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Ski-Langlauf
Langlauf im Schwarzwald
Die Rosine hatten wir uns rausgepickt, Mittwoch, den 18. Februar nahmen wir den Zug von FR - OG - von Triberg mit dem Bus nach Schonach, stiegen um 13:00 h in die Skier. Gleich beim Anstieg erreichten unsere Körper die richtige Temperatur, wir setzten die Tour locker fort bis zur "Martinskapelle" zum Kaffee. Weiter ging's - unberührt war der Schnee, er glitzerte in der Sonne, das Licht wurde immer wärmer und weicher bis hin zum rötlich gefärbten Abendhimmel
Mal konnten wir weit, weit sehen, mal fuhren wir durch dunkle Waldstücke - hier zauberte die Sonne mit ihren Strahlen durch die Bäume ein ganz besonderes Licht (Bild 0011). Vorbei ging's am Brend
mit Fernsicht - den Feldberg konnte man gut ausmachen, die Alpen nur erahnen, über steile Abfahrten, Anstiege und auch mal über länger ausgedehnte gerade Strecken. Aufpassen musste man allemal!
Im "Hirschen" in Neueck
hatte ich ein Zimmer reserviert - trotz Ruhetag servierten uns die freundlichen Wirtsleute ein Abendessen am Kachelofen, Getränke konnten wir uns holen, wir sollten selbst aufschreiben - sie hatten noch was vor. So saßen wir ganz alleine und gemütlich, ließen den ersten Teil der Tour an uns Revue passieren, genossen Stille und Wärme. Die Zimmer sind einfach und sehr sauber und stimmig im Preis.
Am Donnerstag ging es nach dem Frühstück bei
In der "Kalten Herberge" gab es einen heißen Kaffee, weiter fuhren wir am Thurner vorbei zur Weißtannenhöhe (ein Stück, das uns im Laufe der Zeit schon in Fleisch und Blut übergegangen ist), weiter bis nach Hinterzarten, das wir am späten Nachmittag erreichten.
60 Traumlanglaufkilomenter liegen hinter uns.
Einen kleinen Schock bekamen wir, als wir bei der "Lafette" über die Fußgängerbrücke liefen und den Autolärm hörten!
Jetzt haben wir ein wenig Schwierigkeiten, uns wieder zu Hause einzuleben - würden am liebsten gleich den Rest der Tour laufen (von Hinterzarten zum Belchen).
Und das haben wir heute getan (am 25. Februar): es ging los um 08:00 ab Hinterzarten – steile, steile aber wunderschöne Kilometer
bis zum Feldberg – er belohnte uns damit, wie er sich heute zeigte; es war ein Traum, den Sonne und Dunst für uns zauberten
Unser Ziel, der Belchen, war jetzt näher gerückt, wir hatten ihn an verschiedenen Stellen immer wieder vor Augen. Die Steigungen waren noch nicht zu Ende – weiter ging’s zum „Stübenwasen“, in der Hütte gab’s ein kleines und etwas unruhiges (wir wollten weiter!) Vesper. Beim Notschrei schnallten wir die Skier ab, wir mussten über die Straße und – wieder stieg es an und an und an… Abgelenkt von den herrlichen Bedingungen, der wärmenden Sonne erreichten wir das „Wiedener Eck“, es war gut für eine leckere Kaffeepause. Ja, und wieder stieg’s an, bis zum Skizentrum, von dort ging es mehr oder weniger (eher weniger ) bergab bis nach Multen, der Weg zog sich endlos, wollte und wollte nicht aufhören! Wir erreichten den Bus, der uns auf einer langen Fahrt zurück nach Freiburg brachte.








