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Kurztripp nach LONDON
Am 18. Januar starteten wir mit dem Billigflieger „easy jet“ ab Basel nach London. Der Flughafenbus von Freiburg nach Basel brachte uns zum Flug. Das Ticket hatten wir schon einige Wochen im Voraus über das Internet gebucht und auch das Hotel. Das Ticket für den Flug: Schw. Franken 57.-- p.P. hin und retour. Je früher man den Billigflieger bucht, um so günstiger fliegt man. Das Hotel Euro 34.--mit Frühstück p. P. und Tag ( Bad und WC) Dazu buchten wir noch für jeden eine Visitors Travel Card für den Aufenthalt in London. Mit der VisitorsTravel Card kann man Busse und U-Bahn kostenlos nutzen für die Zeit des Aufenthaltes.
Gegen 17 Uhr landeten wir in London-Stanstead. Die teuere Stansteadbahn in die Stadt (14.-- Pound) wollten wir nicht nutzen, um in die Stadt zu gelangen. Am Flughafen gibt es eine Busstation. Dort fährt man als Rentner mit dem Bus für Pound 5.-- bis zur Victoriastation mitten in die Stadt. Von da aus fuhren wir weiter per U-Bahn zum Hotel „Prince William“ Das Hotel befindet sich in der Nähe des Hyde Park und Paddingtonstation. Freundlich begrüßt wurden wir von einem jungen Inder. Wir checkten ein und packten zunächst mal die Koffer aus. Neugierig auf unsere Nachbarschaft starteten wir bald zu einem Rundgang und stellten fest, dass wir in einer schönen Gegend untergebracht waren. Viele Hotels, hübsche Häuser aus der viktorianischen Zeit und auch genügend Einkaufsmöglichkeiten.
19. Januar
Am Morgen um 6. 30 Uhr weckte alle Hotelgäste ein lauter Feueralarm auf. Ich sprang mit rasendem Herzen aus dem Bett und rannte runter, um zu schauen was los ist und wo es brennt. Unten am Empfang traf ich Peter, der schon im Gespräch war mit allen anderen aufgeregten Gästen und dem Nachtwächter am Empfang. Der Alarm war zum Glück versehentlich ausgelöst worden und alle Gäste zogen sich beruhigt in ihre Betten zurück.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur St. Pauls Cathedral. Die Kathedrale, heute umringt, überragt und fast erdrückt von umliegenden Bürohochhäusern, prägte früher die City-Silhouette. Sie ist dem hl. Paulus geweiht und ist die einzige englische Kirche mit einer Kuppel. Sie ist Sitz des Bishop of London. Peter stieg mit mir hoch auf die Whispergallery und dort wartete ich auf ihn, bis er von ganz oben wieder herunterkam. Durch meine Höhenangst konnte ich leider das Panorama von der Kuppel der Kathedrale aus nicht bestaunen. Peter genoss die Aussicht von oben sehr. Während ich wartend auf der Gallery saß, wurde ich ständig beobachtet. In der Nähe saß ein Aufseher, der aufpasste, dass niemand fotografiert. Das Fotografieren ist an vielen Orten streng verboten. Das Wetter war schön, die Sonne schien und die Besichtigung der Kathedrale dauerte bis zur Mittagszeit. Das kräftige Mittagessen im „Ossies“ brachte uns wieder auf die Füße und es ging weiter.
Am Morgen um 6. 30 Uhr weckte alle Hotelgäste ein lauter Feueralarm auf. Ich sprang mit rasendem Herzen aus dem Bett und rannte runter, um zu schauen was los ist und wo es brennt. Unten am Empfang traf ich Peter, der schon im Gespräch war mit allen anderen aufgeregten Gästen und dem Nachtwächter am Empfang. Der Alarm war zum Glück versehentlich ausgelöst worden und alle Gäste zogen sich beruhigt in ihre Betten zurück.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur St. Pauls Cathedral. Die Kathedrale, heute umringt, überragt und fast erdrückt von umliegenden Bürohochhäusern, prägte früher die City-Silhouette. Sie ist dem hl. Paulus geweiht und ist die einzige englische Kirche mit einer Kuppel. Sie ist Sitz des Bishop of London. Peter stieg mit mir hoch auf die Whispergallery und dort wartete ich auf ihn, bis er von ganz oben wieder herunterkam. Durch meine Höhenangst konnte ich leider das Panorama von der Kuppel der Kathedrale aus nicht bestaunen. Peter genoss die Aussicht von oben sehr. Während ich wartend auf der Gallery saß, wurde ich ständig beobachtet. In der Nähe saß ein Aufseher, der aufpasste, dass niemand fotografiert. Das Fotografieren ist an vielen Orten streng verboten. Das Wetter war schön, die Sonne schien und die Besichtigung der Kathedrale dauerte bis zur Mittagszeit. Das kräftige Mittagessen im „Ossies“ brachte uns wieder auf die Füße und es ging weiter.
Mit einem der typischen, roten Doppeldeckerbusse fuhren wir zur Towerbridge. Wir spazierten entlang der beiden Fußgängerwege, die die Brückentürme in der Höhe über der Zugbrücke verbinden. Die Towerbridge ist ein technisches Meisterwerk, eine gewaltige Zugbrücke (zwei Teile) kann innerhalb von 90 Sekunden geöffnet werden. Ursprünglich wurde der Mechanismus hydraulisch in Gang gesetzt. Der faszinierende Maschinenraum ist zu besichtigen. Im Nordturm befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte der Brücke.
Ein Spaziergang führte uns zu den Katharinendocks und dem Yachthafen, wo wir die Millionenyachten der Londoner Bürger bestaunten. Es wurde langsam dunkel und der Tower und die Bridge wurden angestrahlt. Am Abend waren wir so müde, dass wir keine Lust mehr hatten in ein Lokal einzukehren. Wir kauften Vesper und ein paar Bierdosen ein und fuhren ins Hotel zurück, wo wir in Ruhe gemütlich unser Nachtessen einnehmen konnten. Das Essen in Restaurants ist sehr teuer, wie alles in London.
Die Beine wurden für kurze Zeit langgelegt.
Weiter ging es per U-Bahn zum Covent Garden. Die auf der Central Piazza erbaute Markthalle ist aufwendig restauriert worden. Seitdem erstrahlt der luftige viktorianische Bau im neuen Glanz. Die Arkaden im Inneren des Gebäudes beherbergen heute eine Vielzahl pittoresker kleiner Geschäfte für Mode, Kunsthandwerk, Bücher etc. Dieses Markt- und Theaterviertel ist ein Treffpunkt für junge Leute und Touristen. Bei unserem Erscheinen war leider noch nichts los, sodass wir weiterliefen über den lebhaften Leicester Square bis zum Piccadilly Circus.
Ein Spaziergang führte uns zu den Katharinendocks und dem Yachthafen, wo wir die Millionenyachten der Londoner Bürger bestaunten. Es wurde langsam dunkel und der Tower und die Bridge wurden angestrahlt. Am Abend waren wir so müde, dass wir keine Lust mehr hatten in ein Lokal einzukehren. Wir kauften Vesper und ein paar Bierdosen ein und fuhren ins Hotel zurück, wo wir in Ruhe gemütlich unser Nachtessen einnehmen konnten. Das Essen in Restaurants ist sehr teuer, wie alles in London.
Die Beine wurden für kurze Zeit langgelegt.
Weiter ging es per U-Bahn zum Covent Garden. Die auf der Central Piazza erbaute Markthalle ist aufwendig restauriert worden. Seitdem erstrahlt der luftige viktorianische Bau im neuen Glanz. Die Arkaden im Inneren des Gebäudes beherbergen heute eine Vielzahl pittoresker kleiner Geschäfte für Mode, Kunsthandwerk, Bücher etc. Dieses Markt- und Theaterviertel ist ein Treffpunkt für junge Leute und Touristen. Bei unserem Erscheinen war leider noch nichts los, sodass wir weiterliefen über den lebhaften Leicester Square bis zum Piccadilly Circus.
20. Jan. Mein Geburtstag.
Peter überraschte mich beim Frühstück mit einigen Geschenken, die er schon aus Deutschland mitgebracht hatte. Heute sollte es ins British Museum gehen und dazu wollten wir den Bus nehmen, der in unserer Nähe abfuhr. Als der große, rote Bus vorfuhr sprang ich schnell herein, um für uns einen vorderen Platz oben zu reservieren. Auf der Hälfte der Treppe merkte ich, dass Peter nicht folgte, und bin ein Stück wieder runtergelaufen. Da sah ich Peter zwischen zwei älteren Männern am Buseingang stehen, die drängelten. Als ich Peter bat, doch endlich reinzukommen, liefen die beiden Männer fort und Peter kam die Treppe hoch. Irgendwie ahnte er dann Böses und stellte fest, dass seine Geldbörse fehlte. Die Männer hatten ihn eingeklemmt, damit der hintere der beiden ihm im Gedrängel die Geldbörse aus der Hosentasche klauen konnte. Der Schreck war groß und wir verließen den Bus bei der nächsten Haltestelle, um eine Polizeistation aufzusuchen. Diese fanden wir nach einigem Fragen in Marleybone. Eine freundliche Polizistin nahm alles auf. Peter fand in seinem Rucksack die Mappe, in der sich Kopien der relevanten Ausweise und Kreditkarten befanden, die man bei einem Verlust benötigt. Die verschiedenen Karten wurden mit Hilfe der Polizistin sofort gesperrt. Zum Glück war kein Geld im Portemonnaie. Bis zur Mittagszeit waren wir mit dem Verlust des Geldbeutels beschäftigt und mussten uns bei einem Mittagessen zuerst einmal erholen.
Peter überraschte mich beim Frühstück mit einigen Geschenken, die er schon aus Deutschland mitgebracht hatte. Heute sollte es ins British Museum gehen und dazu wollten wir den Bus nehmen, der in unserer Nähe abfuhr. Als der große, rote Bus vorfuhr sprang ich schnell herein, um für uns einen vorderen Platz oben zu reservieren. Auf der Hälfte der Treppe merkte ich, dass Peter nicht folgte, und bin ein Stück wieder runtergelaufen. Da sah ich Peter zwischen zwei älteren Männern am Buseingang stehen, die drängelten. Als ich Peter bat, doch endlich reinzukommen, liefen die beiden Männer fort und Peter kam die Treppe hoch. Irgendwie ahnte er dann Böses und stellte fest, dass seine Geldbörse fehlte. Die Männer hatten ihn eingeklemmt, damit der hintere der beiden ihm im Gedrängel die Geldbörse aus der Hosentasche klauen konnte. Der Schreck war groß und wir verließen den Bus bei der nächsten Haltestelle, um eine Polizeistation aufzusuchen. Diese fanden wir nach einigem Fragen in Marleybone. Eine freundliche Polizistin nahm alles auf. Peter fand in seinem Rucksack die Mappe, in der sich Kopien der relevanten Ausweise und Kreditkarten befanden, die man bei einem Verlust benötigt. Die verschiedenen Karten wurden mit Hilfe der Polizistin sofort gesperrt. Zum Glück war kein Geld im Portemonnaie. Bis zur Mittagszeit waren wir mit dem Verlust des Geldbeutels beschäftigt und mussten uns bei einem Mittagessen zuerst einmal erholen.
Der Besuch des British Museum folgte. Das British Museum ist nicht irgendein Museum, sondern Das Museum überhaupt, wenn es um die komplette Geschichte der Menschheit geht und zwar weltweit. Die gesamte Sammlung umfasst ca. 7 Millionen Objekte, eine Zahl, die man sich kaum vorstellen kann. Das größte Exponat misst stolze 4,4 Meter, wiegt 16 Tonnen und stammt aus dem 8.Jahrhundert v.Chr. Die ältesten Ausstellungsstücke sind Steinwerkzeuge, die grob geschätzt 1 Million Jahre alt sind. Ein Highlight der Ausstellung sind die Exponate aus dem alten Ägypten. Sie stellen die umfangreichste Sammlung ägyptischer Funde, abgesehen vom ägyptischen Museum in Kairo, dar. Hier findet man eine Galerie monumentaler Skulpturen ebenso wie eine Sammlung berühmter Mumien und Sarkophage. Glanzstück bei den alten Griechen sind sicher die Skulpturen vom Parthenon in Athen und vom Mausoleum von Halikarnassos. Sehr umfangreich ist auch die Sammlung aus der Zeit des alten Roms. Hier finden sich Exponate aus allen Provinzen des römischen Herrschaftsgebietes, wobei das Hauptaugenmerk logischerweise auf die römische Besatzung Britanniens gelegt wird. Spektakulär wirkt vor allem die gläserne Dachkonstruktion des British Museums. Sie wurde komplett am Computer entworfen und hebt sich scheinbar schwerelos wie eine Mischung aus Spinnennetz und durchsichtigem Zeltdach über der Anlage. In der Mitte des Hofes befindet sich der Reading Room, dessen Bibliothek früher die British Library darstellte und der in allen Teilen für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
21. Jan.
Dieser Tag war reserviert für den Besuch der Tate Gallery of British Art und Tate Gallery of Modern Art.
Tate Gallery of British Art
Von der U-Bahnstation: Pimlico war es noch ein Fußweg von ca. 10 Min. bis zur Gallery of British Art. Der Zuckermillionär, Sir Henry Tate erhielt von der britischen Regierung Ende des 19. Jahrhunderts ein Grundstück auf dem er eine Gallery für moderne Kunst errichten ließ. Der Grundstock bestand aus seiner eigenen Sammlung von 6o Gemälden namhafter englischer Künstler, die er der Nation vermachte. 1897 öffnete die Tate Gallery ihre Pforten. Die Sammlung sollte sich auf britische Künstler beschränken, die nach 1775 geboren wurden. Doch Schenkungen wie der Turner-Nachlass und eine Sammlung von Impressionisten führten zu einer Neuorientierung. Ab 1917 wurden auch internationale Künstler zugelassen. So präsentiert sich die Tate Gallery im Wesentlichen mit zwei Schwerpunkten: Englische Malerei vom 16. bis zum späten 19. Jahrhundert und internationale Malerei der modernen Zeit ab 1880. Um die Sammlungen angemessen präsentieren zu können, hat man sich jüngst zu einer Teilung des Museums entschlossen. Die Bestände des International Twentieth Century Art sind seit 2000 in der neuen
Dieser Tag war reserviert für den Besuch der Tate Gallery of British Art und Tate Gallery of Modern Art.
Tate Gallery of British Art
Von der U-Bahnstation: Pimlico war es noch ein Fußweg von ca. 10 Min. bis zur Gallery of British Art. Der Zuckermillionär, Sir Henry Tate erhielt von der britischen Regierung Ende des 19. Jahrhunderts ein Grundstück auf dem er eine Gallery für moderne Kunst errichten ließ. Der Grundstock bestand aus seiner eigenen Sammlung von 6o Gemälden namhafter englischer Künstler, die er der Nation vermachte. 1897 öffnete die Tate Gallery ihre Pforten. Die Sammlung sollte sich auf britische Künstler beschränken, die nach 1775 geboren wurden. Doch Schenkungen wie der Turner-Nachlass und eine Sammlung von Impressionisten führten zu einer Neuorientierung. Ab 1917 wurden auch internationale Künstler zugelassen. So präsentiert sich die Tate Gallery im Wesentlichen mit zwei Schwerpunkten: Englische Malerei vom 16. bis zum späten 19. Jahrhundert und internationale Malerei der modernen Zeit ab 1880. Um die Sammlungen angemessen präsentieren zu können, hat man sich jüngst zu einer Teilung des Museums entschlossen. Die Bestände des International Twentieth Century Art sind seit 2000 in der neuen
Tate Gallery of Modern Art
Diese befindet sich im Gebäude der ehemaligen Bankside Power Station. Die im gleichen Jahr eröffnete Millenium Bridge verbindet die Gallery of Modern Art über die Themse mit St. Paul`s Cathedral. Die Tate Modern präsentiert Werke der bedeutendsten und einflussreichsten Künstler der Klassischen Moderne und der Gegenwart. Eine eigene Abteilung bildet das Atelier, in dem Besucher die Entstehung von Kunstwerken des 21. Jh. unmittelbar miterleben können. Der spektakuläre Blick vom Restaurant auf die Nordseite der Themse ist fantastisch.
Leider war in beiden Museen das Fotografieren verboten.
Auf der Heimfahrt mit der U-Bahn wurden wir noch Zeugen einer heftigen Auseinandersetzung eines jungen Paares mit einigen dunkelhäutigen jungen Männern. Die Polizei war schnell herbeigerufen. Die Schreierei nahm fast kein Ende. Wir hatten Angst, dass die Streitigkeiten eskalieren würden und zogen uns zurück. Müde und hungrig kehrten wir in unser Hotel heim.
22. Jan.
Am vorletzten Tag unseres Londonaufenthaltes besuchten wir Harrods, das große, weltbekannte Kaufhaus. Es war Sale (Ausverkauf) in London und so war auch bei Harrods vieles im Preis heruntergesetzt. Eine Garde von Dienstmännern, die livrierten „Greenmen“ helfen mit Paketen oder halten den Wagenschlag auf, während die Verkäufer in den nicht nur wegen ihrer beeindruckenden Jugendstilkacheln und Mosaiken weltberühmten Food Halls traditionelle Strohhüte tragen. Eine weitere Attraktion ist die ägyptische Rolltreppenanlage, die einer Filmkulisse à la Hollywood ähnelt. In der Spielzeugabteilung gab es eine Bärenausstellung und wir bedauerten, dass Anneli (Storchi) nicht mit war von der Partie, denn die vielen Bären hätten sie bestimmt beeindruckt.
Am vorletzten Tag unseres Londonaufenthaltes besuchten wir Harrods, das große, weltbekannte Kaufhaus. Es war Sale (Ausverkauf) in London und so war auch bei Harrods vieles im Preis heruntergesetzt. Eine Garde von Dienstmännern, die livrierten „Greenmen“ helfen mit Paketen oder halten den Wagenschlag auf, während die Verkäufer in den nicht nur wegen ihrer beeindruckenden Jugendstilkacheln und Mosaiken weltberühmten Food Halls traditionelle Strohhüte tragen. Eine weitere Attraktion ist die ägyptische Rolltreppenanlage, die einer Filmkulisse à la Hollywood ähnelt. In der Spielzeugabteilung gab es eine Bärenausstellung und wir bedauerten, dass Anneli (Storchi) nicht mit war von der Partie, denn die vielen Bären hätten sie bestimmt beeindruckt.
Peter hatte mir versprochen, eine Obstkiste zu besorgen. Auf dieser sollte ich an „Speakers Corner“ eine zünftige Rede an das Volk halten. Speakers Corner befindet sich im Hyde Park und wer endlich einmal anderen seine Meinung kundtun möchte, kann es dort tun. Als wir an Speakers Corner ankamen, war kein Mensch zu sehen. Vielleicht war das Wetter zu schön und die Londoner waren auf das Land gefahren. Ohne Auditorium und Obstkiste keine Rede von Trudel!!
Nach dem Mittagessen im Schnellrestaurant KFC (ähnlich dem Mac Donalds, aber besser) spazierten wir in Richtung Buckingham Palast. Wir kehrten ein im Souvenir-Shop des Palastes und staunten über den ganzen teueren Kitsch, der dort einzukaufen war. Wenige Menschen standen vor dem Palast in der Hoffnung eventuell die Queen sehen zu können. Es gab überhaupt nur wenige Touristen in London um die Zeit. Im St. Jamespark begrüßten uns einige Gänse, Enten und ein Grauhörnchen. Ein Spaziergang durch den sehr gepflegten Park brachte uns zu Horse Guards Parade. (Whitehall) Die Wachablösung erfolgt stündlich, die Wachtposten im Torbogen selbst werden alle zwei Stunden ausgetauscht. Zu bewachen gibt es eigentlich nichts, doch die Touristen haben allemal Freude an dem Zeremoniell. Der Platz Horse Guards Parade wird immer wieder für Schaugefechte und Paraden genutzt. Nur schwarze und weiße Pferde kommen für dieses Schauspiel in Frage.
Bei Dämmerung und im Lichterschein erlebten wir Westminster Church, Parlamentsgebäude mit Big Ben, Downingstreet und Westminsterbridge. Die Downingstreet ist abgesperrt, sodass man nicht bis zu Nr. 10 laufen kann, wie ich es früher schon mal konnte. Es gibt leider nur einen Blick durch den Zaun zum eher unscheinbaren Wohn- und Amtssitz des englischen Premiers.
Am Abend hieß es: Koffer packen, denn die Abreise am nächsten Tag stand bevor. Peter erkundigte sich am Abend noch am Paddingtonstation, wie wir am schnellsten zum Flughafen kommen könnten
Nach dem Mittagessen im Schnellrestaurant KFC (ähnlich dem Mac Donalds, aber besser) spazierten wir in Richtung Buckingham Palast. Wir kehrten ein im Souvenir-Shop des Palastes und staunten über den ganzen teueren Kitsch, der dort einzukaufen war. Wenige Menschen standen vor dem Palast in der Hoffnung eventuell die Queen sehen zu können. Es gab überhaupt nur wenige Touristen in London um die Zeit. Im St. Jamespark begrüßten uns einige Gänse, Enten und ein Grauhörnchen. Ein Spaziergang durch den sehr gepflegten Park brachte uns zu Horse Guards Parade. (Whitehall) Die Wachablösung erfolgt stündlich, die Wachtposten im Torbogen selbst werden alle zwei Stunden ausgetauscht. Zu bewachen gibt es eigentlich nichts, doch die Touristen haben allemal Freude an dem Zeremoniell. Der Platz Horse Guards Parade wird immer wieder für Schaugefechte und Paraden genutzt. Nur schwarze und weiße Pferde kommen für dieses Schauspiel in Frage.
Bei Dämmerung und im Lichterschein erlebten wir Westminster Church, Parlamentsgebäude mit Big Ben, Downingstreet und Westminsterbridge. Die Downingstreet ist abgesperrt, sodass man nicht bis zu Nr. 10 laufen kann, wie ich es früher schon mal konnte. Es gibt leider nur einen Blick durch den Zaun zum eher unscheinbaren Wohn- und Amtssitz des englischen Premiers.
Am Abend hieß es: Koffer packen, denn die Abreise am nächsten Tag stand bevor. Peter erkundigte sich am Abend noch am Paddingtonstation, wie wir am schnellsten zum Flughafen kommen könnten
23. Jan.
Die Abreise am Morgen begann sofort turbulent, weil die U-Bahntore noch geschlossen waren und auch erst gegen 9 Uhr öffneten am Sonntag. Jetzt musste schnell geschaltet werden, denn den Flieger wollten wir doch erreichen. Als wir per Bus am Liverpoolstreet Station ankamen, stellten wir fest, dass wir für die Stansteadbahn nicht mehr genügend englisches Geld hatten. Wir wollten gerne mit der Bahn fahren, um pünktlich am Flughafen anzukommen. Nirgendwo fanden wir eine Wechselstube und hatten keine Möglichkeit am Sonntag noch ein paar Pound zu erhalten. Mit Beratung von freundlichen Menschen erreichten wir noch den Bus zur Victoriastation, den wir auch schon auf der Hinreise genutzt hatten. Der Flug von London nach Basel verlief reibungslos. Bei herrlichem Wetter war die Aussicht von oben grandios. Wir sahen beide Kanalküsten, Schiffe auf dem Kanal und ganz Paris von oben sehr deutlich
Die Abreise am Morgen begann sofort turbulent, weil die U-Bahntore noch geschlossen waren und auch erst gegen 9 Uhr öffneten am Sonntag. Jetzt musste schnell geschaltet werden, denn den Flieger wollten wir doch erreichen. Als wir per Bus am Liverpoolstreet Station ankamen, stellten wir fest, dass wir für die Stansteadbahn nicht mehr genügend englisches Geld hatten. Wir wollten gerne mit der Bahn fahren, um pünktlich am Flughafen anzukommen. Nirgendwo fanden wir eine Wechselstube und hatten keine Möglichkeit am Sonntag noch ein paar Pound zu erhalten. Mit Beratung von freundlichen Menschen erreichten wir noch den Bus zur Victoriastation, den wir auch schon auf der Hinreise genutzt hatten. Der Flug von London nach Basel verlief reibungslos. Bei herrlichem Wetter war die Aussicht von oben grandios. Wir sahen beide Kanalküsten, Schiffe auf dem Kanal und ganz Paris von oben sehr deutlich












