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Reise in die Türkei
Erzählt von Trudel
8-tägige KombinationsreiseTÜRKISCHE RIVIERA
Steile Klippen, antike Städte, Kreuzfahrerburgen und ein sanftes türkisblaues Meer erwarteten uns, als wir Anfang Dezember ab Frankfurt nach Antalya flogen.
Eine 8-tägige Kombinationsreise in 4-Sterne Hotels, Halbpension und 3 Ausflüge waren gebucht.
Das Angebot zu einem sensationellen Preis klang verlockend.
Für Euro 149.-- pro Person alles incl. (Flug, Hotel, Halbpension und Auflüge mit Eintrittsgeldern) Lediglich die Zugfahrt von Freiburg nach Frankfurt mit Bahncard 50 musste noch bezahlt werden.
Ich habe dann sofort im Forum von Feierabend unter „Reisen“ angefragt, ob jemand schon Erfahrung hat mit einer ähnlichen Reise.
Die Antworten waren fast alle positiv, so dass wir guten Mutes losfliegen konnten.
Das Programm von FOX-TOURS
1. Tag Anreise nach Antalya – Übernachtung in der Region Kemer.
2. Tag: Kemer/Informationsfahrt – Vormittag: Willkommens-Cocktail. Anschließend eine
ca. dreistündige Informationsfahrt in der näheren Umgebung.
3. Tag: zur freien Verfügung oder Ausflug (auf Wunsch)
(Wir fuhren nach Myra zur Wirkungsstätte des heiligen Nikolaus)
4. Tag: Kemer – Pamukkale – Fahrt über das Taurusgebirge nach Pamukkale. Besichtigung
der Kalksinterterrassen und der Ruinen der antiken Stadt Hierapolis. Übernachtung in
Pamukkale.
5. Tag: Pamukkale – Alanya – unterwegs Besichtigung einer traditionellen Teppichknüpferei
Übernachtung in der Region Alanya.
6. Tag: Tagesausflug Antalya – Karpuzkaldiran Wasserfälle – Stadtrundfahrt und Bummel.
Unterwegs ein Stopp in einem Verarbeitungszentrum für Schmuck und Lederwaren.
(Wir machten uns selbstständig und fuhren per Dolmuss nach Alanya)
7. Tag: zur freien Verfügung (Ausflug auf Wunsch)
8. Tag: Rückreise
Am Nikolaustag, dem 6. Dezember landeten wir in Antalya.
Der Flieger war nur zur Hälfte besetzt.
Gegen Mitternachte erreichten wir per Bus mit Reiseleiter das Hotel.
Im Restaurant gab es noch die Möglichkeit,
die Abendmahlzeit einzunehmen.
Der erste Blick vom Balkon der Zimmer bescherte
uns einen sternenklaren Himmel bei Nacht.
Am nächsten Morgen ging über dem Meer die Sonne
auf und sie schien bis zu unserer Abreise jeden Tag.
Der Flieger war nur zur Hälfte besetzt.
Gegen Mitternachte erreichten wir per Bus mit Reiseleiter das Hotel.
Im Restaurant gab es noch die Möglichkeit,
die Abendmahlzeit einzunehmen.
Der erste Blick vom Balkon der Zimmer bescherte
uns einen sternenklaren Himmel bei Nacht.
Am nächsten Morgen ging über dem Meer die Sonne
auf und sie schien bis zu unserer Abreise jeden Tag.
Nach dem reichhaltigen Frühstück (Buffet) spazierten wir ein wenig am Strand entlang und suchten Steine, bis uns ein Bus zur Informationsfahrt abholte
Der Reiseleiter erzählte über Land und Leute und wir waren begeistert von der herrlichen Landschaft im Sonnenschein
Zum Mittagessen brachte uns der Bus durch eine bezaubernde, waldreiche Gegend zu einer Forellenzucht im Wald bei Kemer. Die gebackenen Forellen im Pfännle serviert, schmeckten köstlich. Das Dessert bestand aus süßem Gebäck oder frischen Früchten
Gegend Abend spazierten wir entlang der benachbarten Hotels und fanden dort ein Internetcafé. Klar, dass wir sofort einige E-mails an Familie und Freunde schickten.
Den Tag „Zur freien Verfügung“ nutzten wir zu einem Ausflug nach Myra. Der Hl. Sankt Nikolaus lebte dort und die St. Nikolauskirche mit dem ausgeraubten Grab des Nikolaus ist zu besichtigen. Auch die Felsengräber und das griechisch-römische Theater durften wir besuchen Wir staunten, wie man zu der damaligen Zeit praktisch ohne die heutigen technischen Hilfsmittel bauen konnte.
Den Tag „Zur freien Verfügung“ nutzten wir zu einem Ausflug nach Myra. Der Hl. Sankt Nikolaus lebte dort und die St. Nikolauskirche mit dem ausgeraubten Grab des Nikolaus ist zu besichtigen. Auch die Felsengräber und das griechisch-römische Theater durften wir besuchen Wir staunten, wie man zu der damaligen Zeit praktisch ohne die heutigen technischen Hilfsmittel bauen konnte.
Überall standen Orangenbäume und blühende Büsche. Die Orangen und Mandarinen lagen am Boden, wie bei uns die Äpfel unterm Baum. Es war kein Problem, sich mit Orangen oder Mandarinen zu versorgen. Auch Verkaufsstände für Touristen waren am Platz.
Am 4. Tag packten wir den Koffer für die Abreise nach Pamukkale.
Der Bus holte uns und die Koffer ab. Die Fahrt ging über Antalya, entlang dem Taurusgebirge über einen Pass (1300m) nach Pamukkale. Die Bergspitzen in der Ferne erstrahlten mit dem Schnee in der Sonne und die fruchtbare Landschaft veränderte sich andauernd. Es ging vorbei an Baumwoll- und Getreidefeldern. Die Busfahrten wurden immer mal wieder unterbrochen für eine Zigarettenpause oder das Mittagessen in einem Touristenlokal (mit Einkaufsmöglichkeit).
Der Bus holte uns und die Koffer ab. Die Fahrt ging über Antalya, entlang dem Taurusgebirge über einen Pass (1300m) nach Pamukkale. Die Bergspitzen in der Ferne erstrahlten mit dem Schnee in der Sonne und die fruchtbare Landschaft veränderte sich andauernd. Es ging vorbei an Baumwoll- und Getreidefeldern. Die Busfahrten wurden immer mal wieder unterbrochen für eine Zigarettenpause oder das Mittagessen in einem Touristenlokal (mit Einkaufsmöglichkeit).
Die Heimfahrt durch das Taurusgebirge war kurvenreich und abenteuerlich. Nirgendwo eine Leitplanke! Ich traute mich fast nicht, zum Fenster rauszuschauen. Auf der einen Seite Felsabstürze und tief unten das Meer und auf der anderen die steile Wand des Gebirges. Die Strasse befindet sich zurzeit im Bau und so kamen wir irgendwann in einen Stau, der fast eine Stunde in Anspruch nahm. (Sprengarbeiten) Während des Wartens hatten wir nette Gespräche mit anderen Autofahrern u.a. einem Gemüsehändler. Er beförderte in seinem Wagen Gurken und Paprika und verteilte das Gemüse kostenlos, bereitwillig an die Wartenden. Jeder stand oder saß am Straßenrand mit einer Gurke oder Paprika in der Hand.
Etwas später als üblich kehrten wir in unser Hotel zurück zum Abendessen
Etwas später als üblich kehrten wir in unser Hotel zurück zum Abendessen
In Pamukkale angekommen beeindruckten uns die Ausgrabungen und Ruinen der antiken Stadt Hierapolis sehr. Man ließ uns genug Zeit, alles in Ruhe anschauen zu können. Hierapolis befindet sich direkt bei den berühmten Kalksinterterrassen, die wir im Anschluss besuchten. Man zieht sich Schuhe
und Strümpfe aus und hat die Möglichkeit einen langen Spaziergang durch die Kalkterrassen zu machen. Eine antike Badeanstalt liegt direkt neben den Terrassen
und Strümpfe aus und hat die Möglichkeit einen langen Spaziergang durch die Kalkterrassen zu machen. Eine antike Badeanstalt liegt direkt neben den Terrassen
Peter nutzte die Zeit, das Museum zu besuchen. Die Nacht verbrachten wir in einem großen Touristenhotel, in dem die Hotelgäste jede Nacht wechseln. Eine hübsche, junge Bauchtänzerin erfreute uns nach dem Essen mit ihrer Kunst
Mit ein paar netten Mitreisenden taten wir uns zusammen und besuchten ein einheimisches Restaurant, um einen Raki (türk. Nationalgetränk)zu trinken. Vor dem sehr einfachen Gebäude handelten die Familienmitglieder des Wirts mit dem üblichen Touristenkitsch. Im Lokal stand mitten im Raum ein mit Holz gefeuerter Ofen. Es wurde empfindlich kalt am Abend, denn Pamukkale liegt hoch
Überall, wo es Touristen gibt, findet man herrenlose Hunde und Katzen, die betteln. So auch in Pamukkale auf dem Busparkplatz.
Sie sind brav und anhänglich. Wenn man sie füttert, wird man sie kaum mehr los.
Sie sind brav und anhänglich. Wenn man sie füttert, wird man sie kaum mehr los.
Von Pamukkale fuhren wir am nächsten Morgen in Richtung Alanya. Vor dem Stop bei einer Teppichknüpferei grauste uns. Wie üblich wurden uns viele, herrliche Teppiche in einer sehr edlen Umgebung gezeigt. Begrüßt wurden wir von einem Herrn, der lange in Berlin-Kreuzberg gelebt hat und fließend Deutsch sprach. Eine hübsche junge Frau in Tracht servierte Tee, Mokka, Kaffee usw. und dann wurden wir in die Arbeit der Teppichknüpferei eingeführt. Am Ende des Vortrags hatte plötzlich jeder von uns einen „Teppichbegleiter“ bei sich. Mit großem Verkaufsgeschick versuchten sie uns einen Teppich anzudrehen. Das Ganze dauerte 1 ½ Stunde und ob wirklich Teppiche gekauft wurden, kann ich nicht sagen. Man zog sich zu Verkaufsgesprächen zurück. Völlig kaputt und müde von dem vielen Gerede der Verkäufer fanden wir uns in der Sonne an der frischen Luft wieder.
Das Hotel in Ökurcalar bei Alanya erreichten wir nach einer landschaftlich schönen Fahrt, vorbei an einem Stausee. Es war die Unterkunft für die letzten 3 Nächte.
Auf den Tagesausflug nach Antalya verzichteten Peter und ich. Wir wollten auf „Eigene Faust“ mit dem Dolmus nach Alanya fahren. Dolmusse verkehren zwischen den Städten und halten nach Bedarf an. Sie sind im Preis günstig. Für 35 km zahlten wir 2 Euro 2.p.P.
In Alanya angekommen führte uns der Weg ans Meer, wo ein Piratenschiff auf uns wartete.
Man versicherte uns, dass in 15 Min. die Fahrt losgehen sollte, denn dann hätte man 10 Personen zusammen. Es dauerte natürlich länger, aber dafür war die Fahrt ein großes Erlebnis.
Die Besatzung bestand aus 2 wild aussehenden Männern und einem ca. 14 Jahre alten Bub.
Das Schiff fuhr am Roten Turm, der alten Seldschukischen Schiffswerft und Höhlen im Felsen vorbei
In Alanya angekommen führte uns der Weg ans Meer, wo ein Piratenschiff auf uns wartete.
Man versicherte uns, dass in 15 Min. die Fahrt losgehen sollte, denn dann hätte man 10 Personen zusammen. Es dauerte natürlich länger, aber dafür war die Fahrt ein großes Erlebnis.
Die Besatzung bestand aus 2 wild aussehenden Männern und einem ca. 14 Jahre alten Bub.
Das Schiff fuhr am Roten Turm, der alten Seldschukischen Schiffswerft und Höhlen im Felsen vorbei
Als wir an der Liebeshöhle ankamen, sprang der Bub ins Meer, kletterte hoch auf den Felsen, um dann durch die Liebeshöhle zu laufen. Auf der gegenüberliegenden Seite des großen Felsens, wollte ihn das Schiff wieder abholen. Als wir den Felsen nach einer geraumen Zeit umschifft hatten, stand tatsächlich der Bub oben auf dem Felsen vor einem großen Loch. Er sprang von ganz oben runter ins Wasser, kletterte ins Schiff und alle applaudierten ihm. Der Oberpirat pfiff ein paar Mal vor sich hin und zur großen Überraschung begrüßten uns noch einige Delphine.
Ein Taxi brachte uns auf die Burg. Der Preis war Verhandlungssache. Oben auf der Burg spazierten wir entlang der Verteidigungsmauer und genossen einen umwerfenden Blick auf das Meer, in das Taurusgebirge und auf Alanya.
Die Lust an Besichtigungen, Busfahrten usw. war mir plötzlich vergangen. Am letzten Tag wünschte ich mir Ruhe. Die vielen Eindrücke wollte ich in der Sonne am Strand verarbeiten. Auch ein paar Einkäufe für die Enkelkinder mussten noch erledigt werden.
Der unermüdliche Peter aber hatte noch Side im Visier. Folglich fuhr er per Dolmus dort hin.
Side liegt ähnlich wie Antalya auf einer Halbinsel. Die Stadt war ähnlich wie Byzanz mit einer Landmauer gegen das Festland abgesichert. Besonders beeindruckten das Amphitheater, die Tempelreste, die Agora und das noch relativ gut erhalten römische Bad mit Schwitzraum, Kalt- und lauwarmes Wasser und Warmwasserbecken. Aus der byzantinischen Zeit gibt es die Ruinen der Bischofskirche mit Privatkapelle des Bischofs und ein Bibliotheksgebäude. Ein niedlicher Fuchsdackelspitz begleitete Peter bei fast allen Spaziergängen. Freilaufende Hühner ernährten sich von heruntergefallenen Früchten.
Wunderbar war auch die Aussicht von den Ruinen auf das Meer. Am Abend kehrte Peter wieder ins Hotel zurück.
Side liegt ähnlich wie Antalya auf einer Halbinsel. Die Stadt war ähnlich wie Byzanz mit einer Landmauer gegen das Festland abgesichert. Besonders beeindruckten das Amphitheater, die Tempelreste, die Agora und das noch relativ gut erhalten römische Bad mit Schwitzraum, Kalt- und lauwarmes Wasser und Warmwasserbecken. Aus der byzantinischen Zeit gibt es die Ruinen der Bischofskirche mit Privatkapelle des Bischofs und ein Bibliotheksgebäude. Ein niedlicher Fuchsdackelspitz begleitete Peter bei fast allen Spaziergängen. Freilaufende Hühner ernährten sich von heruntergefallenen Früchten.
Wunderbar war auch die Aussicht von den Ruinen auf das Meer. Am Abend kehrte Peter wieder ins Hotel zurück.
Die Rückreise per Flugzeug und Bahn verlief reibungslos. Peter erhielt in der letzten Nacht noch Besuch von „Montesuma“. Heute geht es ihm wieder besser.
Das Erlebnis Südküste der Türkei ist beendet und wir sind sehr beeindruckt von Land und Leuten. Die Menschen in der Türkei sind freundlich und hilfsbereit.
Währungsprobleme beim Einkauf, in den Hotels und auf den Märkten gab es nicht. Überall kann man mit Euro bezahlen. Ausgezeichnet ist die Ware auch in Euro.
~~~
Auskunft über die interessante, günstige Reise gebe ich gerne.
Das Erlebnis Südküste der Türkei ist beendet und wir sind sehr beeindruckt von Land und Leuten. Die Menschen in der Türkei sind freundlich und hilfsbereit.
Währungsprobleme beim Einkauf, in den Hotels und auf den Märkten gab es nicht. Überall kann man mit Euro bezahlen. Ausgezeichnet ist die Ware auch in Euro.
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Auskunft über die interessante, günstige Reise gebe ich gerne.





















