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Schlösser an der Loire
Ein bericht von Erwin
Herbstfahrt an die Loire im September 2005
07.09.05
es ist immer ein Stück Arbeit bis das Womo startklar ist aber um 9.30 Uhr ist es so weit, und die Fahrt kann losgehen über Col de la Schlucht, Geradmer, Epinal, Nancy bis Lac de Der-Chanteoq, Nähe St. Dizier. Hier finden wir einen Campingplatz am See gelegen für die erste Übernachtung. (21 €)
08.09.05
wir müssen weiter westwärts, um zu den Loire-Schlössern zu kommen und erreichen spätnachmittags das Camp am Lac de Loire. Für heute haben wir genug und richten uns häuslich ein. (2 Nächte 20 €)
wir müssen weiter westwärts, um zu den Loire-Schlössern zu kommen und erreichen spätnachmittags das Camp am Lac de Loire. Für heute haben wir genug und richten uns häuslich ein. (2 Nächte 20 €)
09.09.05
per Fahrrad machen wir uns auf zum 6 km entfernten Schloss Blois. Die Besichtigung nimmt den Vormittag in Anspruch.
Das Schloss besteht aus drei Flügeln In der Mitte des Schlosshofes ist die schöne Monumentaltreppe am Gebäude von Franz I. In diesem Teil starb Maria di Medici. Interessant sind ihre Räume, besonders ihr Arbeitszimmer mit den vielen verborgenen Wandschränken hinter Holzvertäfelungen, die Dumas als geheime Giftschränke beschrieb.
per Fahrrad machen wir uns auf zum 6 km entfernten Schloss Blois. Die Besichtigung nimmt den Vormittag in Anspruch.
Das Schloss besteht aus drei Flügeln In der Mitte des Schlosshofes ist die schöne Monumentaltreppe am Gebäude von Franz I. In diesem Teil starb Maria di Medici. Interessant sind ihre Räume, besonders ihr Arbeitszimmer mit den vielen verborgenen Wandschränken hinter Holzvertäfelungen, die Dumas als geheime Giftschränke beschrieb.
Chambord ( Franz I, 16.Jh) ist eines der schönsten Renaissance-Schlösser an der Loire und kann als Vorläufer von Versaillees angesehen werden. Das Schloss besitzt 440 Räume, 365 Kamine, 13 Haupt- und 70 Nebentreppen Die große doppelläufige Treppe ist sicherlich eine
Schöpfung Leonardos da Vinci. Die beiden Wendeln führen übereinander bis zur Terrasse empor -. Das Mittelstück hat loggienartige Öffnungen , so dass man sich sehen kann, ohne einander wirklich zu begegnen.
Die Zeit reicht aus, um Schloss Cheverny – heute noch im Privatbesitz und auch teilweise von den Besitzern noch bewohnt – zu besuchen.
Cheverny ist ein Jagdschloss im Renaissance-Stil. Im Innern befinden sich kostbare Stilmöbel.
Schöpfung Leonardos da Vinci. Die beiden Wendeln führen übereinander bis zur Terrasse empor -. Das Mittelstück hat loggienartige Öffnungen , so dass man sich sehen kann, ohne einander wirklich zu begegnen.
Die Zeit reicht aus, um Schloss Cheverny – heute noch im Privatbesitz und auch teilweise von den Besitzern noch bewohnt – zu besuchen.
Cheverny ist ein Jagdschloss im Renaissance-Stil. Im Innern befinden sich kostbare Stilmöbel.
Im Hundezwinger nebenan ist eine Meute Jagdhunde untergebracht. Die heutigen Schlossherren organisieren regelmäßig Jagdveranstaltungen, die in Jägerkreisen zu den begehrtesten Ereignissen des Jahres gehören.
10.09.05
in Chaumont finden wir einen Rastplatz an der Loire und machen uns zu Fuß auf zum gleichnamigen Schloss auf dem Berg gelegen, mit schönem Blick auf den Fluss mit seinen Sandbänken.
Diane de Poitiers, Maitresse Heinrichs II wurde von seiner Witwe, Katharina di Medici von Chenonceau auf Schloss Chaumont verbannt, welches sie aber nur kurze Zeit bewohnte.
in Chaumont finden wir einen Rastplatz an der Loire und machen uns zu Fuß auf zum gleichnamigen Schloss auf dem Berg gelegen, mit schönem Blick auf den Fluss mit seinen Sandbänken.
Diane de Poitiers, Maitresse Heinrichs II wurde von seiner Witwe, Katharina di Medici von Chenonceau auf Schloss Chaumont verbannt, welches sie aber nur kurze Zeit bewohnte.
Wir besichtigen nicht nur das Schloss, sondern auch die Hubertuskapelle mit dem Grabmahl von Leonardo da Vinci
Das Schloß erlangte 1560 eine traurige Berühmtheit; es wurden damals viele Hugenotten nach einer aufgedeckten Verschwörung ermordet und teilweise am Balkongitter aufgehängt.
11.09.05
Heute nehmen wir uns das Schlösschen „Le Clos-Lucé“ vor, welches Leonardo da Vinci von Franz I zum Geschenk erhielt und hier seine letzten 3 Lebensjahre verbrachte. Für den Sonntagmorgen ein besonderes Bonbon. Zunächst wird man durch alle Räumlichkeiten des Hauses geführt, das Wohn- Arbeits- Sterbezimmer, als auch den großen Salon und Küche. Das Untergeschoß ist den sagenhaften Maschinen des Meisters gewidmet, die von der Firma IBM nach Plänen von ihm gefertigt wurden. Franz I konnte seinen Freund und Schützling jederzeit vom Schloß durch einen unterirdischen Geheimgang besuchen. Angeblich starb der Meister in den Armen seines Königs. Im anschließenden Schoßpark stehen weitere Maschinen und Gerätschaften, nachgebaut nach des Meisters Plänen.
Heute nehmen wir uns das Schlösschen „Le Clos-Lucé“ vor, welches Leonardo da Vinci von Franz I zum Geschenk erhielt und hier seine letzten 3 Lebensjahre verbrachte. Für den Sonntagmorgen ein besonderes Bonbon. Zunächst wird man durch alle Räumlichkeiten des Hauses geführt, das Wohn- Arbeits- Sterbezimmer, als auch den großen Salon und Küche. Das Untergeschoß ist den sagenhaften Maschinen des Meisters gewidmet, die von der Firma IBM nach Plänen von ihm gefertigt wurden. Franz I konnte seinen Freund und Schützling jederzeit vom Schloß durch einen unterirdischen Geheimgang besuchen. Angeblich starb der Meister in den Armen seines Königs. Im anschließenden Schoßpark stehen weitere Maschinen und Gerätschaften, nachgebaut nach des Meisters Plänen.
Unsere Fahrt geht weiter zu der Pagode von Canteloupe, einer Bauart chinesischer Monumente. Wir sehen einige Möbel, Säften, Wagen und eine Kapelle, nachgestellt aus dem chinesischen Alltag. Zu unserer Freude können wir uns mit einigen chinesischen Spielen unterhalten.
Jetzt wird es Zeit einen Übernachtungsplatz zu suchen, den wir auf dem Womo-Parkplatz vor dem Schloß Chenauceau – kostenlos – finden.
12.09.05
Auf dem benachbarten, menschenleeren Campingplatz können wir entsorgen, Frischwasser tanken und auch duschen, wofür uns niemand auch nur einen Cent abnimmt.
Jetzt wird es Zeit einen Übernachtungsplatz zu suchen, den wir auf dem Womo-Parkplatz vor dem Schloß Chenauceau – kostenlos – finden.
12.09.05
Auf dem benachbarten, menschenleeren Campingplatz können wir entsorgen, Frischwasser tanken und auch duschen, wofür uns niemand auch nur einen Cent abnimmt.
Auf geht’s zur Schlossbesichtigung, ein Wasserschloss in und über den Fluss Cher gebaut , sollte man gesehen haben mit den wunderschönen Gärten der Katharina die Medici und der Diane de Poitier
Ziel des heutigen Tages ist noch das Schloß Azay le Rideau, ebenfalls ein Wasserschloß, welches sich in einer Flussschleife des Indre spiegelt.
Neben dem Schloss finden wir wiederum einen kostenlosen Stellplatz mit Ver- und Entsorgung.
13.09.05
Wir fahren zum nächsten Schloss Villandry aber hier schauen wir uns nur die einmalig schönen Gärten an und können uns an der Pracht kaum sattsehen
Neben dem Schloss finden wir wiederum einen kostenlosen Stellplatz mit Ver- und Entsorgung.
13.09.05
Wir fahren zum nächsten Schloss Villandry aber hier schauen wir uns nur die einmalig schönen Gärten an und können uns an der Pracht kaum sattsehen
Jetzt freuen wir uns noch auf das Schloss Usée (Mittelalter bis Rainaissance) über der Indre Es beinhaltet sehr schöne und kostbare Möbel. Im Donjon sind Figuren aus dem Märchen Dornröschen ausgestellt. Der Überlieferung nach soll der französische Märchensammler Perrault Usée zum Vorbild für Sein Dornröschenschloß gewählt haben.
Und weiter geht die Fahrt bis zum Schloss
Chinon, welches wir uns nur aus der Ebene
anschauen. Hier traf Jeanne d´Arc zum ersten Mal auf den Dauphin, ( der spätere Karl VIII)
Müde suchen wir wieder nach einem Übernachtungsplatz und finden ihn unweit der Abtei Fontvraud auf einem riesigen Parkplatz, der uns ganz alleine zur Verfügung steht.
Chinon, welches wir uns nur aus der Ebene
anschauen. Hier traf Jeanne d´Arc zum ersten Mal auf den Dauphin, ( der spätere Karl VIII)
Müde suchen wir wieder nach einem Übernachtungsplatz und finden ihn unweit der Abtei Fontvraud auf einem riesigen Parkplatz, der uns ganz alleine zur Verfügung steht.
Fontevraud, eine der größten Abteien Frankreichs ist unsere letzte Station im Loire-Tal. Sie wurde von Heinrich II (Plantagenets) und seiner Gemahlin Eleonore von Aquitanien gestiftet und sie liegen beide, zusammen mit ihrem Sohn, Richard Löwenherz begraben. 1804 verwandelte Napoleon die Abtei in eine Strafanstalt, der letzte Sträfling verlässt Fontevraud am 30.9.1985.
14.09.05
Ab jetzt gehts gen Osten, unser nächstes Ziel ist Nevers. Diese Strecke schaffen wir nicht an einem Tag, und wir übernachten auf einem Super-Stellplatz mit allem was man braucht und kostet keinen Cent
15.09.05
Und noch eine Übernachtung ist fällig, ehe wir Nevers erreichen. Wiederum finden wir einen schönen Platz am Ufer des Canal Nivernais in La Charité-sur-Loire, und auch hier können wir uns kostenlos ver- und entsorgen
Und noch eine Übernachtung ist fällig, ehe wir Nevers erreichen. Wiederum finden wir einen schönen Platz am Ufer des Canal Nivernais in La Charité-sur-Loire, und auch hier können wir uns kostenlos ver- und entsorgen
16.09.05
In Nevers finden wir die Kirche, in welcher die Bernadette, die Heilige von Lourdes, im Glassarg ruht.
In Nevers finden wir die Kirche, in welcher die Bernadette, die Heilige von Lourdes, im Glassarg ruht.
Die nächste Station ist das malerische Städtchen Vézelay auf einem Hügel, der von einer riesigen romanischen Wallfahrtskirchen beherrscht wird. Von der Kanzel dieser größten Klosterkirche Frankreich rief im Jahr 1146 Bernhard von Clairvaux als Abgesandter des Papstes die Christen zum 2. Kreuzzug auf. Die Kirche wurde zum Weltkulturerbe erklärt.
Am späten Nachmittag erreichen wir Fontenay, eine ehemalige Zisterzienserabtei in Burgund, 1119 von Bernhard von Clairvaux gegründet, im 12./13. und 15. Jh. erweitert, sehr gut erhalten und ebenso zum Weltkulturerbe erklärt.
Vor der Abtei, auf einem schönen Parkplatz können wir gut und kostenlos übernachten.
17.09.05
Heute erreichen wir Beaune um die Mittagszeit und installieren uns auf dem Campingplatz.
Nachmittags besichtigen wir das „Hotel-Dieu“ ein Meisterwerk mittelalterlichen burgundischen Baukunst. Bis ins 20 Jh haben ohne Unterbrechung Schwestern des Hospizes Arme und Kranke in mehreren großen Sälen vorbildlich gepflegt. Bis auf ein Altenheim wurde die medizinische Tätigkeit ab dem Jahre 1971 in ein modernes Krankenhaus verlegt.
Nach einem kleinen Stadtbummel verziehen wir uns in unser mobiles Heim.
18.09.05
Nach einem gemütlichen Frühstück treten wir die Heimreise an mit Mittagspause am Doubs.
Um 16.00 Uhr sind wir glücklich daheim.
Zusammenfassung:
Blois, Chambord, Cheverny, Chaumont, Amboise, Le Clos-Lucé, Pagode, Chenoncau, Azay le Rideau, Villandry, Usée, Chinon, Fontevraud, Nevers, Vezelay, Fontenay, Beaune.
Eintrittspreise betrugen pro Person 135 €.
Unsere Reise war 2.021 km lang, haben 176 l Diesel verbraucht, ergibt einen Durchschnitt von 8.8 l und haben dafür 178 € bezahlt.
Übernachtungskosten betrugen pro Person 29 €.























