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Wanderung im Kaiserstuhl
Von Jechtingen nach Burkheim
Liebe Feierabend - Wanderfreunde,angekündigt war eine Kaiserstuhlwanderung von Jechtingen
nach Burkheim.
Als „Lockmittel“ für Unentschlossene kam die Wetter-Voraussage: „Sonnenscheindauer 3.30 Stunden – Regenwahrscheinlichkeit 13%“.
Teil eins dieser Voraussage ging „dick in die Hose“ – die Sonne blickte während unserem gesamten Zusammensein von 9.00 bis 18.00 Uhr freundlich vom Himmel.
Grund genug für 24 Wanderfreunde, eine Hündin und ein Hund, sich am Dienstag, 13. März im Freiburger Bahnhof einzufinden.
Wer ohne Regiokarte war, sollte 8.40 Uhr kommen.
Pünktlich 8.55 Uhr ging`s los. Wir mussten am Eisenbahnknotenpunkt Gottenheim nicht umsteigen.
Pünktlich 8.55 Uhr ging`s los. Wir mussten am Eisenbahnknotenpunkt Gottenheim nicht umsteigen.
In Breisach mussten wir vom 4. Waggon in den 1. Wagen wechseln. An unserem Zielbahnhof war der Grund dafür unübersehbar:
Der Bahnhof Jestetten ist gerade lang genug für einen Wagen, der Restzug stand auf der Straßenkreuzung.
Pünktlich 9.40 Uhr schulterten wir unsere vesperbeladenen Rucksäcke
In Jechtingen vergrößerten die Autofahrer unsere Gruppe. Wer`s nicht kannte, stand verblüfft vor bemalten Häuserfronten an der Hauptstraße. Der Maler Alberto hat dort seine Visitenkarte großformatig „hinterlegt“.
Von der Autofahrergruppe „Anneli“ keine Spur (mittlere Aufregung).
Wir folgten dem Schild „Burg Sponeck“. Nach „Abwegen“ zweier Wanderfreundinnen (Eigenschaft des Berichterstatters: diskret, vergesslich – deshalb keine Namen) waren auch unser zweiter Hund mit Anneli & Co. zur Stelle, nun waren wir komplett.
Natur pur, Sonnenschein, herrlich blühende Frühlingsboten, Vogelgezwitscher und die Gewissheit: Der versprochene Vesperplatz kommt immer näher. Vielleicht deshalb unternahm nur eine kleine Gruppe den Abstecher zur Burg Sponeck.
Ein Viertelstündchen später ging`s rechts zur Hütte des Angelsportvereins Burkheim. Schnell waren Bänke in die Sonne gestellt und die Vesperpakete ausgepackt, auch die beiden Hunde kamen nicht zu kurz.
Bertolix machte auf die Römernähe aufmerksam und präsentierte seinen „Zaubertrank“, leider waren wohl keine Asterix-Leser unter der Gruppe.
So übernahm er die Verteidigungsaufgaben allein. Dank eines kräftigen Schlucks blieben die Römerhorden in den Büschen und wir hatten überraschend schnell die Burgruine Burkheim vor unseren Augen.
Holzbrücke galt es zu überqueren hier
Im Gasthof „Krone“ gab`s ein gepflegtes Durcheinander: Im Gastraum waren zwei Tische reserviert. Nur wenige wagten sich in die Terrassenluft hinaus. Es wurde bestellt und dann zog`s eine Tischgesellschaft doch ins Freie.
Danach war „ungeordnetes Ausschwärmen“ angesagt: Feierabend-Wanderfreunde besetzten die Burganlage, stürmten das Geschäftsleben in Burkheim: Der einzige Laden hatte Mittagspause, das Cafe Ruhetag – so vertrieb sich jeder seine Zeit.
Schließlich fanden sich alle im Kräuterhof ein. Es gab viel zu sehen und zu riechen. Leider keinen Kaffee, Kuchen oder Eis. Also zog`s uns wieder in die „Krone“ zum Kaffeeklatsch
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Pünktlich 16.00 Uhr traf sich der „harte Kern der Wandergruppe“ (ohne die Früher-heimfahrer) am Burkheimer Torbogen und folgte unserer Rudelführerin Trudel in die Löffelmühle.
Dank ihrer verwandtschaftlichen Verbindungen durften wir in altes Fachwerkgemäuer blicken, sahen einen „antiken“ Lastenaufzug und lernten viel über Mehl, schroten, mahlen und was man mit Mehl außerhalb dem Kuchenbacken noch anstellen kann.
Nach dem Sturm auf den Hofladen hatte jeder Besucher ein „ein-kg-Weizenmehl 405“ – Geschenk der Löffelmühle im Arm.
Die Zeit bis zur Busabfahrt saßen wir auf altem Mühlengemäuer und freuten uns auf den Heimweg nach einem wunderschönen Tag.
Unsere Feierabend-Botschafterinnen Anneli und Trudel hatten einmal wieder tolle Ideen, dafür ein herzliches Dankeschön –
Bertolix für die Wandergruppe
















































