (1930 m) mit seinem glasklarem Wasser.

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Auf dem Rückweg gibt es an der einen oder anderen Kletterstelle einen Stau.

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19.09.

Mit dem Kleinbus fahren wir auf der Straße Corte- Vivasio bis zur Pont du Vecchio, dann die Forststraße hinauf bis zu einer Höhe von ca. 1000 m. Wir gehen durch den Wald

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hinauf zur Bocca Tribaldi (1590 m),

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überqueren die Bocca (Bocca= Scharte) und gehen dann auf dem GR20 (hier zum ersten Mal) das Maganello- Tal hinab bis Canaglia (720 m). Im Maganello- Tal treffen wir auf mehrere Badegumpen.


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20.09.

Wir fahren mit dem Kleinbus durch das Tal “Scala di Santa Regina” bis zum Stausee von Calacuccia und dann weiter bis zu dem auf Korsika höchsten gelegenen Ort Calasima (1100 m).Hier beginnt unsere Wanderung. Durch Wald gehen wir bis zum GR 20 und folgen diesem bis hinauf zur Bocca di Foggiale (1962 m).

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Weiter geht es dann hinunter zum Refuge “Ciuttulu di Moria”, vorbei an windzerzausten Bäumen

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und durch Wald, wo uns zum ersten Male verwilderte Hausschweine begegnen

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Schließlich erreichen wir unsere neue Unterkunft “Hotel Castel di Vergio” (1400 m).

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21.09.

Vom Hotel aus gehen wir auf dem GR 20 zum Lac de Nino.


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Zuerst geht der Weg wieder durch Wald

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und dann mit einigen Kletterpassagen steil hinauf zur Bocca a Stazzona (1810 m). Hier machen wir Mittagsrast,

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blicken zurück auf unseren Aufstieg

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und auf der anderen Seite hinunter auf den Lac de Nino (1743 m),

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aus dem der Tavignano entspringt. Auf dem breiten, flachen Uferrand grasen Pferde.

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Wir steigen hinab zum Lac de Nino. Lisa schließt Freundschaft mit einem Fohlen.

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Der Weg führt jetzt wieder aufwärts,

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und über die Bocca a Reta (1883 m) gelangen wir zur Hütte, von wo wir in das Tal des Golo blicken (der Golo ist der längste Fluß auf Korsika).


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Wir steigen in das Tal ein, und 300 m tiefer sehen wir zurück auf die von uns überquerte Bocca.


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Der Weg führt uns jetzt an Gumpen vorbei,

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und weiter unten beginnt dann der Wald mit den für Korsika so typischen, riesigen Larizio- Kiefern.

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Schließlich passieren wir eine Bergerie,

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durchqueren einen Birkenwald, wo wir dieses ungewöhnliche Steinmännchen finden,

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und erreichen dann unser Hotel.

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22.09.

Vom Hotel laufen wir auf der Straße hoch zum Col de Vergio (1477 m), der höchste Straßenpaß auf Korsika. Hier steht eine hohe Steinfigur.

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Der Weg geht hinab in den Wald

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und führt uns über eine schwankende Hängebrücke

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zu einer Reihe von Gumpen, den “Piscine Naturelle d’Aitone”.

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Hier steht auch die Ruine einer Kastanienmühle.

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Bald erreichen wir dann den Ort Èvisa (850 m).

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Hier finden wir den Einstieg zur Spilonca- Schlucht.

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Wir steigen hinab und haben immer wieder großartige Ausblicke in eine überwältigende Landschaft. Unsere Bilder vermitteln leider nur einen eher schwachen Eindruck von dieser grandiosen Landschaft.


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Schließlich erreichen wir eine genuesische Brücke, die “Ponte à Zaglia”. Wir überschreiten die Brücke,

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gehen dann auf einem Eselspfad

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und erreichen eine zweite genuesische Brücke (214 m), die aus dem 15. Jh. stammende “Ponte à a Pianelle”.

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Unser Wandertag endet in Ota, das oberhalb von Porto liegt.

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24.09.

Für heute ist kein ideales Wanderwetter angesagt. Dennoch machen wir uns auf den Weg, der uns durch den berühmten Kessel “Cirque de la Solitude” zu unserem nächsten Hotel “ Le Chalet” (1450 m), oberhalb von Haut- Asco, führen soll. Wir fahren, wie bereits am 20.09., mit dem Kleinbus nach Calasima. Von Calasima aus geht es auf direktem Wege zum GR20. Wir folgen dem GR20, aber in umgekehrter Richtung als am 20.09. Überholt werden wir von beladenen Eseln, die die Bergerie de Ballone versorgen.

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Oberhalb der Bergerie de Ballone (1400 m) und oberhalb der Waldgrenze wird das Gelände steiler. Das Refuge Tighietta (1683 m) kommt in Sicht. Es beginnt
zu regnen.

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Wir gehen an dem Refuge Tighietta vorbei. Jetzt ist ständiges Klettern angesagt.



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Es regnet jetzt stark. Die Blöcke und Platten, über die wir gehen müssen, werden gefährlich glatt und ca. 200 m unterhalb der Bocca Minute (2218 m) beschließen wir die Umkehr.

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Im Schutz des Refuge Tighietta hängen wir unsere nasse Regenkleidung zum Abtropfen auf und halten unsere Mittagsrast.

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Ein wenig klamm geht es dann zurück nach Calasima.

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Hier besteigen wir unseren Kleinbus und fahren durch die “Scala di Santa Regina” hinab nach Ponte Leccia und dann durch das Asco- Tal hinauf zu unserem neuen Domizil, dem Hotel “Le Chalet”.

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25.09.

Dieser Tag war vorgesehen für die Besteigung des Monte Cinto, mit über 2700 m Korsika’s höchster Berg. Leider ist die Wetterprognose ungünstig und so wird beschlossen, vom Hotel “Le Chalet” aus auf dem GR20 zum “Cirque de la Solitude” zu gehen.
Früh morgens liegt schon Sonnenschein auf den Bergspitzen und der Sonnenaufgang verspricht, zumindest für die nächsten Stunden, gutes Wetter.

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Unsere erste Trinkpause halten wir schon oberhalb der Waldgrenze mit Blick auf die Bocca Tumasginesca (2189 m).

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Ca. 200 m unterhalb der Bocca steigen wir in einen kleinen Kessel hinein und klettern hinauf zur Bocca.

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Wir können jetzt in die Schlucht hineinsehen. Uns gegenüber sehen wir die Bocca Minuta, wo wir eigentlich gestern ankommen sollten.


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Lisa schaut schon mal hinab und versucht, den Weg in die Schlucht hinab zu erkennen.


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Das Wetter sieht noch beständig aus, und so wollen wir uns das Vergnügen nicht versagen, in die Schlucht hinab zusteigen.

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Ca. 150 m weiter unten treffen wir auf ein kleines Platteau.

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Nach einer kleinen Pause, die wir im ehrfurchtsvollem Anblick auf die uns umgebenden Wände und Abstürze verbringen, steigen wir wieder auf.

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Auf dem selben Weg, wie dem Hinweg, gehen wir zum Hotel zurück.

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26.09.


Unser letzter Tag in den Bergen. Die Wetterprognose: Es soll Gewitter geben. Aber heute morgen sieht es gut aus. Allerdings ist ein starker Wind aufgekommen. Wir beschließen, die für heute geplante Wanderung durchzuführen.
Im Licht der aufgehenden Sonne erstrahlen Felswände

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während andere noch im Schatten liegen.

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Es geht steil hinauf zur Bocca di Stagnu (ca. 2000 m).

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Oben auf der Bocca sehen wir in die vor uns liegenden Berge

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Wir können uns kaum halten in dem Sturm, der uns entgegen bläst. Über den Bergen zieht sich ein Unwetter zusammen. Unmöglich, unseren Weg fortzusetzen. Also wieder zurück zum Hotel. Unten angekommen, sehen wir, wie die Bergspitzen schon im Nebel verschwinden.

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Unsere letzte Mittagsrast hier oben wollen wir unbedingt in den Bergen durchführen. Wir gehen den Weg zum Monte Cinto und machen unsere Rast dort, wo die Kletterei für den Aufstieg beginnt.


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Zurück zum Hotel fahren wir dann mit dem Kleinbus zur Küste nach Algajola.

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26.09. bis 29.09. (Resümee)

Am 26.09. entlädt sich das Gewitter auch über Algajola. Am folgenden Tag sehen wir von Calvi aus in die Berge.

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Der erste Schnee in den Bergen und das schon so früh in diesem Jahr. Viel Glück haben wir gehabt, dass wir fast das gesamte Wanderprogramm durchführen konnten. Ein wenig traurig sind wir aber doch, zu gern hätten wir auf dem Monte Cinto gestanden.

Steile Wände im Auf- oder Abstieg zu fotografieren, das geht entweder nur von oben nach unten oder von unten nach oben. Auf den Bildern geht dann der Eindruck der Steilheit verloren, das Gelände scheint dann nicht schwierig zu begehen. Wie dem auch sei, auf dem GR20 braucht man, solange er durch das Hochgebirge führt, Kondition, Ausdauer und Konzentration, absolut notwendig ist Schwindelfreiheit und Tritt- (und Griff-) Sicherheit. Mit Respekt vor den Bergen kann man dann ohne Angst das Vergnügen einer sportlichen Betätigung und die großartige, einmalige Landschaft genießen.

Vieles hat bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Kann man da noch etwas hervorheben? Ja, denn besonders aufgefallen sind uns die Larizio- Kiefern, Baumriesen, die alle anderen Bäume weit überragen, die im felsigen Gelände oben an der Waldgrenze oder noch höher stehen.

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Sie stehen dort einzeln oder in Gruppen, kerzengerade, die Kronen vom Sturm zerzaust und Dürre geprägt. Viele dieser Riesen stehen schon (10)
Jahrhunderte dort, haben schon das Mittelalter gesehen. Wahrlich, diese Riesen sind ein Symbol für Ausdauer, Kraft und Lebensmut.

Noch ein letztes. Anspruchsvolle Belletristik über Korsika gibt es so gut wie
gar nicht. Aber eine lesenswerte Novelle gibt es doch.


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Dies ist die Novelle “Colomba” von Prosper Mèrimèe.


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Autor

Dirk (glueckspeltz)

Autor

Lisa (harzerroller)

(4 Bilder hat unser Wanderfreund Bernd Felix beigetragen.)

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