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Reiseerlebnis
Erlebnis einer Reise von Vamp
Liebe Feierabendfreunde,wenn der/die eine oder andere von Euch gerne per Flugzeug und Bahn nach Spanien reist, so wie ich, aufgepasst! Ich erzähle Euch mal kurz, wie es mir erging. Die spanische Sonne und das Meer begleiteten mich noch ein langes Stück des Weges bis Barcelona, wo ich erwartete pünktlich anzukommen, um dann dort am Bahnhof Sans die S-Bahn zum Flughafen zu besteigen. Auf der Fahrt merkte ich jedoch, dass der Zug schon nachdem wir Tarragona verlassen hatten, immer wieder länger an den jeweiligen Bahnstationen verweilte, ohne, dass mir da schon Bedenken gekommen wären. Die kamen jedoch dann auf, als sich die Zuggeschwindigkeit in ein wahres Schneckentempo verwandelte. Ich begann auf meine Armbanduhr zu schauen, auf die im Zug erscheinende Leuchtschriftangabe, die jedoch nur die Temperatur und die nächste Haltestelle ankündigte, und auf meine Flugbestätigung in der die Schließung des Eincheckcounters angegeben war. Es wurde später und später.
Endlich begriff ich, dass ich keine Chance mehr hatte noch die S-Bahn zu benutzen, die mich zum Airport bringen sollte, zumal sie erst jede halbe Stunde abfährt, wenn auch die Strecke nur insgesamt 10
bis 15 Minuten dauert. Bislang hatte ich es gemütlich geschafft mit meinen Fahrzeiten. Dieses Mal machte mir das Schicksal jedoch einen Strich durch die Rechnung und ich wurde ganz schön nervös. Glücklicherweise fand ich beim Verlassen des Bahnhofs gleich die gelbfarbigen Taxis und stürzte mich auf das Erstbeste. Den jungen Mann bat ich, mich mit einem „Affenzahn“ zum Flughafen zu chauffieren und erklärte ihm nebenbei warum und wieso. Er musste zuerst ein paar rote Ampeln abwarten, dann bat er mich, mich anzuschnallen, denn sonst wäre die Strafe für ihn hoch. Ich entschuldigte mich und lehnte mich etwas beruhigter zurück als ich sah, dass er tatsächlich Gas gab, wahrscheinlich mehr als üblich. Jedenfalls habe ich es seiner Fahrkunst zu verdanken, dass ich noch 13.07Uhr am Counter eintraf, wo ich sofort der Angestellten meine Situation erklärte und ihr nahe legte, gleich bei der Crew anzurufen, dass ich noch eintreffe.
Ich sagte, ich wäre so durcheinander, dass ich froh darüber wäre, wenn mich jetzt jemand noch weiterbegleitet. Kein Problem für mich, zumal ich meinen Schwerbehindertenausweis vorlegte. Nach einer 10 minütigen Wartezeit, die mir unendlich lang vorkam, stand mein Begleiter mit dem Rollstuhl bereit und ich konnte mich darauf setzen, Tasche und Jacke auf dem Schoß. Er rollte mich die Rolltreppe hoch, den Gang entlang, zur Passkontrolle, zur Körperkontrolle (ich konnte sitzen bleiben) und weiter den Gang entlang, Glastüren gingen auf und zu und zuletzt landete ich an der Flugzeugtür, wo man mich freundlich empfing und mir schon den Platz in der ersten Reihe reserviert hatte. War ich froh, als ich dort saß und das Glück hatte, diesen Heimflug doch nicht versäumt zu haben. Als ich die Alpen überflog bei schönstem Flugwetter, fotografierte ich das herrliche Panorama des Monterosagebirges, ohne dabei an den CO2 Ausstoß des Fliegers zu denken, ein Mangel, den gebe ich zu. Ihr seht die Naturschönheit im Bild, sowie den kleinen Bahnhof von dem ich gestartet war und noch einen Ausschnitt aus meinem Ferienort, der mir immer wieder neu gefällt und mich sobald ich zuhause bin, neu anzieht. Der Grund für die Verspätung der Bahn? Bauarbeiten überall entlang der Strecke, rechts und links.
Gute Reise, wünscht Euch
Eure „Feierabendkollegin“ vamp
Gute Reise, wünscht Euch
Eure „Feierabendkollegin“ vamp


