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Portugalreise von Waldi

Frühlingsreise mit unserem einheimischen Busunternehmen an die Algarve vom 4. bis 11.4.2007

Wieder einmal zog es mich in die Ferne. Dieses mal stand eine organisierte Flugreise nach Portugal, die ich zusammen mit einer

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Bekannten aus Stuttgart unternahm, auf dem Programm.
Der Bus brachte uns an den Flughafen Stuttgart (dort stieg meine Bekannte zu), der Flug startete mit 1/2 stündiger Verspätung nach Faro

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Die dortige Reiseleitung nahm uns in Empfang und verfrachtete uns in 3/4 stündiger Busfahrt weiter in unser 4*-Hotel nach Armacao de Pera

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Nach Verteilung der Zimmer gab es einen Empfangscocktail mit Bekanntgabe des weiteren Programm-Ablaufes. Es standen 2 Tages- und 2 Halbtages-Fahrten auf dem Programm.

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Der 1. Tag war somit schon fast zu Ende, da wir erst gegen Abend ankamen.

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Der 2. Tag stand zur Erkundung der Umgebung zur freien Verfügung.

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Vormittags bummelten wir in der autofreien Fußgängerzone durch den Ort

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nachmittags war Siesta am hoteleigenen Pool bei ca. 27° Wassertemperatur angesagt und barfuß laufen am Strand

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Der Atlantic konnte nur mit einer Temperatur von ca. 17° aufwarten, jedoch einige Mutige wagten sich in seine Fluten


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Am 3. Tag stand eine Tagestour auf dem Programm. Zuerst führte uns die Fahrt an das Cabo de Sao Vincente - dem südwestlichsten Punkt Europas - vorbei an herrlichen Blumenwiesen, Orangenhainen, riesigen Wäldern uvm.

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Dort angekommen, empfing uns der Leuchtturm - gefertigt mit einer Kuppel aus 3000 kg Glaskristall -

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Doch die 60 m hohe Sandstein-Steilküste über dem Atlantik raubte uns fast den Atem. Wir sahen zudem unter uns herrliche Sandstrände liegen und Boote fahren (für uns unverständlich), aber das sollte ein weiteres Highlight am nächsten Tag für uns werden.

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Noch ein Kuriosum ist beachtenswert. Am Cabo beginnt der Radwanderweg durch Portugal mit dem km O

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Die Fahrt führte uns dann weiter an den Strand von Sagres

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Dort soll es jährlich 3000 Sonnenstunden i. J. geben. Die Felsen bestehen aus Muschelkalk und es gibt noch jede Menge Austernfischer, die Netze konnten wir lagern sehen

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Danach ging es weiter nach Lagos, wir bekamen noch viel geschichtliches über die Stadt erklärt, aber die Konzentration und Aufnahme dafür ließ nach. Viele Sehenswürdigkeiten wurden uns gezeigt und erklärt, nur 2 habe ich noch im Gedächtnis; zum einen Sebastian der Knabenkönig

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und ein bronzenes Standbild von Heinrich dem Seefahrer

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Der 4. Tag sollte uns das o. g. Highlight bescheren. Das Wetter war gut, der Atlantik ruhig und so konnten wir die versprochene Schiffstour starten. Wir wurden zuerst mit dem Bus an den Hafen nach Portimao gebracht.

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Dort erwartete uns ein ehemaliges, altes Fischerboot, welches 1965 in Frankreich gebaut und inzwischen ausgemustert wurde. Die Caravelle "Santa Bernada" wurde von einer deutschen Besatzung erworben und seit einigen Jahren für diese abenteuerliche Grottenexpedition entlang der Küste bis zum Cabo St. Vincente und zurück benutzt.

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Hinter dem Boot sind 2 Beiboote angehängt, auf diese wird später auf "hoher See" umgestiegen, um mit je 12 Personen an und in die Grotten zu gelangen.

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Interessant hört sich noch die Beschreibung der verschiedenen - im arabischen Stil gehaltenen - Häuserfarben an: weiß - Normalverbraucher / gold-gelb - gehobene Schicht / blau - soll Glück bedeuten - auch Bräute gingen oft in blau zur Trauung.

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An der Küste entdeckten wir noch eine interessante Ruine eines verfallenen Franziskaner-Klosters

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Nun führte uns die Boots-Fahrt erst einmal die Küste entlang, die wir tags zuvor von oben mit dem Bus befahren hatten bis zum Cabo.

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Nun hieß es für die erste Mannschaft - 2 x 12 Personen - umsteigen in die beiden Beiboote, das war eine wackelige Angelegenheit und mit viel Gelächter verbunden.

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Die übrigen Passagiere blieben im Hauptboot, schipperten weiter an der Küste neben uns her, es wurde jeweils unterwegs gewechselt

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Da beim letzten Wechsel noch Platz zur Verfügung stand, machte ich diese Exkursion noch ein 2. x mit.

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Die Fahrt endete mittags, so dass uns am herrlich sonnigen Nachmittag noch Zeit zum relaxen und bummeln blieb. So unternahm ich mit einigen Damen noch eine Erkundung durch die nähere Umgebung, um überall eine herrliche Blumenpracht zu entdecken

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Es begegnete uns zu unserer freudigen Überraschung eine ganz niedliche Gruppe von Kindergartenkindern mit ihren "Tanten", sie verteilten Ostereier an die Passanten.
Ich hatte natürlich meine Nase - wie immer - vorne an und bekam 2 Eier geschenkt.
So ging wieder ein weiterer erlebnisreicher Tag zu Ende.


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5. Tag, wieder stand eine Halbtagesfahrt auf dem Programm, dieses mal ins Landesinnere. Der Bus führte uns durch herrliche Landschaft vorbei an nicht enden wollenden Orangenhainen

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Es gibt etwa 3 Dutzend verschiedene Arten von Zitrusfrüchten. Die Orangenbäume haben die Eigenart, daß sie gleichzeitig blühen und Früchte tragen. Der Blütenduft raubt einem fast den Atem.

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Die Botanik der verschiedenen Pflanzen entlang der Fahrt zog uns in ihren Bann - blühende Bäume und Blumen ohne Ende

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Der 1. Halt fand in der ehemaligen maurischen Hauptstadt der Algarve, in Silves statt

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Schon von weitem, hoch über der Stadt gelegen, läßt sich die rote maurische Sandsteinburg erspähen

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Der Bus kutschierte uns vorbei an unendlichen Korkeichen-Wäldern

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Ein Drittel aller Korkeichen weltweit wächst in Portugal und in Silves befindet sich zudem ein Korkmuseum, welches zur Besichtigung auf uns wartete. Im Museumsgelände standen wiederum unendlich viele Orangenbäume. Im Museum selbst hatten wir eine sehr lehrreiche, fachkundige Führung
Die Korkeichen benötigen 25 Jahre zum Wachstum, ehe diese das 1. x geschält werden dürfen. Die 1. Schälung ist qualitativ jedoch noch sehr minderwertig, erst nach jeweils weiteren 8 - 9 Jahren kann die Korkeiche dann bis zu insgesamt ca. 15 x geschält werden. An den Bäumen wird jeweils die Jahreszahl der Schälung markiert, sodaß diese immer verfolgt werden kann.
Es gibt keinerlei Abfall, die komplette Rinde kann verwertet werden.

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Die Weiterreise führte uns durch das Gebirge zum höchsten Gipfel der Provinz mit 902 m, dem sogenannten Foía

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Auf dem Rückweg gab es noch einen kurzen Stop mit Spaziergang in Monchique, hierbei handelt es sich um ein kleines Bergdorf mit Heilquellen. Eine Besonderheit bei der Rückfahrt waren die vielen Eukalyptuswälder.

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Ermüdet vom vielen Sehen genossen wir den freien Nachmittag zum relaxen am warmen Pool. Diese Mütze erstand ich in Foía für den nächsten Winter in Saig!!!!!

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Auch am 6. Tag fand nochmals eine Bustour statt, obwohl unser Wissensdurst schon ziemlich erschöpft war. Diese Tour sollte uns entlang der Ostalgarve bis zur spanischen Grenze führen

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Die Provinz Algarve teilt sich in Fels- und Sandalgarve. Letztere beginnt in der Stadt Faro, unserem 1. Haltepunkt. Die Besonderheit in Faro waren die unendlich vielen Storchennester, sogar in einer Straßenlaterne

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Vieles wurde uns noch über die Stadt erzählt, hier nur einige Ansichten

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Weiter ging es zum Fischmarkt nach Olhao. Dort gab es leider einen kleinen Wehrmutstropfen. Einer Mitreisenden unseres Busses wurde ihr Portemannaie mit samt Inhalt aus ihrem Rucksack gestohlen.

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Weiter führte uns die Fahrt nach Santa Lucia, einem kleinen Fischerdorf. Dort gibt es noch unendlich viele Fischreusen für Krabben und Tonkrüge zum Fang von Tintenfischen.

Die Krabben werden nur bei Ebbe gefangen. Die Tintenfische in den Tonkrügen, in denen sie sich festsaugen, kommen dort nicht mehr los. Erst mit einem Lösungsmittel (z. Bsp. Spüli), welches die Fischer in die Krüge schütten, können sich die Fische wieder lösen und die Fischer diese dann rausziehen.

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Weiter ging die Fahrt nach Tavira, dem Venedig des Nordens und der schönsten Stadt des östlichen Teils dieser Region

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Die letzte Station des Tages führte uns nach Vila Real de Santo António, diese bildet die Grenzstadt zu Spanien

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Der Aufstieg zur Burg und die herrliche Blüten- und Baumpracht rundete die Tour und den Tag ab. Danach ging es müde aber voller neuer Eindrücke zurück zum Hotel.

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Den letzten Tag hatten wir noch mal zur freien Verfügung. In kleinen Gruppen unternahm man Spaziergänge, Wanderungen, Einkäufe etc.

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Viele Eindrücke direkt bei uns vor der "Haustüre" fanden wir noch ganz gewaltig

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Unter anderem landeten wir in einer 5-Sterne Hotelanlage und fanden diese im Freien stehenden Betten sehr lustig.

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Sie dienten der Ayurveda-Anwendung!

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Was uns auf allen Touren immer wieder sehr beeindruckte, waren die riesigen so genannten "Zinnentannen"

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And last but not least ein Bild vom Strand vor unserem Hotel

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bevor einen wunderschöne Woche ihren Abschluss nahm und wir wieder den Heimweg per Flug antraten.

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Autor

Waltraud / Waldy (Waldi66)

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