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Fan-Club von Ute Eppich

Wir treffen uns in Walsrode

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Der „Ute-Eppich-Fan-Club“ trifft sich
Bei der Schriftstellerin in Walsrode
vom 06.08. bis 12.08.2004


Bericht in Tagebuchform
Von Ute Eppich:



Freitag, den 6. August 2004

Freude... und sehr heiß!
Ginchen kommt um 13.30 zu mir, damit die verderblichen Zutaten für die Mitternachtssuppe in den Kühlschrank kommen. In diesem Augenblick holen Sternfee und Sternwart gerade Haduwig vom Bahnhof ab. Sie ist von der brütenden Hitze im Bummelzug mitgenommen.

Und hier kommt ihr zu den Büchern von Ute Eppich

Abend imHotel
Schon vor der verabredeten Zeit bin ich im Café und warte ein bisschen ungeduldig. Ich habe zwei Tische reservieren und zusammenstellen lassen, alles ist schon nett hergerichtet. Schließlich kommen Sternfee und Sternwart, Haduwig, Ginchen, Peter und Hilde. Es ist ein fröhliches Wiedersehen!

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Und dann wird erzählt und erzählt, ziemlich laut sind wir. Die paar Gäste, die heute da sind – manchmal ist es in diesem Café voll, aber heute zum Glück nicht – müssen gezwungenermaßen an Gesprächen und Gelächter teilnehmen!

Dann brechen wir auf, um als Empfangskomitee Anneli, Hans, Bärbel und Goldkettchen vom Zug abzuholen. Ach, so eine Ankunft ist doch etwas Schönes. Die Tage liegen noch vor uns, Freude pur!



Die vier werden ins Hotel gebracht, und ich gehe nach Hause, aber nur kurz, denn nach dem Abendbrot im Hotel haben wir uns ja wieder verabredet und sitzen im Hof des Hotels unter der Kastanie. Wer die Digi dabei hat, fotografiert fleißig.


Wir beschließen, dass wir nicht wie geplant am nächsten Tag, also dem Sonnabend, in den Vogelpark gehen wollen, weil dort am Wochenende zu viele Besucher sind, sondern an den Grundlosen See und am Nachmittag alle zu mir.
So werde ich euch Morgen zu dem Platz, an dem die Autos abgestellt werden können, bringen und schicke euch dann ins Moor! Und ich hoffe, dass es euch dort so gut gefällt wie mir...




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Sonnabend, den 7. August 2004


Wir treffen uns um 10 Uhr im Hotel. Hans hat sein Auto schon. Mir wurde bei der Bestellung ein Golf versichert, ausgestattet mit Klimaanlage und Automatik, bekommen hat er einen fast neuen Volvo. Ui, darüber ist Hans seehr zufrieden! Und wir bewundern neiderfüllt das gehobene Gefährt, das ihn nun in den nächsten Tagen begleiten wird!

Ich bringe euch zum Grundlosen See, erkläre euch den Weg und die Lage der Bänke und winke euch dann nach...


Mittags bekomme ich den Anruf, dass man beschlossen habe, die von Ginchen versprochene Mitternachtssuppe nicht um Mitternacht, sondern mittags zu verspeisen. Um 12.30 Uhr seid ihr da, und Ginchen beginnt in der Küche zu wirken. „Alle raus!“ sagt sie couragiert, und wir verschwinden. Alle setzen sich mit den Tischen und Stühlen in den Schatten unter die Linde, dort wird später auch die Suppe serviert.


Sternfee und Ginchen waschen ab. Das geht ruck-zuck. Ich muss mich gar nicht kümmern. Wer sich dabei noch als Helfer betätigt hat, möge mir verzeihen, wenn ich ihn nicht erwähne. Ich hatte nicht mehr den richtigen Durchblick!!

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Später dann kommen Bimmer und Hans. Ach, ist das eine Freude! Große Begrüßung im Eingang zwischen Haus und Garage. Und dann schleppt Hans den Kuchen, das Vinerbröd, für eine ganze Kompanie herein. Sooo viel! Es wird Kaffee gekocht und geredet, geredet... . Die meisten bleiben draußen sitzen, dort ist es ja schön schattig und luftig.

Ja, und dann packt uns die große Müdigkeit, so verschwinden alle ins Hotel, um sich zu erfrischen und ein wenig lang zu strecken.





Das letztere machen Bimmer und Hans, die bei mir bleiben, und ich ebenfalls. Das heißt: Wir drei pennen, tief und fest!


Nach dem Abendbrot kommen alle wieder zurück, und ich lese etwas vor, wobei ich gemeinerweise an einer spannenden Stelle aufhöre! Jedenfalls hoffe ich, dass ich eine „gute“ Stelle erwischt habe!

Wir trinken Freiburger Wein, der hinter Annelis und Hans’ Haus wächst.
Aber leider ist der Aufbruch dann ziemlich zeitig und plötzlich, weil wir alle durch die Hitze erschlagen sind.

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Sonntag, den 8. August


Wir treffen uns wieder um 10 Uhr im Hotel, das heißt unter der Kastanie im Hof. Bimmer und Hans, die in einem anderen Hotel übernachtet haben und leider mittags schon wieder wegfahren müssen, sind bei uns, und wir genießen das unbeschwerte Beisammensein mit ihnen. Hans filmt und fotografiert wieder wie einst in Vechta. Schöööön. Herr Krumwieh, der Hotelier, versorgt uns mit Getränken.



Es gibt eine lange Verabschiedung, als Bimmer und Hans abfahren, viele Umarmungen und Winken.
Und dann sind sie weg.
Es bleibt ein wenig Wehmut zurück.
Danke ihr beiden, dass ihr euch für diese wenigen Stunden auf die Fahrt gemacht habt! Danke, dass wir so fröhlich mit euch zusammen sein durften...

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Außer mir fahren alle nach Schneverdingen in die Heide.. Aber bei dieser Hitze in dick gepolsterten Stiefeln, das ist mir einfach nicht möglich.


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Es war auch euch zu heiß, um in der Heide spazieren zu gehen, ihr wart also nur im Heidegarten, danach in einem Café und dann seid ihr gleich weiter nach Iserhatsche in Bispingen gefahren. Am Abend seid ihr noch voll des Bewunderns und Wunderns über das, was der Mensch da geschaffen hat und über all das Pompöse, Kitschige und auch Schöne, was ihr gesehen habt.

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Wir treffen uns zum Abendbrot im Hotel wieder.


Danach wieder unter der Kastanie mit Antimückenlicht. Es wird erzählt und gelacht.

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Montag, den 9. August

Vogelpark. Eure Beurteilung ist „großartig!“ Ihr habt sogar die Flugschau gesehen.
Leider wurde Ginchen dreimal von Wespen gestochen. Die Biester sind dieses Jahr besonders aggressiv, man könnte auch sagen: gemein!

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Nachmittags treffen wir uns alle in der Eisdiele und schlemmen und trinken, was das Zeug hält. Aber ob dies oder das – wir schwitzen!

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Abends wieder gemeinsames Abendessen.

Anschließend sitzen wir wieder an unserem für uns reservierten Tisch unter der Kastanie, unterhalten uns mit aufdringlichen Wespen und miteinander.


Dienstag, den 10. August


Nachdem ihr vormittags am Hermann Löns Grab gewesen seid, treffen wir uns um 15 Uhr wieder in „unserem“ Café und sitzen nun auch in der kompletten Runde zusammen. Es wird wieder fleißig fotografiert, Elsbeths Gedicht, das ich ausgedruckt habe, geht rundum. Sie erntet wie immer Bewunderung. Wir finden alle, dass sie wirklich gut dichten kann.
Wieder eine lebhafte Unterhaltung. Hans ist stockheiser, und er sollte nicht reden, um die Stimme zu schonen. Aber das fällt ihm viel zu schwer!


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Im Anschluß zeige ich euch in der Parallelstrasse das Haus, das auf den Sternschnuppen abgebildet ist und erzähle ein bisschen von einer anderen Zeit...
Haduwig wird von einer Wespe gestochen. Die sind dieses Jahr unverschämt aufdringlich und stichig!


Während des Abendessens gibt es viel, viel Gelächter, dafür sorgen Ginchen und Hans!
Es tut gut, so zu lachen!
Und dann sitzen wir noch einmal zum letzten Mal alle zusammen, unter der Kastanie, denn Morgen fahren Peter, Hilde, Ginchen und Haduwig ab. Ihr trinkt Moorlicht. Ein anscheinend schmackhaftes alkoholisches Getränk.


Abschied von Ginchen, Peter und Hilde.

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Mittwoch, den 11. August 2004



Abschied von Haduwig, die wir an den Zug bringen

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Das kleiner gewordene Häufchen besucht die schnuckelige winzige Kirche in Meinerdingen, wo Hans versucht, eine Predigt zu halten. Doch seine Stimme verweigert den Gehorsam!

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Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit dem obligatorischen Kampf gegen die Wespen besichtigt ihr das Kloster. Und anschließend wieder Treffen in „unserem“ Cafe. Es wird fröhlich geschlemmt!


Nachdem die Damen ihrem dringenden Computergelüst gefrönt hatten, trafen wir uns am Abend wieder im Hotel. Wie an jedem Abend sitzen wir gemütlich zusammen.


Donnerstag, den 12. August


Es ist furchtbar schwül.

Abreise von Anneli, Hans, Bärbel und Goldkettchen. Ein paar Worte noch am Bahnhof, dann seid ihr weg... Sternwart, Sternfee und ich winken euch hinterher. Die Sterne bleiben noch bis Sonntag, Gott sei Dank, so seid ihr nicht alle auf einmal weg...

Damit beende ich meine Notizen zu unserem diesjährigen Treffen.
Aber eins möchte ich noch erwähnen:
Für mich war der schönste Tag Sonnabend/Sonntag, als auch Bimmer und Hans dabei waren.


Zusatz von Storchi:

Alle kamen wohlbehalten wieder zu Hause an! Wir sind dankbar für das wunderschöne Treffen! Möge das Schicksal uns noch mehrere solcher Zusammenkünfte schenken, an dem auch jene teilnehmen können, die dieses Mal nicht dabei sein konnten.


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