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Ägypten von Waldi und Olivia
Unsere Eindrücke über Land und Leute eines arabischen Landes.
Eine zweiwöchige Reise führte uns ab Stuttgart mit einer „Condor 757“ in 4 ½ std. Flug nach Hurghada in unser 5* - Hotel „Grand Seas Resort“ mit ca. 230 Gästen und etwa 80 Bediensteten.
Die Farbenpracht in unserer Hotelanlage kannte keine Grenzen und erfreute Augen und Sinne.
Da unsere Reise identisch mit Rotrauds Reise war und wir es nicht besser beschreiben können, möchten wir uns auf das Leben der Ägypter beschränken und darüber berichten.
Sämtliche Tempelanlagen, Kulturdenkmäler uvm. wurde so beeindruckend
von Rotraud
beschrieben, dass wir ihr nur unser Lob aussprechen und alles nur nochmals bestätigen können.
Auch unsere Reise ließ sofort erkennen, dass es keine Erholungsreise war.
von Rotraud
beschrieben, dass wir ihr nur unser Lob aussprechen und alles nur nochmals bestätigen können.
Auch unsere Reise ließ sofort erkennen, dass es keine Erholungsreise war.
Nach kurzer Ruhepause folgte unsere 1. große Tour.
In einem riesigen Konvoi mit ca. 50 Bussen und vielen schwer bewaffneten Polizisten am Straßenrand starteten wir um 2 Uhr nachts zu einer 7stündigen Fahrt durch unendliche Wüste in die 550 km entfernte Wüstenstadt Kairo.
In einem riesigen Konvoi mit ca. 50 Bussen und vielen schwer bewaffneten Polizisten am Straßenrand starteten wir um 2 Uhr nachts zu einer 7stündigen Fahrt durch unendliche Wüste in die 550 km entfernte Wüstenstadt Kairo.
Die Fahrt war mörderisch, die Busse überholten sich gegenseitig rechts und links in einem handbreiten Abstand. Nirgends gibt es weder Ampeln noch Fußgängerüberwege – mit einer Ausnahme in Assuan
Trotzdem läuft alles reibungslos, bei jedem Vorgang wird gehupt. Es darf keine Unfälle geben, der Führerschein sei unweigerlich weg, ob schuldig oder unschuldig und sehr schwerlich wieder zu erlangen
Unser Besuch galt natürlich dem größten Museum der Welt – nämlich dem bekannten Ägyptischen Museum – auch hier größte Sicherheitsvorkehrungen!!!!! Fotografieren nicht mal von außen gestattet, doch Schnappschuss geglückt
Die Pyramiden und die Sphinx waren unser weiteres Ziel. Dort verlangten korrupte Polizisten – nachdem sie anboten uns zu fotografieren – „Bakschisch“!
Es folgte noch eine Stadtrundfahrt, die Slums inmitten der Stadt waren deprimierend und erschütternd.
Ein „totes“ Stadtviertel wirkte auf uns regelrecht Angst einflößend
Aber auch prachtvolle Gebäude und Pflanzen boten sich unserem Auge
Die Rückfahrt erfolgte – man höre und staune – ohne Konvoi! Unterwegs plötzlicher Polizei Stopp auf leerer Straße, entweder Geld – Wegezoll??! – oder große Kontrolle mit längerem Aufenthalt. Also wurde vom Fahrer bezahlt!
Es war sehr anstrengend, aber Ägypten ohne Kairo undenkbar!
Es war sehr anstrengend, aber Ägypten ohne Kairo undenkbar!
Am nächsten Tag folgte eine Halbtags-Safari mit mehreren Jeep’s im Konvoi durch 25 km Wüstengebirge in ein Beduinendorf
Uns wurde das Leben der Beduinen - mit einem Essen auf dem Fußboden auf Kissen sitzend und natürlich warmer Tee
näher gebracht und ein Kamelritt geboten
Man zeigte uns die Wohnhütten und eine junge Mutti buk Fladenbrot für uns
Natürlich kam auch der Handel nicht zu kurz. Im Gegensatz zu den Arabern feilschen die Beduinen nicht, sondern haben ihre absoluten Festpreise. Alle angebotenen Waren werden in Handarbeit gefertigt.
Kinder müssen selbstverständlich mitarbeiten.
Kamele gelten als Zahlungsmittel und sind das Fahrzeug der Beduinen
Kamele gelten als Zahlungsmittel und sind das Fahrzeug der Beduinen
Eine Begebenheit am Rande hat uns sehr beeindruckt. Ein taubstummer junger Beduine saß auf einer Bank, da trat eine junge Frau aus unserer Gruppe auf ihn zu und unterhielt sich mit ihm in Gebärdensprache – sie war ebenfalls taubstumm. Wir waren nur gerührt! Wir stehen da, können uns mit niemanden verständigen – nur über den Reiseleiter – und die beiden gestikulieren und lachen. Unbeschreiblich! Ich war zu Tränen gerührt
Noch eine Besonderheit erscheint uns erwähnenswert. Wie ist beispielsweise ein dreijähriges Kind vor einem Skorpionbiss geschützt? - (das war die Frage unseres Guide) - . Antwort:
der Mutter wird während der Schwangerschaft dieses Gift eingeimpft, somit an den Embryo weitergegeben und die Immunität tritt ein. Nach einigen Jahren muss diese Impfung beim Kind nochmals wiederholt werden, danach ist es ein Leben lang immun dagegen.
Bei der Heimfahrt bot sich uns noch ein faszinierender Sonnenuntergang in der Wüste
der Mutter wird während der Schwangerschaft dieses Gift eingeimpft, somit an den Embryo weitergegeben und die Immunität tritt ein. Nach einigen Jahren muss diese Impfung beim Kind nochmals wiederholt werden, danach ist es ein Leben lang immun dagegen.
Bei der Heimfahrt bot sich uns noch ein faszinierender Sonnenuntergang in der Wüste
Am nächsten Tag verlassen wir frühmorgens unser Hotel, um unsere einwöchige Nilkreuzfahrt zu starten, sie führte uns in eine andere Welt.
Der Name „Kreuzfahrt“ beruht auf der Besonderheit dieser Flussfahrt. Es befinden sich unendlich viele Sandbänke im Nil und die Schiffe müssen diesen immer ausweichen, d. h. mal rechts mal links davon schippern. Obwohl der Nil mit über 6000 km der längste Fluss der Welt sein soll, beträgt die Fahrt selbst von Luxor nach Assuan nur ca. 230 km. Auf diesem Teilstück des Nil verkehren 304 Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig – flussauf und flussabwärts -. Diese Angaben beruhen auf den Aussagen unseres sehr kompetenten Reiseleiters „Sakkarias“. Er ist studierter Ägyptologe und Germanist und sprach ein hervorragendes Deutsch. Sein Wissen war umwerfend.
Von Hugharda brachte uns der Bus in 6 Stunden – wie gehabt im Konvoi – zuerst durch farbenprächtiges Wüsten-Gebirge, die höchste Erhebung ist 800 m hoch, dem folgt unendliche Sandwüste bis Qena mit km langen kerzengeraden Straßen.
Von Hugharda brachte uns der Bus in 6 Stunden – wie gehabt im Konvoi – zuerst durch farbenprächtiges Wüsten-Gebirge, die höchste Erhebung ist 800 m hoch, dem folgt unendliche Sandwüste bis Qena mit km langen kerzengeraden Straßen.
Daran schloss sich das fruchtbare Nildelta nach Luxor an,
wo unser 5*-Schiff „Solaris II“ uns erwartete
Mittags war Einschiffung, Essen und Kabinenverteilung. Das Schiff verfügt über 130 Betten und 75 Bedienstete, ein riesiges Sonnendeck mit Liegen – jedoch ohne Sonnenschutz - ein Pool, sowie genügend überdachte Sitzplätze. Die Kabinen waren sehr geräumig und boten genügend Platz.
Allerdings lagen die Schiffe in 4er und 5er- Reihen nebeneinander, sodass man in den Kabinen selten die Aussicht auf die schöne Nillandschaft genießen konnte.
Nach dem Mittagessen blieb keine Zeit um Luft zu holen, sofort wieder Abfahrt zu den Tempelbesichtigungen.
Allerdings lagen die Schiffe in 4er und 5er- Reihen nebeneinander, sodass man in den Kabinen selten die Aussicht auf die schöne Nillandschaft genießen konnte.
Nach dem Mittagessen blieb keine Zeit um Luft zu holen, sofort wieder Abfahrt zu den Tempelbesichtigungen.
Zuerst besuchten wir den größten Tempel der Welt, nämlich den Theben- Karnak-Tempel, danach die Luxor-Tempelanlagen
Aber damit nicht genug, nach den ausführlichen, beeindruckenden Besichtigungen ging es zurück zum Schiff. ½ Std. Zeit, dann hieß es für einige Unermüdliche (dazu gehörten natürlich wir beide) wieder ab in den Bus zu einer Life-Laser-Show im Karnak-Tempel. Leider fand die Veranstaltung in englischer Sprache statt, aber es war trotz allem ein unvergessliches Erlebnis, diese Farbenpracht und Musik, einfach unbeschreiblich.
Endlich gegen 22 Uhr erreichten wir nach herrlichem Sonnenuntergang wieder unser Schiff, um dann zu speisen und voll gepumpt mit neuen Eindrücken in die hervorragenden Betten zu fallen.
Der nächste Tag brachte uns in 4-stündiger Flussfahrt nach Esna, wo wir den ganzen Tag vor der Schleuse warten mussten, ehe wir diese passieren konnten. So wurde uns ein Ruhetag beschert.
Dieser wurde uns von den fliegenden Händlern in ihren kleinen Booten in halsbrecherischer Manier verkürzt.
Sie kamen in Scharen mit kleinen Booten an unsere Schiffe heran gefahren und warfen ihre Waren - mit viel Geschrei und Geschimpfe - bis zu 4 Stockwerke hoch zu den Passagieren.
Nach Begutachtung wurde bezahlt oder Ware wieder zurück geworfen – manchmal landete ein Teil im Wasser –. Die Bezahlung erfolgte in Plastikbeuteln, die ebenfalls in die Tiefe geworfen wurden. Es war die reinste Volksbelustigung
Danach brachte uns unser Schiff zuerst zum Edfu-, anschließend zum Kom-Ombo-Tempel, bei beiden fanden Besichtigungen statt
Über Nacht ging die Fahrt dann weiter zum Assuan-Staudamm. Morgens Besichtigung des Staudamms und des Nasser-Stausee.
Er hat eine Größe von 380 km und ist der zweitgrößte künstliche See der Welt, der größte befindet sich in China
Er hat eine Größe von 380 km und ist der zweitgrößte künstliche See der Welt, der größte befindet sich in China
Der Nasserstausee steht unter Naturschutz und es ist jeglicher Wassersport untersagt, da sich Krokodile im See befinden sollen.
Von Assuan aus buchten wir noch eine Zusatztour nach Abu Simbel, dieses einmalige Bauwerk konnten wir uns doch nicht entgehen lassen.
Diesmal starteten wir um 4 Uhr zur ca. 3- std.- Busfahrt. Begleitet wurden wir im Bus von zwei schlafenden! Polizisten! und einem ebensolchen Reiseleiter!!! Kaum setzte sich der Bus in Bewegung, schliefen alle 3 friedlich, bis um 7 Uhr ihr Handy-Wecker sie aus ihren Träumen riss.
Unterwegs bot sich uns ein unbeschreiblich schöner Sonnenaufgang bei stahlblauem Himmel in der Nubischen Wüste, den allerdings unser Reiseleiter uns nicht mitteilen konnte, da er denselben verschlief .
Von Assuan aus buchten wir noch eine Zusatztour nach Abu Simbel, dieses einmalige Bauwerk konnten wir uns doch nicht entgehen lassen.
Diesmal starteten wir um 4 Uhr zur ca. 3- std.- Busfahrt. Begleitet wurden wir im Bus von zwei schlafenden! Polizisten! und einem ebensolchen Reiseleiter!!! Kaum setzte sich der Bus in Bewegung, schliefen alle 3 friedlich, bis um 7 Uhr ihr Handy-Wecker sie aus ihren Träumen riss.
Unterwegs bot sich uns ein unbeschreiblich schöner Sonnenaufgang bei stahlblauem Himmel in der Nubischen Wüste, den allerdings unser Reiseleiter uns nicht mitteilen konnte, da er denselben verschlief .
Da wir früh morgens ankamen, war die Hitze noch erträglich und gegen Mittag erreichten wir wieder unser Schiff in Assuan.
Jedoch, es gab keine Pause. Nachmittags startete eine interessante Stadtrundfahrt, verbunden mit dem Besuch einer islamischen Moschee
Und sogar in einer christlichen Kirche
Es folgte die Auffahrt auf den höchsten Platz von Assuan, von wo aus sich eine unvergessliche Aussicht auf die Nillandschaft bot. Assuan nennt sich auch die „Perle der Isis“. Hier wurde uns wiederum Tee und Gebäck gereicht.
Auf einem Hügel konnten wir das Grab von „Aga Khan“ und seiner als „Begum“ bekannten Gemahlin liegen sehen.
Da die mineralhaltige Luft gute Heilwirkung gegen Arthrose und Rheuma habe, soll er die letzten Jahre in dieser Gegend verbracht haben.
Da die mineralhaltige Luft gute Heilwirkung gegen Arthrose und Rheuma habe, soll er die letzten Jahre in dieser Gegend verbracht haben.
Ebenfalls am Nilstrand steht das Haus der bekannten Krimiautorin Agatha Christi, hier soll ihr Roman „Der Tod auf dem Nil“ entstanden sein.
Am nächsten Tag machten wir eine Felukenfahrt durch herrliches Naturschutzgebiet mit vielen kleinen Inseln.
Die Besichtigung eines wunderbaren botanischen Gartens
sowie ein Abstecher in ein „Nubisches Dorf schlossen sich an. Dort wurden wir von einer nubischen Familie mit Tee und Gebäck in ihrer Unterkunft bewirtet und es wurde uns das Leben dieses Volkes näher gebracht.
Die Nubier sind ein eigenes Volk, haben eine sehr alte eigene Kultur und ebenfalls eine eigene Sprache.
Die Nubier sind ein eigenes Volk, haben eine sehr alte eigene Kultur und ebenfalls eine eigene Sprache.
Sie wohnen mit mehreren Generationen unter einem Dach. Ihre „Haustiere“ sind u. a. Schlangen und Schildkröten. Viele Handarbeiten werden von ihnen gefertigt und natürlich verkauft. Es herrscht schulpflicht, eine Schule befindet sich im Dorf.
Ihre Hautfarbe ist dunkler mit auffallend wulstigen Lippen und sie sind alle großwüchsig.
Ihre Hautfarbe ist dunkler mit auffallend wulstigen Lippen und sie sind alle großwüchsig.
Hier noch einige Besonderheiten über Land und Leute: das Land besteht aus 96% Wüste.
Die Häuser sind aus getrocknetem Nilschlamm gebaut. Die Dächer sind mit Stroh bedeckt und dienen als Abstellraum (es sieht teilweise grauenvoll darauf aus), es gibt keine Keller.
Gearbeitet wird von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang.
96% der Gesamtbevölkerung wohnt im Nildelta. Insgesamt sind ca. 56,6% der Bevölkerung Bauern, die meisten davon leben wiederum im Nildelta.
In den verschiedenen Landstrichen hat es zwischen 10 und 20 Jahren nicht mehr geregnet.
Die Heirat ist ab 18 Jahren möglich. Die Mutter geht mit ihrem Sohn zur Auserwählten und hält um deren Hand an. Die Frau entscheidet alleine, ob sie den für sie bestimmten Mann haben möchte. Danach erfolgt die Verlobung. Die Familie der Frau bezahlt die Feier. Es folgt eine 1 – 2 jährige Verlobungszeit, während dieser Zeit ist es nicht erlaubt, intim zu sein. Allerdings nach einem Jahr Ehe muss die Frau schwanger sein, sonst muss ein Arzt aufgesucht werden.
Der Nachwuchs steht an 1. Stelle. Alle 27 Sek. erblickt angeblich ein Kind das Licht der Welt. Die Frau wird vom Bräutigam mit Schmuck überhäuft.
An der Uni tragen alle Frauen schwarze Gewänder. Darunter verbirgt sich oft viel kostbarer Schmuck. Das darf jedoch nicht ersichtlich sein, damit keine Frau - ohne diesen Schmuck diskriminiert werden kann.
Um zum Medizinstudium zugelassen zu werden, muss 95% des Prüfungsergebnisses richtig sein. Neben der Uni liegt direkt das Krankenhaus und neben dem Medizinstudium findet zeitgleich eine Krankenhaus-Praxis statt.
Schulpflicht besteht heute bis zum 15., Grundschule bis zum 12. Lebensjahr. Jedoch gehen viele Kinder trotzdem nicht zur Schule, sondern lungern lieber rum und werden von den Eltern zum Verkauf von Waren angehalten. Der Straßenhandel blüht, Basare und feilschen ohne Ende.
96% der Hotelbediensteten sind Gastarbeiter aus den entlegenen Orten des Landes. Es gibt im Gastgewerbe nur männliche Bedienstete. Sie arbeiten 3 Monate ohne jegliche Freizeit und dies insgesamt zwischen 3 – 6 Jahren, um in dieser Zeit das Geld für die Heirat zu verdienen.
Auf den Schiffen finden regelmäßig unangemeldete Qualitätskontrollen der Lebensmittel statt. Bei Beanstandungen würde sofort die Konzession entzogen, das würde das „aus“ bedeuten. Wir hatten eine Schiffsbesichtigung, es war überall akribisch sauber, es wird permanent irgendwo irgendetwas gereinigt und geputzt. Der Kapitän wechselt alle 2 Std. und jeden Morgen findet eine Begrüßung mit den anderen Kapitänen statt.
Die Häuser sind aus getrocknetem Nilschlamm gebaut. Die Dächer sind mit Stroh bedeckt und dienen als Abstellraum (es sieht teilweise grauenvoll darauf aus), es gibt keine Keller.
Gearbeitet wird von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang.
96% der Gesamtbevölkerung wohnt im Nildelta. Insgesamt sind ca. 56,6% der Bevölkerung Bauern, die meisten davon leben wiederum im Nildelta.
In den verschiedenen Landstrichen hat es zwischen 10 und 20 Jahren nicht mehr geregnet.
Die Heirat ist ab 18 Jahren möglich. Die Mutter geht mit ihrem Sohn zur Auserwählten und hält um deren Hand an. Die Frau entscheidet alleine, ob sie den für sie bestimmten Mann haben möchte. Danach erfolgt die Verlobung. Die Familie der Frau bezahlt die Feier. Es folgt eine 1 – 2 jährige Verlobungszeit, während dieser Zeit ist es nicht erlaubt, intim zu sein. Allerdings nach einem Jahr Ehe muss die Frau schwanger sein, sonst muss ein Arzt aufgesucht werden.
Der Nachwuchs steht an 1. Stelle. Alle 27 Sek. erblickt angeblich ein Kind das Licht der Welt. Die Frau wird vom Bräutigam mit Schmuck überhäuft.
An der Uni tragen alle Frauen schwarze Gewänder. Darunter verbirgt sich oft viel kostbarer Schmuck. Das darf jedoch nicht ersichtlich sein, damit keine Frau - ohne diesen Schmuck diskriminiert werden kann.
Um zum Medizinstudium zugelassen zu werden, muss 95% des Prüfungsergebnisses richtig sein. Neben der Uni liegt direkt das Krankenhaus und neben dem Medizinstudium findet zeitgleich eine Krankenhaus-Praxis statt.
Schulpflicht besteht heute bis zum 15., Grundschule bis zum 12. Lebensjahr. Jedoch gehen viele Kinder trotzdem nicht zur Schule, sondern lungern lieber rum und werden von den Eltern zum Verkauf von Waren angehalten. Der Straßenhandel blüht, Basare und feilschen ohne Ende.
96% der Hotelbediensteten sind Gastarbeiter aus den entlegenen Orten des Landes. Es gibt im Gastgewerbe nur männliche Bedienstete. Sie arbeiten 3 Monate ohne jegliche Freizeit und dies insgesamt zwischen 3 – 6 Jahren, um in dieser Zeit das Geld für die Heirat zu verdienen.
Auf den Schiffen finden regelmäßig unangemeldete Qualitätskontrollen der Lebensmittel statt. Bei Beanstandungen würde sofort die Konzession entzogen, das würde das „aus“ bedeuten. Wir hatten eine Schiffsbesichtigung, es war überall akribisch sauber, es wird permanent irgendwo irgendetwas gereinigt und geputzt. Der Kapitän wechselt alle 2 Std. und jeden Morgen findet eine Begrüßung mit den anderen Kapitänen statt.
Die Vegetation ist überwältigend. Überall Akazien, Affenbrotbäume, Palmen etc.
Die Lotusblüte gilt als Grundlage für „Chanel Nr.5“ und wird nach Grasse in Frankreich ausgeführt, um dort als Parfum weiterverarbeitet zu werden. Überteuerung bei uns ca. 95%.
Die Lotusblüte gilt als Grundlage für „Chanel Nr.5“ und wird nach Grasse in Frankreich ausgeführt, um dort als Parfum weiterverarbeitet zu werden. Überteuerung bei uns ca. 95%.
Anhand der dargestellten Monumente lässt sich rückverfolgen, dass es bereits vor 3000 Jahren, sprich 1000 v. Chr. die Gleichberechtigung der Frau gab.
Man kannte bereits den „Afro-Look“, Spaghetti-Träger, uvam.
Man kannte bereits den „Afro-Look“, Spaghetti-Träger, uvam.
Nach all diesen Eindrücken hatten wir unser Endziel erreicht, sodass nun unser Schiff die Rückreise Richtung Luxor antreten konnte.
Dort angekommen, führte uns, nochmals in aller Herrgottsfrühe – wegen der unausstehlichen Hitze – ein letzter Ausflug ins Tal der Könige und Königinnen.
Dies war wohl der absolute Höhepunkt, morgens um 8 Uhr bereits ca. 50°. Ansonsten lässt sich nicht beschreiben, was schöner oder am schönsten war. Jedes Erlebnis, jede Besichtigung für sich war beeindruckend, jedes ein Highlight in seiner Art
Dies war wohl der absolute Höhepunkt, morgens um 8 Uhr bereits ca. 50°. Ansonsten lässt sich nicht beschreiben, was schöner oder am schönsten war. Jedes Erlebnis, jede Besichtigung für sich war beeindruckend, jedes ein Highlight in seiner Art
So kamen wir gegen Abend müde, voll gepumpt mit vielen neuen Eindrücken und vielen Erlebnissen in unserem schönen Hotel wieder an und konnten noch einige geruhsame Tage am Roten Meer genießen.
Ein Ausflug nach Hurghada war ein weiterer Programmpunkt. Mit 5 Personen scharterten wir noch zusätzlich eine kleine Barkasse mit Glasboden zu den Korallenbänken und die ganz Mutigen durften schnorcheln.
Nach diesem Erlebnis ging es weiter und nach wenigen km vom Strand tauchte eine endlos lange Sandbank auf. Für alle hieß es rausklettern und mitten im Meer spazieren gehen. Einige wurden von unserem Bootsführer noch im Sand eingebuddelt, das war eine Wohltat für unsere Knochen und müden Glieder.
Auf dem Boot nahm er an einem Gast noch eine Massage vor und zeigte uns Zaubertricks, sodass es ein sehr abwechslungsreicher Nachmittag war.
Auf dem Boot nahm er an einem Gast noch eine Massage vor und zeigte uns Zaubertricks, sodass es ein sehr abwechslungsreicher Nachmittag war.
Täglich wurde abends ein buntes Programm oder Animation geboten
Einen solchen Programmpunkt möchten wir noch hervorheben. Es wurde ein ägyptischer Abend angekündigt, viele Gäste deckten sich mit entsprechender Kleidung im schiffseigenen Basar ein und es bot sich ein sehr lustiges Kunterbunt.
Das Baden im Roten Meer bei ca. 27° Wassertemperatur an unseren letzten beiden erholsamen Tagen bot eine angenehme Abwechslung und war eine Wohltat nach all diesem Stress
.. und zum Abschied genehmigen wir uns ein Gläschen Wein!
Vor unserem Rückflug gab ich (Waldi) noch eine Sondervorstellung. Ich hatte nur einen Personalausweis und meine Identität für denselben lag im Koffer, dieser jedoch war bereits aufgegeben. So hatten unser Reiseleiter und auch die liebe Lisa noch einige Aufregungen, ehe ich doch noch den Zoll passieren durfte
Das soll mir eine Lehre sein, sofort werde ich einen Pass für weitere Reisen beantragen.
Voll gestopft mit vielen neuen Eindrücken bestiegen wir den Flieger, der uns in ruhigem Flug, glücklich aber müde, ins ebenfalls warme Stuttgart zurück brachte.
Übrigens von der immer wieder gewarnten Durchfallerkrankung, ebenso vom Sonnenbrand, blieben wir verschont.
Die Reise ist wirklich empfehlenswert, sollte aber nicht unbedingt als Erholungsreise angesehen werden.
Eure Waldi und Lisa
Voll gestopft mit vielen neuen Eindrücken bestiegen wir den Flieger, der uns in ruhigem Flug, glücklich aber müde, ins ebenfalls warme Stuttgart zurück brachte.
Übrigens von der immer wieder gewarnten Durchfallerkrankung, ebenso vom Sonnenbrand, blieben wir verschont.
Die Reise ist wirklich empfehlenswert, sollte aber nicht unbedingt als Erholungsreise angesehen werden.
Eure Waldi und Lisa






































































